Bochum: Der VfL verpflichtet Tom Weilandt

Foto: VfL Bochum 1848
Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 hat Tom Weilandt verpflichtet. Der 24-jährige Offensivspieler wechselt ablösefrei vom Ligakonkurrenten SpVgg Greuther Fürth an die Castroper Straße und erhält einen Vertrag bis zum 30.06.2018. Bislang kam Weilandt in 86 Zweitligaspielen zum Einsatz, in denen er elf Treffer erzielen konnte. Vor seiner Zeit in Fürth spielte Weilandt, Sohn des ehemaligen Fußballprofis Hilmar Weilandt, wie sein Vater für den F.C. Hansa Rostock.

Mit der A-Jugend der Mecklenburger wurde Weilandt in der Saison 2009/10 Deutscher Meister. Anschließend liefe er 35-mal für den Ex-Bundesligisten in der 3. Liga auf, wobei ihm sieben Tore gelangen. Auch für den DFB war Weilandt aktiv, in zwei Spielen für die deutsche U18.

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Dortmund: Mats Hummels wechselt vom BVB zum FC Bayern München

Mats Hummels. Foto: Robin Patzwaldt
Mats Hummels. Foto: Robin Patzwaldt

„Borussia Dortmunds Abwehrspieler Mats Hummels (27) wird den achtmaligen Deutschen Meister zwölf Monate vor Ablauf seines Vertrages verlassen und sich zum 1. Juli 2016 dem FC Bayern München anschließen. 

Beide Klubs haben sich – vorbehaltlich des noch ausstehenden Medizinchecks – am heutigen Dienstag auf die Rahmenbedingungen des Transfergeschäfts geeinigt. 

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Bochum: Nazi-Gegner treffen sich am 1. Mai am Intershop

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Gegen den Versuch der NPD, am 1. Mai durch Bochum zu marschieren,  wird es massive Proteste geben. Der Treffpunkt der Menschen, die versuchen werden, den Aufmarsch der NPD zu verhindern, wird um 12.30 der Intershop Ecke Viktoriastraße/Kerkwege sein. Dann wird dort vor der Kneipe eine Kundgebung  von Nazi-Gegnern stattfinden. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten.

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts ruft hingegen dazu auf, sich möglichst früh am Bahnhof zu treffen. Offenbar sollen die Nazis  bereits bei der Anreise gestört werden.

Auch für Personen die von ausserhalb anreisen gibt es Treffpunkte an Bahnhöfen in verschiedenen Städten:

Treffpunkte für andere Städte:

  • Münster: 11:15 Uhr, Gleis 17 Hbf
  • Dortmund: 12:30 Uhr, Hbf Nordausgang (bei Cinestar)
  • Witten: 12:00 Uhr, Rathausplatz
  • Essen: 12:30 Uhr, Hbf (unter der Anzeigetafel)
  • Köln: 11:30 Uhr, Bahnhofsvorplatz

Zugverbindung für Städte ohne Treffpunkt:

  • Aachen: RE1 ab 10:51, Gleis 2
  • Düsseldorf: RE1 ab 12:21, Gleis 17
  • Duisburg: RE1 ab 12:38, Gleis 12
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bodo im Mai: Helge, Heinz und Avichai

bodo_Titel_052016In der Mai-Ausgabe des Straßenmagazins plaudert Helge Schneider über Alexander Kluge, Charlie Parker und das Älterwerden. Heinz Strunk gibt sich so sperrig wie lässig und spricht über die Recherchen zu „Der Goldene Handschuh“ und seine literarischen Vorbilder. Der Dortmunder Rabbiner Avichai Apel blickt vor seinem Abschied nach Frankfurt zum „Real Madrid der jüdischen Gemeinden“ stolz zurück auf das Erreichte und nostalgisch auf die Zeit in der BVB-Stadt.

Das Recht auf Wohnen: Die Redaktion beleuchtet die Situation der 5.500 Geflüchteten in Bochum zwischen Protest und Hoffnung und stellt fest: Vieles, was zurzeit rund um „die Neuen“ diskutiert wird, wirft Fragen daran auf, wie Gesellschaft als Ganze funktionieren und wie Teilhabe für alle funktionieren kann.

bodo besucht einen Dortmunder Boxclub mit fast hundertjähriger Tradition und staunt über ein multikulturelles Miteinander mit Disziplin und sozialer Verantwortung.

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Dortmund: Mats Hummels möchte BVB verlassen

BVB-Kapitän Mats Hummels. Foto: Robin Patzwaldt
BVB-Kapitän Mats Hummels. Foto: Robin Patzwaldt

Abwehrspieler Mats Hummels hat Borussia Dortmund seinen Wunsch mitgeteilt, den Klub im Sommer verlassen und sich zur kommenden Saison dem Ligakonkurrenten FC Bayern München anschließen zu wollen. 

