Bochumer Kulturzentrum Bahnhof Langendreer stellt antisemitische Bilder aus

Kulturbahnhof Langendreer Foto: Frank Vincentz Lizenz: CC BY-SA 3.0


Der Bahnhof Langendreer, bekannt als eines der ältesten soziokulturellen Zentren im Ruhrgebiet, will ab kommenden Freitag die Ausstellung „Guernica-Gaza“ zeigen. Von unserem Gastautor Sebastian Zimmermann. 

Wem die Ausstellung unbekannt ist: Werke aus dieser sorgten bereits auf der Documenta 15 für einen Skandal, wie im Abschlussbericht zu den antisemitischen Vorfällen zu lesen ist:

„Der Hinweis auf ‚Guernica‘ hat die meiste Kritik an der Installation ausgelöst. Offensichtlich bezieht er sich sowohl auf ein historisches Ereignis als auch auf ein Picasso-Gemälde mit Symbolcharakter. Das historische Ereignis war der Angriff auf die baskische Stadt Guernica am 26. April 1937, einem Markttag: Die nationalsozialistische ‚Legion Condor‘ bombardierte wiederholt den Ort – in dem sich überwiegend Frauen und Kinder befanden, da die meisten Männer für die Spanische Republik kämpften – und tötete oder verwundete ein Drittel der wehrlosen Bevölkerung. Wenn sich ‚Guernica‘ im Titel

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Schiitischer Trauermarsch in Köln – Märtyrerkult, Geschlechtertrennung, Iran & Hisbollah-Nähe

Lautstarker Safar-Marsch in Köln-Mülheim. Eine eingeschüchterte Anwohnerin bemerkte an dieser Stelle: „Ich glaube, die Muslime sind hier stärker als wir Katholiken.“. Foto: Tizian Sonnenberg


Eine in schwarz gekleidete, strikt nach Geschlechtern separierte Parade schiitischer Muslime zog am Samstag unter rezitierten Gebeten aus Lautsprechern, begleitet von martialischen Trommelschlägen und langen Flaggen mit schiitischen Schriftzügen durch Köln-Mülheim. Am Tag nach dem Solinger IS-Anschlag und vor dem Hintergrund der iranischen Mobilmachung gegen Israel wirkte diese Darbietung besonders furchteinflößend und sollte doch zumindest aufmerksame Reporter und Polizisten alarmiert haben. Doch beides blieb aus. Schon simple Recherchen entlarven den oft fanatischen Charakter dieser scheinbar harmlosen Zeremonien. Von unserem Gastautor Tizian Sonnenberg.

Warum marschieren etwa 500 muslimische Männer, Frauen und Kinder in langen schwarzen Gewändern bei 35 Grad Mittagshitze und praller Sonne durch Köln-Mülheim?

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Darum können weder BSW noch AfD Partner der CDU sein

Dennis Radtke Foto: Martin Lahousse – EVP-Fraktio Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Blickt man als Zyniker auf die Welt, so könnte man die Entstehung und Entwicklung des Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) als Putins neu entdeckte Freude am politischen Pluralismus bezeichnen. Denn nun hat er neben der Alternative für Deutschland eine zweite politische Kraft in Deutschland, die seine Lügen wiederkäut und schamlos seine politischen Interessen vertritt. Unser Gastautor Dennis Radtke (CDU) ist Mitglied des Europaparlaments und lebt in Bochum-Wattenscheid.

Immer wieder ist zu hören, das BSW seine Blackbox. Inhalt, Zielrichtung und örtliche Akteure weitgehend unbekannt. Was die örtlichen Akteure angeht mag das zutreffen, oder haben sie schon einmal von Robert Crumbach, dem BSW-Spitzenkandidaten in Brandenburg gehört? Das ist auch nicht nötig. Die Partei wird dermaßen von Sarah Wagenknecht dominiert, dass der Großteil der Menschen sogar übersieht, dass sie nicht

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In Kassel da gibt‘s ein Café Jihad – Antisemitismus als Beigabe zur Museumsnacht

Kasseler Museum Foto: Jonas Dörge


In Kassel, in der Germaniastraße, da gibt es ein Café, das heißt natürlich nicht Café Wotan und auch nicht Café Jihad, sondern Café Buch-Oase. Von unserem Gastautor Jonas Dörge.

Der Bezug zum Jihad und zum Volkstumskampf ist aber nicht sehr weit hergeholt. Einer der beiden Betreiber, ein gewisser Jörg Ulloth, ließ am 20.08.2024 in der Kasseler Lokalzeitung HNA folgendes verlauten: Der Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sei ein „Ausbruch aus dem Freiluftgefängnis Gaza mit dem Ziel, Gefangene zu machen.“ Ziel sei es gewesen, die „gemachten Gefangenen“ gegen ohne Anklage inhaftierte Palästinenser auszutauschen.

