David Crosby meldet sich nach über 20 Jahren mit neuem Soloalbum ‚Croz‘ zurück



Nur zufällig wurde ich in der letzten Woche auf das neue Album von David Crosby mit dem Titel ‚Croz` aufmerksam. Relativ unbeachtet von einer größeren Öffentlichkeit hierzulande erschien nach über 20 Jahren Pause eine weitere, elf neue Titel umfassende, Soloscheibe des inzwischen 72-jährigen Urgesteins.

Crosby wird vielen Lesern sicherlich aus seiner Zeit mit der legendären Combo ‚Crosby Stills & Nash‘, welche vor allem in den späten 1960-er und 1970er-Jahren zu Weltruhm gelangte, aber auch bis in die Gegenwart noch aktiv ist, bekannt sein. Erst im Vorjahr tourte die Gruppe übrigens noch durch die Welt, machte dabei u.a. auch hier bei uns, in der Dortmunder Westfalenhalle Station.

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Neues Album der ‚Eels‘ im April: ‚The Cautionary Tales of Mark Oliver Everett‘



Es gibt sie noch, die ‚Platten‘ auf die man sich schon Monate vor der Veröffentlichung fast wie ein Teenager freut:  Mark Oliver Everett, alias E, kommt mit seiner Band ‚Eels‘ zurück!

Der Frontmann der Alternativ-Rocker ‚Eels‘ kündigte nun für Mitte April 2014 ein neues Album an und versucht mit einen geheimnisvoll anmutenden Trailer Neugier auf das Werk zu wecken. Das ist ihm gelungen, zumindest bei mir.

Dabei ist über das Album mit dem Titel ‚The Cautionary Tales of Mark Oliver Everett‘ kaum mehr bekannt, als das es 13 neue Titel umfassen wird.

18 Jahre nach der Veröffentlichung von „Beautiful Freak“ meldet sich der Kreativkopf und Multiinstrumentalist damit mit Album Nummer 11 zurück.

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NOW! startet

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Mit „NOW! – Sound Surround“ startet heute Abend in der Jahrhunderthalle Bochum ein einzigartiges Festival. Es geht auf das Konto der Philharmonie Essen und deren neuen Leiters Hein Mulders, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts wieder mehr in den Focus zu rücken. Sehr geschickt ist, dass für das Festival ein Thema gewählt wurde, das den Zugang deutlich erleichtert. Der Raumklang ist nicht nur eine wesentliche Strömung in der Neuen Musik der vergangenen 50 Jahre, sondern auch schlichtweg ein Erlebnisfaktor für die Zuhörer. Deshalb sollte sich auch niemand fürchten, wenn es heute Abend gleich mit einem Schlüsselwerk los geht: Karlheinz Stockhausens „Gruppen für drei Orchester“. So schwierig das weltanschauliche und kompositorische Konstrukt, das hinter Stockhausens gesamtem Schaffen steht, auch anmuten mag, ist „Gruppen“ durch seinen einzigartigen Raumklangkonzept vor allem ein großartiges akustisches Erlebnis. Und eines, das nur selten live geboten wird, da der Aufwand enorm ist. Der Plan, die Stockhausenkomposition in der Jahrhunderthalle aufzuführen, besteht freilich schon lange. Schon zu Zeiten des legendären Leiters der Bochumer Symphoniker Eberhard Kloke, der letztlich die Industriehalle für klassische Musik erschloss, träumte sein Dramaturg Bojan Budisavljevic von einer Aufführung an diesem Ort. Auch die weiteren Konzerte am Wochenende im Rahmen des NOW!-Festivals bringen einige der wichtigsten Stücke der Neuen Musik zu Gehör. Allen voran Pierre Boulez‘ beinahe schon eingängiges „Rituel“ am Samstag und am Sonntag „Gesang der Jünglinge im Feuerofen“ wiederum von Stockhausen. Plus: Ein Konzert, das sich der Musikmaschine widmet.

[Bochum Total 2013 / Tag 3]

michalak
Tengo hambre pero no tengo dinero

Da es schon recht spät ist, fange ich heute direkt mit meinen Tagestipps für den dritten „Bochum-Total-Tag“ an :

17:00 Uhr – Ringbühne –  Dead Sirius 3000 aus Finnland

18:15 Uhr – 1 Live Bühne Abby aus Berlin

19:30 Uhr – KMPFSPRT aus Köln oder Tommy Finke aus Bochum – Ringbühne oder Sparkassenbühne

20:45 Uhr – Honig aus Düsseldorf – Sparkassenbühne

Alle weiteren Termine On & Off Stage findet ihr wie immer hier !!

michalak (10 von 87)

Der gestrige Freitag war, genauso wie der Donnerstag… wetter-, musik-, und besuchertechnisch wieder mehr als zufriedenstellend. Auf den Bühnen standen viele bekannte Gesichter, und natürlich auch Musiker, die noch bekannt werden wollen … was gar nicht mal so unwahrscheinlich ist. Schon einige Künstler haben mit Bochum Total ihren musikalischen Durchbruch geschafft. Drücken wir auch dieses Jahr wieder allen ordentlich die Daumen!…

Da ich für euch gestern mehr als genug Fotos geschossen habe, findet ihr die Galerien zu den Bands und Konzerten diesmal ausserhalb des Blogs 🙂

Blackmail aus Koblenz

Anne Haight aus Berlin

Dorn Shamrock aus Bochum

Motosushi Fanpage

Tengo hambre pero no tengo dinero aus Bochum

Di-rect aus  Holland

Echofuchs aus Essen

Jo Hartmann aus Bochum

Liedfett aus Hamburg

Youthkills aus London

Und nun wünsche ich allen einen gelungenen dritten Tag bei Bochum Total 2013 !!

