Der Endspurt der Saisonvorbereitung ist eingeläutet, bereits am kommenden Wochenende findet das letzte Testspiel statt, bevor am 28. Juli die Saison 2017/18 mit dem Premierenspiel zwischen dem VfL Bochum 1848 und dem FC St. Pauli startet.
Zur Generalprobe gibt´s einen Leckerbissen, nämlich die Neuauflage des Revierderbys zwischen dem VfL und Borussia Dortmund. Anstoß ist am Samstag, 22. Juli, um 18:00 Uhr im Vonovia Ruhrstadion. Der Ruhrgebietsklassiker ist beileibe nicht das einzige Highlight der Bochumer Saisoneröffnung, bildet aber quasi den Abschluss der Feierlichkeiten rund ums Stadion, die bereits am Freitag (21. Juli) beginnen.
Borussia Dortmund hat einen weiteren Leistungsträger langfristig gebunden. Am ersten Tag der Asienreise gab Sportdirektor Michael Zorc die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Shinji Kagawa bekannt. Der Japaner unterzeichnete ein bis zum 30. Juni 2020 datiertes Vertragspapier.
„Wir sind sehr glücklich darüber, dass Shinji auch in den kommenden drei Jahren für uns spielen wird“, betonte Zorc in Tokio und fügte hinzu: „Shinji identifiziert sich sehr mit unserem Klub, mit der Stadt und mit unseren Fans. Und er ist als einer der erfahrenen Akteure ein außerordentlich wichtiger Anker in unserer insgesamt jungen Mannschaft.“ Für Japan absolvierte Kagawa bislang 88 A-Länderspiele (27 Tore).
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss in Zukunft aller Voraussicht nach auf Sven Bender verzichten. Der 28 Jahre alte Defensiv-Allrounder wechselt vorbehaltlich des noch zu absolvierenden Medizinchecks auf eigenen Wunsch zum Ligakonkurrenten Bayer 04 Leverkusen.
„Ich bin vor wenigen Tagen mit der persönlichen Bitte auf Aki Watzke und Michael Zorc zugegangen, nach acht Jahren beim BVB noch einmal eine neue Herausforderung annehmen zu dürfen. Es ging mir schon als kleiner Junge immer nur darum, auf dem Platz zu stehen. Auch aufgrund von Verletzungen ist es mir zuletzt leider nicht mehr gelungen, beim BVB regelmäßig zum Einsatz zu kommen. Ich bin sehr dankbar, dass Borussia Dortmund meinen Willen – trotz des unbedingten Wunsches, mich zu halten – respektiert hat. Ich empfinde das als große Wertschätzung“, sagt Bender.
Die Regionalgruppe Ruhr des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft lädt am 20. Juli zu einem Vortrag mit dem Thema „Das Israelbild in deutschen Schulbüchern“ in die Uni Essen.
Morgen findet in Köln die beste Veranstaltung wo gibt für Deniz und seine Kollegen statt. Die FreeDeniz-Kampagne setzt sich nicht nur für Deniz Yücel, sondern auch für die Freilassung aller Journalisten in der Türkei ein! Deniz hat sich immer wieder mit seinen Kollegen solidarisiert und an der Mahnwache für die Freilassung der Inhaftierten Journalisten vor dem Gefägnis in Silivri teilgenommen. Nun ist er selbst dort in Isolationshaft eingesperrt. Ohne Anklage der Staatsanwaltschaft, aber dafür mit der öffentlichen Verurteilung des Staatspräsidenten, Deniz sei Agent und Terrorist.
Trainspotting in Dahlhausen, Hausbesetzung in Hamme, Konferenz der Straßenkinder in Jamlitz, Faber im Westfalenpark uvm.: das Straßenmagazin im Juli. 2,50 Euro. Nur auf Straße.
Trainspotting
Das Ruhrgebiet ohne Eisenbahn? Undenkbar. Die fauchenden Dampflokomotiven bildeten das Rückgrat der industriellen Entwicklung. Es passt also, dass hier seit 40 Jahren das größte private Eisenbahnmuseum Deutschlands in Bochum-Dahlhausen ansässig ist. Ein Geburtstagsbesuch.
Wie ein Faber im Wind Faber mischt die sizilianischen Einflüsse seines Vaters, des Liedermachers Pippo Pollina, mit Musik vom Balkan und orientiert sich an Sängern wie Jacques Brel oder Georges Moustaki. Ende Juli kommt er zum Juicy Beats nach Dortmund.
Der deutsche Profifußball hat in der Saison 2016/17 den höchsten Zuschauerzuspruch in seiner Geschichte erzielt. Insgesamt 19.049.362 Menschen kamen zu den 612 Spielen der Bundesliga und 2. Bundesliga.
Das entspricht einem Plus von 1,3 Prozent gegenüber der Vorsaison. Diese Zahlen gab die DFL Deutsche Fußball Liga am heutigen Tage nach Auswertung der offiziellen Zuschauerstatistiken der 36 Proficlubs bekannt.
