Ein weiteres Beispiel meiner frühkindlichen Indoktrination

Emrah Erken Foto: Olivier Brandenberg Lizenz: Copyright


Diejenigen, die meine Posts auf X lesen, erinnern sich vielleicht an den Tweet, in welchem ich über meine frühkindliche Indoktrination berichtete und wie ich gelernt hatte, Griechen zu hassen und wie ich diesen Hass erst nach Jahren ablegen konnte. Von unserem Gastautor Emrah Erken.

Nachfolgend möchte ich auf eine weitere frühkindliche Indoktrination eingehen, die mich nie verlassen hat, und zwar bis heute nicht und ich gedenke auch nicht, irgendetwas daran zu ändern, weil ich es auch nicht kann.

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Münster: Inklusives Ausschließen

Cinema & Kurbelkiste in Münster Foto: Rüdiger Wölk Lizenz: CC BY-SA 2.5 DEED

Unser Gastautor Ioannis Dimopulos über die Nähe eines Kinos in Münster zu antiisraelischen Aktivisten.

Wer einmal wissen möchte, was der lokale, kleine Mann des Kultursektors in puncto Nahost-Konflikt als inklusiven Raum des Gesprächs versteht, muss dafür nur einen Blick auf die neusten Ausschweifungen derjenigen werfen, die es als Schausteller ihrer eigenen geistigen Begrenzung noch nicht auf die Bühnen der Berline oder Documenta geschafft haben. So ließen sich in etwa die neusten aktivististischen Ergüsse des „Cinema & Kurbelkiste“ in Münster beschreiben lassen. Ein Blick auf keine neue Eskalationsstufe.

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Polemik und Morddrohungen: Erschütternde Reaktionen auf Gaza-Kommentar

Gaza 2023 Foto Fars Media Corporation Lizenz: CC BY 4.0 DEED


Viele Wochen ist es nun her, dass ich in meinem Kommentar „Die Menschen in Gaza“ für eine differenzierte, kritischere Sicht auf die palästinensische Zivilbevölkerung im Gazastreifen plädiere, die man meiner Ansicht nach nicht einschränkungs- und vorbehaltlos und schon gar nicht ausnahmslos als unbeteiligte Leidtragende im wiederentflammten Nahost-Konflikt bezeichnen darf, so wie dies in den medialen Echokammern hierzulande oft der Fall ist. Von unserem Gastautor Tobias Huch.

In diesem Meinungsbeitrag stellte ich fest, dass die strikte und trennscharfe Unterscheidung zwischen „Zivilisten in Gaza” und der Terrororganisation Hamas, wie sie in der westlichen Öffentlichkeit praktiziert wird, leider zu naiv ist. Denn zur Wahrheit gehört, dass sich Zivilisten aus Gaza aktiv an den Morden, Vergewaltigungen und

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Der Ökologismus als alles durchdringender Mythos

Klimaaktivist auf einer Demonstration in Bochum


Als noch niemand voraussah, welche kulturelle Hegemonie die grüne Weltanschauung erlangen würde, provozierte der Soziologe Karlheinz Messelken mit einer steilen These: Der Ökologismus habe die beiden großen Mythen des 20. Jahrhunderts abgelöst, den Rassismus und den „Klassismus“. Alle drei hätten viel gemeinsam. Von unserem Gastautor Michael Miersch.

Die Grünen hätten ihren Zenit überschritten, kann man derzeit in vielen Variationen lesen und hören. Ob die Partei tatsächlich dauerhaft Wähler verlieren wird, weiß niemand. Viele totgesagte Bewegungen sind wiederauferstanden. Sicher ist jedoch: Im vergangenen halben Jahrhundert hat die grüne Weltanschauung (weit über die Partei hinaus) eine kulturelle Vorherrschaft erreicht, die alle konkurrierenden Interpretationen der Wirklichkeit überragt – und dies in allen westlichen Industrieländern, aber ganz besonders in Deutschland. Die Rettung zunächst der Umwelt und später des Klimas wurde zum Leitmotiv an den Universitäten, in den Redaktionen, im Kulturbetrieb, Bildungswesen, Kirchen und allen politischen Parteien.

