Entgegen vieler anderen Städten werden am morgigen Samstag die Feinde Israels A.K.A. „the Bad and the Ugly“ nicht ungestört gegen Israel hetzen. Der von einer rechtsradikalen türkischen Gruppe mit dem Namen „Erdoğans Fakten“ angemeldete antisemitischen Demo stellen sich Freunde Israels mit dem Versprechen „Solidarität mit Israel – Gegen jeden Antisemitismus“ entgegen. Sie treffen sich um 12.30 Uhr Mittelstraße/Marienstraße in Hagen.
Der VfL Bochum 1848 bietet Nachbarschaftshilfe an: Die Blau-Weißen unterstützen die in Not geratene Westfalia aus Herne, die aufgrund der Renovierung am GermanFLAVOURS Park (dem ehemaligen Stadion am Schloss Strünkede) bis ins kommende Frühjahr hinein keine Möglichkeit hat, zuhause zu spielen oder zu trainieren. Vereinbart ist, dass der VfL zu einem Benefizspiel bei der Westfalia antritt, sobald der neue Kunstrasenplatz in Herne fertig gestellt ist. Bis dahin greift er dem Oberligisten finanziell unter die Arme.
Die Situation ist vertrackt: Aufgrund von Bauverzögerungen ist Westfalia Herne derzeit heimatlos. Der GermanFLAVOURS Park wird derzeit von einem Naturrasen- in einen Kunstrasenplatz umgebaut. Allerdings verzögern sich die Arbeiten voraussichtlich bis in den Mai 2018 hinein. Für den derzeitigen Tabellenachten der Oberliga Westfalen fallen dadurch nicht nur Zuschauereinnahmen und Sponsorengelder weg, auch sportlich muss sich die Westfalia im Trainings- und Spielbetrieb neu orientieren und um eine feste Bleibe kämpfen. Für die Aufstiegsambitionen bedeutet das einen herben Dämpfer.
Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens veranstaltet das Magazin Novo am kommenden Samstag, den 25. November, in Berlin den Freiräume-Kongress. In mehreren Podiumsdiskussionen und Vorträgen geht es um folgende Themen:
Es diskutieren u.a. Volker Tripp (Digitale Gesellschaft e. V.), Prof.Michael Wohlgemuth (Open Europe Berlin), Dr.Maja Göpel (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen), Christina Dinar (Amadeu Antonio Stiftung), Dr.Hans-Ulrich Grimm (Journalist und Autor), Johannes Fehr (Democracy in Europe Movement 2025), Dr.Peter Heller (Strategieberater und Analyst technologischer Trends), Kenan Malik (Publizist, u.a. Kolumnist für die International New York Times) und viele weitere Gäste. Zum vollständigen Programm geht’s hier.
Termin: Samstag, 25. November 2017, 14:00 – 19:30 Uhr
Ort: University of Applied Science Europe, Dessauer Str. 3-5, 10963 Berlin
Im Anschluss an den Kongress gibt es einen Empfang zur Feier des 25-Jubiliäums. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Verein Freiblickinstitut e.V. organsiert und ist ein „Satellite-Event“ des internationalen Battle of Ideas-Debattenfestivals.
Tickets können auf der Novo-Website (hier) bestellt oder an der Tageskasse erworben werden.
Eine Petition auf Change wendet sich gegen die Unterstützung eines Konzerts des Pink Floyd Bassisten und antiisraelischen Aktivisten Roger Waters. Waters gehört zu den Musikern, die Künstler unter Druck setzen, die in Israel auftreten wollen. Grund genug, den Hippie-Hetzer selbst ein wenig unter Druck zu setzen.
Und das geschieht mit der von Malca Goldstein-Wolf initiierten Petition, die innerhalb weniger Stunden schon fast 400 Unterstützer hinter sich versammeln konnte. Sie wendet sich an WDR-Chef Tom Buhrow und fordert ihn auf, nicht mit den Geldern des WDR für Waters zu werben:
Sehr geehrter Herr Buhrow,
nach dem unschönen Eklat um die Ausstrahlung der Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt“, scheint sich der WDR beim Thema Antisemitismus wiederholt auf der falschen Seite zu positionieren.
