Ärzte im Al-Shifa-Krankenhaus enttarnt
Ein Video von unserem Gastautor Tobias Huch:
Palästinenser-Vertreter in Deutschland: Laith Arafeh, Botschafter non grata

Unser Gastautor Tobias Huch will, dass Laith Arafeh, Palästinas Vertreter in Deutschland, des Landes verwiesen wird.
Laith Arafeh sitzt in einer Villa mit Wintergarten in der Rheinbabenalle 8 in Berlin-Grunewald. Eine recht ordentliche Adresse. Eigentlich ist es die Hundekehlestraße 26a, aber das klingt bei weitem nicht so gut und immerhin wird Herr Arafeh sonst mit „Eure Exzellenz“ angesprochen – die übliche Anrede für einen Botschafter. Irgendwie passt das aber auch: Denn hier ist mehr Schein als Sein.
„Der Antisemit bestimmt, wer Jude ist und wer als solcher kein Recht hat zu leben“

Antisemitischen Morden fallen nicht nur Juden zum Opfer, sondern all jene, die von Antisemiten dafür gehalten werden. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.
Gestern fand auch in Frankfurt eine Kundgebung gegen Antisemitismus und für Solidarität mit Israel statt, zu der verschiedene städtische und zivilgesellschaftliche Organisationen geladen hatten. Immer wieder war da die Rede von den Massakern an Juden am 7. Oktober.
Mein Besuch beim Mastermind des Kapitalismus

Ein Alptraum über den Untergang linker Gesellschaftskritik Von unserem Gastautor Michael Miersch.
Kürzlich träumte ich, es gäbe einen im Geheimen agierenden Mastermind des Kapitalismus. So einen Megabösewicht wie Blofeld, Dr. No oder Goldfinger in James Bond Filmen. Sein Ziel: die Zerstörung der Linken. Dafür hat er ein riesiges Elektronengehirn bauen lassen, das seit Jahren an nur einer Aufgabe rechnet: Wie könnte man Menschen abbringen vom Kampf für Freiheit und ein besseres Leben? Aber so raffiniert, dass sie es nicht merken.
Der Westen ist nicht normal

Erst nach den Beifallskundgebungen für die Massenmorde der Hamas gelangte das Thema „misslungene Integration“ in den Fokus der Politik. Jetzt wird nach Ursachen gesucht. Ist der Gewaltkult eine Reaktion auf Ausgrenzung und Rassismus? Liegt es am Islam? An der Macho-Kultur? Und warum grenzt sich die große Mehrheit der Muslime nicht entschieden ab? Erklärungen für Letzteres liefert der kanadischer Anthropologe Joseph Henrich… Von unserem Gastautor Michael Miersch.
Nach dem 7. Oktober und den Hamas-Jubelfeiern auf europäischen Straßen endeten viele meiner Gespräche mit Freundinnen und Freunden mit einer offenen Frage: Wie kann man an Menschen herankommen, die zu Massenmord, Folter und Vergewaltigung applaudieren? Wie könnte man sie einnehmen für Humanität, Freiheit, Toleranz? Wie verhindern, dass die Milieus, in denen Demokratiefeindlichkeit, Verachtung der Gesetze und Antisemitismus normal sind, immer weiterwachsen? In den Schulen solle das geschehen, sagen viele. Man muss in die arabisch-türkischen Kieze gehen und versuchen, mit jungen Leuten zu reden, meinten einige. Ethnische Quoten für Wohnviertel schlug einer vor, damit nicht noch mehr Monokulturen entstehen. Konsens war: Wir brauchen mehr Durchmischung.
Hamas-Terror und BDS-Pamphlete: Das ficht die Documenta doch nicht an!

Droht der Documenta ein weiterer langer Sommer des Antisemitismus? Von unserem Gastautor Jonas Dörge.
Die Fabolous Four der letzten Documentas Adam Szymczyk, Catherine David, Carolyn Christov-Bakargiev und Roger M. Buergel hatten im Frühjahr 2023 eine neue Findungskommission für die nächste Documenta zusammengestellt. Adam Szymczyk, Katherine David, Carolyn Christov-Bakargiev und Roger M. Buergel stehen für die posthumanistische und postmoderne Wende[1] in der Kunst, die dem „Kulturalismus“[2] den Weg bereitet hat, zu dem Antizionismus wie das Amen in der Kirche gehört.[3] Alle vier haben auf den von ihnen kuratierten Ausstellungen dem Antisemitismus und Antizionismus mehr oder weniger prominent eine Bühne geboten. Szymczyk selbst gehört dem Umfeld der BDS-Supporter an.[4]
Warum sterben so viele Kinder und Jugendliche im Gazakrieg?

Die Zahlen sind zehn Jahre alt, daran dürfte sich seitdem allerdings wenig geändert haben. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken
„Die Zahlen für 2013 von Index Mundi, der Internetquelle für Länderdaten, zeigen, dass 43,5 Prozent der Bevölkerung 14 Jahre alt oder jünger sind, verglichen mit 32 Prozent in Ägypten und 27 Prozent in Israel.
We will prevail – Ein Ruf aus Ma‘ale Adummim

Heute, am 10. November sollte in dem Siegener Musikclub Vortex Surfer ein Konzert mit der Extrem Metal Band Arallu aus Israel stattfinden. Der Auftritt der Band wurde nun abgesagt. Wer ist diese Band? Von unserem Gastautor Jonas Dörge.
1999 wurde die Band Arallu von dem Bassgitarristen Mordechai „Butchered“ Daniel gegründet. Dieser lebt mit seiner Familie in Ma‘ale Adummim. Die Band führt die von der Band Salem begründete Tradition des Black und Death-Metal in Israel fort und weist über diese hinaus.
Israel: Das Grauen sichtbar gemacht

Eindrücke von der Pressevorführung der bis dahin unveröffentlichten Aufnahmen des Terrorangriffs auf Israel am 7. Oktober. Von unserem Gastautor Tobias Huch.
Tel Aviv – Als Journalist im Nahen Osten habe ich schon sehr viel Grauen mit ansehen müssen. Ich wurde im August 2014 Augenzeuge des Völkermords an den Jesiden im Irak. Ich sah die Verbrechen, die die Terrorgruppe IS (Islamischer Staat / Dai’sh) angerichtet hatte: Menschen wurden lebendig verbrannt, von Dächern geworfen, in Massen hingerichtet. Ich sah Familien auf der Flucht, sprach mit vergewaltigten Frauen, die unter ihren Peinigern herumgereicht und weiterverkauft wurden; ich hörte Kinder davon berichten, wie man sie mit Gewalt zum Islam zwangskonvertieren wollte.