„Tierrechtler wollen keine Natur, sondern die Sphäre der Zivilisation auf die Tierwelt ausdehnen“

Afrikanischer Elefantenbulle Foto: U.S. Fish and Wildlife Service Headquarters Lizenz: Gemeinfrei


Umweltministerin Lemke will die Einfuhr von Jagdtrophäen weiter einschränken nach dem Vorbild Belgiens und der Niederlande. Vermutlich wäre dieses Vorhaben relativ unauffällig politisch durchgewunken worden, schreibt unser Gastautor Michael Miersch, wenn nicht…

…Botswanas Präsident Mokgweetsi Masisi einen PR-Coup gelandet hätte. Er bot an, Deutschland 20.000 Elefanten zu schenken. Damit waren die Medien angefüttert, es kam zu einer öffentlichen Debatte über die europäische Anti-Jagdtourismus-Politik und den Widerstand einiger afrikanische Staaten dagegen.

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Nicaraguas Diktator instrumentalisiert den Völkermord-Begriff

Daniel Ortega (2013) Foto: Fernanda LeMarie – Cancillería del Ecuador Lizenz: CC BY-SA 2.0

Dass sich ausgerechnet Nicaragua bemüßigt fühlt, in Sachen Völkermord in Gaza aktiv zu werden, ist bestenfalls absurd, in Wahrheit aber eine Verhöhnung aller Opfer von Völkermorden seit dem Zweiten Weltkrieg. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Ist dieser Tage von Völkermord die Rede, denken die meisten wohl fast automatisch an »Palästina« – und dies nicht von ungefähr, schließlich dominieren entsprechende Nachrichten die Medien. Zuletzt, weil das völlig

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„Wenn es in der Uckermark keine Parteien mehr gibt, ist das keine Provinzposse“

Bushaltestelle im Landkreis Uckermark Foto: Hans G. Oberlack Lizenz: CC BY-SA 4.0

Unser Gastautor Thomas von der Osten-Sacken hat sich einen Brief angeschaut, den Politiker aus CDU, FDP, SPD, Linken AfD und Heimat an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) gesandt haben.

Vor über zwanzig Jahren schrieben, zu Zeiten als Jürgen Habermas in der Friedensbewegung gegen den Irakkrieg ein neues Europa entstehen sah und irgendwie jeder ganz doll für Frieden als etwas sehr existenziell empfundenes eintrat, Thomas Uwer und ich einen Artikel für Context XXI, in dem wir dieses existenzielle Verhältnis historisch ein wenig untersuchten und mit der Kriegsbegeisterung 1914 in Verbindung brachten:

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„Wir stehen  uneingeschränkt an der Seite der Jüdinnen und Juden“

Demonstration für Israel und die Freilassung der Geiseln in Köln Foto: Kaya Gercek


In Köln erinnern 450 Menschen an die israelischen Geiseln.
Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.

Sechs Monate sind vergangen seit dem barbarischen, zwei Jahre lang minutiös vorbereiteten Angriffskrieg der Hamas gegen Israel. Noch immer befinden sich 133 Geiseln in der Hand der Terroristen. Und den Ermordeten bleibt höchstens noch die Erinnerung. Diese zumindest sollten wir ihnen nicht verweigern.

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Niemals Frieden?

Strand in Israel Foto: Peter Ansmann


Moshe Zimmermanns unzeitgemäße Streitschrift für eine Zweistaaten-Lösung. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold

 

Die Situation in Israel und Nahost nach dem 7. Oktober erscheint als ausweglos – wenn man denn von einem „Frieden“ spricht. Seit Jahren galt das bereits für das vor allem von europäischen Politikern vertretene Modell einer Zweistaatenlösung: Zwei souveräne

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Wenn Politiker Verse schmieden

Franz Müntefering auf der Frankfurter Buchmesse 2018. Foto: Ptolusque, Lizenz: Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0


Franz Müntefering hat einen epochemachenden Gedichtband vorgelegt. Eine hermeneutische Interpretation von unserem Gastautor Stefan Wirner.

Es gibt Politiker, die sich nach einer langen Karriere partout nicht zur Ruhe setzen wollen. Der wohl bekannteste unter ihnen dürfte ein gewisser G. Schröder sein, der sich nach einer überaus erfolgreichen Zeit als Friedenskanzler ganz um den demokratischen Fortbestand Europas und die Energiesicherheit Deutschlands verdient gemacht hat.

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Islamismuskritik ist keine Muslimfeindlichkeit

Christoph de Vries Foto: de Vries Lizenz: Copyright

Für unseren Gastautor Christoph de Vries ignoriert  Bundesinnenministerin Nancy Faeser, dass in Deutschland die größte Gefahr für die Sicherheit vom islamistischen Terrorismus ausgeht.

Die Bundesinnenministerin Faeser hat bei ihrem ideologisch geführten „Kampf gegen Rechts“ jedes Augenmaß verloren. 461 Ermittlungsverfahren beim Generalbundesanwalt mit Bezug zum islamistischen Terrorismus in 2023, 483 islamistische Gefährder und ein islamistisches Personenpotenzial von 27.480 Personen sprechen eine deutliche Sprache. Die größte Gefahr für die Sicherheit in Deutschland geht unzweifelhaft vom islamistischen Terrorismus aus. Im letzten Jahr wurden – vor allem dank der wertvollen Hinweise unserer ausländischen Partnerdienste mindestens fünf islamistische

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Den Deutschen geht es bei ihrer Erinnerungskultur vor allem um sich selbst

Eine muslimische Gruppe demonstriert 2014 in Dortmund zusammen mit Neonazis gegen Israel. Foto: Laurin

Unser Schweizer Gastautor Emrah Erken (@AtticusJazz) hat Zweifel an der deutschen Erinnerungskultur. 

Facturusne operae pretium sim, si a primordio urbis res populi Romani perscripserim, nec satis scio nec, si sciam, dicere ausim, quippe qui cum veterem tum volgatam esse rem videam, dum novi semper scriptores aut in rebus certius aliquid allaturos se aut scribendi arte rudem vetustatem

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Gaza: Verdeckter Krieg um Hilfslieferungen

Hamas feiert in Gaza: Kindersoldat Foto: Hadi Mohammad cc 4.0


Die internationale Hilfe war schon vor dem 7. Oktober eine wichtige Einnahmequelle für die Hamas. Zugleich ist sie zu einem Politikum geworden, da mehrheitlich Israel für die Situation in Gaza verantwortlich gemacht wird. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Erneut kritisierte die UNO Israel in scharfen Worten für die humanitäre Krise im Gazastreifen:

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Die Erfindung der Palästinenser

Yasser Arafat Foto: Bernard Gotfryd Lizenz: Gemeinfrei


Entgegen der häufig vertretenen Darstellung sah der UN-Teilungsplan aus dem Jahr 1947 nicht vor, dass im britischen Mandatsgebiet Palästina ein unabhängiger jüdischer und ein unabhängiger „palästinensischer“ Staat entstehen sollte. Von unserem Gastautor Emrah Erken.

Vielmehr sah der Teilungsplan, der ausschließlich von der jüdischen Seite akzeptiert wurde und in dessen Folge Israel gegründet wurde, vor,

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