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Überraschend: Deutschlandfunk – Hamas nur fast antisemitisch

Screenshot: Deutschlandfunk

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In einem Beitrag des Deutschlandfunks von gestern können Leser und Hörer des Senders so einiges über die islamistische Terrororganisation Hamas lernen – das Überraschendste steckt dabei bereits in der Einleitung: Dort werden die passionierten Judenfeinde als Vertreter einer “fast antisemitischen Ideologie” beschrieben.

Das verwundert doch stark: Schließlich ist der Wunsch nach der Vernichtung nicht nur des Staates Israel, sondern der Juden allgemein, bereits in der Charta der Hamas von 1988 niedergeschrieben: “Die Muslime werden sie töten, bis sich der Jude hinter Stein und Baum verbirgt, und Stein und Baum dann sagen: Muslim, Oh Diener Gottes! Da ist ein Jude hinter mir. Komm und töte ihn.” Man könnte meinen, diese Worte ließen nur wenig Spielraum für Interpretationen.

Das dachten sich auch einige Leser: “Das darf ja wohl nicht wahr sein. FAST antisemitisch?!” fragt einer. “Der Deutschlandfunk betreibt ja fast schon Journalismus”, witzelte ein anderer.

Facebook/

Screenshot: Facebook/Deutschlandfunk

Beim Deutschlandfunk wollte man die Aussage deshalb nicht so stehen lassen und machte alles nur noch schlimmer. Anstatt einen Fehler in der Einschätzung der Hamas einzugestehen, werden die Kritiker belehrt: Als Araber können die Hamas-Anhänger gar keine Antisemiten sein, sie seien nämlich selbst Semiten! Darum sei die Hamas lediglich fast antisemitisch. Aha.

Ruhrbarone helfen. Auch unseren Kollegen vom Deutschlandfunk. Samt Quellennachweis sei hier einmal etwas genauer aufgezeigt, dass nicht alle die Haltung des DLF teilen:

„An|ti|se|mi|tis|mus, der
1. Abneigung oder Feindschaft gegenüber den Juden
2. [politische] Bewegung mit ausgeprägt antisemitischen Tendenzen“ (Duden)

„Der Begriff Antisemitismus bezeichnet heute alle historischen Erscheinungsformen der Judenfeindschaft, obwohl er erst 1879 geprägt wurde, um eine neue Form einer sich wissenschaftlich verstehenden und rassistisch begründeten Ablehnung von Juden zu begründen. In dieser Wortneuschöpfung drückt sich eine veränderte Auffassung von den Juden aus, die nun nicht mehr primär über ihre Religion definiert werden, sondern als Volk, Nation oder Rasse.“ (Bundeszentrale für Politische Bildung)

„Der Antisemitismus ist eine mit Nationalismus, Sozialdarwinismus und Rassismus begründete Judenfeindlichkeit, die seit etwa 1800 in Europa auftritt.“ (Wikipedia)

„Die Feststellung, Araber könnten nicht antisemitisch sein, da es sich bei ihnen schließlich selbst um »Semiten« handle, wird in Diskussionen immer wieder aus dem Hut gezaubert. Doch ständige Wiederholung steigert nicht den Wahrheitsgehalt dieser Behauptung.
Zunächst einmal ist es sowieso völlig egal, wer oder was jemand ist. Wenn eine Aussage antisemitisch ist, dann bleibt sie das, egal wer sie geäußert hat. Außerdem bezeichnet der Begriff »Antisemitismus« nun schon seit mehr als 100 Jahren die Ablehnung alles Jüdischen, auch wenn noch so oft behauptet wird, dass das Wort ja eigentlich etwas ganz anderes bezeichnet. Begriffe haben eben manchmal eine andere Bedeutung, als das Wort vermuten lässt. Wer also glaubt, Antisemitismus beziehe sich nur auf »Semiten«, der glaubt vermutlich auch, dass eine Schildkröte eine Kröte ist und ein Zitronenfalter Zitronen faltet.
Wahrscheinlich verwendest du den Begriff »Semiten« aber auch einfach völlig falsch. Wer in Deutschland von »Semiten« spricht, der meint meist eine unbewusste Vorstellung in seinem Hinterkopf, die vage an die völkische Bewegung des 19. Jahrhunderts erinnert. Außerhalb linguistischer Fachgespräche – »semitisch« ist eine Kategorie der Sprachwissenschaften – macht der Verweis auf »Semiten« genauso wenig Sinn, wie von »Ariern« zu sprechen.“ (Amadeu Antonio Stiftung)

