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Zeitungssterben: Offenbar harte Einschnitte bei der ‚Westdeutschen Zeitung‘

DSC05518Nach Informationen von ‚Newsroom.de‘ stehen nun auch bei der in Düsseldorf erscheinenden Westdeutschen Zeitung (erneut) harte personelle Einschnitte bevor.

Nach entsprechenden Berichten vom heutigen Tage soll die Redaktion der „Westdeutschen Zeitung“ halbiert werden. Von aktuell noch 100 Mitarbeitern sollen in Kürze offenbar rund die Hälfte das Haus verlassen. Dazu stünden Veränderungen im „WZ“-Mantel an und Umstrukturierungen im Lokalen, so ‚Newsroom‘. Kommt einem in ähnlicher Form inzwischen leider alles ziemlich bekannt vor.

Damit verlängert sich die Serie von harten Einschnitten in der Zeitungslandschaft offenbar um einen weiteren spektakulären Fall.

Bekanntlich waren zuletzt u.a. die Ereignisse rund um die Westfälische Rundschau aus Dortmund in den Schlagzeilen und auch die Redaktion der bis dahin eigenständigen WAZ-Lokalausgabe im Kreis Recklinghausen wurde vor Kurzem ein ‚Opfer‘ harter Sparmaßnahmen in der Zeitungslandschaft der Region.

Nun also offensichtlich der nächste ‚Fall‘.

Bereits im August 2012 mussten 40 Mitarbeiter die „Westdeutsche Zeitung“ verlassen.

Zum Hintergrund: Die Westdeutsche Zeitung ist eine Regionalzeitung die im Verlag W. Girardet GmbH & Co KG, einem Medienunternehmen im Bereich der Städtelandschaft Düsseldorf, Wuppertal und Krefeld erscheint. Sie erscheint bisher in ihrem Verbreitungsgebiet mit einer täglichen Druckauflage von ca. 135.000 Exemplaren.

Sieht wahrlich nicht gut aus für die traditionsreiche Zeitungslandschaft im Lande. Ein Ende der schlechten Nachrichten für Mitarbeiter der Medienlandschaft scheint jedenfalls bei Weitem noch nicht in Sicht.

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