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Oberhausen: Bürger gegen Schlingensief

Die Stadt Oberhausen will eine Straße nach Christoph Schlingensief benennen. Das wird an den Bewohnern scheitern.

Ich konnte mit kaum etwas, was Schlingensief machte etwas anfangen. Trotzdem ist klar, ein so bekannte und umstrittener Künstler wie er hätte es nach seinem Tod im vergangenem Jahr natürlich verdient, das seine Heimatstadt eine Straße nach ihm benennt. Das ist keine Frage des Geschmacks, sondern eine des Anstands. Das sieht auch die Stadt Oberhausen so und wollte die kleine Straße Altmark nach dem Regisseur und Aktionskünstler benennen. Wohl ahnend, dass es Ärger geben könnte, suchten sie sich eine kleine Straße aus: Gerade 28 Haushalte gibt es in der Straße. Sie wurden alle angeschrieben.

Das Ergebnis kann man in der WAZ nachlesen:

„Wir haben 28 Parteien angeschrieben, 21 haben sich geäußert“, sagt Planungsdezernent Peter Klunk. „19 waren gegen die Umbenennung, zwei dafür.“ Die Stadt hatte die Erhebung auf eine Anfrage des Sprechers der SPD im Kulturausschuss, Manfred Flore, gestartet. Klunks Fazit angesichts des Ergebnisses: „Es wird keine Umbenennung dieser Straße geben.“

Der Hauptgrund für die Ablehnung waren nach dem Bericht die Kosten:

Sie scheuen vor allem den bürokratischen und finanziellen Aufwand, den eine Umbenennung ihrer Straße mit sich brächte. Da müssen Personalausweise, Briefköpfe und Telefonbucheinträge geändert werden. Gerade wenn es sich um eine Geschäftsadresse handelt, kann da durchaus einiges an Kosten zusammenkommen.

Kann ich nicht verstehen. So teuer sind Visitenkarten und Briefpapier auch nicht mehr, seitdem man sie online bestellen kann. Peinliche Nummer.

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27 Kommentare zu “Oberhausen: Bürger gegen Schlingensief

  • #1
  • #2
    Arnold Voss

    Stefan, ich finde es auch schade, aber wenn die Leute in der Straße genauso wenig mit dem Künstler anfangen können wie du, dann haben sie natürlich das Recht auch wegen dir und anderen vielleicht geringfügig erscheinenden Gründen Nein zu sagen.

    Ich bin allerdings der Meinung, dass Schlingensief nicht irgendeine kleine Straße im Irgendwo sondern eine große in der Mitte von Oberhausen verdient hätte. Da muss dann natürlich auch eine entsprechende ausgiebige und wohlmöglich kontroverse öffentliche Diskussion geführt werden, was ich übrigens für die eigentliche Würdigung des Künstler halte. Egal ob am Ende ein neuer Straßenname herauskommt oder nicht.

    Aber genau die wollten die Verantwortlichen in der Verwaltung wahrscheinlich vermeiden in dem sie ins Irgendwo gegangen sind und die Entscheidung von der ganz persönlichen Meinung der Anlieger abhängig gemacht haben. Kann man zwar nachvollziehen. Führt aber auch nicht unbedingt zum gewünschten Ergebnis.

  • #3
    Dirk Haas

    @Arnold: Schlingensief-Wiesen. Im neuen Emschertal, zwischen Emscher bzw. Kanal und A42 (gegenüber Burg Vondern). Und einmal im Jahr ein großes Freiluftfest für randständige Kultur, mitten im Ruhrgebiet. Sprich’ mal mit Stemplewski!

  • #4
    Helmut Junge

    Wenn die Straße „Altmarkt“ gemeint ist, und nicht Altmark, wie Stefan schreibt,
    liegt sie zentral im älteren Teil von Oberhausen. Dort ist wegen einer bekannten Kneipe abends mehr los, als anderswo in Oberhausen.
    Die Straße wäre deshalb durchaus angemessen.
    Aber Demokratie ist eben verknüpft mit dem Willen der Bürger.
    Die Verwaltung sollte vielleicht mehr Überzeugungsarbeit leisten, oder aber eine andere Form der Ehrung finden.
    Sie könnte ja den Marktplatz selber in Schlingensiefplatz umbennen.