Es gibt aber natürlich auch Menschen, die die Sichtweise aus dem Deutschlandfunk-Post unterstützen:

(Aus einem Interviewfilm mit dem verstorbenen Reichsbürger, Rechtsextremen und Verschwörungstheoretiker Axel Stoll)

Dutzende empörte Kommentare später denkt man auch beim Deutschlandfunk anscheinend um. Wer auf die Idee kam, Araber könnten keine Antisemiten sein, erklärt das allerdings nicht.

Screenshot: Facebook/Deutschlandfunk

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Update, 18:35 Uhr: Der Deutschlandfunk antwortete auf eine Anfrage der Ruhrbarone mit exakt demselben Text wie im oben abgebildeten zweiten Posting. Eine neue (andere) Erklärung zum Antisemitismus-Begriff des Hauses – oder warum die Hamas diesen nur „fast“ erfüllt (was nach wie vor im Artikel steht), gibt es nicht. Auch die Nachfrage nach der Urheberschaft des Kommentars bleibt unbeantwortet. Alles bleibt schlicht und ergreifend nebeneinander stehen. Dem journalistischen Qualitätsanspruch des Deutschlandfunks wird diese Vorgehensweise allerdings kaum gerecht.

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24 Kommentare zu “Überraschend: Deutschlandfunk – Hamas nur fast antisemitisch

  • #1
    Helmut Junge

    Große Geheimnisse suchen wieder mal eine Erklärung. Ich probier es mal:
    Allesamt "fast-Gutmenschen". Hamas, Autor, evtl. auch der Sender. Natürlich nicht richtige Gutmenschen, sondern eben nur fast richtige .
    Aber Kippas wären dann böse.
    Würde das was erklären?

  • #2
    Gerd

    Das haben sie zwar korregiert, aber es steht nach wie vor reichlich Unsinn im Artikel.

    "Immerhin hatten Israel und die PLO einander offiziell anerkannt, die PLO hatte auf Gewalt gegenüber Israel verzichtet …"

    Israel hat die PLO anerkannt, die PLO Israel nicht und auch nie auf Gewalt verzichtet.

    "Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern führten zu nichts, Israel nutzte die Gelegenheit zu immer intensiverem Bau jüdischer Siedlungen auf der Westbank,…"

    QMS! Es wurde und wird nur in bereits bestehenden jüdischen Gemeinden gebaut und die werden in jedem Fall Teil Israels bleiben.

    " es ergriff immer restriktivere Maßnahmen gegen die palästinensische Bevölkerung und diese antwortete mit einer neuen Intifada, "

    Die klassische Verdrehung von Ursache und Wirkung. Hätten die Palästinenser nicht wieder und wieder Juden ermordet, hätten diese nicht reagiert. Z.B. mit dem Sicherheitszaun, der die Zahl der Selbstmordanschläge auf null reduziert hat.

    "Damals bereits begann Hamas, palästinensische Kinder in Kinderprogrammen von Rundfunk und Fernsehen mit antiisraelischer und antijüdischer Propaganda zu indoktrinieren."

    Macht die PLO das anders? Nein!

    "Die Lage im Gazastreifen – mit rund 1,8 Millionen Einwohnern auf nur 360 Quadratkilometern das Armenhaus der Region – wurde immer desolater. Ein wichtiger Grund hierfür war die Blockade, die Israel über den schmalen Landstrich verhängte. Zwar hatte es seine Truppen von dort bereits 2005 abgezogen, die Lebensbedingungen der dortigen Bevölkerung verschlechterten sich aber – oder gerade deshalb – immer mehr, weil Ein- und Ausreise von Israel ebenso strikt begrenzt wurden wie der Import von Strom, Treibstoff oder Baumaterial und der Export landwirtschaftlicher Güter."