„Die Popularität der Bundesliga und 2. Bundesliga ist ungebrochen“, erklärt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. „Sowohl mit Blick auf die Fans in den Stadien als auch mit Blick auf die Zuschauer vor den Bildschirmen erfreut sich der deutsche Profifußball weiter steigender Beliebtheit. Es gibt keine Anzeichen, dass sich dieser positive Zustand in absehbarer Zeit grundlegend ändern könnte.“
Obwohl durch Auf- und Abstieg Clubs mit kleineren Arenen im Wettbewerb vertreten waren, bleibt die Bundesliga mit durchschnittlich 40.693 Zuschauern auf hohem Niveau. Die Stadion-Auslastung konnte sogar noch einmal gesteigert werden auf über 91 Prozent. Die 2. Bundesliga verzeichnete mit durchschnittlich 21.560 Zuschauern einen historischen Höchststand. Der Anstieg zum Vorjahr beträgt mehr als 13 Prozent.
Der VfL Bochum 1848 hat den Vorbereitungsspielplan um einen weiteren wichtigen Baustein ergänzen können. Zur Saisoneröffnung wird Reviernachbar Borussia Dortmund seine Visitenkarte im Vonovia Ruhrstadion abgeben. Anstoß ist am Samstag, 22. Juli 2017, um 18 Uhr.
Bereits vor zwei Jahren gastierten die Schwarz-Gelben anlässlich der Saisoneröffnung „anne Castroper“, der VfL gewann mit 2:1. Damals stand bei der Borussia ein neuer Cheftrainer an der Seitenlinie, das wird auch dieses Mal der Fall sein: Peter Bosz kommt vom Europa-League-Finalisten Ajax Amsterdam und tritt die Nachfolge von Thomas Tuchel an. In Bochum trifft er an der Seitenlinie auf seinen niederländischen Landsmann Gertjan Verbeek.
Die Ticketpreise und -modalitäten für das Revierderby werden zeitnah über die jeweiligen Vereinsmedien bekannt gegeben.
Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (2016): Absatz an Pflanzenschutzmitteln in der Bundesrepublik Deutschland – Ergebnisse der Meldungen gemäß § 64 Pflanzenschutzgesetz für das Jahr 2015, Tabelle 3.2.
Die Unstatistik Mai ist eine in vielen Medien wiedergegebene Warnung vor einer steigenden Nutzung von Pflanzengift in der deutschen Landwirtschaft. So titelte die Berliner Zeitung am 12. Mai „Über 34 000 Tonnen – Bauern spritzen immer mehr Pflanzengift“. In Wahrheit gibt es aber keinen Nachweis, dass die Nutzung ansteigt.
Die Zeitreihe der jährlich in Deutschland verkauften Pflanzengifte schwankt nach Angaben des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit – vor allem witterungs- und preisbedingt – zwischen 30.000 und 35.000 Tonnen. So erhält man beim Vergleich der Jahre 2009 (30.162 Tonnen) und 2015 (34.752 Tonnen) einen positiven Trend. Vergleicht man hingegen die Jahre 2008 (34.664 Tonnen) und 2014 (34.514 Tonnen), erhält man einen leicht negativen Trend. Und der würde mit den neuen Zahlen aus 2016 – noch nicht in den obigen Meldungen enthalten – sogar noch stärker, da sich nach Angaben des Industrieverbands Agrar e.V. (IVA) der Absatz im Jahr 2016 stark rückläufig entwickelt hat. Offizielle Daten des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit für das Jahr 2016 liegen bisher nicht vor.
Jede Zeitreihe, die zufällig um eine Konstante herum schwankt, hat, wenn man in einem Tal anfängt und auf einem Berg aufhört, einen positiven Trend. Und umgekehrt erzeugt man einen negativen Trend beim Start auf einem Berg und Ziel in einem Tal. Wie man an der unten stehenden Abbildung leicht erkennen kann, kann man damit sehr unterschiedliche Aussagen erzeugen, je nachdem, welches Jahr man zum Vergleich heranzieht.
Die gleiche Methode – ein Tal auszuwählen und oben am Berg aufzuhören – wird auch gerne von Investmentfirmen verwendet, die bei potenziellen Kunden den Eindruck erwecken möchten, dass der Wert ihres Produkts stets nach oben geht. Die Moral der Geschichte ist: lassen Sie sich immer die ganze Kurve zeigen.
Mit der „Unstatistik des Monats“ hinterfragen der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer, der Dortmunder Statistiker Walter Krämer und RWI-Vizepräsident Thomas K. Bauer jeden Monat sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen. Alle „Unstatistiken“ finden Sie im Internet unter www.unstatistik.de .
„bodo“ im Juni mit Tierfotografen im Ruhrgebiet, einem Kammerschauspieler, einem Bestsellerautor, einem Haus für Wohnungslose, einem Tribunal, einer vergessenen Seilbahn, einem alten Bahnhof und vielem mehr.
„Die Leute gehen zu ihren Autos, würden sie sich bücken, dann sähen sie schlafende Füchse. Genau diesen Blick wollen wir schärfen“, sagt Alexander Krebs, Tierfotograf und Initiator des Fotoprojekts „Wildes Ruhrgebiet“.
Claus Dieter Clausnitzer ist Axel Prahls „Vaddern“ aus dem Münster-Tatort, spielte bei George Tabori Theater und mit Loriot Fernseh-Sketche. 34 Jahre lang war er im Ensemble des Schauspiels Dortmund, das ihn mit dem Titel Kammerschauspieler ehrte. Ein Porträt.
Das Dortmunder Gast-Haus ist auch für viele „bodo“-VerkäuferInnen ein wichtiger Ort. „Die Leute müssen erstmal satt werden“, sagt Geschäftsführerin Katrin Lauterborn, „aber es geht um mehr als nur die Grundversorgung.“