Tausende Anhänger der Hamas wollen nach Wuppertal kommen

Am kommenden Samstag, den 7. Mai, findet in der Uni-Halle, einer städtischen Mehrzweckhalle in Wuppertal, die ‚9. Konferenz der Palästinenser in Europa‘ statt. Der Veranstalter rechnet mit bis zu 5000 Teilnehmern – darunter dürften nicht wenige Islamisten und sogar hochrangige Mitglieder der Terrororganisation Hamas sein. Auch eine Gegendemonstration ist angekündigt.

Die Konferenz wird in erster Linie von dem in London ansässigen ‚Palestinian Return Center‘ organisiert, welches beste Kontakte zur Hamas unterhält. Im vergangenen Jahr, als die Konferenz in Berlin stattfand (in den Jahren davor war die sie in verschiedenen Europäischen Großstädten zu Gast), war unter anderem Abd al-Aziz Duwaik als Redner angekündigt, seines Zeichens hochrangiges Regierungmitglied der Hamas. Er soll auch am Samstag in Wuppertal anwesend sein. Über die Veranstaltung im vergangenen Jahr heißt es im Berliner Verfassungsschutzbericht: „Die Konferenz verdeutlicht die Vorgehensweise von Hamas-Aktivisten in Europa. Diese halten sich mit martialischen Aussagen weitestgehend zurück, rufen nicht zur Gewalt oder zum bewaffneten Kampf auf und betonen stattdessen die Rechte der

Palästinenser auf Selbstbestimmung sowie auf Rückkehr und betreiben vor allem politische Lobbyarbeit.“

Thema der Konferenz soll unter anderem ein neuer Versuch zum Bruch der Seeblockade Gazas sein, außerdem steht das „Rückkehrrecht der Palästinenser nach Palästina“ auf dem Programm. Damit ist gemeint, dass tausende Araber samt Millionen von Nachkommen in das heutige Israel einwandern sollen, die im Zuge der Staatsgründung das Gebiet verlassen hatten. Die arabischem Nachbarländer haben bis heute kaum etwas dafür getan, diese Menschen in ihre

Gesellschaften zu integrieren. Gruppen wie Hamas oder Hisbollah benutzen sie vielmehr als Faustpfand in ihrem Kampf gegen Israel. Tausende, die sich als Palästinenser begreifen, sind im Zuge des Libanesischen Bürgerkrieges im Jahre 1975 nach Deutschland geflohen. Die Konferenz im Jahre 2009 verabschiedete eine Resolution, in der die Teilnehmer die „Djihad-Krieger in Palästina“ grüßten.

Neben Duwaik sind weitere Redner – wie Scheich Ra´ad Salah – angekündigt, die für ihren Hass auf Israel bekannt sind. Bei vergangenen Konferenzen waren etwa Atef Adwan und Zaher al-Birawi anwesend, ebenfalls Minister der Hamas,

sowie Ameer Makhoul, ein Mitglied der Terrororganisation Hisbollah. Ismail Haniyya, Chef der Hamas, schickte zu drei Konferenzen Videobotschaften oder war Live zugeschaltet. Hochrangige Vertreter einer antisemitischen Terrorgruppe (die Hamas bezieht sich in ihrer Charta positiv auf die ‚Protokolle der Weisen von Zion‘ und strebt die Vernichtung Israels an) in der Wuppertaler Stadthalle? Und das ausgerechnet am Vorabend zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und wenige Tage nachdem in Israel der Gedenktag für die Opfer des Holocaust begangen wurde – ohne Frage eine Veranstaltung die dem Ansehen Wuppertals schaden würde, und unabhängig davon eine Veranstaltung, der kein Raum geboten werden sollte.

Das sehen auch Gruppen wie die Wuppertaler ‚Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft‘, das ‚PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland‘ und das ‚Bündnis gegen Antisemitismus der Uni Duisburg Essen (Campus Watch)‘ so und fordern die Verantwortlichen der Stadt dazu auf von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und die zwielichtigen Gäste wieder auszuladen. Das ‚Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB)‘ hat  für Samstag, 15 Uhr, eine Kundgebung vor dem Wuppertaler Rathaus (Johannes-Rau-Platz 1)angemeldet. Motto: „Solidarität mit Israel – Islamismus ächten!“

Nachtrag: Die Hamas hat den Tod Osama Bin Ladens in einer aktuellen Stellungnahme als die „Ermordung eines heiligen arabischen Gotteskriegers“ bezeichnet.

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Dieter Carstensen
13 Jahre zuvor

Viel Spass in Wuppertal mit den radikalen „Gotteskriegern“ der total bescheuerten und verblendeten Hamas. Werden das BKA, der Bundesgrenzschutz, das FBI, der KGB, die Inquisition, der Katastrophenschutz, die US-Army, der Mossad, die Bundeswehr und die freiwilligen Truppen der „Wuppertaler rettet unsere Kinder“ Iintiative auch rechtzeitig vor Ort sein, oder muss ich mich an den Ort des Geschehens bemühen, um Deutschland vor diesem Terroristengesindel gegen alle Anderdenkenden zu schützen?

Jürgen Baetsch
Jürgen Baetsch
13 Jahre zuvor

@Dieter Carstensen Du musst Deutschland natürlich nicht schützen. Ausser vielleicht vor sich selbst. Das ist wie mit dem „Nazis Raus“ -Spruch. Wo solln sie hin? Hier gehören sie schließlich hin!
Ich fürchte die Hamas ist in Deutschland eher Mehrheitsfähig als die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte.

Wuppertaler, belehrt mich eines Besseren!

