Die deutsche Industrie hat ihre ökologischen Hausaufgaben größtenteils erledigt

Thyssen-Stahlwerk in Duisburg 1988 Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F079041-0002 Lizenz: CC-BY-SA 3.0


Nur 17 Prozent der Deutschen haben eine Vorstellung davon, wie übel die Umweltsituation in den 1970er-Jahren war. Eine Mehrheit glaubt sogar, heute sei es schlimmer als damals. Wie kann das sein? Von unserem Gastautor Michael Miersch

Früher war alles besser. Menschen neigen dazu die Vergangenheit zu verklären. Man kennt das. Manche Leute trauern sogar Diktaturen nach, weil da Ordnung herrschte und es angeblich gerechter zuging als im Wirrwarr einer liberalen Gesellschaft. Doch solch krasse Schönfärberei bleibt zumeist

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Weitere Kölner mit jüdischem Hintergrund überlegen sich, nach Israel zu gehen

Synagoge in Köln Foto: Laurin


Eine israelisch-deutsche Familie verlässt Köln und zieht nach Israel. Von unserem Gastautor Adyan Schneider.

Julia – der Name ist anonymisiert – ist eine Engagierte. Eine Nette. Sie passt(e) in ihrer offenen Art zu Köln. Sie hatte einen Israeli geheiratet, hat mit ihm drei kleine Kinder und engagiert sich sehr für eine jüdische Offenheit und Präsenz. Und für die Menschen in Israel. Die Mittvierzigerin versucht ihren drei kleinen Kindern Weltoffenheit, Neugierde und jüdische Traditionen zu vermitteln.

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Artikel 3 Grundgesetz: Wie die SPD den islamistischen Anschlag auf den CSD Berlin instrumentalisiert

Bereits 2019 auf dem CSD in Köln gehörte die Erweiterung von Artikel 3 GG zum Forderungskatalog Foto: Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons.

Schon direkt nach dem Anschlag kamen die ersten Forderungen, dass man nun die Erweiterung von Artikel 3 des Grundgesetzes um „sexuelle Identität“ angehen solle. Und Luigi Pantisano, der neue Parteivorsitzende der Linkspartei und Bruder von Ansprechperson Alfonso, verkündete am Montag: „Wir als Linke stehen im Bundestag bereit für eine Zweidrittelmehrheit, um diesen Punkt sofort umzusetzen und in den Artikel 3 des Grundgesetzes aufzunehmen.“ Was diese Maßnahme gegen religiös begründeten Hass auf Queers bewirken soll, bleibt unklar. Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung.

Bundesweit gelten rund 410 Personen laut Bundeskriminalamt als islamistische Gefährder – eine im Grunde überschaubare Zahl.

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„Ja, die hatten gegen die Nazis gekämpft“

Wandgraffiti an der Hinrichtungsstätte in Köln-Ehrenfeld Foto: Markoz Lizenz: Bild-frei


Ein Film über Peter Finkelgruen und die Geschichte der Edelweißpiraten. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold 

Zwei junge migrantische Frauen, Malina Szalay und Eddie Art, stehen am Köln-Ehrenfelder Bahnhof. Sie verteilen Flugblätter gegen Rechts. Bei ihnen steht ein betagterer Mann mit Rollator. Es ist der heute 84-jährige Peter Finkelgruen. Er bittet sie, ihm eines ihrer Flugblätter aufzuheben. Mit dieser Szene beginnt der Film Peter Finkelgruen und die Geschichte der Edelweißpiraten.

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Der Fall Ballout zeigt, dass sich unser Justizsystem grundlegend ändern muss

Berliner Polizei untersucht den Tatort des Anschlags auf CSD Berlin 2026 Foto: Roy Zuo Lizenz: CC BY-SA 4.0


Abdul Ballout war als fanatischer, militanter Islamist bekannt. Er war wegen Körperverletzung und räuberischer Erpressung nach dem Jugendstrafrecht ermahnt worden. Von unserem Gastautor Volker Eichener.

