Krise bei VW: Wenn der deutsche Neuwagen zum Luxus wird

Volkswagenwerk in Wolfsburg Quelle: Wikipedia, Foto: Vanellus Foto, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der VW-Konzern steckt tief in der Krise, bei Opel sieht es ebenfalls alles andere als rosig aus. Zwei Namen, die über Jahrzehnte für deutsche Automobilindustrie standen, kämpfen mit Absatzproblemen, hohen Kosten, Stellenabbau und der schwierigen Transformation in eine neue automobile Welt. Inzwischen werden bei Volkswagen Sanierungspläne präsentiert, Werke stehen zur Debatte und Zehntausende Arbeitsplätze sind gefährdet.

Da wird über Elektromobilität gesprochen, über China, Software, Bürokratie, Lieferketten und Managementfehler. Alles wichtige Themen. Aber manchmal lohnt es sich, die Perspektive zu wechseln. Weg von den Vorstandsetagen, weg von den großen Studien und hin zum ganz normalen Kunden, der irgendwann vor einem Autohaus steht und sich fragt: Was bekomme ich eigentlich für mein Geld?

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Medien: Die Krise bei der FAZ macht betroffen

Das Verwaltungsgebäude der FAZ in Frankfurt. Quelle: Wikipedia, Foto: Cherubino, Lizenz: CC
Das Verwaltungsgebäude der FAZ in Frankfurt. Quelle: Wikipedia, Foto: Cherubino, Lizenz:CC BY-SA 3.0

Eine Meldung aus dieser Woche hat mich auch ganz besonders sehr betroffen gemacht, und ich möchte hier bei uns im Blog nun kurz mal erläutern warum. Bei der traditionsreichen Frankfurter Allgemeinen Zeitung sind dem Vernehmen nach aktuell massive personelle Einschnitte geplant.

Die Rede ist davon, dass rund 200 der insgesamt 900 Stellen innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre wegfallen sollen. Erste Reaktionen in der Medienwelt sprechen in diesem Zusammenhang vielfach von einem drohenden Verlust für den ‚Qualitätsjournalismus‘ in diesem Lande. Und das ist sicherlich auch unbestritten so zutreffend.

Mich betrifft die Nachricht ganz persönlich aber auch noch aus einem anderen Grund, und dieser wird häufig leider vergessen. Rund 160 der 200 wegfallenden Stellen sollen bei der FAZ nun im Bereich der dortigen Verwaltung liegen. Und gerade die Verwaltungskräfte haben häufig leider deutlich weniger Lobby, können sich schlechter zu Wort melden usw., als die schreibenden Kollegen dort, da ihnen u.a. auch schlicht die Möglichkeit dazu fehlt.

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