Andrey Yarmolenko stürmt jetzt für Borussia Dortmund

Foto: BVB

Der Deutsche Pokalsieger Borussia Dortmund hat den ukrainischen Nationalstürmer Andrey Yarmolenko von Dynamo Kiew unter Vertrag genommen. Der 27-Jährige unterschrieb heute einen bis zum 30. Juni 2021 datierten Kontrakt beim BVB.

„Andrey ist ein Spieler, den wir schon seit langer Zeit verfolgen und der sowohl auf Vereinsebene als auch in Diensten der ukrainischen Nationalmannschaft für Fußball auf Topniveau steht“, sagte Sportdirektor Michael Zorc über den torgefährlichen Angreifer, der in 339 Pflichtspielen für Dynamo Kiew 137 Tore markierte. Für die Nationalmannschaft der Ukraine lief Yarmolenko in 69 A-Länderspielen auf, in denen ihm insgesamt 29 Treffer gelangen.

Der 1,89 Meter große Angreifer ist schnell, trickreich und torgefährlich. In seiner Heimat wurde er in den Jahren 2013, 2014 und 2015 zum „Fußballer des Jahres“ gewählt. Yarmolenko wird bei Borussia Dortmund mit der Rückennummer 9 auflaufen.

„Ich bin sehr dankbar, dass Dynamo Kiew mir meinen Traum erfüllt hat, zu einem großen europäischen Klub wechseln zu dürfen! Ich werde in jedem Training hart arbeiten, um dem BVB dabei zu helfen, seine höchsten Ziele zu erreichen – um die geht es mir immer“, betont Andrey Yarmolenko.

Auch der BVB vermeldet nun offiziell: Ousmane Dembélé vor Wechsel zum FC Barcelona

Foto: Robin Patzwaldt

Der achtmalige Deutsche Meister Borussia Dortmund hat sich mit dem spanischen Klub FC Barcelona grundsätzlich auf einen sofortigen Transfer des BVB-Offensivakteurs Ousmane Dembélé (20) geeinigt.

Der FC Barcelona wird dem BVB demnach eine fixe Transferentschädigung in Höhe von 105 Millionen Euro zahlen. Darüber hinaus wurde zusätzlich die Zahlung variabler Transferentschädigungen bis zu einer maximalen Gesamthöhe von rund 40 Prozent des Betrags der fixen Transferentschädigung vereinbart.

Die vertragliche Dokumentation der heutigen grundsätzlichen Einigung soll umgehend erfolgen. Die formale Abwicklung des Transfers steht aber ausdrücklich noch unter dem Vorbehalt der erfolgreichen Absolvierung der sportmedizinischen Untersuchung des Spielers beim FC Barcelona, des Abschlusses einer Aufhebungsvereinbarung zwischen Borussia Dortmund und dem Spieler, des Abschlusses eines neuen Arbeitsvertrages zwischen dem Spieler und dem FC Barcelona sowie der ordnungsgemäßen Abwicklung des Transfers gemäß der Bestimmungen des FIFA Transfer Matching Systems bis spätestens zum Ablauf des 31. August 2017.

405 Millionen Euro Umsatz: BVB erzielt 2016/17 zudem einen Rekordgewinn

Aki Watzke und Thomas Tress (rechts). Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA („BVB“) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 den höchsten Umsatz ihrer Geschichte erzielt.

Vom 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2017 steigerte der BVB den Konzernumsatz um 7,8 Prozent auf einen neuen Rekord von € 405,7 Mio. Transferbereinigt stiegen die Konzernumsatzerlöse um 16,8% auf einen neuen Rekord in Höhe von € 328,4 Mio. (Vorjahr € 281,3 Mio.). Dies vermeldeten heute der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke, sowie Geschäftsführer Thomas Treß im Rahmen der Bilanzpressekonferenz zu den vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2016/17.

„Wir haben unsere Umsatzschallmauer durchbrochen. Das hatten wir eigentlich erst für 2019 geplant“, erläuterte Hans-Joachim Watzke und stellte heraus: „Von 2011 bis 2017 haben wir insgesamt einen Gewinn nach Steuern in Höhe von 134 Millionen Euro erzielt und stellen damit eines der gewinnträchtigsten Unternehmen in Europa dar.“ Watzke skizzierte den Wert von Borussia Dortmund „jenseits von einer Milliarde Euro“.

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Golfer antworten Schulz

Martin Schulz hat im Rahmen des Wahlkampfes und irgendwie wohl auch in der Debatte um Diesel-PKWs gesagt: „Mich interessieren die Golffahrer deutlich mehr als diese Golfspieler. Die Arroganz dieser Leute gefährdet einen ganzen Industriezweig.“ Davon ab, das ihm wahrscheinlich der Fahrer seines Dienstwagens noch mehr interessiert als der gemeine Golffahrer, hat Schulz sich nun Ärger eingefangen. Mit den Golfern. Claus M. Kobold, der Päsident des Deutschen Golf Verbandes, antwortete Schulz nun mit einem offenen Brief: 

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Themenabend zum Pogrom von Rostock-Lichtenhagen im Djäzz