    Wieder eine Verdrehung von Ursache und Wirkung, plus glatte Lügen. Es gibt keine Importbeschränkungen für Strom und Treibstoff und keine Exportbeschränkungen für landwirtschaftliche Güter. Und die Beschränkungen, die es gibt, gibt es nur wegen den ständigen Angriffe der Hamas. Und dennoch ist die Lebenserwartung in Gaza höher als in Ägypten. Schöne desolate Lage.

    "Auch auf israelischer Seite gab es Tote und Verletzte, deren Zahl steht aber in keinem Verhältnis zu der der palästinensischen Opfer."

    Weil die Juden ihre Zivilisten schützen, statt sich hinter ihnen zu verstecken, ihr Qualitätsjournalisten.

    "Bei den jüngsten Treffen der palästinensischen Führung waren alle – besonders Hamas – einverstanden mit friedlichem zivilem Widerstand – den ich als friedliche, zivile und gewaltlose Demonstrationen beschreiben würde."

    Die palästinensische Definition von Widerstand ist jede Handlung, die Juden schadet. Gewalt wird ausdrücklich befürwortet.

  • #3
    Jochen Hoff

    Zitat: "Zunächst einmal ist es sowieso völlig egal, wer oder was jemand ist. Wenn eine Aussage antisemitisch ist, dann bleibt sie das, egal wer sie geäußert hat. "

    Ich habe nur eine Verständnisfrage. Wenn also ein Israeli oder nein besser ein Jude etwas äußerst, was von gewissen Leuten als antisemitisch verstanden wird, dann ist er automatisch ein Antisemit?

  • #4
  • #5
  • #6
    Helmut Junge

    @Jochen Hoff (3),
    dejavue? ist das möglich, daß Sie diese Frage in dieser. oder modifizierter Form schon mindestens fünfmal gestellt haben, und genauso häufig diese Antwort in dieser oder modifizierter Form bekommen haben? Mir kommt das vor wie ein Spiel, in dem die gleichen Kartenzusammenstellung immer wieder neu ermischt wird. Gibt es so etwas?

  • #7
    Jochen Hoff

    @Sebastian Bartoschek (5)

    Vielen herzlichen Dank für die Auskunft. Ich teile Ihre Ansicht. Ach ja vielleicht noch eines, wer legt eigentlich fest was antisemitisch ist?

  • #8
    Jochen Hoff

    @Helmut Junge(6)

    Oh ich stelle oft Fragen, weil ich viele Dinge nicht verstehe. Aber ich kann ihnen versichern dass ich diese Frage noch nie gestellt habe. Ja schlimmer noch. Ich habe sie selbst auch noch nie so richtig zu Ende gedacht. Aber haben Sie keine Sorge Herr Junge, ich werde sie nicht mit den Ergebnissen meines Denkens belästigen. Ich weiß dass das weit unter Ihrem Niveau ist. Entschuldigen Sie bitte dass ich geboren wurde.

  • #9
    nussknacker56

    Vor vielen Jahren war ich mal der irrigen Meinung, der ÖR fühle sich einer kritischen Berichterstattung verpflichtet. Was der Deutschlandfunk darunter versteht, steht zusammengefasst im Vorspann.

    Zu der Behauptung „fast antisemitisch“ ist schon alles gesagt. Doch es stecken noch mehr „Qualitätsbeweise“ darin: Die Hamas sind also der „Sprössling“ der konservativ-religiösen Muslimbrüder. Deren Motto lautet: „Gott ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unsere Verfassung. Der Dschihad ist unser Weg. Der Tod für Gott ist unser nobelster Wunsch.“ [Wikipedia] Ganz harmlose konservative Andersgläubige also.

