Das Internationalistische Bündnis Berlin entstand nach eigener Darstellung im Sommer 2025. Es nennt mehr als 20 beteiligte Organisationen und konzentriert sich auf Kampagnen gegen deutsche Waffenlieferungen nach Israel und für einen akademischen Boykott. Dieses Dossier dokumentiert öffentlich ausgewiesene Zugehörigkeiten und konkrete gemeinsame Veröffentlichungen. Es unterscheidet dabei zwischen Angaben des Bündnisses, eigenen Erklärungen beteiligter Organisationen und behördlichen Bewertungen. Stand: 6. September 2026.
Das Netzwerk zeigt eine geprüfte Auswahl. Die Linien mit der Bezeichnung „erwähnte“ dokumentieren die Nennung auf der Mitgliederseite. Bei gemeinsamen Veröffentlichungen und der Veranstalterangabe erläutert der Beziehungstext die konkrete Rolle; ein Klick öffnet die zugehörigen Belege.
Internationalistisches Bündnis Berlin: Mitglieder und gemeinsame Aktionen
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Quellen und dokumentierte Verbindungen
Dokumentierte Verbindungen
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Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee — sonstige Beziehung → Gemeinsamer Demoaufruf von Südberlin, LAG und VPNK – 19.08.2026
Gemeinsame Veröffentlichung: Die geöffnete Mitautorenliste des Instagram-Aufrufs vom 19. August 2026 weist Linksjugend Südberlin, LAG Palästinasolidarität Berlin und VPNK aus. Diese Organisation gehört zu den drei Mitautoren. Der Aufruf bewirbt die Demonstration am 22. August 2026. Er belegt keine tatsächliche Teilnahme; eine Mitautorschaft oder Veranstalterrolle des Inter-Bündnisses wird nicht behauptet.
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LAG Palästinasolidarität Berlin — sonstige Beziehung → Gemeinsamer Demoaufruf von Südberlin, LAG und VPNK – 19.08.2026
Gemeinsame Veröffentlichung: Die geöffnete Mitautorenliste des Instagram-Aufrufs vom 19. August 2026 weist Linksjugend Südberlin, LAG Palästinasolidarität Berlin und VPNK aus. Diese Organisation gehört zu den drei Mitautoren. Der Aufruf bewirbt die Demonstration am 22. August 2026. Er belegt keine tatsächliche Teilnahme; eine Mitautorschaft oder Veranstalterrolle des Inter-Bündnisses wird nicht behauptet.
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Linksjugend [solid] Südberlin — sonstige Beziehung → Gemeinsamer Demoaufruf von Südberlin, LAG und VPNK – 19.08.2026
Gemeinsame Veröffentlichung: Die geöffnete Mitautorenliste des Instagram-Aufrufs vom 19. August 2026 weist Linksjugend Südberlin, LAG Palästinasolidarität Berlin und VPNK aus. Diese Organisation gehört zu den drei Mitautoren. Der Aufruf bewirbt die Demonstration am 22. August 2026. Er belegt keine tatsächliche Teilnahme; eine Mitautorschaft oder Veranstalterrolle des Inter-Bündnisses wird nicht behauptet.
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MERA25 Berlin — sonstige Beziehung → Gemeinsame Erklärung gegen das Verbot von Palästina e.V. – 03.09.2026
Gemeinsame Veröffentlichung: Die geöffnete Mitautorenliste des Instagram-Originalposts vom 3. September 2026 weist vier Konten aus: Inter-Bündnis Berlin, Kufiya Netzwerk, LAG Palästinasolidarität Berlin und MERA25 Berlin. Diese Organisation gehört zu den vier Mitautoren. Erfasst wird die gemeinsame Erklärung gegen das Verbot von Palästina e.V. Frankfurt. Bildmarkierungen anderer Konten sind keine Mitautorschaft. Daraus folgt keine Bündnismitgliedschaft oder pauschale Billigung aller dem Verein vorgeworfenen Handlungen.