Auch wenn ich es mir wünschen würde, kann ich niemanden zwingen, judenfreundlich zu sein.
Allerdings kann ich von einem öffentlich-rechtlichen Sender zumindest Neutralität im Angesicht von Antisemitismus erwarten, auch wenn Solidarität angebracht wäre.
Keinesfalls bin ich aber bereit mich damit abzufinden, dass mit meinen Geldern Judenhasser subventioniert werden.
Es schockiert mich zutiefst, dass WDR4 das Kölner Konzert des BDS Aktivisten und leidenschaftlichen Antisemiten Roger Waters präsentiert. ARD und SWR subventionieren Waters‘ Konzerte (als ebenfalls öffentlich-rechtliche Sender) in anderen bundesdeutschen Städten…
Roger Waters mag ein talentierter Künstler sein, allerdings setzt er einen großen Teil seines Engagement als Gallionsfigur für den antisemitischen Verein BDS ( Boykott, Desinvestition und Sanktionen) im Kampf gegen Israel ein.
Er setzt internationale Künstler massiv unter Druck, um deren Konzerte in Israel zu verhindern.
Während seiner Konzerte lässt Waters Ballons in Schweineform (!), auf denen ein Davidstern abgebildet ist, aufsteigen und fordert seine Fans zum Boykott israelischer Produkte auf.
Will der WDR tatsächlich das neue „Kauft nicht bei Juden“ unterstützen? Und dann auch noch mit öffentlich-rechtlichen Mitteln?
Städte wie Berlin, Frankfurt und München haben sich klar gegen diese antisemitische Organisation positioniert und der WDR promotet gar ihren prominentesten Anführer , hilft dabei Judenhass salonfähig zu machen?
Nein, Herr Buhrow, so geht das nicht!
Gerade im Hinblick auf den steigenden Antisemitismus appelliere ich an Ihre soziale Verantwortung und daran, dass Sie die Gebühren der GEZ Zahler nicht missbrauchen.
Antisemitismus ist kein Kavaliersdelikt und wenn Sie Juden in Deutschland schon nicht schützen wollen, dann unterstützen Sie wenigstens deren Feinde nicht!
Ich bitte Sie, über mein Anliegen nachzudenken und hoffe auf ein Statement Ihrerseits.
Bis dahin verbleibe ich mit besorgten Grüßen und einem dennoch herzlichen Shalom,
Malca Goldstein-Wolf
Soziales, Kultur, Geschichten von hier: Das Straßenmagazin im November trifft Entertainer und Intendanten, besucht Problemviertel und Traditionsbetriebe, erzählt vom Wohnen und Nicht-Wohnen. Die neue „bodo“ ist ab heute erhältlich: nur auf der Straße, für 2,50 Euro, die Hälfte bleibt bei der Verkäuferin/dem Verkäufer.
Jürgen von der Lippe, eines der bekanntesten Fernsehgesichter Deutschlands, spricht im Interview übers Älterwerden, die Sucht nach Büchern, und darüber, warum seine neue Show „Lippes Lese-Lust“ nicht im Fernsehen, sondern auf Youtube läuft.
„Der Hufschmied geht natürlich auch mit der Zeit“, sagt Hendrik Siebke-Baasch, Lehrling im Dortmunder Traditionsbetrieb von Christoph Schweppe. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Ansprüche an das Handwerk verändert ‑ trotzdem hat es für unsere Autorin einen Hauch von Nostalgie.
Gianni Jovanovic ist Kölner Unternehmer und Roma-Aktivist, zweifacher Großvater mit Ende Dreißig und schwul ‑ schon diese Kurzbiografie erzeugt Fragen über Fragen. Gianni nutzt die Aufmerksamkeit für den Kampf gegen überkommene Traditionen und alten Hass.
Borussia Dortmund hat den Vertrag mit seinem Torhüter Roman Bürki heute vorzeitig bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Der 26-Jährige spielt seit Sommer 2015 für den achtmaligen deutschen Fußballmeister.