  • #5
    mimi müller

    Ja, Herr Junge,

    daran hatte ich auch schon gedacht, es aber zunächst wieder verworfen, weil der Altmarkt im Alltag und im Bewußtsein der Bürger immer der Altmarkt bleiben wird, ähnlich wie die umbenannte Oststrasse in Duisburg solange „beim Volk“ Oststrasse blieb, bis sie auch „offiziell“ wieder in Oststrasse rückbenannt wurde. Schlingensieff fände es vermutlich gut, einen solchen anhaltenden „Widerstand“ hervorrufen zu können und ein bißchen höre ich auch Beuys dann lachen – aber ob das „optimalen Ausstrahlungscharakter“ hat? Oder gibt es einen besseren Platz?

    Auch die Idee, städtischerseits die Kosten für die 21 Betroffenen zu übernehmen. ( das teuerste sind ja die „Papiere“ , Pass, KFZ-Schein etc. – und da kann man ja durchaus mal auf die Gebühren verzichten und bei der Erledigung behilflich sein) Allein mit einer hübschen Idee an die Öffentlichkeit zu gehen, das ist eine Sache – den ernsthaften Willen dazu aufzubringen, sie umzusetzen, wohl eine andere.

    Hier müsste doch der Wille den Weg suchen,: da ist der Gedanke, und nun weiß ich, was sein soll, und dann trage ich das nach außen, nehme das alles auf, was ich vorfinde – und dann arbeite ich das heraus – immer das Ziel fest im Blick.
    Aber hier wurde mal so vor sich hin phantasiert, was denn wohl schön wäre und dann fragt man mal so rum und beim ersten Widerstand knickt man auch schon ein ?

    Wenn man die Betroffenen Ernst nähme und sich seinem Ziele nähern wollte, dann räumte man diese Hindernisse entgegenkommend aus.

    Und da bin ich dann bei dem entscheidenden Punkte:

    Voraussetzung ist hier der unbedingte Wille, die Idee auch zu gestalten, ihr Form zu geben. Es ist letzlicht eine Frage des ernsthaften Wollens der Akteure.
    An anderer Stelle war dieser „unbedingte“ Wille da:

    Wenn ich mich recht entsinne wurde die (Sterkrader) Strasse vor dem Schloss Oberhausen anlässlich des Umbaues zur „Galerie Ludwig“ in Konrad-Adenauer-Allee umbenannt.
    Diese Umbennenung war Wunsch, ausdrücklicher Wille und vertraglich festgelegter Bestandteil, ja Bedingung der Verträge mit Ludwig – den man seitens der Stadt Oberhausen ganz selbstverständlich nachkam.
    Herr Ludwig hatte den Willen und die Stadt Oberhausen verlieh diesem Willen Ausdruck und gab ihm Gestalt.

    Analog dazu schlage ich vor, die Schwartzstrasse auf dem Teilstück zwischen dem Oberhausener Rathaus und der Kulturvilla in „Christoph-Schlingensieff-Allee umzubennen.

  • #6
    Anton Kowalski

    Mit Straßenumbenennungen ist das halt so eine Sache. In Dortmund gab es vor zwei Jahren, einen Bürgerantrag, eine Straße nach dem Schriftsteller Max von der Grün zu benennen. Der lebte viele Jahre in Dortmunds Nordost-Zipfel, im Stadtteil Lanstrop. Durch Lanstrop führt die – wie originell – Lanstroper Straße. Der Bürgerantrag, diese Straße in Max von der Grün-Straße umzubenennen wurde abgelehnt mit der Begründung, „dass der Rat der Stadt Dortmund beschlossen hätte, mit der Benennung einer Straße mit überörtlichen Charakter oder eines Platzes im Zentrum der Stadt, den Schriftsteller Max von der Grün entsprechend zu ehren.“ Das war 2009. Seitdem ist nichts passiert. Nur, das bei der Benennung der Straßen rund um`s Dortmunder U Max von der Grün ebenfalls durchfiel. Jetzt soll – so ist zu hören – der Platz vor dem Hauptbahnhof und an der vom Stararchitekten Botta gebauten Bibliothek nach ihm benannt werden. Schau`n wir mal…

