Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018
Wie dieses Blog berichtete, wird mit dem Historiker Achille Mbembe auch in diesem Jahr ein Unterstützer der antisemitischen BDS-Kampagne an der Ruhrtriennale teilnehmen. Der FDP-Landtagsabgeordnete Lorenz Deutsch hat nun dagegen mit einem offenen Brief an Ruhrtriennale-Chefin Stefanie Carp protestiert:
3D-Grafik des SARS-CoV-2-Virions Bild: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM – This media comes from the Centers for Disease Control and Prevention’s Public Health Image Library (PHIL), with identification number #23312 Lizenz: Gemeinfrei
Noch ist ungewiss, wie sich die COVID 19-Pandemie weiter entwickeln wird. Die „Unstatistik des Monats“ möchte in der aktuellen Situation helfen, zumindest bezüglich statistischer Konzepte etwas Licht ins Dunkel zu bringen.
Ungeachtet der Tatsache, dass die wichtigsten Faktoren der Prognose der Ausbreitung von COVID 19 mit hoher Unsicherheit behaftet sind, muss in der aktuellen Situation die Eindämmung der Neuinfektionen absolute Priorität haben. Ob die derzeit ergriffenen Maßnahmen wirken, lässt sich zudem erst mit zeitlicher Verzögerung sagen. Ländervergleiche stoßen schnell an ihre Grenzen, weil Fallzahlen und Todesfälle nicht nach einheitlichen Verfahren erhoben werden. Hinsichtlich von Statistiken gilt derzeit das Prinzip, sich beim Fahren auf Sicht durch die skizzierten Modellrechnungen leiten, sich von Einzelinformationen jedoch nicht zu sehr beeindrucken zu lassen.
Das Rathaus in Recklinghausen Foto: Robin Patzwaldt
Die Recklinghäuser Ruhrfestspiele 2020 können aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus leider nicht wie geplant stattfinden. Nach § 11 Abs. 1 S. 1 der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) sind Veranstaltungen und Versammlungen zurzeit untersagt.
Aufgrund der derzeitigen Lage gehen der Kreis Recklinghausen und die Stadt Recklinghausen davon aus, dass die aktuellen Verordnungen auch über den 20. April 2020 hinaus weiter gelten dürften und somit auch die Ruhrfestspiele in Recklinghausen mit einiger Wahrscheinlichkeit durch Rechtsverordnung der Landesregierung untersagt sein werden.
Aus Gründen realistischer und nicht nur äußerster Vorsorge empfiehlt der Kreis Recklinghausen daher aus infektionsschutzrechtlicher Sicht eine Absage der Ruhrfestspiele 2020.
Stefan Stoppok live in Dortmund. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Die Corona-Pandemie stellt gerade für Flüchtende und Migranten eine ungeahnte existenzielle Gefahr dar. Auch Sea-Eye spürt die Folgen der Corona-Krise täglich. Deshalb gibt der Liedermacher Stefan Stoppokam 26. März 2020 um 14 Uhr live aus seinem Wohnzimmer ein Soli-Konzert für Sea-Eye. Die fünfzehnminütige Show wird über die Facebook-Kanäle von Stoppok und Sea-Eye und auf der Sea-Eye-Website zu sehen sein.
Zur Vorbereitung der Mitgliederversammlung der Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga am 31. März ist das Präsidium der DFL Deutsche Fußball Liga am heutigen Dienstag im Rahmen einer mehrstündigen Video-Konferenz zusammengekommen. Mit Blick auf die Folgen des Corona-Virus wurden dabei mögliche Szenarien und denkbare Handlungsoptionen erörtert. Diese sollen im Laufe der Woche weiter strukturiert und dann der Mitgliederversammlung zur Diskussion gestellt werden.
Das Präsidium ist sich im Klaren darüber, dass alle Szenarien und Handlungsoptionen auch von externen Faktoren abhängig sind, auf deren Entwicklung DFL und Clubs nur begrenzt oder teilweise gar keinen Einfluss haben: u.a. die weitere Verbreitung des Virus und die Bewertung der Lage durch die Politik. Vor diesem Hintergrund wird das Präsidium der Mitgliederversammlung eine weitere Aussetzung des Spielbetriebs in der Bundesliga und 2. Bundesliga bis mindestens 30. April empfehlen.