Ballout ist in den Nahen Osten gereist, um sich vom IS als Terrorist ausbilden zu lassen. Er ist von einem libanesischen Militärgericht wegen Anstiftung zu religiösen und konfessionellen Konflikten verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin-

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Der Kanzler, der zusieht

Friedrich Merz, CDU (Foto: Roland W. Waniek)

Friedrich Merz hat Patrick Schnieder entlassen. Und damit den Mann, der sich gegen die SPD-Forderungen gewehrt hat. Von unserem Gastautor Philipp Klein.

Mit dem gewaltigen Schuldenpaket wurde den Abgeordneten, den Ländern und den Bürgern eine einfache Begründung gegeben: Deutschland müsse investieren. Straßen, Brücken, Schienen und andere öffentliche Infrastruktur sollten endlich

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Islamismus als tödliche Ideologie

Berliner Polizei untersucht den Tatort des Anschlags auf CSD Berlin 2026 Foto: Roy Zuo Lizenz: CC BY-SA 4.0


Ein tödlicher Anschlag am Rande des Berliner CSD erschüttert die queere Community – und legt eine Debatte offen, die zu lange verdrängt wurde: Islamismus bedroht nicht nur jüdisches Leben, freiheitlich orientierte Muslime und demokratische Institutionen, sondern auch die Freiheit und Sicherheit von LGBTIQ. Wer diese Gefahr aus Angst vor falschen Vorwürfen verschweigt, lässt die Betroffenen im Stich. Von unseren Gastautoren Till Randolf Amelung und Jan Feddersen.

Am späten Samstagabend, gegen 22 Uhr, zerstörte ein mutmaßlich islamistischer Attentäter mit seiner Amokfahrt am Rande der Abschlusskundgebung des CSD Berlin nicht nur das Leben einer Frau und die Gesundheit von mindestens sechzehn

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Die CDU wird nervös

Thomas Nückel Foto: Privat

Lange schien es so, als ob die schwarz-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen souverän die Landtagswahl im kommenden Jahr gewinnen würde. Doch nachdem immer klarer wird, dass in Düsseldorf die Grünen auf Kosten der Union das Sagen haben, fällt es auch Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) immer schwerer, die Probleme des Landes wegzulächeln. Unser Gastautor Thomas Nückel ist Mitglied der FDP-Fraktion im Landtag-NRW. 

Am Donnerstag ging es im Düsseldorfer Landtag um Bildungspolitik. Neben der inneren Sicherheit ist Bildung eines der Themen, bei denen die wichtigsten Beschlüsse in den Ländern gefasst werden. Eine ganz große Koalition aus CDU, SPD und Grünen wollte mit einem gemeinsamen Antrag die „Mehrsprachigkeit an Schulen stärken“. Eine gute Idee. Immer mehr Kinder wachsen in

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Nicht jetzt. Nicht wieder. Warum Schalke endlich die Ruhe verdient, die es sich erarbeitet hat.

Die Geschäftsstelle von Schalke 04 – Foto: Peter Hesse


Es gibt Momente im Fußball, in denen Tabellen plötzlich zweitrangig werden. Momente, in denen es um etwas Größeres geht als Tore, Punkte oder Personalien. Von unserem Gastautor Philipp Klein

Es geht um die Frage, ob ein Verein aus seiner Vergangenheit gelernt hat. Ob er den Mut besitzt, einen eingeschlagenen Weg konsequent

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Selbstbestimmung ohne Kontrolle? Wie ein Gesetz Unfrieden stiftet

Till Randolf Amelung Foto: Joanna Nottebrock


Das Ende 2024 eingeführte Selbstbestimmungsgesetz sollte Freiheit schaffen. Doch fehlende Definitionen, offene Missbrauchsfragen und juristische Streitfälle zeigen: Das Sprechaktgesetz produziert neue Unsicherheiten – auch für jene, die es schützen soll. Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung. 

„Ziel dieses Gesetzes ist es, die personenstandsrechtliche Geschlechtszuordnung und die Vornamenswahl von der Einschätzung dritter Personen zu lösen und die Selbstbestimmung der betroffenen Person zu stärken, […].“

So steht es im Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag (SBGG), § 1, Absatz 1. Gutachten wie beim Transsexuellengesetz (TSG) oder Atteste wie beim PStG 45b, der für intergeschlechtliche Menschen eingeführt wurde, sind nicht mehr erforderlich. Nun ist die Änderung per

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