Ein liberaler Antifa-Aufruf: Baut Wehrmauern statt Brandmauern.

KI generiertes Plakat – Keine offizielle FDP-Kampagne Bild: Gemini + ChatGPT/Chatti

I blow my nose at you, so-called Alternative. And at your far-left antipodes.

Hinter einer Brandmauer versteckt man sich. Und hofft trotz starkem Brandgeruch, dass das Feuer irgendwie doch nicht durchkommt. Die viel beschworene „Brandmauer gegen Rechts“ ist längst zu einem hilflosen „Feuer! Feuer!“ geworden. Man zieht einen Strich auf den Boden und hofft, dass die Realität davor halt macht. Spoiler: Tut sie nicht. Die AfD wächst an dieser Mauer, sie sonnt sich im Opfermythos. Von unserem Gastautor Achim Chajim Hecht.

Das Konzept Brandmauer ist nichts als Symbolpolitik. Was wir stattdessen brauchen, ist eine Wehrmauer. Eine Wehrmauer dient nicht dem Verstecken. Sie dient der aktiven Verteidigung. Und das bedeutet: Wir müssen raus aus der Deckung, anstatt uns zwischen zwei gleichermaßen fatalen politischen Illusionen aufzureiben.

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Denk`mal!       

Denkmalschutz Helmut Junge

                                                   

Eine Kunstausstellung zum „Tag des offenen Denkmals“ in der Burg Vondern in Oberhausen. Von unserem Gastautor   Text Helmut Junge.

Ich habe mit dem Archäologieverein FARO.e.V.  jahrelang einen Informationsstand am letzten erhalten Teilstück der Landwehr des Herzogs von Kleve am jeweiligen „Tag des offenen Denkmals“ aufgebaut und betreut. Es kamen auch immer einige Besucher, obwohl das Gelände von der Weissensteinstraße in Oberhausen nur über einen Acker zu erreichen war. Im vergangenen Jahr bekam ich von Vereinsmitgliedern die Mitteilung, daß der längliche Hügel verschwunden war. Einfach weg.

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„Es ist der Abschied für immer“

SS Orduña Illustration: ChatGPT/CHatti

Der 1945 in Chile geborene Claudio Pincus forschte schon länger über seine Familiengeschichte. Sein Vater Rudi Pincus gehörte zu den ganz wenigen Überlebenden seiner großen jüdischen Familie. 1939 war ihm unter abenteuerlichen Umständen die Flucht nach Chile gelungen. Von dort aus versuchte er verzweifelt, zusammen mit seinem bereits 1925 nach Chile ausgewanderten Cousin Berni Pincus, seine in Deutschland lebende Familie zu retten – während er damit beschäftigt war, sich eine eigene Existenz im Exil aufzubauen. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.

Diese – gescheiterten – Rettungsbemühungen erzählt die Autorin Stefanie Oswalt in dem im Auftrag von Claudio Pincus verfassten Buch minutiös und beklemmend nach.

Begonnen mit dieser Spurensuche hatte der Überlebende Rudi Pincus selbst. Er versammelte wenige Jahre vor seinem Tode seine über die gesamte Welt verstreute Familie, darunter seinen in New

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Die deutsche Industrie hat ihre ökologischen Hausaufgaben größtenteils erledigt

Thyssen-Stahlwerk in Duisburg 1988 Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F079041-0002 Lizenz: CC-BY-SA 3.0


Nur 17 Prozent der Deutschen haben eine Vorstellung davon, wie übel die Umweltsituation in den 1970er-Jahren war. Eine Mehrheit glaubt sogar, heute sei es schlimmer als damals. Wie kann das sein? Von unserem Gastautor Michael Miersch

Früher war alles besser. Menschen neigen dazu die Vergangenheit zu verklären. Man kennt das. Manche Leute trauern sogar Diktaturen nach, weil da Ordnung herrschte und es angeblich gerechter zuging als im Wirrwarr einer liberalen Gesellschaft. Doch solch krasse Schönfärberei bleibt zumeist

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Weitere Kölner mit jüdischem Hintergrund überlegen sich, nach Israel zu gehen

Synagoge in Köln Foto: Laurin


Eine israelisch-deutsche Familie verlässt Köln und zieht nach Israel. Von unserem Gastautor Adyan Schneider.