  • #7
    mimi müller

    Korrektur:

    Auch die Idee, städtischerseits die Kosten für die 21 Betroffenen zu übernehmen. ( das teuerste sind ja die “Papiere” , Pass, KFZ-Schein etc. – und da kann man ja durchaus mal auf die Gebühren verzichten und bei der Erledigung behilflich sein) ist gut!

    Mir war das „ist gut“ nach der Klammer verlorengegangen.

  • #8
    Helmut Junge

    Frau Müller,
    ich bin kein Oberhausener, wenn ich auch 50m von Buschhausen entfernt wohne.
    Deshalb weiß ich nicht, ob es vielleicht tatsächlich eine „Markstraße“ in OB gibt.
    Stefan Laurin reagiert einfach nicht auf meinen fragenden Kommentar.
    Solange aber diese Frage nicht geklärt ist, will ich mir auch keine Meinung bilden.

  • #9
    Helmut Junge

    @Laurin,
    Stefan ist der Name Markstraße richtig, oder heißt es Marktstraße?

  • #10
  • #11
    mimi müller

    Also:

    Es gibt eine Marktstrasse. Das ist die schnurgerade Haupteinkaufsstrasse im Centrum…führt am Altmarkt vorbei….ach….
    Ich glaube, es ist das Beste, sie kucken mal kurz in eine Internet-Karte….Das zu schildern wird ein Roman…

  • #12
    Gerd Herholz

    # 6 Walter Flex statt Schlingensief?

    Ähnliche Erfahrungen – wie die von Kowalski berichteten – habe ich seit dem Spätsommer 2010 mit dem Vorschlag gemacht, in Duisburg eine Straße/Institution nach dem wunderbaren Schriftsteller Nicolas Born zu benennen (seine Briefwechsel und Gedichte erscheinen im Wallstein Verlag; mehr unter Wikipedia oder in der Homepage, die Borns Tochter Katharina Born betreut).
    Obwohl selbst Günter Grass sich vor ausverkaufter Gebläsehalle im Landschaftspark DU-Nord bei einer www.mehrlicht.info -Veranstaltung dem Vorschlag anschloss, gab’s keinerlei Resonanz.
    Nun gibt’s dazu bald in der Duisburger Rheinischen Post ein Interview. Danach versuche ich, Einzelpersönlichkeiten und Politiker für den Vorschlag zu gewinnen. Dazu vielleicht eine Lesung aus dem Werk Borns. Mimi Müller liegt richtig: So eine Umbenennung oder Neubenennung braucht langen Atem und gute Vorbereitung.

    Unterm Strich ist’s schon beschämend, dass es für Max von der Grün, Nicolas Born und Schlingensief kein Plätzchen geben soll. Stattdessen hat Oberhausen ja eine Walter-Flex-Straße. Flex war verquaster Schreiber, glühender Nationalist, sein Werk konnten die Nazis auch postum noch gut für die völkische Erziehung instrumentalisieren. Aber googelt/wikipediert selbst, z.B. unter
    http://www.polunbi.de/pers/flex-01.html

  • #13
    68er

    Wenn ich den Artikel bei der WAZ richtig gelesen habe, handelt es sich um die Straße Altmarkt:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Debatte-um-Plaene-fuer-Schlingensief-Strasse-statt-Altmarkt-in-Oberhausen-id4063304.html

    Die Straße, welche bei dem WAZ-Artikel zu sehen ist, dürfte tatsächlich der Platz sein, wo CS gelebt hat. Im Hintergrund sieht man auch die Schlingensiefsche Apotheke, die man aus der DOKU 2009 kennt (ab ca. Minute 8:00):

    http://www.youtube.com/watch?v=cu-rZitLols

    Von daher würde die Umbenennung Sinn machen. Aber tatsächlich wäre es wohl sinnvoller wirklich ein Festival nach ihm zu benennen oder – besser noch – die Herz-Jesu-Kirche als Kulturzentrum umzubauen.