„Roman passt sportlich und menschlich hervorragend zu Borussia Dortmund“, betont Sportdirektor Michael Zorc und fügt hinzu: „Wir mögen seinen Spielstil, sehen bei ihm ein großes Entwicklungspotenzial und gehen fest davon aus, dass er das, was in ihm steckt, schon bald wieder konstant abrufen wird.“
Bürki, der 2015 nach 34 Bundesliga-Einsätzen für den SC Freiburg an die Strobelallee gewechselt war und fester Bestandteil des Schweizer Nationalmannschafts-Kaders (7 A-Länderspiele) ist, bestritt für den BVB bislang 68 Erstliga- sowie 14 Europapokal-Partien. In diesem Sommer gewann er mit Borussia Dortmund den DFB-Pokal.
„Ich bin sehr glücklich über das Vertrauen, das mir Borussia Dortmund in einer für mich durchaus schwierigen Phase entgegenbringt – und ich bin sehr froh und stolz, im Tor dieser tollen Mannschaft zu stehen, der ich alles unterordne“, sagt der Schweizer.
Dogan Akhanli Foto: Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0
Der Ministerrat Spaniens, hat in seiner heutigen Sitzung entschieden, das Auslieferungsbegehren der Türkei abzulehnen. Damit ist das Auslieferungsverfahren beendet, und Dogan Akhanli kann bald wieder nach Deutschland zurückkehren.
Es ist zwar zu begrüßen, dass der Ministerrat selbst das Auslieferungsverfahren stoppt und die Entscheidung hierüber nicht der Justiz überlässt. Dennoch kommt diese Entscheidung viel zu spät, um sie als selbstbewussten Widerspruch gegen die Anmaßung der türkischen Regierung zu bewerten, ihren Kritikern auch in Spanien nachzustellen. Es hätte der spanischen Regierung besser angestanden, sich der vom Erdogan-Regime geforderten Zuarbeit von vornherein zu verweigern.
„Der Spuk hat nun ein Ende, Erdogan und sein Regime haben hier verloren“, so Akhanlis deutscher Rechtsanwalt Ilias Uyar. „Die Türkei hat in diesem Auslieferungsverfahren erneut bewiesen, dass sie meinen Mandanten nur aus politischen Gründen verfolgt.“
Mit der Entscheidung des Ministerrates ist das formelle Auslieferungsverfahren beendet. Die Entscheidung muss noch dem spanischen Nationalgericht (Audiencia Nacional) zugestellt werden, das die Auflagen gegen Akhanli aufhebt. Seine Ausreise nach Deutschland kann dann ohne Probleme voraussichtlich Ende nächster Woche erfolgen.
„Wir haben nach gründlicher Analyse der aktuellen sportlichen Situation uns gemeinsam dafür entschieden, dass eine sofortige Beendigung der Zusammenarbeit für beide Seiten die sinnvollste Entscheidung ist“, äußert sich Christian Hochstätter zur Personalie.
Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE Foto: IGBCE
Während Gewerkschaften wie die GEW und Verdi längst wie der verlängerte Arm der Grünen klingen, hört man von Gewerkschaften wie der IG Metall und Der IGBCE oft kluges. Klar, ihre Mitglieder erwirtschaften den Wohlstand, von dem wir alle leben und sie sind es, deren Jobs durch die Prediger der Ökoreligion gefährdet sind, für die jeder Industriebetrieb ein Angriff auf die Lebenswürde des Feldhamsters ist. Und wenn der Vorsitzender der IGBCE, Michael Vassiliadis, ein Bekenntnis zur Industrie fordert, schreibt er das auch ins Stammbuch aller, die
Die Mitglieder haben entschieden: Der VfL Bochum 1848 darf zukünftig seinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgliedern und in eine GmbH & Co KGaA überführen. Auf der in vielerlei Hinsicht historischen Mitgliederversammlung am 7. Oktober 2017 votierte die deutliche Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder für die Pläne seitens der Vereinsführung.