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LAG Palästinasolidarität Berlin — sonstige Beziehung → Gemeinsame Erklärung gegen das Verbot von Palästina e.V. – 03.09.2026
Gemeinsame Veröffentlichung: Die geöffnete Mitautorenliste des Instagram-Originalposts vom 3. September 2026 weist vier Konten aus: Inter-Bündnis Berlin, Kufiya Netzwerk, LAG Palästinasolidarität Berlin und MERA25 Berlin. Diese Organisation gehört zu den vier Mitautoren. Erfasst wird die gemeinsame Erklärung gegen das Verbot von Palästina e.V. Frankfurt. Bildmarkierungen anderer Konten sind keine Mitautorschaft. Daraus folgt keine Bündnismitgliedschaft oder pauschale Billigung aller dem Verein vorgeworfenen Handlungen.
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Kufiya Netzwerk — sonstige Beziehung → Gemeinsame Erklärung gegen das Verbot von Palästina e.V. – 03.09.2026
Gemeinsame Veröffentlichung: Die geöffnete Mitautorenliste des Instagram-Originalposts vom 3. September 2026 weist vier Konten aus: Inter-Bündnis Berlin, Kufiya Netzwerk, LAG Palästinasolidarität Berlin und MERA25 Berlin. Diese Organisation gehört zu den vier Mitautoren. Erfasst wird die gemeinsame Erklärung gegen das Verbot von Palästina e.V. Frankfurt. Bildmarkierungen anderer Konten sind keine Mitautorschaft. Daraus folgt keine Bündnismitgliedschaft oder pauschale Billigung aller dem Verein vorgeworfenen Handlungen.
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Internationalistisches Bündnis Berlin — sonstige Beziehung → Gemeinsame Erklärung gegen das Verbot von Palästina e.V. – 03.09.2026
Gemeinsame Veröffentlichung: Die geöffnete Mitautorenliste des Instagram-Originalposts vom 3. September 2026 weist vier Konten aus: Inter-Bündnis Berlin, Kufiya Netzwerk, LAG Palästinasolidarität Berlin und MERA25 Berlin. Diese Organisation gehört zu den vier Mitautoren. Erfasst wird die gemeinsame Erklärung gegen das Verbot von Palästina e.V. Frankfurt. Bildmarkierungen anderer Konten sind keine Mitautorschaft. Daraus folgt keine Bündnismitgliedschaft oder pauschale Billigung aller dem Verein vorgeworfenen Handlungen.
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Die Linke.SDS (Bundesverband) — unterstützte → Academic Boycott Now! – Berlin, 23.–25.01.2026
Beschloss Mobilisierung: A10 im Beschlussheft des 37. SDS-Bundeskongresses vom 5.–7. Dezember 2025 ruft zur Januar-Konferenz 2026 auf und beauftragt den Bundesvorstand mit der Mobilisierung. Dokumentiert ist der Beschluss, keine bestimmte Teilnehmerliste oder tatsächliche Auszahlung des bedingten Budgets. Genaues Abstimmungsdatum innerhalb des Kongresszeitraums nicht ausgewiesen.
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Internationalistisches Bündnis Berlin — sonstige Beziehung → Academic Boycott Now! – Berlin, 23.–25.01.2026
Als Organisator ausgewiesen: Die Website von Academic Boycott Now! nennt das Internationalistische Bündnis Berlin als einen Organisator der Konferenz vom 23.–25. Januar 2026. Bündnis- und Konferenzwebsite verlinken gegenseitig aufeinander. Weitere Koorganisatoren sind ausgewiesen; keine alleinige Veranstalterrolle und keine pauschale Teilnahme aller Bündnismitglieder behauptet.