Sebastian
Sebastian
13 Jahre zuvor

„Der erste Partnerschaftsvertrag zwischen einer deutschen und einer israelischen Großstadt wurde 1977 in Wuppertal geschlossen.“ https://www.freundeskreis-beersheva.de/ Schon makaber: Da gibt es nun schon seit mehr als dreißig Jahren eine Städtepartnerstadt und dem deutschen Part fällt nichts besseres ein, als Mitglieder einer Organisation einzuladen, die wiederum den israelischen Partner mit Grad-Raketen beschießt. Und die Stadt Wuppertal sieht keinen Anlass dieses Unterfangen zu unterbinden! Das ist nenn‘ ich mal echte Partnerschaft…

sophophil
sophophil
13 Jahre zuvor

Ich finde es unerträglich das so eine Veranstaltung hier stattfinden kann. Ich bin weder Israeli noch Araber noch Gott und kann deshalb den Nahost-Konflikt nicht lösen noch mit letzter Sicherheit sagen wer an was die Schuld trägt.

Aber ich weiss das Antisemitismus, Hass, Gewalt, die Unterdrückung von Schwulen und Frauen, das Sprengen von Schulbussen und die Unterdrückung von Demokratie und Meinungsfreiheit auf jeden Fall widerliche Verbrechen sind. Und ich will das weder die Verbrecher noch deren Fans einen Raum für ihre Hetze kriegen – weder hier noch sonstwo!!

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[…] {Quelle: https://www.ruhrbarone.de – Von Autorengruppe}   Hinterlasse einen Kommentar LikeSei der Erste, dem dieser post gefällt. […]

Krämer
Krämer
13 Jahre zuvor

Das Letzte! Visum verweigern sowieso, nicht in die Halle lassen erst recht.

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[…] deutliche Worte. An dieser Stelle dürfte kein großer Beratungsbedarf entstehen. Kein Problem, am Samstag in Wuppertal dürfte es genug zu besprechen geben. Freilich nur Dinge, die öffentlich besprochen werden […]

trackback

[…] Quelle und weiter +++++++++++++++++++++++++++++++++ […]

mehrdad
mehrdad
13 Jahre zuvor

komisch, oder leute?

wo ist die allmächtige jüdische lobby? warum verhindert sie das nicht?:)

eine sehr bekannte jüdischstämmige kabaretistin in den staaten zählte mal in einem scatch alle negative schlagzeilen linker US medien gegenüber israel auf und sagte anschliessend:

„verdammt. wieso hat unsere lobby das nicht verhindern können?“:)

die hamas verurteilt die tötung bin ladens und spricht bin laden heilig. die hamas schiesst panzerabwehrraketen gezielt auf schulbusse. die hamas hat als ziel in ihren charta die tötung aller juden, da ja laut muhammad nur dann die islamische glückseeligkeit die ganze welt erfassen wird.

mehr „israelkritik“ geht doch nicht, oder?

also komme mir bitte keiner mit dem alten spruch „man könne ja in deutschland israel nicht mehr kritisieren.“

naja, dierkes&co. sitzen bestimmt in der ersten reihe.:)

Jürgen Nonner
Jürgen Nonner
13 Jahre zuvor

@ Sebastian
– Die Veranstalter wurden nicht von „Wuppertal“ eingeladen, sondern haben hier eine Halle gemietet.
– Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Versammlungen die nicht unter freiem Himmel stattfinden müssen nicht einmal angemeldet werden. Wegen ggf. ein paar Hamas-Leuten sollte nicht der ganze Event skandalisiert werden.
– Die Reichweite von Grad-Raketen reicht nicht aus, um von Gaza aus um Wuppertals Partnerstadt Beer Shewa zu erreichen.
Grüße!

trackback

[…] Ausführlicher Artikel bei Ruhrbarone […]

Krämer
Krämer
13 Jahre zuvor

@Jürgen Ihr Argument für die Veranstaltung ist also das die Hamas nicht die nötige Reichweite hat um Beer Sheva mit Raketen zu erreichen?!?!

Die stumpfe Blödheit mancher Leute ist unfassbar…

mehrdad
mehrdad
13 Jahre zuvor

wobei das ja eine glatte lüge ist. es haben bereits mehrere hamas raketen aus gaza beer sheva erreicht.

wichtiger als raketen ist jedoch die antisemitische und ja..antimenschliche ideologie der hamas. die hamas darf in deutschland veranstaltungen abhalten und ein arbeitsloser antisemit darf mitten in köln judenhass verbreiten. aber hauptsache „kein kölsch für nazis“.

broder hatte recht:

je länger die nazi-diktatur zurückliegt, desto stärker wird der „kampf eggen rechts“.

Cornelius
Cornelius
13 Jahre zuvor

Kain wird Abel immer wieder töten. So war er und so wird es immer sein. Bis es aufhört!

Yaku
Yaku
13 Jahre zuvor

„Die Reichweite von Grad-Raketen reicht nicht aus, um von Gaza aus um Wuppertals Partnerstadt Beer Shewa zu erreichen.“

Oh, oh, da hat wohl jemand auch gar nicht mitbekommen, wie oft Raketen Beer Schewa erreicht haben. Man kann es eigentlich kaum glauben.

Jürgen Nonner
Jürgen Nonner
13 Jahre zuvor

@ Krämer
Nein. Ich habe lediglich versucht zwei falsche Behauptungen richtig zu stellen.
Wie ich nun sehe, ist die Reichweite der Grad-Raketen jedoch nicht so eindeutig zu benennen.
Möglicherweise ist sogar tatsächlich eine Grad-Rakete in Beer Shewa eingeschlagen.
Von einer Lüge zu reden (Mehrhad) ist dagegen unverschämt.

Ihr solltet Euch lieber mal mit meinen eingestreuten Gedanken zur Versammlungsfreiheit auseinandersetzen.
Ihr macht es Euch zu einfach. Das sind Terroristen, das sind die Guten … das ist lächerlich.