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„Ich bin darin dem „abtrünnigen Juden“ treu“

Retrogott 2014 Foto: Markus Felix Lizenz: CC BY-SA 3.0

Kurt Tallerts großartige Erinnerung einer jüdischen Familienbiografie. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.

„Sogar, daß es Erinnerungen an nicht selbst Erlebtes gibt, werde ich erfahren“. Der 1942 in Shanghai geborene jüdische Journalist Peter Finkelgruen schrieb dies in seinen in den 90er Jahren verfassten Familienbiografien.

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IOC gefährdet Frauensport

Imane Khelif 2023 Foto: ALGÉRIE PRESSE SERVICE | وكالة الأنباء الجزائرية Lizenz: CC BY 3.0


Geschlechterdiskussion bei den Olympischen Spielen geht weiter. Die Debatte um die Teilnahme von mutmaßlich intersexuellen Boxerinnen am olympischen Wettkampf der Frauen nimmt kein Ende. Hat das IOC aus ideologischen Gründen die Fairness im Frauensport untergraben? Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung

Die Kontroverse um den Sieg der algerischen Boxerin Imane Khelif durch Aufgabe der Kontrahentin aus Italien, Angela Carini, am 1. August bei den Olympischen Spielen in Paris hält weiter an. Insbesondere deshalb kommt die Diskussion nicht zum Ende, weil Khelif nun die Halbfinals erreicht und damit eine olympische Medaille sicher hat.

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Jürgen Trittin erschuf ein neues Deutschland

Jürgen Trittin Foto: Sven Teschke Lizenz: CC BY-SA 3.0 de


Fragt man, welche Politiker die Bundesrepublik nachhaltig geprägt haben, fallen Namen wie Adenauer, Brandt und Kohl. Einer wird dabei meist vergessen, obwohl viele sein historisches Werk täglich sehen können und alle es im Portemonnaie spüren. Von unserem Gastautor Michael Miersch.

Was bleibt von einem Politiker? Meistens nicht viel. In den 75 Jahren Bundesrepublik schafften es wenige, für eine besondere Leistung im Gedächtnis der Menschen zu bleiben. Es

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CDU NRW gründet eine jüdische Parteiorganisation

Nathanael Liminski, CDU, Chef der NRW-Staatskanzlei (Foto: Roland W. Waniek)


Mit Serap Güler und Nathanael Liminski unterstützten prominente Christdemokraten aus Bund und Land  Gründung des Jüdisches Forum in der CDU NRW. Von unserem Gastautor Von Roland Kaufhold 

Man versichere den Juden in NRW konkrete Solidarität, betont die NRW-CDU. Um dies auch institutionell zu garantieren haben CDU-Politiker aus NRW, darunter mehrere Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Kölns, im Juni 2024 ein Jüdisches Forum in der CDU NRW gegründet.

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„Ich nehme es Ihnen nicht übel, dass Sie Jude sind“

Menachem Amitai Foto: Hartung-Gorre Verlag

Menachem Amitai ist ein in Freiburg lebender Psychoanalytiker. Im Alter von 86 Jahren hat er eine spannende, kurze Lebensgeschichte vorgelegt, die ich mit großer innerer Anteilnahme gelesen habe. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold

Dass der Autor Jude ist lässt sein Name vermuten. Dass sein Leben in Deutschland, wohin der 1938 in Tel Aviv Geborene mit 17 Jahren auswanderte, nicht frei von Komplikationen ist, ist naheliegend.

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Jörg Metes, Kai Hafez und ein Interview in Qantara

Kai Hafez Foto: Uni Erfurt


Jörg Metes zu Ehren. Von unserem Gastautor Jonas Dörge.

Am 29. Juni2023 veröffentlichte das Innenministerium den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine deutsche Bilanz“. Nicht nur angesichts der Tatsache, dass in 27 Ländern mit ca. 800 Millionen Einwohnern der Islam Staatsreligion ist, oder in Ländern wie Indonesien, die Türkei und in Nigeria weitere 400 Millionen Moslems unangefochtenen eine hegemoniale Macht darstellen und die Verfolgung von Moslems nur in Burma und in China stattfindet, haben wir es mit einem sehr erstaunlichen Vorhaben zu tun, sondern auch deswegen, weil die Autoren dieser über 400 Seiten starken „Studie“ ausdrücklich das Thema der Gefahr, die vom politischen Islam für die

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