Borussia Dortmunds Geschäftsführung hat daraufhin entschieden, einen solchen Wechsel davon abhängig zu machen, ob Bayern München Borussia Dortmund ein dem außerordentlichen Stellenwert des Spielers entsprechendes, äußerst werthaltiges Angebot unterbreiten wird. Bislang hat Bayern München noch kein Angebot abgegeben. 

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Bochum: Der Sommerfahrplan des VfL

Das Stadion in Bochum. Foto: Stefan Laurin
Das Stadion in Bochum. Foto: Stefan Laurin

Die Saison 2016/17 wirft ihre Schatten voraus. Aufgrund der EURO 2016 in Frankreich liegt der Trainingsauftakt beim VfL Bochum 1848 ein wenig später als sonst, Ende Juni geht es los. Die ersten Testspiele sind auch schon terminiert, zunächst stehen drei Derbys auf Bochumer Stadtgebiet an: das Spiel gegen den Sieger des Moritz Fiege Fußball Cups 2014/15, Concordia Wiemelhausen, sowie die die Partien gegen den LFC Laer (anlässlich des 110-jährigen Vereinsjubiläums) und das Duell gegen das Regionalliga-Topteam Wattenscheid 09.

Das Trainingslager wird die Mannschaft wie vor dieser Spielzeit in der Sportschule Kamen-Kaiserau abhalten, im Rahmen dessen sind zwei Testspiele geplant. Die Saisoneröffnung 2016/17 wird Ende Juli stattfinden, ähnlich wie im vergangenen Jahr mit einem Spiel am Freitagabend im rewirpowerSTADION und dem großen Familienfest am darauf folgenden Samstag. Alle weiteren Informationen zu Gegnern, Austragungsorten und Anstoßzeiten erfolgen sukzessive über die Vereinsmedien.

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Bochum: Der VfL unterstützt das Bündnis gegen Rechts

Logo_VfL_BochumDer VfL Bochum 1848 schließt sich dem Aufruf des „Bochumer Bündnis gegen Rechts“ an, am 1. Mai gegen den geplanten NPD-Aufmarsch in Bochum zu demonstrieren.

„Der VfL steht für Toleranz und Fairplay und wir sind der Meinung, dass fremdenfeindlichen Parolen in Bochum kein Raum gegeben werden darf“, sagt Wilken Engelbracht, kaufmännischer Vorstand des VfL Bochum 1848. „Wir unterstützen das »Bochumer Bündnis gegen Rechts« in dessen Bestreben, gewaltfrei und friedlich zu verhindern, dass Rassisten und Anti-Demokraten, die sich gegen unsere vielfältige Gesellschaft stellen, Gehör finden. Bochum muss sich in dem Punkt solidarisch zeigen, von daher würden wir uns freuen, wenn so viele VfL-Fans wie möglich an der Aktion teilnehmen und gegen Rechts Flagge zeigen!“

Dem Aufruf sind bislang mehr als 50 Organisationen gefolgt, darunter auch diverse Bochumer Ratsfraktionen.

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Protest gegen die Streichung der Professur von Samuel Salzborn

Samuel Salzborn
Samuel Salzborn

Samuel Salzborn gehört zu den profiliertesten Wissenschaftlern in Deutschland, wenn es um Themen wie Rechtsradikalismus und Antisemitismus geht. Nun will das Präsidium der Uni Göttingen seinen Vertrag nicht verlängern. Dagegen gibt es Protest und das mit vollem Recht:

Offener Brief: Keine Streichung der Professur Salzborn!FSR fordert Ende der Marginalisierung der Sozialwissenschaften

An das Präsidium der Georg-August-Universität Göttingen

Der Fakultätsrat der Sozialwissenschaftlichen Fakultät hat am 16.12.2015 einstimmig für die Vertragsverlängerung von Prof. Dr. Samuel Salzborn votiert. Nun wurde bekannt, dass das Präsidium der Universität diesem Votum nicht folgt und entsprechend die Stelle nicht verlängert.

Herr Prof. Dr. Salzborn ist aus unserer Sicht die tragende Säule im B.A. Sozialwissenschaften, der größtenteils in der Verantwortung seiner Professur liegt. Der Studiengang ist wiederum der erfolgreichste an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät, als auch in dieser Form ein Alleinstellungsmerkmal der Universität Göttingen. Sollte der Vertrag mit Herrn Salzborn nicht verlängert werden sehen wir massive Probleme in der Abdeckung der Lehre sowie die Gefährdung des B.A. Sozialwissenschaften insgesamt. Dies hätte bedauerliche Konsequenzen für die gesamte Fakultät und zahlreiche ihrer Beschäftigten im Bereich der Lehre. Außerdem ist Herr Prof. Dr. Salzborn unter den Studierenden sehr beliebt und überzeugte bisher durch innovative didaktische Lehrexperimente, die auch über die Fakultät hinaus richtungsweisend sein können.

