Framing durch Weglassen – der Deutschlandfunk desinformiert

Deutschlandradio-Funkhaus Köln – Foto: Deutschlandradio © Markus Bollen

„Unser Journalistisches Selbstverständnis verpflichtet uns, die Standards für den Qualitätsjournalismus, die in Deutschland in verschiedenen Gesetzen und berufsständischen Kodizes sowie in unseren hausinternen arbeits- und honorarvertraglichen Bedingungen festgelegt sind, in unserer täglichen Arbeit zu achten.“ So steht es in der Broschüre „Journalistisches Selbstverständnis“ des Deutschlandfunks, in dem es von vertrauenserweckenden Worten nur so wimmelt: „Unabhängigkeit und Richtigkeit von Recherche, Berichterstattung und Kommentierung“, „Sorgfaltspflicht“, „Glaubwürdigkeit“, „Sicherung höchster journalistischer Qualitätsstandards“, „Faktenchecks und Plausibilitätskontrollen“. Und schließlich: „Wir arbeiten mit verschiedenen Sicherheits- und Kontrollmechanismen in redaktionellen Strukturen und Verfahren, um Plagiate, Irreführungen oder gar Fälschungen in unseren journalistischen Formaten zu verhindern.“ Hehre Wort und große Versprechungen. Wie sieht die Realität aus?

 „Jedes Jahr vergiften sich weltweit schätzungsweise mehr als 400 Millionen Landwirte und Landarbeiter unbeabsichtigt mit Pestiziden“, meldet der Deutschlandfunk am 3.9.2026. „Zu diesem Schluss kommen Forschende im Fachmagazin Frontiers in Public Health, nachdem sie unter anderem Daten von der Weltgesundheitsorganisation ausgewertet haben.“

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Überraschend: Deutschlandfunk – Hamas nur fast antisemitisch

Screenshot: Deutschlandfunk
Screenshot: Deutschlandfunk

In einem Beitrag des Deutschlandfunks von gestern können Leser und Hörer des Senders so einiges über die islamistische Terrororganisation Hamas lernen – das Überraschendste steckt dabei bereits in der Einleitung: Dort werden die passionierten Judenfeinde als Vertreter einer “fast antisemitischen Ideologie” beschrieben.

Das verwundert doch stark: Schließlich ist der Wunsch nach der Vernichtung nicht nur des Staates Israel, sondern der Juden allgemein, bereits in der Charta der Hamas von 1988 niedergeschrieben: “Die Muslime werden sie töten, bis sich der Jude hinter Stein und Baum verbirgt, und Stein und Baum dann sagen: Muslim, Oh Diener Gottes! Da ist ein Jude hinter mir. Komm und töte ihn.” Man könnte meinen, diese Worte ließen nur wenig Spielraum für Interpretationen.

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Henning Kullak-Ublick, der ‘Bund der Freien Waldorfschulen’, und die Glaubwürdigkeit

An Inquiry into Meaning and Truth 580

 

Die von André Sebastiani, Gastautor der Ruhrbarone, initiierte Petition „Gegen die geplante staatliche Waldorfschule in Hamburg“ macht weiter Schlagzeilen. Nun berichtete auch der Deutschlandfunk. Und Henning Kullak-Ublick, Vorstand des „Bundes der Freien Waldorfschulen“, hält urplötzlich eine „Waldorf-Schule light“ für möglich, nachdem diese zuvor von Waldorf-Seite entschieden abgelehnt worden war: ist Kullak-Ublick glaubwürdig? Von Andreas Lichte.

Als Kommunikationschef des „Bundes der Freien Waldorfschulen“ scheint Kullak-Ublick dem selbsternannten Hellseher Rudolf Steiner, Begründer der Waldorfpädagogik und der esoterischen Weltanschauung Anthroposophie, nacheifern zu wollen. Rudolf Steiner sagt:

„Das müssen wir uns immer wiederum vor die Seele stellen, dass wir nicht aus Urkunden schöpfen, sondern dass wir schöpfen aus der geistigen Forschung selbst und dass wir dasjenige, was aus der Geistesforschung geschöpft wird, in den Urkunden wieder aufsuchen … Was heute erforscht

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