Nach dem Derby-Krawall: Wie will man diesen Leuten denn beikommen?

Fußball im Stadion kann so schön sein. Foto: BVB
Fußball im Stadion kann so schön sein. Foto: BVB

Auch drei Tage nach dem Revierderby spricht Fußballdeutschland noch immer über die Krawalle, die das Fußballfest des Ruhrgebietes am Wochenende in ein negatives Licht getaucht haben. Ärger mit Pyrotechnik gab es dabei aber längst nicht nur in Gelsenkirchen. Auch z.B. in Dresden und in Bochum zündelten überdrehte Gästefans.

Man sieht daran, es handelt sich keineswegs um ein Problem der Dortmunder Borussia, sondern es wird rasch deutlich, dass es eigentlich Anhänger (fast) aller Vereine zu betreffen scheint. Wobei das Augenmerk der Medien naturgemäß auf der von der Öffentlichkeit meistbeachteten Begegnung des Wochenendes lag und liegt. Und das war eben das Derby.

Nun scheinbar neu aufflammende Diskussionen über strengere Eingangskontrollen, härtere Strafen gegen ermittelte Täter usw. kursieren aktuell quer durch Medien und Internetforen.

Meiner Meinung nach wird das aber Alles nichts bringen, solange das Problem nicht an der Wurzel gepackt wird, die wirkliche Ursache bekämpft wird.

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[Fotos aus dem FZW – Tarja Turunen auf ihrer Solotour]

Letzten Mittwoch machte Tarja Turunen im Rahmen ihrer Tournee „Colours In The Road 2013“ Zwischenstopp im Fzw in Dortmund. Sie kam mit ihrer fünfköpfigen Band und allen zweifelnden Stimmen zum Trotz…konnte sie sich mittlerweile auch als Solokünstlerin erfolgreich etablieren. Seit ihrer Trennung von Nightwish im Jahre 2005 tourt sie mittlerweile mit ihrem dritten Soloalbum durch die Lande und beeindruckte mal wieder mit ihrem aussergewöhnlichen Gesang—eine Mischung aus Klassik und Rock… gepaart mit „Opern-Höhen“ und „Metal-Tiefen“ und einer Prise Symphonie…und vor allem aber auch mit ihrer zarten,märchenhaften und zugleich ein wenig „irren“ Erscheinung. Die Songs selber können dabei schon mal ein wenig in den Hintergrund geraten …

Hier sind die Fotos!

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BVB: Tolle Ausgangssituation in der Königsklasse – Zejlko Buvac sei Dank!

BVB-Erfolgstrainer Z. Buvac. Foto: BVB
BVB-Erfolgstrainer Zejlko Buvac. Foto: BVB

Nach dem gestrigen 2:1-Erfolg in London beim hoch gehandelten Club Arsenal steht der BVB mit 6 Punkten aus drei Spielen international wieder gut da. Besonders vielversprechend erscheint die Ausgangsposition der Schwarzgelben, wenn man dabei noch bedenkt, dass von den verbleibenden insgesamt drei Spielen noch zwei Heimspiele anstehen und nun eben nur noch das eine Auswärtsspiel in Marseille beim vermeintlich schwächsten Team der Gruppe.

Der Doublesieger von 2012 hat es also nun, mehr denn je, selbst in der erneut die Gruppenphase zu überstehen und damit das Saisonziel in der Königsklasse zu erreichen. Auffällig zudem, dass bei den beiden Siegen zuletzt nicht Jürgen Klopp, der heimliche Star des Teams an der Bande stand, sondern notgedrungen sein Co-Trainer Zejlko Buvac. Wer bei der 2-Spiele-Sperre gegen Jürgen Klopp durch die UEFA, nach seinen Aussetzern in Neapel, also noch an eine deutliche Schwächung des BVB geglaubt hatte, der sieht sich nun eines besseren belehrt.

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[Fünf großartige Konzerte diese Woche im FZW]

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Nach einer etwas längeren Pause möchte ich euch mal wieder ein, zwei…drei Konzerte vorstellen, die mir persönlich besonders am Herzen liegen.

Alle finden diese Woche im FZW in Dortmund statt und es sind noch Karten erhältlich!

Ganz besonders freue ich mich auf Tarja Turunen.