Yaku
Yaku
13 Jahre zuvor

„Möglicherweise ist sogar tatsächlich eine Grad-Rakete in Beer Shewa eingeschlagen.“

Möglicherweise? Ist das wirklich Ihr Ernst? Wenn Sie keine Ahnung haben, sollten Sie besser den Mund halten und sich informieren. Peinlicher und unlauterer geht es echt nicht mehr. Fest steht: Sie lügen und das schon wieder.
Hier nur mal ein kleines Beispiel direkt von vor Ort.

https://beer7.wordpress.com/2011/03/24/raketen-jetzt-auch-am-arbeitsplatz/

https://beer7.wordpress.com/2011/03/23/wieder-ein-raketenangriff-auf-beer-sheva/

Raketenangriff auf Be‘er Sheva

Erstmals seit zwei Jahren ist Be’er Sheva wieder von einem Raketenangriff palästinensischer Terroristen aus dem Gaza-Streifen heimgesucht worden. Am Mittwochabend schlug eine Grad-Rakete in einem Wohnhaus in der südisraelischen Großstadt ein. Dabei wurden auch umliegende Gebäude und Fahrzeuge beschädigt.

Verletzt wurde bei dem Angriff niemand; allerdings mussten sich zehn Menschen, darunter vier Kinder, wegen Panikattacken im Krankenhaus behandeln lassen.

Der Eigentümer des getroffenen Hauses berichtet: „Wir gingen in den Keller, mein Sohn und ich, und plötzlich zersprang das gesamte Glas. Es war fürchterlich.“

Am Nachmittag waren zuvor bereits drei Mörsergranaten im Kreis Sha’ar Hanegev explodiert, die palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen abgefeuert hatten.

Die israelische Luftwaffe flog in Reaktion auf den Beschuss noch in der Nacht einen Angriff auf Terrorzellen in Gaza, darunter auf die, von der aus die Rakete abgefeuert worden war.

(Yedioth Ahronot, 23.02.11)

Zur Versammlungsfeiheit: Wo gibt es die denn in Gaza? Erzählen Sie mal.
Terroristen einzuladen, die Juden ermorden und das mit einer Demokratie zu bergründen, die die Hamas seit ihrer Gründung bekämpft und das ist einem Land, von dem ein millionenfacher Massenmrod ausging, klässt sich an Chuzpe kaum noch überbieten.

Jürgen Nonner
Jürgen Nonner
13 Jahre zuvor

@ Yaku
Es gibt ja auch noch andere Raketen als GRAD-Raketen.
Und ehe Sie mir jetzt Haarspalterei vorwerfen:
Ich habe nicht mit der Benennung der Raketen angefangen.

Ansonsten: Einfach mal die zivilen Toten auf beiden Seiten zählen.
Gruß!

Arnold Voß
Arnold Voß
13 Jahre zuvor

@ Jürgen Nonner

Die Hamas hat das Ziel Israel komplett auszulöschen und sie hat es bis heute nicht widerrufen. Zählen sie also einfach mal die von der Hamas angestrebten zivilen Toten, sprich alle Einwohner Israels zusammen, dann haben sie vielleicht eine Vorstellung von der Bedrohung unter der dieses Land steht.

Die Stadt Wuppertal beherbergt am 7. Mai ganz offensichtlich Menschen, deren Ziel es ist eine ihrer Partnerstädte dem Erdboden gleich zu machen. Ich weiß nicht in welcher Stadt sie wohnen Herr Nonner. Aber was würden sie davon halten, wenn in einer P a r t n e r stadt ihres Heimatortes ein Kongress stattfinden würde, auf dem Leute sind, die ihren Wohnort in Schutt und Asche legen würden, wenn sie es könnten. Würde ihnen dann auch zuallererst die Versammlungsfreiheit einfallen?

Yaku
Yaku
13 Jahre zuvor

„Es gibt ja auch noch andere Raketen als GRAD-Raketen.“

Hat das jemand bestritten oder warum habe ich ausgerechnet das Beispiel mit der Gad-Rakete gebracht?

„Einfach mal die zivilen Toten auf beiden Seiten zählen.“

Kommen Sie mir nicht mit Aufrechnungen. Immer wen ihr nicht weiter wisst, wollt ihr die Opfer gegeneinander ausspielen. Eine besonders perfide Art, die nur euersgleichen drauf habt. Widerwärtig!

Yaku
Yaku
13 Jahre zuvor

Damit es manchen mal wieder bewusst wird:

https://www.usahm.de/Dokumente/Hamasdeu.htm

Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn! (…)

Artikel 13: Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. Denn auf irgendeinen Teil Palästinas zu verzichten bedeutet, auf einen Teil der Religion zu verzichten; der Nationalismus der Islamischen Widerstandsbewegung ist Bestandteil ihres Glaubens. (…) Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit. Das palästinensische Volk aber ist zu edel, um seine Zukunft, seine Rechte und sein Schicksal einem sinnlosen Spiel zu unterwerfen.

Artikel 15: Wenn unsere Feinde islamische Länder usurpieren, ist der Djihad eine bindende Pflicht für alle Muslime. Um der Eroberung Palästinas durch die Juden entgegenzutreten, gibt es keine andere Lösung, als das Banner des Djihad zu erheben. (…)