Lichtenhagens Kreuzung zentral von der S-Bahn-Brücke Foto: M. Meißer Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Gruppe „Crème Critique“ lädt am 29. August zu einer Diskussions-Veranstaltung mit Hans Pröger anlässlich des 25. Jahrestages des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen ein. „Wir haben Hans Pröger, einen antifaschistischen Aktivisten aus Rostock, eingeladen, um die damaligen Ereignisse noch mal genau zu beleuchten“, erklärt der Sprecher der Gruppe Malte Bach. „Wir wollen bei der Veranstaltung einen Fokus auf das Thema Antiziganismus legen. Da damals in Rostock hauptsächlich Roma angefeindet, angegriffen und unter großem Beifall von Rostocker Bürgern aus dem Stadtteil Lichtenhagen vertrieben wurden“, so Malte Bach weiter. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr im Djäzz Jazzkeller auf der Börsenstraße 11 in der Duisburger Innenstadt.

Heilpraktiker abschaffen? „Wir wollten den gegenwärtigen Irrsinn nicht länger hinnehmen“

Homöopathische Globuli und Dilutionen Foto: Wikidudeman Lizenz: Gemeinfrei


„Münsteraner Kreis“ veröffentlicht Memorandum / Vorschlag: Abschaffung des Berufs oder Zusatzqualifikation

Auf Initiative von Bettina Schöne-Seifert, Professorin für Medizinethik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), hat eine 17-köpfige Expertengruppe („Münsteraner Kreis“) Vorschläge erarbeitet, wie das Heilpraktikerwesen zum Nutzen der Patienten reformiert werden sollte. Der Appell der Experten richtet sich gegen die ihrer Einschätzung nach „unangemessene Ausbildung und die meist unhaltbaren Krankheitskonzepte“ der Heilpraktiker.

Der Münsteraner Kreis hat jetzt das „Münsteraner Memorandum Heilpraktiker“ verabschiedet und im „Deutschen Ärzteblatt“ veröffentlicht. Darin werden zwei Lösungsvorschläge skizziert: 1. Der Heilpraktikerberuf wird abgeschafft 2. Der Heilpraktikerberuf wird abgelöst durch die Einführung spezialisierter „Fach-Heilpraktiker“ als Zusatzqualifikation für bestehende Gesundheitsfachberufe.

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Bodo im August: Färöer und Chaos

Im August ist das Straßenmagazin mit Judith Holofernes auf den Färöer-Inseln, in Crange jenseits der Kirmes, in einem der größtem Gemeinschaftsgärten des Ruhrgebiets, bei wütenden Mietern in Dortmund, im Gespräch mit dem Bochumer Flüchtlingsaktivisten Tareq Alaows, im Eislabor, in einem Theaterkiosk ‑ und auf der Straße: 2,50 Euro, die Hälfte bleibt den Verkäufern.

Judith Holofernes
Die ehemalige „Wir sind Helden“-Sängerin kommt zum Zeltfestival Ruhr. Im Interview sagt sie: „Als jemand, der Neues erschaffen will, weiß ich, man muss furchtlos sein und mit dem Chaos Stehblues tanzen.“

Krankheitsursache: Mieterhöhung
Je knapper der Wohnraum wird, desto lukrativer können (Luxus-)
Sanierungen für Wohnungsgesellschaften und Vermieter sein. In einer Siedlung in Dortmund-Wellinghofen sollte die Miete von 5 auf 13 Euro pro Quadratmeter steigen. Ein Extremfall, kein Einzelfall.

Tareq Alaows
„Ein Geflüchteter muss keine Kopie eines Deutschen sein, damit man sagen kann, er ist integriert“, sagt der Jurist, der selbst vor zwei Jahren als Asylsuchender nach Deutschland kam. In der Initiative „RefugeeStrike“ kämpft er für bessere Bedingungen für Geflüchtete.

Crange ohne Kirmes
Es ist das größte Volksfest im Revier. Im täglichen Besucherschnitt übertrifft die Cranger Kirmes das Münchner Oktoberfest. Den Rest des Jahres ist es eher ruhig um den Herner Stadtteil, dabei wäre Crange um ein Haar zur Metropole geworden. Eine Stadtgeschichte.

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Bochum: Prominente Verstärkung für den VfL

Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 hat den australischen Nationalspieler Robbie Kruse verpflichtet. Der 28-jährige Angreifer stand zuletzt in der chinesischen Super League bei Liaoning FC unter Vertrag, verfügt aber durch seine Engagements bei Fortuna Düsseldorf, dem VfB Stuttgart und Bayer 04 Leverkusen über sehr viel Deutschlanderfahrung.

VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter ist von den Qualitäten des 53-fachen australischen Nationalspielers überzeugt: „Robbie Kruse ist ein sehr schneller Spieler, der bevorzugt über die Außenbahn kommt und somit perfekt in unser Anforderungsprofil passt. Wir haben ihn über eine längere Zeit beobachtet, zuletzt hat er sich ja beim Confed-Cup auch einer größeren Öffentlichkeit wieder präsentieren können. Durch seine Zeit in der Bundesliga kennt er die Erfordernisse in Deutschland, auch was die Spielweise in der 2. Bundesliga angeht. Er spricht deutsch, insofern dürfte die Integration kein Problem sein. Wir freuen uns, dass seine Verpflichtung sozusagen im zweiten Anlauf geklappt hat.“

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