Dortmund: BVB verpflichtet Alexander Isak

Foto: BVB

Der achtmalige Deutsche Meister Borussia Dortmund hat das schwedische Sturmtalent Alexander Isak (17/AIK Solna) verpflichtet und mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet.

Weil Isak noch nicht volljährig ist, ist zur Abwicklung des Transfers allerdings noch eine gesonderte Zustimmung des Fußball-Weltverbandes FIFA erforderlich, die alle Parteien zeitnah erwarten.

„Alexander Isak ist ein hochkarätiges Sturmtalent, das zahlreiche europäische Topklubs verpflichten wollten. Wir sind sehr froh, dass er sich für Borussia Dortmund entschieden hat. Der BVB ist genauso wie der Spieler absolut überzeugt davon, dass dieser Transfer einer mit großer Perspektive ist“, betont Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc. 

Alexander Isak gab bereits mit 16 Jahren sein Debüt für den aktuellen schwedischen Vizemeister AIK Solna und hat seither in 29 Profi-Begegnungen 13 Treffer erzielt. Er debütierte als 17-Jähriger in der schwedischen A-Nationalmannschaft und knackte beim 6:0 gegen die Slowakei vor wenigen Wochen den 104 Jahre alten Rekord des bis dahin jüngsten Torschützen der „Tre Kronor“, Erik Dahlström.

Über die Ablösemodalitäten haben alle Parteien Stillschweigen vereinbart. Dem Vernehmen nach soll diese in der Größenordnung von ca. 10 Millionen Euro liegen.

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6 Kommentare

  1. #1 | Robin Patzwaldt sagt am 23. Januar 2017 um 14:36 Uhr

    Und noch eine Personalentscheidung beim BVB heute. Kam gerade rein:

    Borussia Dortmund bindet auch Christian Pulisic langfristig

    Borussia Dortmund hat ein weiteres international umworbenes Talent für einen längeren Zeitraum gebunden: Christian Pulisic verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2020.

    „Wir sind sehr glücklich, nach Julian Weigl einen weiteren außerordentlich begabten Spieler langfristig gebunden zu haben“, betonte BVB-Sportdirektor Michael Zorc und fügte hinzu: „Christian nimmt bereits jetzt einen hohen Stellenwert innerhalb der Mannschaft ein und kann, genau wie Julian Weigl, zu einem Eckpfeiler unserer sportlichen Zukunft heranwachsen.“

    Der US-Amerikaner Christian Pulisic spielt seit Februar 2015 für den BVB. Mit der U17 und der U19 gewann er in den Jahren 2015 und 2016 die Deutsche Meisterschaft, seit Januar 2016 zählt er zum Profikader und verewigte sich in den Bestenlisten: Pulisic ist der jüngste Bundesligaspieler mit mindestens zwei erzielten Toren (aktuell vier), er ist Borussia Dortmunds jüngster Spieler, der jemals in der UEFA Champions League auflief, und der jüngste Akteur, der für die USA bei einem Länderspiel in der Startelf stand und ihr jüngster Torschütze in einem WM-Qualifikationsspiel. Obwohl er erst im September seinen 18. Geburtstag feierte, kommt er bereits auf 11 A-Länderspiele (3 Tore).

    „Ich muss noch viel lernen“, sagt Christian Pulisic: „Hier in Dortmund finde ich die für mich besten Bedingungen vor. Und hier habe ich die Chance, vor über 80.000 Zuschauern zu spielen. Wir haben die besten Fans der Welt – besser kann es nicht sein!“

  2. #2 | Klaus Lohmann sagt am 23. Januar 2017 um 14:56 Uhr

    Das mit Pulisic freut mich! Der Junge hängt sich richtig rein, hat das Tuchelsche Grundprinzip kapiert und kann den Rest der Truppe – auch von der Bank kommend – mitreißen. Schön!

  3. #3 | Robin Patzwaldt sagt am 23. Januar 2017 um 15:01 Uhr

    Absolut, Klaus. Finde ich auch gut. Jetzt dürfte dann als nächstes vermutlich aber auch der Abgang von Ramos offiziell werden…. Tuchel hatte es ja schon am Wochenende indirekt bestätigt.

  4. #4 | Walter Stach sagt am 23. Januar 2017 um 15:35 Uhr

    Robin, Kaus Lohmann
    Zustimmung. Über beide Personalentscheidungen freue ich mich.

    Die spielerische Leistung am Samstag in Bremen war weniger erfreulich. Dass ist auch Tuchel und der Mannschaft bewußt. Über die Gründe für den "Leistungsabfall" nach ca. 15 Minuten läßt sich spekulieren.
    Mit Blick auf das kommende Spiel in Mainz:
    Ich könnte ja mit einer ähnlichen schlechten spielerischen Leistungen sehr gut leben, wenn das Spiel in Mainz wie das in Bremen ebenfalls mit 2:1 gewonnen würde.