Julia – der Name ist anonymisiert – ist eine Engagierte. Eine Nette. Sie passt(e) in ihrer offenen Art zu Köln. Sie hatte einen Israeli geheiratet, hat mit ihm drei kleine Kinder und engagiert sich sehr für eine jüdische Offenheit und Präsenz. Und für die Menschen in Israel. Die Mittvierzigerin versucht ihren drei kleinen Kindern Weltoffenheit, Neugierde und jüdische Traditionen zu vermitteln.

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Artikel 3 Grundgesetz: Wie die SPD den islamistischen Anschlag auf den CSD Berlin instrumentalisiert

Bereits 2019 auf dem CSD in Köln gehörte die Erweiterung von Artikel 3 GG zum Forderungskatalog Foto: Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons.

Schon direkt nach dem Anschlag kamen die ersten Forderungen, dass man nun die Erweiterung von Artikel 3 des Grundgesetzes um „sexuelle Identität“ angehen solle. Und Luigi Pantisano, der neue Parteivorsitzende der Linkspartei und Bruder von Ansprechperson Alfonso, verkündete am Montag: „Wir als Linke stehen im Bundestag bereit für eine Zweidrittelmehrheit, um diesen Punkt sofort umzusetzen und in den Artikel 3 des Grundgesetzes aufzunehmen.“ Was diese Maßnahme gegen religiös begründeten Hass auf Queers bewirken soll, bleibt unklar. Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung.

Bundesweit gelten rund 410 Personen laut Bundeskriminalamt als islamistische Gefährder – eine im Grunde überschaubare Zahl.

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„Ja, die hatten gegen die Nazis gekämpft“

Wandgraffiti an der Hinrichtungsstätte in Köln-Ehrenfeld Foto: Markoz Lizenz: Bild-frei


Ein Film über Peter Finkelgruen und die Geschichte der Edelweißpiraten. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold 

Zwei junge migrantische Frauen, Malina Szalay und Eddie Art, stehen am Köln-Ehrenfelder Bahnhof. Sie verteilen Flugblätter gegen Rechts. Bei ihnen steht ein betagterer Mann mit Rollator. Es ist der heute 84-jährige Peter Finkelgruen. Er bittet sie, ihm eines ihrer Flugblätter aufzuheben. Mit dieser Szene beginnt der Film Peter Finkelgruen und die Geschichte der Edelweißpiraten.

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Der Fall Ballout zeigt, dass sich unser Justizsystem grundlegend ändern muss

Berliner Polizei untersucht den Tatort des Anschlags auf CSD Berlin 2026 Foto: Roy Zuo Lizenz: CC BY-SA 4.0


Abdul Ballout war als fanatischer, militanter Islamist bekannt. Er war wegen Körperverletzung und räuberischer Erpressung nach dem Jugendstrafrecht ermahnt worden. Von unserem Gastautor Volker Eichener.

Ballout ist in den Nahen Osten gereist, um sich vom IS als Terrorist ausbilden zu lassen. Er ist von einem libanesischen Militärgericht wegen Anstiftung zu religiösen und konfessionellen Konflikten verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin-

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Der Kanzler, der zusieht

Friedrich Merz, CDU (Foto: Roland W. Waniek)

Friedrich Merz hat Patrick Schnieder entlassen. Und damit den Mann, der sich gegen die SPD-Forderungen gewehrt hat. Von unserem Gastautor Philipp Klein.

Mit dem gewaltigen Schuldenpaket wurde den Abgeordneten, den Ländern und den Bürgern eine einfache Begründung gegeben: Deutschland müsse investieren. Straßen, Brücken, Schienen und andere öffentliche Infrastruktur sollten endlich

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Islamismus als tödliche Ideologie

Berliner Polizei untersucht den Tatort des Anschlags auf CSD Berlin 2026 Foto: Roy Zuo Lizenz: CC BY-SA 4.0


Ein tödlicher Anschlag am Rande des Berliner CSD erschüttert die queere Community – und legt eine Debatte offen, die zu lange verdrängt wurde: Islamismus bedroht nicht nur jüdisches Leben, freiheitlich orientierte Muslime und demokratische Institutionen, sondern auch die Freiheit und Sicherheit von LGBTIQ. Wer diese Gefahr aus Angst vor falschen Vorwürfen verschweigt, lässt die Betroffenen im Stich. Von unseren Gastautoren Till Randolf Amelung und Jan Feddersen.

Am späten Samstagabend, gegen 22 Uhr, zerstörte ein mutmaßlich islamistischer Attentäter mit seiner Amokfahrt am Rande der Abschlusskundgebung des CSD Berlin nicht nur das Leben einer Frau und die Gesundheit von mindestens sechzehn

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