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Artists 4 Ceasefire: Die gefürchteten „deutschen Kulturschaffenden“ melden sich zu Wort

Auch Lustigmann Sebastian 23 hat die Petition unterschrieben Foto: Joel1272 Lizenz: CC BY-SA 4.0

Mit „Artists4Ceaesfire“ melden sich „deutsche Kulturschaffende“ in einer Petition zu Wort, die immerhin den Vorteil hat, mich nach langer Zeit an eine gute Freundin meiner längst verstorbenen Großmutter zu erinnern. Sie und ihr Mann – beide haben in den 90ern das Zeitliche gesegnet – mochte ich als Kind und Jugendlicher sehr, gehörten sie doch einer Sorte aufrechter Sozialdemokraten, die es heute nicht mehr gibt, und vor denen man auch rückblickend den Hut ziehen muss. Von unserem Gastautor Thomas von der Oten-Sacken.

Ihr Mann war der einzige aus der größeren Bekanntschaft meiner Großmutter, der während der Nazizeit im Zuchthaus saß und für mich waren die beiden – gerade angesichts des Rumgedruckses und -gemaches, das kam, wenn man in der eigenen Familie rumfragte, was die damals eigentlich so gemacht hatten, eine Art Vorbild.

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„Die zunehmende Zahl von Opfern unter der Zivilbevölkerung im Gazastreifen wird den weltweiten Druck auf Israel verstärken“

Hamas Terrorkommandeur Yahya Sinwar Foto: Fars Media Corporation Lizenz: CC BY 4.0


Die Forderung nach „Ceasefire Now“ wird von jenen, die sich als pro palästinensisch bezeichnen, seit längerer Zeit wie eine unglaublich subversive und dissidente Forderung präsentiert, zuletzt erst auf der Abschlussveranstaltung der diesjährigen Berlinale. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Nun mag man sich fragen, was an dieser Forderung eigentlich politisch so wünschenswert ist, zielt sie doch nur auf ein temporäres Ende eines Krieges, den die selbe Szene regelmäßig als Genozid oder Vernichtungskrieg bezeichnet. Aber nicht genug, es stellt sich auch die Frage, warum sie fordern, was dieser Tage, um nur einige zu nennen, die Regierungen der EU, der USA und fast aller arabischen Länder auch fordern und unter diplomatischem

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„Nur Eigenständigkeit kann einen retten“

Annie Reich, Eva und Lore (von links rechts) , von Wilhelm auf dem Balkon fotografiert (Foto: privat / Lore Rubin-Reich)


Zum Tode der Psychoanalytikerin Lore Reich Rubin.  Von unserem Gastautor Roland Kaufhold

 

Am 24. Februar ist die Psychoanalytikerin Lore Reich Rubin in Seattle verstorben. Sie wurde 95 Jahre alt, wie der amerikanische Psychoanalytiker Daniel Benveniste  im Auftrag der Familie

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Daniela Klette: Die RAF und der 7. Oktober

Fahndungsfotos von Daniela Klette Foto (Ausschnitt): LKA Niedersachen


Laut Angaben eines Terrorismusexperten hat die Festnahme der EX-Raflerin Daniela Klette auch etwas mit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober auf Israel zu tun. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Wenn stimmt, was Hans-Jakob Schindler vom Counter Extremism Project (CEP) der Frankfurter Rundschau gegenüber erklärte, entbehrte dies nicht einer gewissen Ironie der Geschichte:

„In Berlin gibt es eine große und sehr aktive linksextremistische Szene. Die RAF-Leute sind für viele in diesem Milieu immer noch Helden. (…)

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Mit Keffiyeh auf der Berlinale

Berlinale auf 3Sat Screenshot: Ruhrbarone

Die diesjährige Berlinale endete als Solidaritätsveranstaltung für Palästina. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

In einem Artikel fasst es Nils Kottmann für die Juedische Allgemeine so zusammen:

Kritik an den Hamas-Terroristen, die für die Bodenoffensive im Gazastreifen verantwortlich sind, gab es von der Jury oder den prämierten Künstlern nicht. Mehrere Gäste der Berlinale trugen am Samstagabend Kufiya. So auch der amerikanische Regisseur Ben Russel (»Direct Action«), der in seiner Dankesrede Israel einen Völkermord vorwarf. Auch dafür gab es Applaus statt Widerworte.

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„Wohin die Juden hingehen sollen, wenn Israel tatsächlich vernichtet wird, sagen sie nicht“


Gewiss haben jene, die diese Zeilen lesen, Organisationen wahrnehmen können, deren Name «Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden …», «Jüdische Stimme für Frieden…» oder «Jewish Voice for Peace» oder ähnlich lautet. Von unserem Gastautor Emrah Erken.

In Deutschland heisst die entsprechende Organisation „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden im Nahen Osten“. Bei Europeans Jews for Just Peace handelt es sich um eine Organisation, welche die antisemitische #BDS-Bewegung unterstützt. Hier ist ein entsprechender Artikel.

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