    Weiter geht es mit „… verstärken sich die Raketenangriffe aus dem Gaza … und Israel schlug immer härter zurück.“ Ach ja, die leidige Gewalt auf beiden Seiten, wo soll das noch alles enden? [Gerade die Israelis könnten es sich doch leisten, mal ein paar Opfer bringen und darauf verzichten, immer gleich so hart zurückzuschlagen.]

    Was so ein kleiner Vorspann über das Niveau des DLF alles verraten kann.

  • #10
  • #11
    Helmut Junge

    Aber Herr Hoff, nun sind Sie doch nicht so schnell eingeschnappt. Sooooo schlimm bin ich doch gar nicht. Ihre Ansichten zum Fußball habe ich immer erfrischend empfunden und das hatte ich Ihnen auch schon gesagt. Aber politisch liegen wir nun mal auseinander. Das ist doch nicht weiter dramatisch. Davon lebt doch jede Diskussion. Und wegen der Frage, die Sie doch nicht gestellt haben, ist es doch möglich, daß ich mich da geirrt habe.

  • #12
  • #13
    Sebastian Bartoschek

    @Jochen:

    eine intelligent klingende Frage. Andere ähnlich intelligente Fragen:
    – Wieso ist es nachts kälter als draussen?
    – Kann Gott einen Stein machen, der so schwer ist, dass er ihn nicht heben kann?
    – Wenn der zweite Teil dieser Frage wahr ist, und der erste Teil eine Lüge – stimmt dieser Satz dann?
    – Sollte man Rapid Wien nachträglich die Deutsche Fußballmeisterschaft aberkennen?

  • #14
    Jochen Hoff

    @Sebastian Bartoschek (13)

    Entschuldigung dass ich nicht intelligenter fragen kann. Ich bin halt dumm, aber zum Glück habe ich ja meine Antwort bekommen.

    Ihre These das Juden natürlich antisemitsch sein könne und die Definition von Antisemitismus. Dumme Menschen wie ich, die nicht einfach glauben und gehorchen können, haben das Problem das mit jeder Antwort neue Fragen erzeugt werden, was für so kluge Menschen wie Sie und die Leserschaft der Ruhrbarone natürlich nervend ist. Deshalb habe ich mich ja auch weitestgehend zurückgezogen und diese meine letzte Frage muss auch nicht beantwortet werden.

    Wenn es einen antisemitischen Juden geben kann, könnte es doch rein theoretisch eine Gruppe von Juden geben und diese Gruppe könnte dann ganze Teile von dem was Sie als antisemitisch empfinden, zum Beispiel als antiisraelisch ansehen. Hätten wir dann zwei Antisemitismusdefinnitionen und welche wäre die richtige? KIönnte es dann sogar sein, dass diese Gruppe von Juden Sie als antisemitisch bezeichnet oder diffamiert.

    Sie sehen schon wenn dumme Leute ins Nachdenken kommen. Das wird nichts. Ich wünsche Ihnen allen einen vergnüglichen Tag. Gruß auch an Herrn Voss, der sonst doch immer so schön deutlich machen kann, dass alle anderen Idioten sind.

  • #15
  • #16
    Walter Stach

    Nur zur Erinnerung für alldiejenigen, die vergessen haben, die vergessen wollen:

    "Heute vor 71 Jahren wurden die wenigen Überlebenden des Vernichtungslagers Ausschwitz von der Roten Armee befreit. "

    Dieser Gedenktag könnte -sollte oder müßte ?- ‚mal wieder genutzt werden, darüber nachzudenken, warum in einem zivilisierten Land, in einem Land europäischer Hochkultur, ein verbrecherisches Regime wie das der Nazis möglich war, u.a. Verantwortlich für die z.Teil industriell organisierte Ermordung von rd. 6 Mio Juden.

