Theee Psycho Jones Invasion, Samstag, 30. Januar, 21.00 Uhr, Sonic Ballroom, Köln
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Einen wahren Eishockeykrimi erlebten die Fans der Dortmunder Eisadler am Sonntagabend im Eisstadion an der Strobelallee. Am Ende siegten die Dortmunder hochverdient mit 4:3.
Vierter gegen Dritter. Die Vorzeichen für einen packenden Eishockeyabend waren perfekt, zumal die Eisadler die Luchse mit einem Sieg von Tabellenplatz drei verdrängen konnten.
Und dass die Eisadler an diesem Abend den dritten Platz erobern wollten, merkte man bereits von der ersten Minute an. Und somit dauerte es auch nicht lange, bis es zum ersten Mal im Tor der Luchse klingelte. In der 8.Spielminute konnte Kai Domula nach einem Zuspiel von Felix Berger sicher zum 1:0 verwandeln.
Das Team von Trainer Krystian Sikorski beherrschte in diesem Drittel Spiel und Gegner, bis es, bedingt durch die Verletzung von Jiri Svejda, zu einem leichten Bruch im Spielablauf kam. Svejda wurde unglücklich vom Puck im Gesicht getroffen und musste mit einer stark blutenden Platzwunde vom Eis.
Der VfL Bochum 1848 hat den auslaufenden Vertrag mit Anthony Losilla um weitere drei Jahre verlängert. Das neue Arbeitspapier ist bis zum 30.06.2019 datiert. Der 29-jährige Mittelfeldspieler läuft seit 2014 für den VfL auf und hat in dieser Zeit nahezu alle Pflichtspiele absolviert (56 Spiele, 1 Tor).
„Ich bin sehr froh, dass die Vertragsverlängerung so unkompliziert verlaufen ist. Für mich stand aufgrund der sportlichen wie auch familiären Situation außer Frage, dass der VfL mein erster Ansprechpartner ist“, sagt „Dauerbrenner“ Losilla. „Meine Familie und ich fühlen uns in Bochum sehr wohl, unser Lebensmittelpunkt ist hier. Ich habe Vertrauen in die Sportliche Führung des VfL und bin davon überzeugt, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Für uns als Mannschaft sehe ich gute Chancen, um höhere sportliche Ziele zu verwirklichen.“

Es war das erwartet schwere Spiel gegen den erwartet starken Gegner. Trotzdem konnten sich die Dortmunder Eisadler in Dinslaken behaupten und schlugen die Kobras mit 4:1.
Kobras gegen Eisadler! Das waren in der Vergangenheit oft Spiele mit einem knappen Ausgang. Auch dieses Mal sahen die Dortmunder Fans ein packendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten.
Und fast wären die Gastgeber auch in Führung gegangen, hätte Dortmunds Goalie nicht den Penalty von Dominick Spazier sicher gehalten. Den ersten Treffer des Abends erzielten dann aber die Eisadler, und zwar in Überzahl. In der 10. Spielminute konnte Matthias Potthoff ein Zuspiel von Jiri Svejda zum 1:0 aus Dortmunder Sicht im Tor der Kobras unterbringen. Knapp vier Minuten später kamen die Kobras dann zum Ausgleich. Dominick Spazier traf dieses Mal für die Hausherren zum 1:1, jedoch konnte Andre Bruch, 30 Sekunden vor Ende des ersten Drittels, den alten Abstand wiederherstellen.

Die Dortmunder Eisadler spielen an diesem Wochenende zweimal. Am Freitag um 20:00 Uhr ist man zu Gast bei den Dinslakener Kobras, und am Sonntag sind um 19:00 Uhr die Luchse aus Lauterbach zu Gast im Eisstadion an der Strobelallee.
Am Anfang der Woche erreichte die Eisadler eine Hiobsbotschaft. Stürmer Tommy Kuntu-Blankson, der am Sonntag beim Spiel in Neuss mit dem Bein in die Bande gerutscht ist, hat sich nun doch schwerer verletzt als zunächst vermutet und wird definitiv bis zum Saisonende ausfallen.
Das macht die Aufgaben am Wochenende natürlich nicht leichter. Der Freitagsgegner, die Dinslakener Kobras, stehen schon unter Zugzwang, will man noch unter die ersten vier kommen, die dann die Playoffs bestreiten. Dass man dabei auf einem guten Weg ist, zeigt der Punkt am letzten Wochenende zuhause gegen Hamm.

