„Wer braucht schon Feinde, wenn er solche Freunde hat?“

Pro-Palästina-Demo in Duisburg am 9. Oktober (Foto: Roland W. Waniek)

 

Jedes Mal, wenn es in Gaza zum Krieg kommt, muss ich an diesen Spruch von Joey Adams denken. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Es ist nun keineswegs eine neue Erkenntnis, dass, wer oder was die Sache der Palästinenser so weltweit unterstützt, meist recht wenig Interesse am Wohlergehen derselben hat, sondern sie nutzt für das wirkliche Anliegen: Zerstörung oder Schwächung Israels und als Ventil für den eigenen Antisemitismus.

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Samidoun und weitere „linke“ antisemitische Kampftruppen

Pro-Palästina-Demo in Duisburg am 9. Oktober (Foto: Roland W. Waniek)


Nach dem Pogrom der Hamas an 1400 Israelis, fast alle Zivilisten, darunter etwa 200 Kibbuzbewohner, sowie der Entführung von mindestens 210 Israelis nach Gaza zeigte sich Olaf Scholz kampfentschlossen und strategisch geschickt: Er verkündete, dass es demnächst ein Verbot der PFLP-Vorfeldorganisation „Samidoun“ geben werde. Gemeinhin werden solche rechtsstaatlichen Verbote klandestin vorbereitet und umgesetzt, um die Verdunkelungsgefahr zu reduzieren. Nun weiß jedes der geschätzt 100 hiesigen Samidoun-Mitglieder und deren Umfeld, was zu tun ist…

Bereits am 28. Februar 2021 hatte Israels damaliger Verteidigungsminister Gantz auf Empfehlung des National Bureau for Counter Terror Financing (NBCTF) und der Israel Security Agency die Organisation „Samidoun Palestinian Prisoner Solidarity“ – kurz: Samidoun – als terroristische Organisation eingestuft. Samidoun war 2012 von führenden PFLP-Mitgliedern gegründet worden und war bald auch in zahlreichen Städten Deutschlands aktiv.

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Hamas-Killer im Speed-Rausch

Über 127 Plastiktüten mit dem Suchtmittel Captagon liegen zur Vernichtung bereit, nachdem sie von US- und Koalitionspartnern in Südsyrien 2018 beschlagnahmt wurden Foto: Staff Sgt. Christopher Brown Lizenz: Gemeinfrei


Wie sich herausstellt nahmen die Mörder der Hamas vor dem Massaker am 7. Oktober  das Aufputschmittel Captagon. Diese Droge half schon den Jihadisten des IS dabei, ihre Blutorgien zu verüben. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Als die deutsche Wehrmacht 1940 durch Frankreich walzte fragten sich der Generalstab in Paris, wie die feindlichen Soldaten tagelang ohne Pause und Schlaf auskommen konnten. Die Antwort lautete: Sie nahmen die „Panzerschokolade“ genannte Pillen Pervitin, ein Amphetamin, das aufputschte und zugleich auch abstumpfte.

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Gazakrieg: Die alten Regeln gelten nicht mehr

Israels Verteidigungsminister Yoav Gallant trifft Truppen an der Grenze zum Gazastreifen Foto: Ariel Hermoni/Defense Ministry Lizenz: CC BY-SA 4.0


Seit dem 7. Oktober gelten neue Regeln im Krieg zwischen Israel und der Hamas. Das scheint letztere noch nicht ganz verstanden zu haben. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Jeder langjährige Konflikt entwickelt eigene, meist ungeschriebene Regeln. Die gelten zwischen Polizei und organisiertem Verbrechen ebenso wie sie bis Samstag früh zwischen Hamas und israelischem Staat galten. Damit ist seit den pogoramartigen Massakern, die Hamasmilizionäre an über tausend Zivilisten verübt haben nun Schluss.

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Abschied von Christoph

Christoph Böll 2011 mit einem Exemplar seiner Hommage an Max Imdahl: Sehenden Auges. Foto © Böll Filmproduktion


Persönliche Erinnerungen des Filmkritikers Peter Kremski an seine 50-jährige Freundschaft mit dem Filmemacher Christoph Böll.

