Den Deutschen geht es bei ihrer Erinnerungskultur vor allem um sich selbst

Eine muslimische Gruppe demonstriert 2014 in Dortmund zusammen mit Neonazis gegen Israel. Foto: Laurin

Unser Schweizer Gastautor Emrah Erken (@AtticusJazz) hat Zweifel an der deutschen Erinnerungskultur. 

Facturusne operae pretium sim, si a primordio urbis res populi Romani perscripserim, nec satis scio nec, si sciam, dicere ausim, quippe qui cum veterem tum volgatam esse rem videam, dum novi semper scriptores aut in rebus certius aliquid allaturos se aut scribendi arte rudem vetustatem

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Gaza: Verdeckter Krieg um Hilfslieferungen

Hamas feiert in Gaza: Kindersoldat Foto: Hadi Mohammad cc 4.0


Die internationale Hilfe war schon vor dem 7. Oktober eine wichtige Einnahmequelle für die Hamas. Zugleich ist sie zu einem Politikum geworden, da mehrheitlich Israel für die Situation in Gaza verantwortlich gemacht wird. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Erneut kritisierte die UNO Israel in scharfen Worten für die humanitäre Krise im Gazastreifen:

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Die Erfindung der Palästinenser

Yasser Arafat Foto: Bernard Gotfryd Lizenz: Gemeinfrei


Entgegen der häufig vertretenen Darstellung sah der UN-Teilungsplan aus dem Jahr 1947 nicht vor, dass im britischen Mandatsgebiet Palästina ein unabhängiger jüdischer und ein unabhängiger „palästinensischer“ Staat entstehen sollte. Von unserem Gastautor Emrah Erken.

Vielmehr sah der Teilungsplan, der ausschließlich von der jüdischen Seite akzeptiert wurde und in dessen Folge Israel gegründet wurde, vor,

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Ehemaliger Bundesfinanzminister Hans Eichel schmollt wegen Documenta-Abschlussbericht

Hans Eichel (Archiv) Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 de


Wie der Hans Eichel den Volkskommissar mimt und meint die konservativen Juden des falschen Münzspiels überführen zu müssen. Von unserem Gastautor Jonas Dörge.

Über die Vorwürfe, antisemitsche Machwerke seien auf der Documenta 15 ausgestellt worden und die unzureichende Reaktionen der Documenta15 lässt Kommissar Hans Eichel (SPD), ehemaliger Bundesfinanzminister, Kasseler Oberbürgermeister und Ministerpräsident Hessens, in der Frankfurter Rundschau verlautbaren: „Aber wenn man zu einem wissenschaftlich qualifizierten Urteil über die

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Essen: Kein Steuergeld für Antisemiten!

Matthias Hauer Foto: CDU/CSU Fraktion


Der Rat der Stadt Essen hat heute klare Kante gegen Antisemitismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gezeigt – nämlich bei der Vergabe von Fördermitteln für die Integrationsarbeit sowie Kinder- und Jugendhilfe. Ein entsprechender Antrag der schwarz-grünen Ratskooperation wurde mehrheitlich im Rat der Stadt Essen beschlossen. Lediglich FDP, Linke, Die PARTEI und ein grünes Ratsmitglied stimmten dagegen, die SPD sowie die Gruppe Tierschutz enthielten sich. Unser Gastautor Matthias Hauer ist Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU Essen.

Mit diesem Ratsbeschluss wird die Essener Stadtverwaltung aufgefordert, sicherzustellen, dass sich Träger im Bereich der Integrationsarbeit und in der Kinder- und Jugendhilfe nachweislich und zweifelsfrei zu

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Pallywood: Mit Bildern aus Syrien das Leid in Gaza anprangern


Auf Sozialen Medien wird man täglich mit Hunderten von Bildern von hungernden und leidenden Kindern aus dem Gazastreifen konfrontiert. Eines stammt ganz sicher nicht von dort, sondern wurde 2014 während der Belagerung des Yarmouk Camps durch die syrische Armee aufgenommen. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Der X-User namens „Che Guevara“ ist nur einer von vielen, der dieser Tage dieses Bild teilt, um auf das Leid in Gaza aufmerksam zu machen:

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Vier Stücke aus „Some Like It Hot“

Marilyn Monroe und Tony Curtis in „Manche mögen´s heiß“ Foto: United Artists Lizenz: Gemeinfrei


Wer meinen Lieblingsfilm, den Filmklassiker „Some Like It Hot“ (1959), so wie ich unzählige Male gesehen hat, dürfte sich an diese Szene erinnern, als sich „Junior“ (Tony Curtis) und „Sugar“ (Marilyn Monroe) vermeintlich zum ersten Mal treffen, und zwar am Strand, als ein Ball in Richtung des vermeintlichen Millionärs „Junior“ fliegt und „Sugar“, die den Ball holen will, umfällt, nachdem dieser ihr das Bein gestellt hat. Von unserem Gastautor Emrah Erken.

Der Film spielt im Jahr 1929, oder genauer, da es einen eindeutigen Bezug zum „Valentinstag-Massaker“ vom 14. Februar 1929 gibt, genau zu dieser Zeit und die Tage danach. Es ist die Zeit des Hot Jazz, jener Musikrichtung, die mich seit über zwanzig Jahren beschäftigt und ununterbrochen begeistert. Alles andere, insbesondere auch die gesellschaftspolitischen Themen, über die ich hier poste, interessieren mich weitaus weniger.

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„Israel verdient jegliche Hilfe, weil es eine Insel der Freiheit und Demokratie in einem Meer totalitärer Regime ist“

Israelische Soldaten in der Nähe von Badr-3-Raketen am Außenposten im nördlichen Gazastreifen im November 2023 Foto: IDF Spokesperson’s Unit Lizenz: CC BY-SA 3.0

„Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen,“ lautet ein berühmtes Diktum von Karl Valentin, das auch auf die öffentliche Debatte über den Gazakrieg zutrifft. Seit dem 7. Oktober wird unentwegt und unter allen möglichen Aspekten darüber berichtet. Doch trotz der Fülle der Berichte und Kommentare gibt es „blinde Flecken“, Dinge, die so selbstverständlich scheinen, dass sie permanent wiederholt und nicht in Frage gestellt werden. Obwohl man sie durchaus in Frage stellen könnte. Von unserem Gastautor Michael Miersch.

Warum wird Israel dazu aufgerufen, durch eine Feuerpause oder einen Waffenstillstand, das Leid der Bevölkerung zu mildern? Schon klar, weil die Hamas eine Terrororganisation ist, die sich an keine Regeln hält und von der man ohnehin keine Humanität erwartet. Doch diese ständigen Appelle an Israel bewirken in manchen Köpfen eine Schuldumkehr. Ein guter Vergleich ist die Schlacht um Berlin 1945, die zwei Wochen dauerte, große Teile der Berliner Innenstadt zerstörte und viele Menschenleben kostete. Hätte man die Rote Armee zu einer Feuerpause auffordern sollen? Die Nazis hätten nur kapitulieren müssen und der Horror wäre vorbei gewesen. Das Gleiche gilt für die Hamas. Müssten die internationalen Appelle, insbesondere die der arabischen Staaten, nicht an die Hamas gehen, endlich zu kapitulieren? Dann wäre morgen Frieden.

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Ein weiteres Beispiel meiner frühkindlichen Indoktrination

Emrah Erken Foto: Olivier Brandenberg Lizenz: Copyright


Diejenigen, die meine Posts auf X lesen, erinnern sich vielleicht an den Tweet, in welchem ich über meine frühkindliche Indoktrination berichtete und wie ich gelernt hatte, Griechen zu hassen und wie ich diesen Hass erst nach Jahren ablegen konnte. Von unserem Gastautor Emrah Erken.

Nachfolgend möchte ich auf eine weitere frühkindliche Indoktrination eingehen, die mich nie verlassen hat, und zwar bis heute nicht und ich gedenke auch nicht, irgendetwas daran zu ändern, weil ich es auch nicht kann.

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Münster: Inklusives Ausschließen

Cinema & Kurbelkiste in Münster Foto: Rüdiger Wölk Lizenz: CC BY-SA 2.5 DEED

Unser Gastautor Ioannis Dimopulos über die Nähe eines Kinos in Münster zu antiisraelischen Aktivisten.

Wer einmal wissen möchte, was der lokale, kleine Mann des Kultursektors in puncto Nahost-Konflikt als inklusiven Raum des Gesprächs versteht, muss dafür nur einen Blick auf die neusten Ausschweifungen derjenigen werfen, die es als Schausteller ihrer eigenen geistigen Begrenzung noch nicht auf die Bühnen der Berline oder Documenta geschafft haben. So ließen sich in etwa die neusten aktivististischen Ergüsse des „Cinema & Kurbelkiste“ in Münster beschreiben lassen. Ein Blick auf keine neue Eskalationsstufe.

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