Artikel 22: Die Feinde häuften (…) einen riesigen und einflussreichen materiellen Wohlstand an, der sie in die Lage versetzte, ihren Traum umzusetzen. Dieser Reichtum erlaubte es ihnen, die Kontrolle über die Weltmedien wie zum Beispiel Nachrichtenagenturen, Zeitungen, Verlagshäuser, TV-Sender und weitere Dinge dieser Art zu übernehmen. Sie nutzten diesen Reichtum ebenfalls aus, um Revolutionen in verschiedenen Teilen der Welt anzustacheln, um ihre Interessen zur realisieren und die Früchte zu ernten. Sie standen hinter der Französischen Revolution und hinter den kommunistischen Revolutionen und den meisten Revolutionen, von denen man hier und da hört. (…) Sie nutzten das Geld ebenfalls dazu, die Macht über die imperialistischen Länder zu gewinnen und sie dazu zu bringen, viele Länder zu kolonisieren, um die Reichtümer dieser Länder auszubeuten sowie ihre Korruption dorthin zu verbreiten.
Hinsichtlich der regionalen und weltweiten Kriege ist es zweifellos soweit gekommen, dass die Feinde hinter dem I. Weltkrieg standen um so das Islamische Kalifat auszulöschen. Sie sammelten materielle Ressourcen und übernahmen die Kontrolle über zahlreiche Quellen des Wohlstands. Sie erreichten die Balfour-Erklärung und etablierten den Völkerbund, um mit den Mitteln dieser Organisation über die Welt zu herrschen.
Sie standen ebenfalls hinter dem II. Weltkrieg, in dem sie immense Vorteile aus dem Handel mit Kriegsausrüstungen zogen und die Etablierung des Staates Israel vorbereiteten. Sie inspirierten die Errichtung der Vereinten Nationen und des Sicherheitsrats, um den Völkerbund zu ersetzen und die Welt mithilfe ihrer Mittelsmänner zu beherrschen. Es gab keinen Krieg, an welchem Ort auch immer, der nicht ihre Fingerabdrücke trägt. (…)

Artikel 28: Die zionistische Invasion ist auf verschlagene Weise bösartig. Sie schreckt nicht davor zurück, verschlungene Weg zu wählen und alle verabscheuungswürdigen und widerwärtigen Mittel anzuwenden, um ihre Ziele zu erreichen. Um sich einmischen und Spionageaktivitäten vornehmen zu können ist sie in großem Maß auf die Geheimorganisationen angewiesen, z..B. die Freimaurer, die Rotary Clubs, Lions und andere. All diese Geheimorganisationen, von denen einige auch offen arbeiten, agieren für die Interessen des Zionismus und wollen unter dessen Anleitung die Gesellschaften zerstören, Werte vernichten, Verantwortlichkeiten ausschalten, Tugenden ins Schwanken bringen und den Islam auslöschen. Sie steht hinter der Verbreitung von Drogen und Giften aller Art, die ihr Machtausübung und Machtausdehnung erleichtern sollen. (…)

Artikel 32: Der Weltzionismus und die imperialistischen Kräfte haben mit klugen Schritten und bewusster Planung versucht, die arabischen Länder aus der Kampfarena gegen den Zionismus wegzustoßen, um letztendlich das palästinensische Volk zu isolieren. Ägypten wurde bereits hauptsächlich mithilfe des betrügerischen Camp David-Abkommens aus dem Konflikt geworfen und es hat versucht, auch andere Länder in ähnliche Abkommen zu ziehen, um sie aus dieser Kampfarena auszuschließen.
Hamas ruft die arabischen und islamischen Völker dazu auf, ernsthaft und unermüdlich zu handeln, um dieses schreckliche Komplott zu durchkreuzen und den Massen die Gefahr vor Augen zu halten, die mit dem Austritt aus der Kampfarena gegen den Zionismus verbunden ist. Heute ist es Palästina und morgen könnten es andere Länder sein. Zionistische Machenschaften setzen sich nämlich endlos fort und werden sich nach Palästina gierig vom Nil bis zum Euphrat ausdehnen. Erst dann, wenn sie komplett die Gegend verdaut haben, auf die sie ihre Finger gelegt haben, werden sie zu noch mehr Expansion voranschreiten und so weiter. Ihr Komplott wurde in den Protokollen der Weisen von Zion niedergelegt: Ihre derzeitiges Verhalten ist der bester Beweis für das, was dort gesagt wurde. (…)
Wie haben keine andere Wahl als alle Kräfte und Energien zu vereinen, um dieser verabscheuungswürdigen Nazi-Tataren-Invasion gegenüberzutreten. Andernfalls werden wir den Verlust unserer Länder erleben, die Entwurzelung ihrer Bewohner, die Ausbreitung von Korruption über den Erdball und die Zerstörung aller religiösen Werte. (…)
Im Rahmen der Kampfarena mit dem Weltzionismus betrachtet sich die Hamas als Speerspitze und Avantgarde. Sie verbindet ihre Anstrengungen mit all denen, die auf dem Schauplatz Palästina aktiv sind. Es müssen jedoch noch mehr Schritte von den arabischen und islamischen Völkern und den islamischen Vereinigungen überall in der arabischen und islamischen Welt unternommen werden, um die nächste Runde im Kampf gegen die Juden, die Händler des Krieges, möglich zu machen. (Übersetzung: M.K. & R.R.C.)

Und sowas wird noch mit der Versammlungsfreiheit begründet. Widerwärtig.

mehrdad
mehrdad
13 Jahre zuvor

ganz billige nummer, mit den opferzahlen zu kommen.

was soll israel tun? für jeden getöteten hamas terroristen einen jüdischen zivilisten selber umbringen, damit es „fair zugeht“?

der einzige grund, warum es bei den israelischen zivilisten weniger opfer gibt, ist die tatsache, dass den israelis ihre zivilisten (auch die israelischen araber, die im N-israel umfangreiche schutzräume gebaut bekamen) heilig sind, während den islamischen terroristen ihre zivilisten ledeglich als schutzschilder und propagandamaterial dienen.

an irgendwelche skrupel der islamischen terrorbestien liegt die geringere israelische opferzahl sicherlich nicht. wer unmenschlich genug ist, um eine rakete gezielt auf einen schulbus zu feuern, der hat keinerlei skrupel.

Jürgen Nonner
Jürgen Nonner
13 Jahre zuvor

Hallo!
@ yaku
Nochmal: Ich habe nicht mit den „GRAD“-Raketen angefangen, dass war jemand anderes.