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Die Linke.SDS (Bundesverband) — Mitglied von → Internationalistisches Bündnis Berlin
Eigene Zugehörigkeitserklärung: Im Beschlussheft des 37. SDS-Bundeskongresses vom 5.–7. Dezember 2025, Seite 14, A10, wird das Inter-Bündnis als Zusammenschluss bezeichnet, „von dem auch der SDS Teil ist“. Aussage des Bundesverbandes; kein gesonderter Beitrittsbeschluss des SDS Berlin. Eintrittsdatum nicht ausgewiesen.
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Internationalistisches Bündnis Berlin — erwähnte → SDS Berlin
Mitgliedernennung durch das Bündnis: Das Internationalistische Bündnis Berlin führt SDS Berlin auf seiner Mitgliederseite (Abruf: 6. September 2026). Bestätigt ist diese öffentliche Nennung. Ein Eintrittsdatum und eine zusätzliche eigene Beitrittserklärung dieser Organisation werden damit nicht behauptet. Die Nennung belegt keine Beteiligung an jeder einzelnen Bündnisaktion.
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Internationalistisches Bündnis Berlin — erwähnte → Die Linke Berlin-Neukölln
Mitgliedernennung durch das Bündnis: Das Internationalistische Bündnis Berlin führt den Linke-Bezirksverband Neukölln auf seiner Mitgliederseite (Abruf: 6. September 2026). Bestätigt ist diese öffentliche Nennung. Ein Eintrittsdatum und eine zusätzliche eigene Beitrittserklärung dieser Organisation werden damit nicht behauptet. Die Nennung belegt keine Beteiligung an jeder einzelnen Bündnisaktion.
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Internationalistisches Bündnis Berlin — erwähnte → LAG Palästinasolidarität Berlin
Mitgliedernennung durch das Bündnis: Das Internationalistische Bündnis Berlin führt die LAG Palästinasolidarität der Berliner Linken auf seiner Mitgliederseite (Abruf: 6. September 2026). Bestätigt ist diese öffentliche Nennung. Ein Eintrittsdatum und eine zusätzliche eigene Beitrittserklärung dieser Organisation werden damit nicht behauptet. Die Nennung belegt keine Beteiligung an jeder einzelnen Bündnisaktion.
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Internationalistisches Bündnis Berlin — erwähnte → Die Linke – Basisorganisation Wedding
Mitgliedernennung durch das Bündnis: Das Internationalistische Bündnis Berlin führt die Basisorganisation Wedding der Linken auf seiner Mitgliederseite (Abruf: 6. September 2026). Bestätigt ist diese öffentliche Nennung. Ein Eintrittsdatum und eine zusätzliche eigene Beitrittserklärung dieser Organisation werden damit nicht behauptet. Die Nennung belegt keine Beteiligung an jeder einzelnen Bündnisaktion.
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Internationalistisches Bündnis Berlin — erwähnte → Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee
Mitgliedernennung durch das Bündnis: Das Internationalistische Bündnis Berlin führt das Vereinigte Palästinensische Nationalkomitee (VPNK) auf seiner Mitgliederseite (Abruf: 6. September 2026). Bestätigt ist diese öffentliche Nennung. Ein Eintrittsdatum und eine zusätzliche eigene Beitrittserklärung dieser Organisation werden damit nicht behauptet. Die Nennung belegt keine Beteiligung an jeder einzelnen Bündnisaktion.
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Die Linke Berlin-Neukölln — trat gemeinsam auf mit → Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee
Die Linke Neukölln erklärte im August 2025, seit Monaten mit VPNK-Vertretern im Austausch zu stehen und gemeinsam auf die Straße zu gehen. Der Berliner Senat dokumentierte zudem die gemeinsame Nennung von VPNK und der Linke-AG auf Veranstaltungsflyern. Dies belegt Austausch und gemeinsame öffentliche Kontexte, nicht eine Mitgliedschaft oder Identität.
