Unser Gastautor Michael Miersch machte beim Einkauf eine Entdeckung der grünen Art.
Im Supermarkt lag diese Wahlwerbung in Form eines pseudo-kindlichen Briefes aus. Ein Produkt der Initiative „Omas for Future“, die vom Wirtschaftsministerium gefördert wird.
Georg Jellinek Foto: Universitätsbibliothek Heidelberg Lizenz: CC BY-SA 4.0
Unser Gastautor Thomas von der Osten-Sacken zweifelt daran, dass viele derer, die nun die Anerkennung eines palästinensischen Staates fordern, sich überhaupt bewusst sind, was einen Staat ausmacht.
Was mich jedes Mal aufs Neue verblüfft: Da beschäftigen sich Leute hauptberuflich mit diesem Konflikt, über den mehr Bücher und Artikel geschrieben wurden, als über den gesamten afrikanischen Kontinent (zumindest war das im Jahr 2000 so, wie eine Untersuchung ergab), und dann können sie nicht einmal die Fakten richtig darstellen.
Wisente im Wald Foto: Victoria Donos (Fundația Conservation Carpathia) Lizenz: CC BY-SA 4.0
Dem deutschen Wald geht’s schlecht. Im Mai wurde der alljährlich Waldzustandsbericht des Landwirtschaftsministeriums veröffentlicht. Wie seit Jahrzehnten üblich, zeichnet er ein düsteres Bild. Fünf Prozent der Bäume sind in den Trockenjahren abgestorben. Eine Katastrophe, sagen Förster, Waldbesitzer und Politiker. Ich sprach darüber mit Jan Haft. Er argumentiert, dass Trockenheit, Feuer und Borkenkäfer zur Ökologie des Waldes gehören. Noch besser wären es, wenn große Pflanzenfresser die Wälder dauerhaft auflockern dürften. Von unserem Gastautor Michael Miersch.
Jan Haft gehört zu den bekanntesten deutschen Tierfilmern, wurde mit nationalen und internationalen Preisen überhäuft und hat sieben große Filme über das Thema Wald gedreht. Im
Eine Kölner Anwohnerinitiative um Rob Herff ruft für den 16.5., 18 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung an den vor 80 Jahren nach Auschwitz deportierten Architekten Manfred Faber auf. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold
Bis in die 1930er Jahre war der jüdische Architekt Manfred Faber von zentraler Bedeutung für die architektonische Entwicklung mehrere Stadtteile von Köln. Sowohl an
In den Nachrichten der letzten Tage wurde es immer wieder frohlockend verkündigt: das Selbstbestimmungsgesetz kommt. Ein Tag der Freude für die einen, ein Tag der Katastrophe für die anderen. Letzteres hat einmal mehr in den letzten Tagen so gut wie keine Stimme bekommen, zumindest nicht in den großen öffentlich-rechtlichen Medien. Bereits im Vorfeld wurden die Frauen, die für ihre Rechte demonstrieren, in den sozialen Netzwerken als Faschisten beschimpft und als TERF verunglimpft. Frauenhass war, ist und bleibt bestehen, nur der Vorwand ändert sich ständig. Die Zuschreibung TERF ist nun der aktuelle Vorwand, um kritische Frauen zu diskreditieren und sie „bestenfalls“ mundtot zu machen. Das sog. Selbstbestimmungsgesetz – es entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Fremdbestimmungsgesetz für den Großteil unserer Bevölkerung. Unser Gastautor Florian Greller ist Initiator und Leiter von „Just Gay – Die Interessenvertretung von und für schwule Männer.“
„Denn sie wissen nicht, was sie tun“ ist der Titel eines Filmklassikers mit James Dean in der Hauptrolle aus dem Jahr 1955 und dieser Satz kommt mir in diesen Tagen in dem Sinn, anlässlich der Verabschiedung des
Unzweifelhaft hat die Corona-Pandemie uns als Gesellschaft nachhaltig beeinflusst und verändert. Die multiplen Krisen tragen das Ihre dazu bei, dass Frustration und Hoffnungslosigkeit wachsen und gedeihen. Alte Gewissheiten sind längst nur noch Illusionen und die Menschen werden sich dessen immer mehr bewusst. Unser Gastautor Sebastian Pewny ist Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat der Stadt Bochum.
Wenn Verunsicherung, Zukunftsangst und Frustration der Menschen in unserem Land auf polarisierende, populistische und von mangelnder Wertschätzung geprägte politische Kultur trifft, dann sind alle Zutaten beisammen für einen zutiefst toxischen demokratischen Debattenraum.
Nach immer neuen Islamistendemos steht die Bundesrepublik am Scheideweg. Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder, die Staatsräson und das Grundgesetz werden bedingungslose verteidigt oder man macht sich ehrlich und gesteht die Kapitulation vor dem Feind ein. In dem Fall sollte die Bundesrepublik die Umsiedlung von jüdischen Bürgern in sichere Drittstaaten finanzieren, die dem eigenen freiheitlich-demokratischen Anspruch noch gerecht werden und jüdisches Leben sowie die eigene Verfassung schützen wollen. Von unserem Gastautor Darius Wenk.
Nancy Faeser brauchte einige Zeit, bis sie sich endlich zur Demonstration äußerte und diese als „schwer erträglich“ beschrieb. Sie ist nicht schwer erträglich, sie ist unerträglich und ein Staat, der vor sich selbst, dem eigenen
Palästina-Versammlung vor der Universität Köln, rechts mit Fahne der Freien Syrischen Armee Foto: Moritz Pieczewski-Freimuth
Drohung mit rotem Hamas-Dreieck, Huthi-Solidarität, Judenhass und öffentliches Islam-Gebet. Von unserem Gastautor Moritz Pieczewski-Freimuth.
Seit Tagen stören propalästinensische Demonstranten den Vorlesungsablauf in den Vereinigten Staaten. Mittlerweile kommt es zu Nachahmungen in Europa, vornehmlich in Frankreich, Großbritannien und nun auch Deutschland. Besonders hervorgetreten sind die Eskalationen an den Campi in New York, Los Angeles und St. Louis. Studenten errichteten Protestcamps, blockierten Juden den Zutritt zur Universität, lieferten sich gewaltsame
Antisemitischer Protest an der Columbia Universität in New York Foto: عباد ديرانية Lizenz: CC0
Amerikanische Eliteuniversitäten sind bekanntlich eine teure Angelegenheit. Und Katar ist einer der größten Spender. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.
Sie sind gerade in aller Munde, die bekannten amerikanischen Eliteuniversitäten, unter anderem die Columbia, an der Pro-Palästina-Aktionen, wie die taz schreibt, “so aus dem Ruder liefen, dass die Universität
Jeder in Israel kennt es: Das israelische Baby mit den roten Haaren steht für die Grausamkeit, die Unmenschlichkeit der Terrororganisation Hamas. Das Baby heißt Kfir. Kfir Bibas. Kfir wurde zusammen mit seiner Mutter Shiri und seinem vierjährigen Bruder Ariel entführt. Auch Vater Yarden wurde am 7. Oktober von der Hamas verschleppt. 133 israelische Geiseln sind weiter in Gaza gefangen. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold