„Wenn Russland mit seinem Kriegsverbrecher Putin diesen Krieg gewinnt, werden wir weitere Kriegsschauplätze in Europa bekommen“

Andreas Wolter Foto: Cornelis Gollhardt


Kölns Bürgermeister Andreas Wolter (Grüne) zur Solidarität mit der Ukraine.

Mit Andreas Wolter sprach unser Gasatautor Roland Kaufhold

Herr Wolter, Sie sind seit zwei Jahren bei allen großen Kundgebungen des Blau-Gelben Kreuzes dabei. Was hat Sie zu diesem außerordentlichen, kontinuierlichen Engagement bewogen?

Es ist unfassbar zu sehen, wie sich Russland über internationales Recht hinweg setzt, weil es sich etwas nehmen will, was ihm nicht gehört. Die unfassbaren Gräueltaten an der Bevölkerung und der generelle Angriff auf demokratische

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Zehn Jahre nach dem Völkermord an den Jesiden im Irak geht ihre Tragödie weiter

Den Völkermord überlebt: Jesidische Flüchtlinge in Dohuk, Bild: Thomas v. der Osten-Sacken


Den Kindern der Jesidinnen, die von Kämpfern des Islamischen Staates vergewaltigt und geschwängert wurden, droht ein Schicksal in den Lagern und Waisenhäusern der Region. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Nach fast zehn Jahren befreiten Kämpfer der syrisch-kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) aus dem berühmt-berüchtigten al-Hol Camp, in dem weitgehend jenseits der Kontrolle der kurdischen Behörden ehemalige Mitglieder des Islamischen Staates und deren

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„Da hast immer gekämpft wie eine wahre Heldin“

Ingrid Strobl Foto: Screenshot von Strobls Youtube-Kanal


Ein Nachruf auf  den Tod von Ingrid Str
obl  von unserem Gastauror Roland Kaufhold.

Als sich Liran, Enkelin der jüdischen Heldin und Widerstandskämpferin Renia Kukielka, im August 2014 von ihrer Oma verabschiedete, machte sie dies mit den Worten „Da hast immer gekämpft wie eine wahre Heldin“. Die 1925 im polnischen Jedrzejówski geborene Zionistin Renia Kukielka hatte bereits als Jugendliche als Kurierin der Widerstandsgruppe Freiheit (DROR) in Bedzin gekämpft. Sie schloss sich der

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„Der am Rand des Grabes steht, bin ich…“

KZ Auschwitz Foto: Deutsches Bundesarchiv Lizenz: CC BY-SA 3.0 de


Aufzeichnungen von jüdischen Mitgliedern der Sonderkommandos von Auschwitz. Von Roland Kaufhold 

Im Mai 1945 wurde im Boden des Krematoriums Auschwitz eine Blechbüchse mit Aufzeichnungen entdeckt. Das auf Jiddisch verfasste Manuskript beginnt so: »Lieber Leser, Du wirst in diesen Zeilen die Leiden und Nöte beschrieben finden, die wir, die unglücklichsten Kinder der ganzen Welt, durchgemacht haben […] in der irdischen Hölle, die Auschwitz-Birkenau heißt.«

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Bereinigung einer Sammlung: Erfolgreiche E.ON-Kunstaktion mit improvisierter Performance

Kunst Basar Foto: E.ON Foto Hojabr Riahi Lizenz: Copyright

Energie-Konzerne haben es mit guten Nachrichten nicht immer leicht. Aber manchmal gelingt es doch, einfach und gar nicht teuer: Unter dem Label „E.ON-Kunstbasar“ kündigte der Essener Konzern medienwirksam und geboostert auf allen Kanälen für Mitte Januar den Verkauf von rund 1400 Kunstwerken aus eigenem Bestand an – zu Schnäppchenpreisen zwischen 20 und 2.000 Euro. Welcher Kunstinteressierte konnte da noch widerstehen? Die Terminkalender wurden in der Region gespickt.Von unserem Gastautor Dieter Nellen.

Der Konferenztrakt der feinen E.ON-Zentrale – er steht vor einem Umbau – diente kurzerhand als temporäre Galerie mit Petersburger Hängung, also dicht an dicht in Breite und Höhe. Anders hätte der reiche Schatz keinen Platz gefunden.

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Aufstand der Anständigen gegen gar nicht so geheimes Geheimtreffen

Tweet der SPD-Fraktion Quelle: X

Unsere Gastautoren Alice Blum und Thomas von der Osten-Sacken über die Reaktionen auf das Potsdamer Treffen

Deutschland ist in Aufruhr. Inzwischen ist er auch bei den Unternehmen angekommen, wie die Frankfurter Rundschau berichtet: „Nach dem Überschreiten der roten Linie in Potsdam scheint ein Ruck durch Deutschlands Chefetagen zu gehen“. Das demokratische Deutschland mobilisiert zu einem neuen „Aufstand der Anständigen“ und dies, wie es sich gehört, unter Führung der Regierung selbst.

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Rüben, Roggen und Romantik: Die Erzählung vom bäuerlichen Familienbetrieb

Bauer beim Pflügen, wie es bis in die 1960er-Jahre üblich war Foto: Ralf Roletschek Lizenz: CC BY-SA 2.5


Seit Jahren wird im Bauerntheater das gleiche Stück aufgeführt. Die Rollen sind fest verteilt, die Texte wie immer. Seltsamerweise bemerken aber weder die Schauspieler noch das Publikum, dass sie im Theater sind. Alle halten das Bühnenstück für Realität. Von unserem Gastautor Michael Miersch.

Anlässlich der Proteste erfuhren Leser und Zuschauer in den vergangenen Wochen mehr als üblich über Ackerbau und Viehzucht. Man las und hörte, die Bauern würden von Extremisten vereinnahmt, es es ginge ihnen gar nicht so schlecht, viele seien im Grunde reiche Grundbesitzer, die Subventionskürzung der Regierung sei zu abrupt gekommen, das Landvolk fühle sich vom Städter nicht verstanden und die Landwirtschaftspolitik sei seit Jahrzehnten ein Murks. Alles richtig.

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Handelt es sich bei dem AfD-Treffen in Potsdam um Hochverrat?

Sercan Celik Foto: Privat


Unser Gastautor Sercan Celik ist Vorsitzender der SPD in Kierspe und sieht das AfD-Treffen als Hochverrat an der Bundesrepublik.

Nach Recherchen von Correctiv und einem Bericht vom 10. Januar 2024 kam es am 24. November 2023 zu einem Geheimtreffen zwischen AfD-Politikern, unter anderem  der persönliche Referent von Parteichefin Alice Weidel, Neonazis sowie finanzstarken Unternehmern in einem Hotel bei Potsdam. Hierbei sei, so Correctiv, nichts geringeres als die

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Hilfe für Menschen in Syrien wird weiter gekürzt

Straßenkinder in Quamishli, Rojava, Syrien, Bild: Thomas v. der Osten-Sacken


Während es den politischen Parteien nach wie vor an einem Konzept im Umgang mit den in Europa gestrandeten Flüchtlingen aus dem Nahen Osten mangelt, wird in Deutschland die Abschiebung nach Syrien gefordert. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Auf ihrer Winterklausur ging es in Deutschland bei der CSU vor allem um die Frage, wie man eine noch »härtere Migrationspolitik« durchsetzen und weitere »illegale Immigration« eindämmen sowie verstärkt Rückführungen in Heimatländer durchführen könne. Damit liegt die CSU ganz im europäischen Trend und luden deshalb als Gast auch den dänischen Migrationsminister ein. Dessen repressive Politik gilt auch für die gerade neu gegründete Partei von Sarah Wagenknecht als Vorbild, wie sie auf einer Pressekonferenz bekannt gab.

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„Once we will rave on Putins grave“

Die stellvertretende Nathanael Liminski (CDU), der Chef der Staatskanzlei, und die stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Grüne) Foto: MBEIM.NRW


1000 Menschen und das Blau-Gelbe Kreuz demonstrierten gestern in Köln für Solidarität mit der Ukraine.
Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.

Köln bleibt das Zentrum der Solidarität mit der Ukraine. Dies demonstrierte erneut in eindrücklicher Weise knapp 1000 Menschen in einem Demonstrationszug Köln. Organisiert wurde diese von dem in Köln ansässigen Blau-Gelben Kreuz.

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