Der Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Querdenker Klaus Theweleit ist zu Gast in der Reihe Blackbox. Berühmt wurde Theweleit 1977 mit seinem umfassenden Werk Männerphantasien, das „faschistisches Bewusstsein und die soldatische Prägung des ich“ (Wikipedia) untersuchte und damals von Rudolf Augstein im Spiegel als „aufregendste Publikation des Jahres“ gefeiert wurde.
Mit seinem 2015 erschienen Buch Das Lachen der Täter: Breivik u.a. – Psychogramm der Tötungslust kehrt er fulminant zurück zur Faschismustheorie und der Theorie der Gewalt – und stellt entlang von aktuellsten Gewaltexzessen (u.a. Anders Breivik, NSU, „Islamischer Staat“) die zeitlos schmerzhafte Frage: Wie wird ein Mensch zum Killer? Und wieso gibt es so viele Zeugnisse darüber, dass Mörder nach der Tat in Lachen ausbrechen?
Am Schauspiel Dortmund stellt Theweleit seine überraschenden Antworten vor und diskutiert mit dem Publikum. Der Eintritt ist frei!
BLACKBOX – Das Lachen der Täter, Donnerstag, 21. Januar, 20.00 Uhr, Schauspiel Dortmund
In Kooperation mit Bodo – das Straßenmagazin und der Offenen Fachhochschule der FH Dortmund.
Was haben David Petereit, Ina Groll, Udo Pastörs, Siegfried Borchardt und Norman Kempken gemeinsam? Sie alle spielten alle eine wichtige Rolle in den Neonazi-Aktivitäten am 1. Mai 2014. Deshalb werden sie namentlich im Artikel Naziaufmärsche am 1. Mai: Publikation, Zeit-Störungsmelder und Ruhrbarone berichten gemeinsam erwähnt, der kürzlich aus dem Google-Suchindex gestrichen wurde.

Das 6-Punkte-Wochenende ist perfekt. Die Eisadler konnten, nach dem Heimsieg am Freitag, am Sonntag auch in Neuss mit 5:2 gewinnen.
Wie schon am Freitag legten die Dortmunder den Grundstein für den Erfolg bereits im ersten Drittel. Felix Berger, Niko Bitter und Jiri Svejda trafen für die Eisadler, Maximilian Bleyer für Neuss.
Mit dieser beruhigenden Führung von 3:1 gingen die Eisadler dann in das zweite Drittel. Hierbei sah es lange so aus, als würde dieses Drittel torlos enden. Doch Felix Berger, der noch am Freitagabend im Krankenhaus an der Oberlippe genäht wurde und in Neuss eigentlich gar nicht spielen sollte, erzielte sein zweites Tor an diesem Abend.

„Endlich wieder ein Sieg“ werden die Dortmunder Eisadler-Fans gedacht haben, nachdem ihr Team mit 6:1 gegen Neuss gewonnen hat. Jetzt gilt es die Leistung zu kompensieren, um auch am Sonntag beim Rückspiel in Neuss die Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge waren die Dortmunder Eisadler schon unter Zugzwang, wollte man nicht vorzeitig den Anschluss an die Tabellenspitze verlieren.
Trainer Krystian Sikorski hatte vor dem Spiel angekündigt, dass man von Anfang an volle Konzentration walten lassen muss, um gegen Neuss zu bestehen. Und das hatte sein Team an diesem Abend verinnerlicht.
Die Eisadler nahmen von Beginn an das Zepter in die Hand, und bereits nach dem ersten Drittel konnte man mit einem beruhigenden 3:0 Vorsprung in die Kabine gehen.