  • #14
    obelrehrer

    Auf jeden Fall heißt es: „…, dass seine Heimatstadt“
    Bitte korrigieren. Es ist mE schon schlimm genug, wenn dieser Unterschied in den üblichen Kommentaren nicht mehr vorkommt.
    Nebenbei: Der Raucherlungenkrebs als Todesursache wurde ja anscheinend erfolgreich verdrängt, sollte aber immer noch zu denken geben.

  • #15
    Christian Goldbach

    die Ehrung eines Kuenstlers durch Strassenname ist an sich ja schon ok,
    aber warum muss es eine „UMBENENNUNG“ sein, und nicht
    eine neugeplante Strasse in einem Neubaugebiet ?

    ueberlegt mal wieviel Schwierigkeiten allein dadurch entstehen,
    buerokratisch, logistisch, verwaltungsmaessig, fuer Post- und Zustelldienste,
    fuer Historiker etc weil man bestehende Orts- und Strassennamen
    im jeweiligen Zeitgeist umbenennen will.

  • #16
    Eva

    @ Oberlehrer: Christoph Schlingensief ist zwar an Lungenkrebs gestorben, war aber Nichtraucher. Für meine Begriffe ein schlagendes Argument für einen besseren Nichtraucherschutz. Da sich CS in einem Milieu (dem Theater ) bewegte, in dem viel geraucht wird, liegt die Vermutung nahe, dass er sich den Lungenkrebs durch Passivrauchen eingefangen hat. Nur mal so, auch nebenbei.

  • #17
    Christian C

    Man muss wohl Kommentar No. 5 Recht geben: Schlingensief fänds toll, was da diskutiert wird und welche Gesichter hinter den Masken auftauchen, wenn Verwaltung und Bürger über Kunst oder in diesem Fall der Ableitung von Kunst, nämlich der Umbenennung einer Straße nach einem Künstler reden.

    Bedenken hier Bedenken da, kleinkarierte Kostendiskussionen (die Idee aus Kommentar No. 5 ist bestechend: auch die Verwaltung muss Gesicht zeigen), eine nachgeholte Kunstdebatte, die erwartungsgemäß abläuft (kapier ich nicht, ist keine Kunst, der war doch gar nicht mehr von hier…). Das Ganze hätte ein Projekt von Schlingensief sein können, inklusive Leserbriefdebatte und Bürgerversammlung im Kneipenhinterzimmer. Toll!

    Dass die dort Wohnenen mehrheitlich so was nicht wollen, ist eigentlich immer so. Die fast totale Ablehnung ist allerdings erstaunlich. Spricht aber doch in keinster Weise gegen die Umbenennung. Am Ende sollen die Bürger auch noch entscheiden, welche Künstler Fördergelder bekommen, welches Theater wieviel Geld und was Kunst überhaupt ist (sag ich jetzt mal provokant, anitdemokratisch elitär).

    Prominentes Beispiel einer jahrelangen, wirklich symbolischen Straßenumbenennung war die der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße in Berlin, genau VOR dem Springerkonzern. Wurde aber gemacht. (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,548708,00.html ) Also los Oberhausen, hab dich nicht so!

  • #18
    obelrehrer

    an Eva:
    Hier
    http://www.youtube.com/user/Cromulentable#p/search/5/Drt81o5AvCw
    bei 3:10 sieht das etwas anders aus.