  5. #5 | Robin Patzwaldt sagt am 23. Januar 2017 um 17:09 Uhr

    Bei Auswärtssiegen sollte man immer zufrieden sein. Die Bayern meckern ja aktuell auch nicht darüber, dass sie mal wieder richtig viel Glück in Freiburg benötigt haben 😉

  6. #6 | Lukas N. sagt am 23. Januar 2017 um 17:12 Uhr

    Die Strategie des BVB für die Zukunft zeichnet sich immer mehr ab. Der BVB gehört laut UEFA-Rangliste zu den Top 10-Klubs in Europa und ist wirtschaftlich kerngesund. Gleichzeitig ist aber klar, dass der BVB den Transfer- und Gehaltswahnsinn im internationalen Klubfußball um absolute Topspieler und besonders um Weltklassespieler nicht mitmachen kann und selbst wenn er das könnte, würde er das nicht machen. Weltklassespieler, die bei anderen Klubs Stammspieler sind, kann der BVB nicht verpflichten.

    Folgerichtig hat sich der BVB eine Strategie zurechtgelegt, bei der auch junge Toptalente eine große Rolle spielen. Dazu passt Watzkes Aussage "Andere kaufen Weltklassespieler, wir machen sie". Der BVB gehört aktuell für junge Toptalente zu den besten Adressen im internationalen Klubfußball, gerade weil junge Talente wissen, dass sie bei einem europäischen Topklub wie dem BVB, der regelmäßig auch CL spielt, Einsatzchancen haben und sich bestens entwickeln können. Bei Klubs wie Real Madrid, FC Barcelona, Bayern München und dem einen oder anderen englischen Spitzenklub ist das so nicht möglich, da drohen junge Talente auf der Bank zu versauern, bleiben in ihrer Entwicklung stehen.

    Pulisic, der früh zum BVB kam und sich auch erkennbar pudelwohl fühlt, weiß das, er schwärmt immer wieder über die tolle Fußballatmosphäre in Dortmund, das tolle Stadion, die tollen Fans. Und wenn er sagt, dass er noch viel lernen müsse und das am besten beim BVB könne, zeigt das, dass er auf dem Boden geblieben, dass er ein guter Junge ist. Der BVB hat das Ziel und muss auch das Ziel haben, sich international noch mehr zu präsentieren, ohne seine Wurzeln zu verlieren, hat das in Asien bereits getan. In den nächsten Jahren will der BVB bekanntlich auch in die USA reisen und Pulisic ist da ein Aushängeschild, ist Nationalspieler der USA. Das bringt dem BVB in den USA Pluspunkte. Dass Pulisic trotz Interessenten aus England usw. beim BVB verlängerte, ist also in jeder Hinsicht erfreulich.

    Auch die Verpflichtung des schwedischen Sturmtalents Isak macht Sinn. Aubameyang ist als Mittelstürmer gesetzt und Stürmer Nr. 2, Ramos, wird den BVB in Kürze verlassen. Da auch Schürrle und Reus Mittelstürmer spielen können, macht es Sinn, für diese Position ein junges Toptalent zu verpflichten. Isak weiß, dass er beim BVB im Windschatten eines Weltklassestürmers reifen und lernen kann, dass er die Chance hat, den einen oder anderen Einsatz zu bekommen und sogar irgendwann mal Mittelstürmer Nr. 1 zu werden.
    In mehreren Medien war zu lesen, dass insgesamt ca. 60 Scouts aus zahlreichen europäischen Klubs, darunter auch mehreren absoulten Topklubs wie Real Madrid, Isak beobachtet haben. Das zeigt, wie hoch man seine Qualitäten einschätzen muss. Aber er ist erst 17 und da muss man erst noch etwas abwarten. Jedenfalls ist der BVB offenbar davon überzeugt, dass er das Zeug hat, ein großer im Fußball zu werden und das Näschen des BVB für junge Talente ist bekanntlich top. Man denke nur an die Verpflichtung des Mega-Offensivtalents Dembélé, der bisher schon für Aufsehen sorgte und die gegnerischen Teams über die Flügel vor einige Probleme stellte.

    Die Strategie des BVB, auch auf junge Toptalente zu setzen, ist richtig und da hat sich der BVB international zu einer der führenden Adressen für junge Spieler entwickelt. Man muss aber auch weiter darauf achten, dass die Mischung stimmt, dass man auch ein gutes Gerüst erfahrener Spieler im Kader hat.

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