Und mal generell:

Krieg ist der Terror der Reichen
Terror ist der Krieg der Armen

Das wissen die Israelis doch selber am besten. Als sie noch nicht die US-gesponsorte Militärmaschinerie zur Verfügung hatten, haben sie selber Terroranschläge verübt, insbes. gegen die Briten.
So mit die größten Feinde des Friedens dürften aktuell wohl die militanten rassistischen „Siedler“ sein, die sich absichtlich in den besetzten Gebieten breit machen.
Aber so einseitig wie manche hier unterwegs sind, werde wir selbst da kaum übereinstimmen …

Mir
Mir
13 Jahre zuvor

@Yaku
Wiso gilt ihr Interesse der Werbung israelischer Politik.

Bisher weder historisch noch gegenwärtig ist der ernsthafte Wille zur Friendensbemühung auf keiner Seite im Nahost zu erkennen.

mehrdad
mehrdad
13 Jahre zuvor

„Krieg ist der Terror der Reichen
Terror ist der Krieg der Armen“

die grosse mehrheit der islamischen SMA weltweit (auch in israel) waren gut gebildet und gehörten der mittelschicht ode rgar der oberschicht ihrer länder an.

ferner gibt es nur eine religion, die weltweit terroranschläge organiziert. könnte terror also doch was mit der „religion des friedens“ zutun haben und weniger mit dem inhalt der geldbeutel der terroristen?

bin laden war ca. 400.000.000$ schwer.

nächste lüge bitte.

und @MIR?

befasst man sich sachlich mit der geschichte, kommt herraus, dass die araber schon 1948, 1967 und 2000 ihren eigenen (nummer 23) araberstadt hätten haben können.

daher ist es absurd, bei der verantwortlichkeit israel und die araber im gleichen topf zu werfen.

die araber haben die ganze sache begonnen und die ganzen jahre schön am laufen gehalten. nun kann man über die siedlungen geteilte meinung sein, aber fakt ist, dass es zwischen 1948-1967, als die relevanten gebiete arabisc besetzt waren und komplett judenrein gemacht wurden, tausende tote jüdische zivilisten in israel durch terroranschläge gab.

also „ende der besatzung und alles wird gut“ beruhigt zwar den deutschen michel, aber ist nicht der grund dafür, dass jüdische frauen und kinder wegen terror sterben.

ich habe ich sachen nahost echt die nase voll von parolen, polemik und propaganda. da kommt jemand her, schmeisst einen absurden einzeiler in die debatte, die er mal irgendwo gehört hat, und der fakteninhalt seiner posting ist derselbe, wie das vitamingehalt vom wasser.

deswegen sind die muslime auch die sieger im propagandaschlacht. weil sie meister der polemik und billige sprüche sind und weil die meisten deutschen heute politisch dumm sind.

Krämer
Krämer
13 Jahre zuvor

@Mir Das ist entweder völliges Unwissen oder das verbreiten von Lügen was sie da schreiben. Aber bevor ich mir jetzt die Finger wund schreibe verweise ich auf folgenden Link:

https://www.whathasisraeleverdoneforpeace.com/

Mir
Mir
13 Jahre zuvor

@ mehrdad #25
Es gab in der Geschichte zahlreiche Chancen um eine (Friedens)Lösung im Nahost – unterstützt und begleitet von vielen enthusiatischen ausländischen Politiker und Delegationen, so zum Beispiel Bill Clinton in Davos. Alles Charade. Welch eine Enttäuschung für die Öffentlichkeit, seit Jahrzehnten das selbe Spiel. Die israelische Regierung ist da leider auch nicht anders.

Arnold Voß
Arnold Voß
13 Jahre zuvor

@ Jürgen Nonner

„Krieg ist der Terror der Reichen
Terror ist der Krieg der Armen“

Wenn sie wollen, dass sie hier noch Jemand ernst nimmt, dann lassen sie diese Plattitüden aus der linken Mottenkiste.

Die wirklich Armen haben weder die Mittel noch die Zeit einen Krieg zu führen, noch eine Terrororganisation aufzubauen, weil sie täglich um ihr Überleben kämpfen müssen. Die wirklich Reichen brauchen keinen Krieg um ihre Interessen durchzusetzen.

Krieg ist auch nicht gleich Terror. Für den Krieg gibt es nämlich international anerkannte Regeln. Eine davon ist, dass Terror nicht zum Krieg gehört.

Sie sind nichts anderes als ein Demagoge und dazu noch ein erbärmlicher.

Jürgen Nonner
Jürgen Nonner
13 Jahre zuvor

@ Arnold Voss

Nun, es ist ja ganz offensichtlich, wie eben die USA und Israel Krieg führen kann und welche Mittel dafür aufgewendet werden … und wieviel interessierte Kreise daran verdienen, während Untergrundkämpfer diese Mittel eben nicht haben, sich der (Kampf-)Mittel bedienen, die zur Verfügung stehen.

„Krieg gegen den Terror“ ist sprachlich Unsinn, weil Terror eben eine Kampfweise ist, aber kein Gegner bzw. Feind. Das wird gerne und vermutlich absichtlich undeutlich gelassen. Wir sind so ständig im Krieg, vergl. „1984“.

Wer alle Möglichkeiten der modernen Kriegsführung hat, braucht keinen Terror, der führt eben einen „Krieg“, mit oder ohne UN-Mandat und viele verstehen nicht, dass Krieg genauso Scheiße ist. Vielleicht schlimmer, weil er eher geeignet ist, Otto-Normal-verbraucher zu (ver-)blenden.
Gegen die Teilnahme von US- oder israelischen Terror-Piloten an irgend einer Konferenz hätten Sie vermutlich keine Einwende.

KRIEG DEM KRIEGE!

Arnold Voss
13 Jahre zuvor

@ Jürgen Nonner

Ich stimme ihnen zu wenn sie sagen, dass Krieg auch Scheiße ist. Aber sie bleiben nachwievor im Genre der Demagogie wenn sie von Terrorpiloten der USA und Israels sprechen. Wenn Terror, wie sie richtig sagen, ein Kampfweise ist, dann ist genau diese den Piloten dieser Staaten nicht erlaubt.