Morgen ab 19 Uhr wird uns die finnische Sopranistin und Songwriterin auf ihrer „Colours In The Road 2013“ Tour… ihr im August erschienenes drittes Album „Colours in the Dark“ vorstellen. Als ehemalige Sängerin und Gründungsmitglied der Band Nightwish (1997-2005), wird sie sicherlich vielen ein Begriff sein. Aber auch als Solokünstlerin ist es ihr wieder gelungen, ihre klassischen Opern – und Gesangskünste mit Metal und Rockelementen erfolgreich zu verbinden. Leider wird sie hier in Deutschland oftmals eher der „schwarzen Szene “ zugeordnet, dabei ist sie wirklich eine sehr vielfältige und vor allem stimmlich großartige Künstlerin und Sängerin. Ich bin gespannt auf ihr neues Album.

Am Samstag kommt Cäthe… eine junge deutsche Songwriterin, seit 2005 Wahlhamburgerin und dort begann auch alles mit der Musik. Aber sie hat sich lange „nicht getraut“ und erst Ende 2011 startet sie durch wie aus dem Nichts. Ihr erstes Album ist ein voller Erfolg, und im Mai 2012 erhält sie den deutschen Autorenpreis der GEMA in der Kategorie Rock. Im Mai 2013 kam ihr zweites Album „Verschollenes Tier“ auf den Markt und mit dem ist sie nun in Deutschland unterwegs. Am 26.10. ab 19 Uhr im Fzw!

Weitere Konzerte diese Woche:

Heute ab 19 Uhr

Deafheaven

Am 24.10.

The Dillinger Escape Plan ( zur Zeit ausverkauft )

Am 25.10.

Weekend

Am 27.10.

Tamikrest

Alle weiteren Infos findet ihr auf den Künstlerseiten und auf der Homepage des FZW.

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‚IG Unsere Kurve‘ fordert den sofortigen Stopp der ‚Hetzjagd‘ auf Fußballfans

Das Stadion des BVB von innen. Foto: Robin Patzwaldt
Das Stadion des BVB von innen. Foto: Robin Patzwaldt

Zahlreiche Fußballfans quer durch die Republik kämpfen nach wie vor auf unterschiedlichen Ebenen für eine Verbesserung ihres Ansehens und gegen die sich ihrer Meinung nach zuletzt wiederholenden, unverhältnismäßigen Einsätze der Polizei in den Stadien des Landes.

Ganz aktuell wurde heute Mittag eine Erklärung der ‚IG Unsere Kurve‘, einem Zusammenschluss von Fußballfans aus der gesamten Republik, veröffentlicht, welche zu weiteren Überlegungen und Diskussionen Anlass bieten dürfte:

„Das gerade in den letzten Wochen in Dortmund, Essen und Gelsenkirchen brutale Vorgehen der Polizei gegen Fußball-Fans muss sofort gestoppt werden. Die von der Polizei durchgeführten Maßnahmen gegen die Besucher erscheinen zurzeit willkürlich und nicht mehr Ausgewogen. Auch die politische Aufarbeitung bedarf der Verbesserung.

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Ruhrgebiet: Letzte Ausfahrt ‚Expo Real‘?

Gewerbeflächen in Waltrop gammeln vor sich hin. Foto: Robin Patzwaldt
Freie Gewerbeflächen in Waltrop gammeln seit Jahren vor sich hin. Foto: Robin Patzwaldt

Verfolgt man aktuell die Wege vieler Stadtverwaltungen hier in der Region, so scheinen sie derzeit fast alle nach München zu führen, zur Immobilienmesse ‚Expo Real‘.

Die 16. Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen vom 7.–9. Oktober 2013 scheint für viele Verwaltungen der Ruhrgebietsgemeinden einmal mehr eine Art letzte Hoffnung, die Aussicht auf ein wirtschaftliches ‚Wunder‘ zu sein. Dies ist zumindest der Eindruck, den man rasch gewinnt, wenn man in den letzten Tagen durch die Lokalteile vieler Tageszeitungen hier im Ruhrgebiet geschaut hat. Blickt man mal quer durch das Revier, egal ob Bochum, Dortmund, Essen, kaum eine Stadt deren Namen man nicht auf der Expo Real-Liste findet. Und so verhält es sich eben auch hier bei mir um die Ecke, im Kreis Recklinghausen.

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