Fußball: Die Torhüter-Legende Bernhard „Bert“ Trautmann ist tot



Heute verstarb im Alter von 89 Jahren der bekannte, ehemalige Fußball-Torhüter Bernhard „Bert“ Trautmann.

Trautmann, 1923 in Bremen geboren, beeindruckte viele Menschen neben seiner bemerkenswerten Karriere im englischen Profifußball, welche ihn vom ‚verhassten‘ deutschen Kriegsgefangenen in wenigen Jahren zu einem umjubelten Sporthelden der 1950er-Jahre bei Manchester City aufsteigen ließ, vor allem mit seiner starken Persönlichkeit.

Seit 1991 lebte Trautmann in Spanien, wo er auch am heutigen Vormittag in der Nähe von Valencia verstarb. Bis zuletzt besuchte er, aus alter Verbundenheit, noch immer Spiele seines ehemaligen Teams Manchester City.

Persönlichkeiten dieser Art findet man im aktuellen Fußball leider nur noch sehr selten.

Fußball: Der leise Abgang des Christoph Metzelder

Fußballprofis haben oft nicht allzu viel zu sagen. Viele reden zwar viel, sagen dabei aber kaum etwas aus. Einer bei dem das schon immer ganz anders war ist der derzeit beim FC Schalke 04 unter Vertrag stehende Abwehrspieler Christoph Metzelder.

Der nun fast 32-jährige Westfale ist für mich seit Jahren eine der angenehmsten Erscheinungen im deutschen Profifußball.

Ich erinnere mich noch genau an seine ersten Auftritte im Kader von Borussia Dortmund, kurz nach der Jahrtausendwende. Der damals frisch von Preußen Münster zum BVB gewechselte Jungprofi beeindruckte die Fußballwelt schon als ganz Junger mit seinen für sein Alter bereits sehr reif wirkenden Äußerungen und seiner sympathischen, unaufgeregten Art.

Die Karriere startete damals wie eine Rakete. Bereits als 21-jähriger wurde er mit dem BVB 2002 Deutscher Meister. Bei der Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea gehörte Metzelder 2002 schon zum Stamm der Nationalmannschaft, wurde direkt Vize-Weltmeister.

Die sportliche Zukunft sah für ihn mehr als rosig aus.

Leider hielt der Körper des Verteidigers den Belastungen

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