Sollten sie sich dennoch dieser Kampfweise bedienen, müssten sie sich dafür vor einem Militärgericht und auch zivilrechtlich verantworten. Ebenso die, die ihnen dazu den Befehl erteilt hätten. So sind die Regeln, auch wenn diese keineswegs immer eingehalten werden. Erst recht nicht in Diktaturen.

Terroristen brauchen sich dagegen vor Niemanden zu verantworten, weil es für sie diese Regeln nicht gibt. Sie würden – wenn wir beim Beispiel der Piloten bleiben – ohne Kriegserklärung, mit Flugzeugen ohne militärisch-nationale-Markierung sowie ohne sie als Soldaten auch persönlich kenntlich machende Uniform, systematisch und absichtlich auch auf Unbewaffnete und/oder Zivilisten ihre Bomben abwerfen.

Der Terrorismus ist nämlich nicht nur eine Kampfweise, wie sie hier so harmlos daher definieren, sondern ein Kampfsystem mit ganz bestimmtene Kampfzielen: Die systematische und flächendecklende Vebreitung von Angst und Schrecken durch die absichtlich wahllose und äußerst brutale Tötung und Verletzung von Unbeteiligten und Unschuldigen. Die Folter und die barbarische Bestrafung eingeschlossen. Das alles ist auch ihnen gut aus dem sogenannten Vernichtungskrieg der ehemaligen deutschen Wehrmacht bekannt.

Wer den Terrorismus aus welchem Grunde auch immer unterstützt, ist für mich kein Gesprächspartner sondern ein Gegner. Die Hamas ist eine terroristische Organisation und die Vertreter einer solchen Organisation haben in Deutschland nichs zu suchen.

Jürgen Nonner
Jürgen Nonner
13 Jahre zuvor

@ Arnold Voss
Ich denke der Hinweis auf die Regeln die im Krieg gelten (sollen) ist doch etwas euphemistisch.
Nehmen Sie doch den letzten Irak-Krieg als Beispiel. Gegen jedes Völkerrecht wird ein Land überfallen, von „unseren“ Verbündeten, mit zahllosen Toten und Verstümmelten, Zivilisten und auch irak. Soldaten, die ihre Heimat verteidigten. Aber zur Verantwortung gezogen wurden weder die Verbrecher im Weißen Haus, noch der normale Soldat. Da nützt auch keine Genfer Konvention etwas.
Und der Widerstand, dass sind jetzt Terroristen, oder wie?

Der israelische Staat führt einen Eroberungskrieg (meist im „Stillen“) gegen das palästinensische Volk. Schon längst sind die noch palästinensischen Gebiete als Staat nicht mehr lebensfähig, soweit ist der Landraub schon fortgeschritten.
Jeder mag für sich entscheiden, wie er in einer vergleichbaren Situation handeln würde.

Mir tun die Israelis leid, die mit den verdammten orthodoxen Siedlern Nichts am Hut haben, sondern -wie die meisten Menschen- einfach nur ein gutes Leben haben wollen. Sie haben die Folgen mit zu tragen, die die Provokateure und Kriegshetzer des eigenen Volkes mit verursachen.

Yaku
Yaku
13 Jahre zuvor

„Wiso gilt ihr Interesse der Werbung israelischer Politik.“

Werbung? Ich fürchte, Sie sollten besser Texte verstehen.

Yaku
Yaku
13 Jahre zuvor

@Jürgen Nonner

leider kann man Sie wirklich nicht ernst nehmen.

Arnold Voss hat es Ihnen zu erklären versucht:

„Die systematische und flächendecklende Vebreitung von Angst und Schrecken durch die absichtlich wahllose und äußerst brutale Tötung und Verletzung von Unbeteiligten und Unschuldigen.“

Beschäftigen Sie sich dort erst einmal was Terrorismus ist, dass Terroristen eben nicht aus schwachen sozialen Schichten kommen etc. (siehe bin Laden) und so weiter. Bücher gibt es genügend: z.B. Hans Frank/Kai Hirschmann (Hrg.): Die weltweite Gefahr. Terrorismus als internationale Herausforderung, Berlin 2000
Sie haben leider keine Ahnung und sind deswegen als Gesprächspartner eine Katastrophe und wie Arnold Voss sehr richtig anmerkt, schlicht ein Demagoge.

Adios!

mehrdad
mehrdad
13 Jahre zuvor

die märchenstunde von „Jürgen Nonner“ geht weiter:

„Der israelische Staat führt einen Eroberungskrieg….“

und das über ein land sagen, welches seit 1973 2/3 der gebiete, die es kontrolierte, abgegeben hat. die erste eroberung, bei der der eroberer gebiet abgibt!

„Mir tun die Israelis leid, die mit den verdammten orthodoxen Siedlern Nichts am Hut haben….“

also „ende der besatzung und alles wird gut“? naja, die tatsache, dass auch vor der „besatzung“ tausende israelische frauen und kinder von fedajin-terroristen umgebracht wurden, ist irrelevant, oder? wir haben ja auch gesehen, wohin „ende der besatzung in gaza“ führte…zu eine raketenorgie aus gaza.

sie sind echt peinlich als gesprächspartner. NULL fakten und ausschliesslich platte einzeiler, die wahlweise aus radio islam/NPD/SED quellen stammen. ihnen kann man echt nur nur mit asrkasmus komen, da fakten an ihnen abprallen.

Mir
Mir
13 Jahre zuvor

@32 Yaku
Ihre Texte sind unmissverständlich. Einseitig.

So wie die Politik der israelischen Regierung. Eine derartige Besatzungs-, Siedlungs-, und Diskriminierungspolitik machen, sich konsequente Friedensbemühungen entziehen und sagen: Wir sind die Guten.

Yaku
Yaku
13 Jahre zuvor

Ich sagte schon einmal @Mir, mit dem Verständnis von Texten hapert es bei Ihnen gewaltig. Belästigen Sie mich daher nicht länger mit Ihren Nichtkapieren von Texten und halten Sie mich nicht für blöd. Adios!