  • #19
    Rambo

    Machen wir uns doch nichts vor: „Oberhausen“ ist kein schöner Name für eine Stadt. „Hausen“ klingt nach Armut, nach Enge, nach Schmutz – einfach kümmerlich. Das vorgestellte „Ober“ kann daran auch nichts ändern. Im Gegenteil: Eigentlich macht es alles nur noch schlimmer. Entweder verstärkt es das klägliche hausen (vielleicht ist diese Lesart meiner hessischen Herkunft geschuldet, obwohl „ober“ in Wortfügungen wie „obergeil“, „oberscharf“ oder „oberscheiße“ ja deutschlandweit als Bekräftigung funktioniert), oder es konterkariert das hausen und wirkt dann stark euphemistisch. Der Schluss kann nur sein, dass wir uns endlich von diesem hässlichen Stadtnamen verabschieden und Oberhausen in „Schlingensief“ umbenennen. Einige Ausweise müssten dann vielleicht geändert werden; um ein neues Logo für die Stadt müsste man sich jedoch nicht lange Gedanken machen: Das „O“ mit dem Punkt wird einfach durch eine blutige Kettensäge ersetzt. Der Stadt, die nicht gerade in überregionaler Bekanntheit (sieht man einmal von Theater und Ludwiggalerie ab) badet, würde dieser Wandel auf jeden Fall gut zu Gesicht stehen.

  • #20
    Helmut Junge

    Frau Müller,
    das Wort Marktstraße war zu schnell von mir getippt. Die Marktstraße kenne ich natürlich. Meine Frau hat dort früher in einer Buchhandlung, die nicht mehr existiert, gearbeitet.
    Jetzt ist ja, dank 68-iger klar, daß tatsächlich der Altmarkt gemeint ist.
    Bei der „trotzdem“-Oststraße, die jetzt wieder so heißt, gab es klandestinen Widerstand der Anwohner. Die haben immer wieder die neuen Schilder durch alte ersetzt, bis die Stadt ein Einsehen hatte.
    Ehrlich gesagt, ich hätte auch keinen Spaß daran, wenn meine Straße umbenannt werden sollte.
    Jetzt schlagen Sie ein Teilstück der Schwartzstraße vor.
    Gut, ich gebe zu, daß ich nicht weiß, warum die so heißt. Aber abgesehen davon, daß da das Rathaus liegt, weiß ich auch keinen Grund, warum die jetzt umbenannt werden sollte. Sie erklären das ja nicht.
    Doch da fällt mir was ein: Da liegt doch die Gesamtschule Alt Oberhausen?
    Dann müßte die doch eine neue Adresse kriegen?
    Und ausgerechnet in der Gesamtschule hat mein Schachverein OSV1887e.V. sein Spiellokal.
    Frau Müller Sie sehen, ich kann mich Ihrem Vorschlag nicht anschließen.
    Machen Sie bitte einen anderen Vorschlag.

  • #21
    Gerd

    Seit 29 Jahren wohne ich in meiner Strasse. Einer Umbenennung würde ich nicht so ohne weiteres zustimmen. Mit einem eventuellen Neudruck von Visitenkarten hat das nichts zu tun. Für die Altmarktler habe ich jedenfalls vollstes Verständnis.

  • #22
    Rambo

    Schön ist ja der Vorschlag, nicht eine Straße umzubenennen, sondern eine im Neubaugebiet Schliegensief zu widmen. Da in einer schrumpfenden Stadt wie Oberhausen naturgegebenermaßen nicht viel neu gebaut wird, bliebe da ja nur die Erweiterung des CentrOs. Das würde Christoph sicherlich gefallen: Schlingensief-Promenade. Und Mittwochs tanzen wir dann im Adiamo bei der 100-Jahre-Adolf-Hitler-Party.

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  • #26
    Eva

    @ Oberlehrer: Na so was. CS bezeichnete sich allerdings selbst als Nichtraucher, und gibt man in Google seinen Namen und „Lungenkrebs“ ein, tauchen mehrere Artikel auf, in denen thematisiert wird, warum er als Nichtraucher Lungenkrebs bekam. Allerdings habe ich es auch schon erlebt, dass Leute sich als Nichtraucher bezeichnet haben, die es definitiv nicht waren.

  • #27
    Gianni

    Jetzt heißt die Pacellistraße, Christoph-Schlingensief-Straße seit letztem Jahr schon…

    Da hat die Stadt die Anwohner einfach umgesiedelt und neue Häuser bauen lassen.

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