Mit Christoph Böll verband mich eine lange Freundschaft. Begonnen hat sie in den 1970er Jahren im Studienkreis Film, dem Filmclub an der Ruhr-Universität Bochum. Im Oktober 1973, gleich zu Beginn meines Studiums, wurde ich Mitglied im Uni-Filmclub. Christoph gehörte schon seit zwei Jahren dazu.

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Kindermörder Hamas

Bildquelle: Srceenshot I24

 

Hamas Killer haben auch gezielt Säuglinge und Kleinkinder ermordet und sogar enthauptet. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Was ich jetzt schreibe, dachte ich bis vergangenen Samstag würde ich niemals schreiben müssen, aber seit das ganze Ausmaß der pogromartigen Massaker bekannt wird, das Hamas und Verbündete in Kibbuzim, Moshavim und anderen israelischen Ortschaften anrichteten, muss es wohl gesagt werden.

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„Meinungsvielfalt statt Demokratiefördergesetz“

Marc Henrichmann Foto: Marc Henrichmann


Unser Gastautor Marc Henrichmann (CDU) sieht das Demokratiefördergesetz kritisch.

Eine Demokratie braucht kein Demokratiefördergesetz, sondern überzeugte Demokraten. Dazu gilt es, das Vertrauen in den Staat wiederherzustellen, Missstände klar zu benennen und Lösungen anzubieten. Wir müssen offen sein gegenüber allen Argumenten aus den Reihen der Demokraten. Das sogenannte „Demokratiefördergesetz“ macht das Gegenteil: Es verengt den Blick und schränkt Meinungsvielfalt ein.

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Ziel der Hamas: Zivilisten massakrieren

Brand nach Terrorangriff der Hamas. Foto: Israel Defense Force


Mit ihrer Terroraktion demonstrierte die Hamas einmal mehr, worum es ihr geht: Um Massenmord an Israelis
. Von unserem Gastautor Thomas von der Sacken.

Eine Raveparty endete Samstagmorgen im größten Massaker an Zivilisten, dass es in der Geschichte Israels bisher gab: Über 260 Menschen wurden von Hamas-Kämpfern ermordet, hunderte schwer verletzt und dutzende in den Gazastreifen verschleppt.

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Bundesinstitut für Fotografie: Ein Blick hinter die Kulissen der Standortentscheidung

Kamera Foto (Ausschnitt): Annie Spratt Lizenz: CC0

Die Debatte um das Bundesinstitut für Fotografie hat in den letzten Jahren für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Warum wurde trotz eindeutiger fachlicher Empfehlungen durch Experten für Essen, Düsseldorf als Standort gewählt? Dieser Artikel wirft einen tieferen Blick auf die Hintergründe, Akteure und Auswirkungen dieser Entscheidung. Von unserem Gastautor Karlgeorg Krüger.

Die Institutionalisierung der Fotografie hat in Deutschland eine lange Geschichte. Bereits in den 1970er Jahren gab es Bestrebungen eine nationale Institution für Fotografie zu gründen. Mit der Initiative von Frau Professor Grütters 2019 wurde das Vorhaben konkretisiert und rasch zu einem nationalen Projekt von hoher Priorität erkoren.

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„über Mauern“

Nedim Türfents Gefängnislyrik. Von Roland Kaufhold

Im Sommer 2015 veröffentlichte der junge kurdische Journalist Nedim Türfent, der für eine kurdische Nachrichtenagentur arbeitete, ein Video, welches ihm überlassen worden war. Darin sah man brutale Szenen, die eine türkische Spezialeinheit gegenüber Bauarbeitern ausübten. Ein knappes Jahr später wurde Türfent wegen dieses Videos sowie eines kritischen journalistischen Begleitkommentars festgenommen und später zu einer knapp neunjährigen Haftstrafe verurteilt. Damit teilt er das Schicksal einer Vielzahl linker, vor allem kurdischstämmiger Intellektueller, wie die Biografien etwa des kürzlich verstorbenen Dogan Akhanli sowie Asli Erdogans – um die hierzulande Prominenteren zu nennen – belegen.

Nedim Türfent saß sechseinhalb Jahre in Haft. Dort resignierte er jedoch nicht sondern begann mit dem auch

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