Yaku
Yaku
13 Jahre zuvor

PS: Kleiner Tipp zum Ende: Es geht hier um die Veranstaltung in Wuppertal, mit keinen einzigen Wiort habe ich hier etwas zur Politik Israels geschrieben. Ihre Einbildung und miesen Unterstellungen dessen hat schon was pathologisches.

Mir
Mir
13 Jahre zuvor

Willy Brandt hat mal gesagt: Extremismus von beiden Seiten bleibt aufeinander angewiesen. Das sollten auch gutgläubige „Sympathisanten“ nicht vergessen…“ Ebenso Adios.

Die Demokratie wird diese Versammlung standhalten. Gehen sie doch dagegen demonstrieren.

Jürgen Nonner
Jürgen Nonner
13 Jahre zuvor

Nun ja, jeder kann sich hier sein eigenes Bild machen, wer hier sachlich ist/bleibt und wer versucht zu beschimpfen.

Zur Veranstaltung in Wuppertal:
Wer die Politik Israels unterstützt, auch wo sie die Interessen eines ganzen Volkes systematisch missachtet und sich gegen jedes Recht (außer dem biblischen vielleicht) dessen Land aneignet, muss doch bitte trotzdem damit leben können, dass sich Vertreter dieses Volkes irgendwo friedlich versammeln.
Mehr wird ja nicht verlangt.

Die Gewaltdiskussion und auch die Verkürzung auf eine Terror-Diskussion müssen wir hier gar nicht führen. Bestimmt nicht wegen einzelnen angeblichen Hamas-Leuten die da aufkreuzen.
Sturm im Wasserglas.

trackback

[…] ist es endlich soweit! Die 9. Konferenz der Palästinenser in Europa, schon seit Montag bei den Ruhrbaronen angekündigt. Alle sollen sie kommen, auch die Leute von der Hamas. Bis zu 5000 Teilnehmer werden von den […]

Yaku
Yaku
13 Jahre zuvor

Vergiss es mehrdad, hier sind zwei dieser Spezies, die alles genau wissen, mit den typischen Klischees um sich werfen und sogar ganz genau was man zur Politik Israels denkt. Einbildung ist eben auch eine Bildung. Besser kann man sich nicht blamieren, wobei der eine sich auch noch selber immer wieder disqualifiziert.

Dazu fällt mir nur noch ein: Goal nefesh!!

Schula
Schula
13 Jahre zuvor

https://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2011/05/04/uni-wuppertal-packt-die-badehose-ein/

@jürgen Nonner und mir:

jeder blamiert sich so gut er kann. sie beide sind der schlagende Beweis.

Schula
Schula
13 Jahre zuvor

„Sie sind nichts anderes als ein Demagoge und dazu noch ein erbärmlicher.“

nonner, das ist übrigens keine beleidigung, sondern der zustand ihres geistes. gute besserung.

Schula
Schula
13 Jahre zuvor

auf den punkt gebracht:

https://haskala-bayern.blogspot.com/2011/05/mdb-die-linke-inge-hoger-diskutiert.html

„Nachdem die vollständige praktische Umsetzung der Diskussionsergebnisse der ersten Konferenz in Wannsee weniger am Willen der Ausführenden,sondern eher an widrigen äussern Umständen scheiterte, ist man jetzt dabei, die Fehler der Vergangenheit aufzuarbeiten und einen neuen Anlauf zu nehmen.

Nie war das öffentliche Klima geeigneter, Palästina endlich von der zionistischen Besatzung zu befreien und zwischen Jordan und Mittelmeer einen Traum vieler MuslimInnen wahrwerden zu lassen.“

https://haskala-bayern.blogspot.com/2011/05/mdb-die-linke-inge-hoger-diskutiert.html

Michal
Michal
13 Jahre zuvor

„muss doch bitte trotzdem damit leben können, dass sich Vertreter dieses Volkes irgendwo friedlich versammeln.“

Nonner, sicher. Friedlich mit der Hamas zusammen. Eine Terrororganisation als Vertreter eines Volkes. Peinlicher geht es nicht? Und das in einem Land, in dem es vor nicht allzu langer Zeit den Massenmord an Juden gab und sich die Hamas nichts sehnlicher wünscht. So funktioniert eben Geschichte. Jetzt kann ich ahnen, wie bei vielen Deutschen die Vergangenheitsbewältigung aussieht. Die Frage, ob Sie sich nicht schämen so etwas zu unterstützen und noch dazu mit dem Argument der Demokratie, erspare ich mir.

„Sturm im Wasserglas.“

Das würde ich auch sagen, wenn ich soviel geistigen Dünnpfiff wie Sie im ganzen Thread von mir geben würde. Leider ist bei Ihnen Hopfen und Malz verloren.

@Mir

da Sie doch so gerne zitieren, tue ich das auch einmal:
August Bebel: „Antisemitismus ist der Sozialismus der dummen Kerls.“
Ich ergänze: Und die, die ihn unterstützen, denn nichts anderes tun Sie hier. Am Ende heißt es sicher wieder einmal: Davon haben wir nichts gewußt.
Sie sind doch ein Beispiel eines Pro-Palästinenser-Extremisten-Unterstützers, wenn man liest, wie viel Propaganda und Klischees Sie hier verbreiten und wie Sie die Hamas, wenn auch nur indirekt unterstützen oder warum sind Sie so heiß auf diese Typen, daß die sich hier in Deutschland, wie es heißt „friedlich“ :D, treffen?
Ihre Auswürfe und Unterstellungen ohne jegliche Belege gegenüber anderen belegen nichts anderes.