Verzeichnis der veröffentlichten Quellen
- Academic Boycott Now! – Konferenzwebsite, Berlin 23.–25. Januar 2026
Veranstalterdarstellung nennt Datum 23.–25. Januar 2026 und Internationalistisches Bündnis Berlin als einen Organisator; gegenseitige Verlinkung mit interbuendnis-berlin.com/de/akademischer-boykott/. Rückblick auf Gründung der Academic Boycott Campaign Deutschland. Keine Aussage zur tatsächlichen Teilnahme sämtlicher Bündnismitglieder. Veröffentlichungsdatum der aktuellen Seite nicht ausgewiesen.
- Antwort des Berliner Senats zur Veranstaltung der Linken Neukölln am 09.08.2025
Drucksache 19/23559. Dokumentiert die gemeinsame Flyer-Nennung von VPNK, EYE4PALESTINE, GAZA-Komitee und „Die Linke, AG Palästina-Soli, BV Neukölln“ als mutmaßliche Veranstalter. Der Senat erklärt, unter der Dachbezeichnung VPNK arbeiteten Hamas- und PFLP-Anhänger eng zusammen. Zugleich: Die Linke ist kein Beobachtungsobjekt; im unmittelbaren Veranstaltungskontext waren keine strafrechtlich relevanten Inhalte bekannt.
- Die Linke.SDS – Beschlüsse des 37. Bundeskongresses, 5.–7. Dezember 2025, Seite 14
A10 „Akademischer Boykott Jetzt!“: eigener Zugehörigkeitshinweis des SDS zum Inter-Bündnis und Mobilisierungsauftrag für die Konferenz vom 23.–25. Januar 2026. Aussage auf Bundesverbandsebene, kein gesonderter Beitrittsbeschluss des SDS Berlin. Kongresszeitraum 5.–7. Dezember 2025; genaues Veröffentlichungsdatum nicht ausgewiesen. Mobilisierungsauftrag und bedingtes Budget belegen keine Teilnahme oder Auszahlung.
- FAQ der AG Palästina-Solidarität zum Soli-Kiez-Event
Eigendarstellung des Bezirksverbands: Organisation des Events durch AG, Vorstand und Basismitglieder; seit Monaten Austausch mit VPNK-Vertretern und gemeinsame Demonstrationen. Die Seite weist die behördliche Hamas-Nähe-Einordnung zurück.
- Instagram – gemeinsame Erklärung gegen Verbot von Palästina e.V., 3. September 2026
Originalpost mit sichtbarer Mitautorenliste und geprüftem Datum 3. September 2026. Genau vier Mitautoren: inter_buendnis_berlin, kufiyanetzwerk, lag.palisoli.linke.berlin, mera25.berlin. Wedding und ArbeiterInnenmacht sind lediglich Bildmarkierungen. Belegt gemeinsame Veröffentlichung der Erklärung, keine pauschale Billigung der gegen Palästina e.V. erhobenen Vorwürfe.
- Instagram – gemeinsamer Demoaufruf von Linksjugend Südberlin, LAG und VPNK, 19. August 2026
Originalpost und Mitautorenliste geprüft: solid_suedberlin, lag.palisoli.linke.berlin, vpnationalkomitee. Aufruf für 22. August 2026, Platz der Luftbrücke bis Hermannplatz. Veröffentlichung am 19. August belegt keine tatsächliche Teilnahme am 22. August. Inter-Bündnis nicht als Mitautor ausgewiesen. Offizielle Jugendverbandsliste ordnet Südberlin Tempelhof-Schöneberg zu.
- Internationalistisches Bündnis Berlin – Mitgliederseite (Abruf 6. September 2026)
Eigendarstellung: fünf für dieses Dossier visuell eindeutig geprüfte Mitgliedernennungen sind VPNK, Linke-Basisorganisation Wedding, Bezirksverband Neukölln, LAG Palästinasolidarität Berlin und SDS Berlin. Die Seite enthält 22 Mitgliederlogos. Keine Eintrittsdaten und keine jeweils eigenständigen Beitrittsbeschlüsse belegt. Andere Rubrik „Solidarische Gruppen“ getrennt halten. Vollständiger Screenshot vom 6. September 2026.