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Heute vor 25 Jahren: Das legendäre Rose-Bowl-Konzert von ‚Depeche Mode‘



Unglaublich, wie doch die Zeit vergeht! Am heutigen 18. Juni 2013 jährt sich bereits zum 25. Mal der Jahrestag des legendären ‚Rose Bowl‘- Konzerts von Depeche Mode.

Aus diesem Konzert entstand das gefeierte Doppel-Album ‚101‘, welches bis heute einen wahren Meilenstein der Musikgeschichte darstellt. Bei der Aufzeichnung handelte es sich um das 101. Konzert der ‚Music fort he Masses‘-Tour der Band.

Und noch immer ruft dieses Konzert

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Alicia Witt: Die musikalische Seite der US-Schauspielerin

Noch immer liegt österliche Ruhe über dem Land. Genau die richtige Zeit also um vielleicht heute mal etwas Neues zu entdecken:

Mir ist kürzlich das musikalische Erstlingswerk von Schauspielerin Alicia Witt in die Hände gefallen. Und ich muss sagen: Große Klasse!

Daher will ich sie hier heute auch einmal kurz vorstellen. Von ihr könnte, meiner Meinung nach, wirklich in Zukunft noch einiges mehr an guter Musik kommen. Der Anfang ihrer Musik-Karriere hört sich für mich jedenfalls wirklich schon einmal recht vielversprechend an.

Alicia Witt, eine in Worcester geborene US-Amerikanerin, ist inzwischen 37 Jahre alt. Ich kenne sie als Schauspielerin schon seit den 1990er-Jahren

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[“The Natives Are Restless” – eine Ausstellung des Punk-Chronisten Christian Kock]

Ab Samstag tut sich wieder etwas im Herrenzimmer in Bochum.

Der Barbier Sven Reisner und der aus Münster stammende Fotokünstler und Musikliebhaber Christian Kock laden zu einer neuen Ausstellungsrunde ein.

Unter dem Motto „ The Natives Are Restless“  präsentiert  Kock ausgewählte Momentaufnahmen diverser Künstler aus dem weiten Feld des „organisierten Lärms“.

Schon als Jugendlicher entdeckte er seine Leidenschaft für Punkrock und Live-Konzerte.

„Geflasht“ von  Auftritten der Bands EA80 und Fugazi und inspiriert durch tolle Bandfotos auf seinen Plattencovern zuhause, beschloss er seine Eindrücke und Erlebnisse , die er bei seinen Konzertbesuchen sammeln konnte, fortan mit der Kamera festzuhalten.

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Best of 2011 #26

Weinerliche Songwritermänner hin oder her, entweder mag man deren Musik oder kriegt dabei Ausschlag, kennt man einen, kennt man alle, könnte man behaupten. Obwohl ich mich irgendwo dazwischen befinde, beschleicht mich bei folgendem Künstler stets das Gefühl, nichts ansatzweise Kritisches über ihn sagen zu dürfen, ohne dass durch die Reihen seiner Befürworter gleich ein tiefes Raunen geht. Eine Spur zu nah an dem, was die musikalische Schubladenordnung gerne Alternative Country nennt, hab ich sein Werk weitestgehend ignoriert, obwohl er generell sicherlich zu den Guten gehört. Hey, immerhin hat er sich im Whiskysuff auf der Bühne mal das Handgelenk gebrochen, wenn das nicht Rock’n Roll ist..

Ob aber überall da, wo eine raue Seite vorhanden ist, es auch immer einen weichen Gegenpol gibt, wäre zu diskutieren; hier ist es definitiv der Fall und die männlich-musikalische Auseinandersetzung mit Liebesschwüren in seinen Songtexten nimmt kein Ende. Dank einer spätabendlichen Fahrt im Auto eines Freundes,  zu deren Soundtrack dieser Song gehört, hat er es im vergangenen Jahr immerhin eine Weile in die Endlosschleife meiner Lautsprecher geschafft:

#26 Ryan AdamsI Love You But I Don’t Know What To Say

Best of 2011 #27

2011 mag nicht unbedingt Ben Gibbards bestes Jahr gewesen sein, zumal es die Trennung von seiner Frau, Zooey Deschanel, brachte. Mit dem neuen Album konnten er und seine Band nicht mal annähernd an frühere Erfolge, wie Transatlanticism aus 2003, angeknüpfen. Nur bei ihren Liveauftritten hat sich wenig verändert: ein abstinenter Sänger, dennoch wie auf Drogen wirkend, aggressiv-bestimmend über die Bühne rennend, der auf diese Weise den auf Platte zunächst weniger eingängig klingenden Songs Tiefe und Charakter schenken konnte:

#27 Death Cab for CutieDoors Unlocked and Open (Codes and Keys)