Darüber hinaus ist Prof. Dr. Samuel Salzborn einer der profiliertesten Vertreter der Antisemitismusforschung im deutschsprachigen Raum. Somit hat die Universität Göttingen mit ihm einen herausragenden Forscher im Exzellenz-Cluster „Doing and undoing Religion“. Vor dem Hintergrund der ständigen Fixierung des Präsidiums auf die Ernennung zur Exzellenzuniversität stellt die Entscheidung, die Stelle nicht zu verlängern einen nicht nachvollziehbaren Widerspruch dar.

Auch im Bereich der Rechtsextremismusforschung ist Prof. Dr. Salzborn ein renommierter Wissenschaftler, der mit einigen Veröffentlichungen zum Thema aufwarten kann. In Zeiten von PEGIDA, brennenden Flüchtlingsunterkünften, einer erstarkenden AfD und dem bald fünfjährigen Bekanntwerden des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU), dessen Machenschaften, Verstrickungen und Netzwerke bis heute nicht vollständig aufgeklärt und erst recht nicht wissenschaftlich aufgearbeitet sind, halten wir die Entscheidung des Präsidiums, seinen Vertrag nicht zu verlängern, auch für ein verheerendes politisches Signal. Die de facto Abschaffung der Rechtsextremismusforschung an der Uni Göttingen, die damit einhergehen würde, lehnt der FSR SoWi ab.

Auch da die o.a. Gründe für eine Verlängerung der Stelle von Prof. Dr. Samuel Salzborn sprechen, müssen wir von einer politischen Motivation ausgehen, die hinter der Entscheidung des Präsidiums steht. Sie reiht sich ein in eine Kette von Entscheidungen des Präsidiums, die zulasten der Sozialwissenschaftlichen Fakultät gehen. So wurde entgegen dem Votum des Fakultätsrates und dem eindeutigen Wunsch der Studierenden die Stelle von Jun. Prof. Mutz nicht verlängert und die Stelle, die durch den Weggang Prof. Dr. Knöbls entstanden ist, offensichtlich ersatzlos gestrichen. Wir sind nicht gewillt diese systematische Schwächung der Sozialwissenschaften weiter hinzunehmen.

Wir sind empört über das Verhalten des Präsidiums und fordern, die fortwährende Marginalisierung unserer Fakultät und ihrer Fächer zu beenden und den Vertrag mit Prof. Dr. Salzborn zu verlängern.

FSR SoWi, Göttingen, 27. April 2016
Bisherige Unterstützer:

Die studentischen Mitglieder im Fakultätsrat
Die studentischen Mitglieder in der Studienkommission
Die studentischen Mitglieder im Vorstand des Instituts für Politikwissenschaften
Fachgruppe Politikwissenschaft (FG Politik)
Fachgruppe Sozialwissenschaften (FG SoWi)

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Unstatistik des Monats: Altersarmut – eine Null zuviel

Ist auch seine Rente noch sicher? Foto: privat
Ist auch seine Rente noch sicher? Foto: privat

Die Unstatistik des Monats April ist eine Meldung des WDR, der für 50% der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Ruhestand in Altersarmut prognostiziert hat („Fast jedem Zweiten droht eine Armutsrente“, Stand: 20. April 2016). Kein Wunder, dass eine solche Zahl zu Deutschlands Rente die Republik in Aufregung stürzt. Nur ist sie falsch, und 5% ist eine wahrscheinlichere Prognose.

 

Das Vorgehen des WDR scheint zunächst plausibel. Er ließ sich die augenblickliche Verteilung des Arbeitseinkommens auflisten, nahm an, dass diese auch in Zukunft so bestehen bleibt, und errechnete dann die Rentenansprüche für das bereits jetzt festgelegte niedrigere Rentenniveau im Jahr 2030. Nach dieser Rechnung liegen in der Tat 50% der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an oder unter der Grundsicherungsgrenze.

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Nazis: Michael Brück ist Blondis Herzblatt

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Gestern fand in Dortmund der erste Tag der deutschen Volksgesundheit bei Ostfrontwetter statt.  Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative, kurz Die PARTEI, nutzte den 25 Jahrestag des AIDS-Todes des schwulen Nazi-Führers Michael Kühnen um über HIV und Schwulenhass aufzuklären. Dabei auch Martin Kaysh, bekannt als Steiger beim Geierabend und Autor dieses Blogs. In einer Herzblatt-Parodie bei strömenden Regen wählte er als Blondi sein Herzblatt.

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