Der Profifußball mit seinen deutschlandweit 56.000 Arbeitnehmern befindet sich bedingt durch das Corona-Virus – wie gegenwärtig viele Branchen – in einer Krise. Borussia Dortmunds Spieler verzichten vor diesem Hintergrund ab sofort freiwillig auf einen Teil ihrer Gehälter und zeigen sich so solidarisch mit den 850 Mitarbeitern des Klubs sowie deren Familien.
Diesem deutlichen Zeichen des Kaders vorausgegangen war am Montagvormittag ein Treffen mit der Geschäftsführung sowie der sportlichen Leitung. Im Medienzentrum des SIGNAL IDUNA PARK wurde die Mannschaft – vorsichtshalber unterteilt in mehrere Gruppen – über die aktuelle Situation rund um das Corona-Virus in Deutschland, die von der Politik beschlossenen Eindämmungsmaßnahmen, die medizinische Lage im Land und die Geschäftsentwicklung im Fußball informiert.
Nordstadt: Bornstraße Blickrichtung Dortmund Innenstadt Foto: Lucas Kaufmann Lizenz: CC BY-SA 4.0
Eine aktuelle repräsentative Studie von immowelt.de über Nachbarschaftshilfe in Zeiten der Corona-Krise zeigt: Eine überwältigende Mehrheit der Befragten (88 Prozent) würde dem Nachbarn in der aktuellen Lage aushelfen / 92 Prozent würden Lebensmittel mitbringen, 89 Prozent Medikamente besorgen und kleine Botengänge übernehmen / Angst vor Infektion: Wer nicht helfen will, fürchtet zu 42 Prozent eine erhöhte Ansteckungsgefahr.
Die so genannte „Corona-Krise“ hat Auswirkungen auf den Spiel- und somit auch den Geschäftsbetrieb des VfL Bochum 1848. Vor dem Hintergrund zu erwartender finanzieller Einbußen haben sich die Spieler der Lizenzabteilung und das Trainerteam dazu entschlossen, bis zum 30.06.2020 auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten.
„Die Spieler und Trainer sind auf uns zugekommen und haben erklärt, dass sie sich solidarisch zeigen und freiwillig ihren Beitrag dazu leisten wollen, um den VfL in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen“, sagt Sebastian Schindzielorz, VfL-Geschäftsführer Sport. „Dieses Angebot vom Team freut uns sehr, schließlich hat man im ganzen Stadtgebiet von Bochum schon in der vergangenen Woche gesehen und gehört, was Solidarität bedeutet. Selbstverständlich wird sich auch die Geschäftsführung dieser Aktion anschließen und ihren Teil dazu beitragen, dem VfL finanziell zu helfen. Es ist eine Ausnahmesituation, in der wir uns befinden, und da sind außergewöhnliche, verantwortungsvolle Maßnahmen jeder Art herzlich willkommen und zu begrüßen.“
Der Einzelhandel in NRW schleißt zum größten Teil Foto: Stefan Laurin
Zur Umsetzung des Kontaktverbots hat die Landesregierung einen Straf- und Bußgeldkatalog veröffentlicht. Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz. Damit sollen Infektionen vermieden und die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden.
Richard David Precht Foto: Ji-Elle Lizenz: CC BY-SA 4.0
In einem Interview sinniert der promovierte Germanist, Talkshow-Moderator und ehemalige Teilnehmer von „Wer wird Millionär“ darüber, warum die Menschen das Coronavirus ernster nehmen, als den Klimawandel.
„Jetzt kommt etwas vergleichsweise harmloses, etwas was so gefährlich ist wie ’ne Grippe, mit ’ner Mortalitätsrate von 0,3% der Betroffenen und auf einmal ist alles anders. […] Plötzlich ist
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