„Gehen sie doch dagegen demonstrieren.“

Stellen Sie sich vor, das machen wir, am kommenden Samstag um 15:00 Uhr in Wuppertal. 🙂 Werden Sie auch demonstrieren, wenn sich die NPD mal wieder auf die Versammlungsfreiheit beruft und wenn die könnten, die demokratischen Werte auf die Sie sich berufen, am liebsten abschaffen würden, so wie die Hamas nie eine Demokratie zulassen würde??? Oder gilt hier eben das typische zweierlei Maß von euch Teutonen? 👿

Katharina
Katharina
13 Jahre zuvor

Gestern haben sich gemäßigte Fatah und radikale Hamas „versöhnt“.
Werden die Hamas auf Fatah zugehen und ihre Haltung gegenüber Israel
ändern? Ist das zu erwarten? Oder ist ein Schachzug, um den eigentlichen
Plänen und Zielen nachzuhelfen?
Schlicht ausgedrückt: Hamas will die Juden vernichten und Jerusalem für sich haben.
Hamas haben mit den NAZIS kooperiert. Kein Wunder bei den gleichen Zielen.

Heute arbeiten die Linken, die gegen NAZIS sind, mit Hamas zusammen.

Was ist das? Schizophren ? Ich kann dieser Logik nicht folgen.

Was geht hier ab, fragt sich der schlichte Bürger und bleibt ratlos zurück.

Jürgen Nonner
Jürgen Nonner
13 Jahre zuvor

@ Michal
Es ist ja nicht so schwer zu verstehen, wie eine „friedliche Versammlung“ definiert ist.
Und selbstverständlich vertritt unter Anderem AUCH die Hamas zumindest Teile des palästinensischen Volkes. Und die Hamas ist ja weit mehr als eine „Terrororganisation“, eben auch z.B. eine soziale Organisation, oder eine politische Partei.
Besonnene Leute mit Ahnung wie z.B. Peter Scholl-Latour raten auch dazu in Verhandlungen gerade auch mit der Hamas einzutreten.

Aber nochmal: Selbst wenn bei der Versammlung am Samstag ein Hamas-Mitglied aufkreuzen sollte, dass rechtfertigt nicht diesen albernen Aufstand hier.
Die Leute haben für gutes Geld eine Halle gemietet und wollen eine Versammlung abhalten Punkt
Ihr müsst hier nicht den Kampf Israels an der internet-Front fortsetzen oder sowas. Diese bedingungslose Indentifikation mit der israelischen Politik wirkt etwas pathologisch.

Mir
Mir
13 Jahre zuvor

Die Hamas ist nicht vom Himmel gefallen, genauso die Taliban und Al Qaida. Sie sind die Folgen von Jahrzehnter langer falscher (Friedens)Politik im Nahost und noch östlicher.

Wir müssen damit heute leben, dass die NPD öffentlich Versammlungen abhält und die Polizei diese schützt. Ich bin früher gegangen und auch in der Zukunft werde ich zu Gegendemos gehen.

Ich unterstütze weder Hamas noch NPD oder andere Nazigruppen. Sie sollten mit sofortiger Wirkung verboten werden. Dennoch bleibt in der demokratischen Gesellschaft radikale Meinungsmacher, wie leider auch hier. Die Demokratie widersteht auch diese.

Eine einseitige Diskussion über den Nahostkonflikt führt zu keiner friedlichen Lösung, trotz internationaler Versuche. Alle wollen doch Frieden, warum klappt das nicht? Oder wollen alle doch nur KRieg?
Chronologie: Nahost-Friedensgespräche seit 2000:
https://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-chronologie-nahost-friedensgespraeche-seit-2000_aid_547734.html

yaku, schula
Reden sie erst mal erwachsen.

Werner Jurga
13 Jahre zuvor

@ Mir (# 48):
„Die Hamas ist nicht vom Himmel gefallen“
Nein, sie ist von den USA und Israel dereinst ganz gezielt als frommer Gegenpol zur vermeintlich zu radikalen, irgendwie zu „sozialistischen“ PLO massiv mitaufgebaut worden.

„Alle wollen doch Frieden, warum klappt das nicht?“
Auch wenn weder das jüdische Volk Israels noch das arabische Volk Palästinas kriegslüstern ist, im Gegenteil: beide Völker haben in ihrer Mehrheit das Töten satt bis oben hin, so sind doch beide noch nicht wirklich friedensbereit – nicht bereit, schmerzhafte Konzessionen zu unterstützen.
Dies ist das Haupthindernis für den Frieden; hinzu kommen diversen politischen Führer innerhalb und außerhalb Palästinas/Israels, sprich: die „wichtige“ Funktion, die der Nahostkonflikt i.e.S. für nicht wenige in der Region hat.

Michal
Michal
13 Jahre zuvor

„Und die Hamas ist ja weit mehr als eine “Terrororganisation”, eben auch z.B. eine soziale Organisation, oder eine politische Partei.“

Ja, warum wohl? Warum engagiert sich die Hamas oder die Muslimbruderschaft sozial? Weil sie gute Menschen sind oder einfach nur aus Berechnung? Sie helfen immer, wenn die Menschen ihre Meinung vertreten,tun sie es nicht, ist es mit der Hilfe schnell vorbei. So kann man nicht diskutieren, denn auch die Nazis haben aus Sicht vieler Anhänger auch gutes getan. Der Massenmord und der Rassismus ist aber das Ergebnis.

@Mir

keine Organisation fällt vom Himmel. Es wurden Fehler gemacht, was aber die Hamas und Konsorten nicht weniger mörderisch macht bzw. deren Verantwortung. Was wollen Sie damit eigentlich sagen?

„yaku, schula
Reden sie erst mal erwachsen.“

Na ja, wenn man bedenkt, was Sie so alles unterstellt haben, ist so eine Reaktion nicht so verwunderlich. Vielleicht fehlt einfach die Empathie, daß wir Juden sehr große Angst haben und die kommt nicht von ungefähr. Daß die Hamas in Deutschland willkommen ist, wie es Wuppertal belegt, sollte jedem die Augen öffnen, auch wenn die Hamas vermeindlich nur gegen die Existenz Israels ist.

@Katharina

ich bleibe auch ratlos zurück.

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