- Ruhrbarone – Die Linke Berlin: Kaum ist ein Skandal erklärt, wird der nächste solidarisch umarmt
Veröffentlichter Ruhrbarone-Beitrag zur gemeinsamen Erklärung vom 3. September 2026. Inter-Bündnis Berlin, Kufiya Netzwerk, LAG Palästinasolidarität Berlin und MERA25 Berlin als vier Mitautoren; Rechtsstreit um Palästina e.V. mit Behörden- und Gegenpositionen. Kein Mitgliedschaftsbeleg für alle Mitautoren.
Welche Organisationen das Bündnis als Mitglieder führt
Auf seiner Mitgliederseite führt das Bündnis unter anderem das Vereinigte Palästinensische Nationalkomitee (VPNK), die Basisorganisation Wedding der Linken, die LAG Palästinasolidarität der Berliner Linken, den Bezirksverband Neukölln der Linken und SDS Berlin auf. Belegt ist diese Darstellung beim Abruf am 6. September 2026. Die Seite nennt weder Eintrittsdaten noch die zugrunde liegenden Beschlüsse. Für diese Angaben bleibt das Bündnis selbst die Quelle; eine Bestätigung durch jede einzelne genannte Organisation liegt diesem Dossier nicht zugrunde. Die gesonderte Rubrik für solidarische Gruppen gehört nicht zur Mitgliederliste.
Eine zusätzliche eigene Zugehörigkeitsaussage liefert der SDS-Bundesverband: Sein Beschlussheft vom 5.–7. Dezember 2025, Seite 14, bezeichnet das Inter-Bündnis als Zusammenschluss, „von dem auch der SDS Teil ist“. Diese Bundesverbandserklärung ist von der Nennung des SDS Berlin auf der Mitgliederseite zu unterscheiden. Sie ist kein eigener Beschluss jeder Hochschulgruppe.
Dokumentierte gemeinsame Aktionen
Für die Konferenz Academic Boycott Now! vom 23.–25. Januar 2026 in Berlin nennt die Veranstalterseite das Inter-Bündnis als Organisator. Sie berichtet rückblickend von der dortigen Gründung einer bundesweiten akademischen Boykottkampagne. Der SDS-Beschluss ruft zur Teilnahme auf und beauftragt den Bundesvorstand mit der Mobilisierung. Das belegt den Auftrag, aber keine bestimmte Teilnehmerliste oder tatsächliche Auszahlung des erwähnten Delegationsbudgets.
Eine Instagram-Erklärung vom 3. September 2026 gegen das Verbot des Frankfurter Palästina e.V. hat vier ausgewiesene Mitautoren: Inter-Bündnis Berlin, Kufiya Netzwerk, LAG Palästinasolidarität Berlin und MERA25 Berlin. Wedding und ArbeiterInnenmacht sind zusätzlich im Bild markiert; solche Markierungen belegen keine Mitautorschaft. Die Erklärung dokumentiert politische Solidarität gegen das Verbot. Daraus folgt keine Übernahme sämtlicher Positionen des betroffenen Vereins.
Das hessische Innenministerium begründet das am 18. August 2026 bekanntgegebene Verbot unter anderem mit Terrorverharmlosung. Das VG Frankfurt hatte am 27. Mai 2026 im Durchsuchungsverfahren erhebliche Einwände gegen die Verbotsgrundlagen erhoben. Nach Angaben des Innenministeriums sah der VGH später hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte für ein Verbot; dieses Verfahren betraf die Durchsuchungen. Eine rechtskräftige Hauptsacheentscheidung ist hier nicht nachgewiesen. Die ELSC-Gegenposition vom 31. August 2026 kritisiert Grundrechtseingriffe.