    Dieses Nachdenken würde die sattsam bekannte, deswegen aber nicht überflüssige Frage einschließen, warum es in Deutschland trotz unserer Erfahrungen und Erkenntnisse aus der NS Zeit mittlerweile üblich geworden zu sein scheint, unvorstellbare (Staats-) Verbrechen gegenüber Menschen in anderen Zivilisationen dieser Welt damit zu erklären, daß die "dortige Zivilisation" gemessen an der unseren eben eine "extrem rückständige" sei. Ich könnte die hinter dieser Frage stehende Erwägung präzisieren, indem ich statt allgemein von "Zivilisation" zu sprechen stattdessen konkreter von der von der christlichen Religion geprägten Zivlisation in Deutschland und der von anderen Religionen, z. B. vom Islam, geprägten Zivilisation in anderen Gesellschaften und Staaten rede.

    Der heutige Tag -ein besonderer Tag des Nachdenkens der Deutschen, der deutschen Zivilgesellschaft, die sich nach wie vor versteht als eine von der christlichen Religion (mit-)bestimmte über sich selbst? Und das trotz aller aktuellen Geschehnisse? Ja, aber nicht trotz, sondern gerade deswegen!!

  • #17
  • #18
    J. Drechsler

    Haltloser Antisemiten-Exorzismus

    Hier wird die Charta der Hamas, in der eben keine Forderung steht, Juden, schon gar nicht alle, zu töten, nicht zitiert, sondern etwas zusammenhanglos herausgerissen.
    Dazu noch aus einer Hadithe herausgerissen an die in der Charta daselbst nur erinnert wird. Wen würde es stören, würde an einen Psalmen erinnert.
    Die Hadithe berichtet jedochüber den Anbeginn des Jüngsten Gerichts, einem Zeitpunkt, über den nach Meinung der muslimischen, christlichen wie auch der jüdischen Religion nur der Schöpfer entscheidet.

    Dieses Portal verkommt zielstrebig zu einer skurrilen Erscheinung, bei dem unsäglicher Antisemiten-Exorzismus betrieben wird.

  • #19
    Arnold Voss

    @ J. Drechsler # 18

    "Die Hadithe berichtet jedochüber den Anbeginn des Jüngsten Gerichts, einem Zeitpunkt, über den nach Meinung der muslimischen, christlichen wie auch der jüdischen Religion nur der Schöpfer entscheidet."

    Antisemitismus erst zum jüngsten Gericht, und auch nur wenn der "Schöpfer" es will. Da sind wir jetzt aber alle ganz beruhigt. 🙂

  • #20
  • #21
    Alreech

    Na, dann ist ja auch der schreckliche Verdacht (Titanic) das Hitler Antisemit gewesen ist ausgeräumt. Er hat schließlich nur Juden, aber keine Araber gehaßt, das macht ihn nur fast zum Antisemiten.

    Über die öffentlich-rechtlichen Medien zu schimpfen ist übrigens sinnlos. Wer will kann eine Programmbeschwerde einreichen, die aber keine Folgen hat.
    Das einzige was als Protest hilft ist die Zahlung einzustellen, einen Beitragsbescheid von der zuständigen Rundfunkanstalt zu verlangen und gegen diesen Widerspruch einzulegen.
    Der Widerspruch wird erfahrungsgemäß abgelehnt, dagegen kann man vor dem Verwaltungsgericht klagen.

  • #22
    Capsa online

    Na, dann ist ja auch der schreckliche Verdacht (Titanic) das Hitler Antisemit gewesen ist ausgeräumt. Er hat schließlich nur Juden, aber keine Araber gehaßt, das macht ihn nur fast zum Antisemiten.

  • #23
    Helmut Junge

    @Capsa (22), das ist die griffigste Erklärung zu diesem Thema, die ich bisher lesen konnte.

  • #24
    thomas weigle

    Nur weil das für kontroversen wissenschaftlichen Ansätze bekannte Magazin "Titanic," diesen schrecklichen Verdacht in seiner bekannt-berüchtigten Voreiligkeit zurückgewiesen hat, heißt das ja nicht, dass "DER FÜHRER" vielleicht doch nicht ganz frei von Antisemitismus war. Eine hochwissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Thema lässt nach wie vor auf sich warten. Eine Aufgabe für die RUHRBARONE?

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