Dortmund: Nun ist es offiziell – Mkhitaryan wechselt vom BVB zu Manchester United

Die Wege von Borussia Dortmund und Mittelfeldspieler Henrikh Mkhitaryan (27) trennen sich in diesem Sommer.

Henrikh Mkhitaryan. Foto: Robin Patzwaldt
Henrikh Mkhitaryan. Foto: Robin Patzwaldt

Der BVB hat nach intensiven Diskussionen dem Wunsch des armenischen Nationalspielers entsprochen, sich zur neuen Saison dem englischen Tabellenfünften der vergangenen Saison, Manchester United, anzuschließen.

„Diesem Transfer ging für uns auf Basis einer völlig neuen Ausgangssituation eine schwierige Abwägung voraus: Manchester hat uns ein enorm werthaltiges Angebot unterbreitet. Hätten wir es ausgeschlagen, wäre der Spieler 2017 ablösefrei gewechselt. Und wir hätten die Personalfrage nur um ein Jahr hinausgeschoben“, erläutert Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung).

Borussia Dortmund wünscht Henrikh Mkhitaryan für die kommende Saison sowohl in der Premier League als auch in der UEFA Europa League alles Gute.

Anm. der Red.: Übereinstimmenden Medienberichten zur Folge soll die Ablöse für den Armenier wohl bei über 40 Mio. Euro liegen. Damit dürfte das Angebot doch deutlich über der zunächst vermeldeten Gebots-Summe von rund 25 Mio. Euro liegen. Eine Veränderung, welche offenbar beim BVB dann doch noch ein Umdenken hervorgerufen hat, nachdem man den Spieler zunächst ja eigentlich in diesem Sommer nicht gehen lassen wollte. (rp)

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8 Kommentare

  1. #1 | Robert Müser sagt am 2. Juli 2016 um 15:09 Uhr

    Ein spannendes Experiment startet m.E. nach der BVB in dieser Saison:

    Wieviele Leistungsträger können einen Verein verlassen, ohne dass es negative Auswirkungen auf die Position im oberen Bereich der Tabelle hat?

    Ich bin mir da nicht sicher ob es dieses Jahr so absturzfrei abgehen wird. Sollte das Experiment allerdings klappen, so werden der Trainer und die Vereinsführung ein gutes Fundament für die nächsten Jahre gelegt haben.
    Kann klappen, kann aber auch nicht klappen.

  2. #2 | Klaus Lohmann sagt am 2. Juli 2016 um 15:38 Uhr

    @Robert Müser: Deshalb sei auch hier auf unseren Alttrainer verwiesen: http://m.sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/bundesliga/das-sagt-klopp-zu-den-transfers-des-bvb-46608860.sportMobile.html

    "Und wenn es einer hinbekommt, dann ist es der unfassbar starke Verein und Trainer Thomas Tuchel. Ich mache mir um Borussia Dortmund auf jeden Fall keine Sorgen"

    Wir sollten endlich mal das Vertrauen haben, dass wir ähnlich wie bei den Buyern nicht auf zwei, drei Leistungsträger fixiert bleiben, sondern eine fast übergangslose Integration von Neuzugängen vom großen internationalen Markt hinbekommen. Anders wird das nix mit dem Aufholen auf den Konkurrenten im Inland.

  3. #3 | Robin Patzwaldt sagt am 2. Juli 2016 um 15:43 Uhr

    Bei über 40 Mio. Euro Ablöse wäre der BVB ja 'irre' gewesen, wenn er darauf verzichtet hätte. Daher: Alles ok soweit. Nun kommt es darauf an, wen man denn als namhaften Ersatz verpflichtet. Einen Andre Schürrle in Dortmund? Kann ich mir aktuell nur ganz schwer vorstellen, ehrlich gesagt.

  4. #4 | Walter Stach sagt am 2. Juli 2016 um 16:35 Uhr

    Schürle….

    Robin,
    da bin ich so skeptisch wie Du.
    Ich habe in den letzten 2 Jahren von ihm bestenfalls Durchschittliches gesehen.

    Aber…….
    Wenn Tuchel anderer Auffassung ist,………
    -Gab es da nicht schon in Mainz "Kontakte" zwischen den Beiden? Meine, das 'mal gelesen zu haben.

  5. #5 | Klaus Lohmann sagt am 2. Juli 2016 um 17:29 Uhr

    @Walter Stach:

    "Kontakt" ist gut… Tuchel war Schürrles Trainer in der U19 und später bei den Profis bei Mainz 05;-)

  6. #6 | Walter Stach sagt am 2. Juli 2016 um 19:40 Uhr

    Klaus Lohmann, danke für die Aufklärung.
    Folglich weiß Tuchel, besser als andere, ob Schürle für den BVB eine sinnvolle Neuverpflichtung wäre, wenn…….
    "Wenn der Preis stimmt"?

  7. #7 | Robin Patzwaldt sagt am 2. Juli 2016 um 19:44 Uhr

    Tja, wie formuliere ich das nun einigermaßen nett?

    Wenn Tuchel doch auf eher intellektuelle Typen wie ‚Micki‘ steht, wie er ja mehrfach betont hat im Laufe seiner Zeit in Dortmund, wie kann man dann beim BVB ernsthaft an eine Verpflichtung eines doch eher, nun nennen wir es mal ‚einfach strukturierten‘ Spielertypen, wie Schürrle es ja zu sein scheint, denken?

    Aus meiner Sicht will das nicht wirklich zusammengehen. Öffentliche Statements von Schürrle fand ich in den vergangenen Jahren fast immer eher zum Fremdschämen. Klar, zum Reden würde ja von den Schwarzgelben auch nicht verpflichtet. Schon klar. Trotzdem scheint das irgendwie nicht so recht zusammenzupassen. Trotz der gemeinsamen Vergangenheit der Beiden.

    Aber irgendetwas scheint Tuchel an ihm ja wohl zu schätzen. Vielleicht werden wir es demnächst auch erkennen… Und das er grundsätzlich ein talentierter Kicker ist, ist ja auch klar. Trotzdem bleibe ich in seinem Fall zunächst sehr skeptisch.

  8. #8 | Dortmund: Moritz Leitner wird vom BVB nun auch offiziell nach Italien transferiert | Ruhrbarone sagt am 12. August 2016 um 16:33 Uhr

    […] ist damit inzwischen der fünfte namhafte Abgang (nach Hummels, Gündogan, ‚Micki‘ und ‚Kuba‘) der Dortmunder in diesem Sommer. Ein Abgang der sich zwar bereits seit […]

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