Eine angrenzende Zusammenarbeit zeigt der Aufruf vom 19. August 2026 für eine Demonstration am 22. August 2026: Linksjugend Südberlin, LAG Palästinasolidarität Berlin und VPNK sind seine drei Mitautoren. Die offizielle Basisgruppenliste des Jugendverbands ordnet Südberlin Tempelhof-Schöneberg zu und verlinkt das betreffende Instagram-Konto. Eine Veranstalterrolle des Inter-Bündnisses ist dadurch nicht belegt. Auch tatsächliche Teilnahme lässt sich aus einem Aufruf allein nicht ableiten.
Behördliche Erkenntnisse und Gegenpositionen
Der am 2. Juni 2026 veröffentlichte Berliner Verfassungsschutzbericht 2025, Seite 63, beschreibt die Zusammenarbeit von Hamas- und PFLP-Anhängern unter dem Dach des VPNK. Er erwähnt die öffentlichen Appelle des VPNK zu friedlichen Veranstaltungen, berichtet aber zugleich von antisemitischen Aussagen und Rechtfertigungen des 7. Oktober 2023 auf dessen Versammlungen. Im Ausschuss am 10. November 2025 erklärte Michael Fischer aus der Berliner Innenverwaltung laut Inhaltsprotokoll, das VPNK selbst agiere nach den Beobachtungen nicht gewaltbereit. Eine Hamas-Dominanz ließ er offen.
Die Neuköllner AG Palästina-Solidarität wies am 19. August 2025 Terrornähe zurück und bestätigte Austausch und gemeinsame Demonstrationen. Der Landesvorstand verurteilte am 29. Mai 2026 die fundamentalistische Politik der Hamas. Weder die Behördenangaben noch gemeinsame Bündnisarbeit machen sämtliche Beteiligten zu Hamas-Anhängern. Die dokumentierten Beziehungen belegen keine persönliche Kenntnis, Steuerung oder Billigung durch einzelne Parteifunktionäre.
Bündnis, VPNK und konkrete Ereignisse auf Ruhrbarone
- 6. September 2026: Die Linke Berlin: Kaum ist ein Skandal erklärt, wird der nächste solidarisch umarmt
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- 31. August 2026: „Death to the IDF“, ein „Sprengsatz auf den Bundestag“ und andere musikalische Perlen: Die stabile Künstlerauswahl der Linken in Berlin-Neukölln
- 22. August 2025: Geschichte eines Verrats
- 22. Mai 2025: Make Hamas great again auch ohne Dagdelen: BDS ist verfassungsfeindlich, sagt der Berliner Verfassungsschutz
Vorgeschichte und innerparteiliche Auseinandersetzungen
Diese Beiträge beleuchten die beteiligten Linken-Gliederungen und ihre Konflikte. Sie sind keine zusätzlichen Belege für eine Mitgliedschaft im Inter-Bündnis.
- 5. September 2026: Die Linke Berlin: Einige Genossen warnen, Dahabflex schmollt, Linksjugend Neukölln eskaliert
- 4. September 2026: Antisemitismus bei der Berliner Linken: ‚Nieder mit der Linkspartei‘ – Hannah Bruns, Intifada und Tel Aviv
- 2. September 2026: Vor „Death to the IDF“ war Nakba: Die späte Überraschung der Linkspartei in Berlin
- 1. September 2026: Judenhass im Wahlkampf: Die Linke Berlin-Neukölln distanziert sich – von der Distanzierung
- 27. Juli 2026: Die Linke Neukölln: Beim Islamismus endet die Solidarität
Ergänzender historischer Hintergrund
Der Beitrag von 2020 behandelt den SDS-Bundesverband vor der Gründung des heutigen Bündnisses. Der Bochumer Beitrag enthält einen beiläufigen Rückblick auf das Neuköllner Fest vom 9. August 2025. Daraus werden keine weiteren Netzwerkverbindungen abgeleitet.
- 10. August 2025: Bochum: Antisemiten-Demo mit Stalinisten und Hijabs
- 2. Juli 2020: Studierendenverband der Linkspartei springt antisemitischer BDS-Kampagne bei