Fußball: Der BVB will deutlich in den Kader investieren – Aber wer soll dann gehen?

Das Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Das Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Die jüngsten Diskussionen um einen möglichen Abgang von Verteidiger Felipe Santana macht das Problem deutlich. Der BVB hat öffentlich angekündigt das zuletzt eingenommene Geld aus den Erfolgen in der Champions League zur nächsten Saison deutlich in Breite und Spitze seines Kaders zu investieren. Man wolle zum ersten Mal seit Jahren wirklich nennenswert Geld in die Hand nehmen, welches nicht nur aus Transfererlösen wiederinvestiert werden könnte, sondern in diesem Sommer deutlich mehr in den Kader investieren. Das hat u.a. Clubchef Aki Watzke öffentlich vor einigen Wochen so angekündigt. Doch wenn nun bald zusätzlich einige neue Hochkaräter und Talente zum BVB kommen sollen, wer soll dann auf der Gegenseite eigentlich das Team verlassen?

Die zurückliegende Woche, in der Sebastian Kehl seinen Vertrag verlängert hat, und in der ein öffentlicher Aufschrei durch die Region ging, das Felipe Santana doch bitte den Verein nicht in Richtung Gelsenkirchen verlassen dürfe/solle, machte das noch einmal ganz deutlich. Die derzeitigen Spieler sind bei den Fans offenbar alle beliebt. Wer soll also gehen?

Sollen alle bleiben und trotzdem ‚Neue‘ dazu kommen? Das dürfte erfahrungsgemäß nicht klappen, wenn der Kader nicht auf eine völlig unpraktikable Größe anschwellen soll. Also, wer soll gehen dürfen/müssen?

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BVB: Felipe Santana zu den aktuellen Transfergerüchten: ‚Pure Spekulation!‘

Westfalenstadion DortmundHeute machen in einigen Medien Transfergerüchte um Felipe Santana vom BVB die Runde.

Die ‚Bild‘-Zeitung hatte u.a. davon berichtet, dass der Borussenverteidiger unmittelbar vor einem Wechsel zum Rivalen FC Schalke 04 stünde.

Dies verweist Santana auf seine Facebook-Seite nun in das Reich der Spekulationen.

Wörtlich heißt es dort:

„Felipe A. Santana

vor etwa einer Minute via Handy

Noch einmal dieses Thema ?

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Gemeinsam gegen das Vergessen: ‚Stolpersteine 2013‘ am 29. April in Gelsenkirchen.

Das Stadion der Gelsenkirchener. Quelle: Wikipedia Foto: Friedrich Petersdorff Lizenz: cc
Das Stadion der Gelsenkirchener. Quelle: Wikipedia Foto: Friedrich Petersdorff Lizenz: cc

Bereits Anfang März haben wir hier bei den Ruhrbaronen kurz auf diese Aktion aufmerksam gemacht. Mehrfach wurde damals auch der Wunsch an uns herangetragen doch noch einmal an den bevorstehenden Termin zu erinnern, wenn er zeitlich etwas näher gerückt ist.

Dem wollen wir heute hiermit gerne nachkommen.

U.a. ruft auch das ‚Schalker Fanprojekt‘ zur Teilnahme an der Aktion ‚Stolpersteine 2013‘ am 29. April 2013 in Gelsenkirchen auf.

2013 ist ein besonderes Gedenkjahr: Vor 80 Jahren fand die Machtübergabe an Hitler und seine Schergen statt, die Deportation und Ermordung Gelsenkirchener Sinti und Roma jährt sich zum 70. Mal, ein weiteres Datum ist der 75. Jahrestag der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. Umso wichtiger ist es, in diesem Jahr sichtbare und dauerhafte Zeichen der Erinnerung an Menschen zu setzen, die dem Rassen- und Größenwahn der Nazis zum Opfer gefallen sind.

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Fußball: Rot-Weiss Essen hat neue Facebook-Heimat

Fußball. Quelle: Wikipedia, Foto: Anton, Lizenz: cc
Fußball. Quelle: Wikipedia, Foto: Anton, Lizenz: cc

Rot-Weiss Essen hat uns soeben wissen lassen, dass der Verein nun eine neue Facebook-Seite ins Leben gerufen hat.

Da es hier ja sicher auch den Ein- oder Anderen geben dürfte, der sich für Traditionsclubs aus dem Revier in unterklassigen Ligen interessiert, gebe ich die Info der Rot-Weissen mal direkt so weiter:

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Aus aktuellem Anlass: Ein kurzer Blick nach Boston

Die Boston Bruins haben vor wenigen Stunden ihr erstes Heimspiel in der NHL nach den jüngsten Anschlägen in der Stadt absolviert. Zu Gast waren die Buffalo Sabres, welche das Spiel am Ende mit 3:2 nach Penaltyschießen gewannen.

Die Stimmung vor dem Spiel, wenn die Hymne in Boston erklingt, ist immer etwas ganz Besonderes. Aber heute Nacht war sie offenbar noch ‚spezieller‘, wie dieses kleine Video zeigt…

 

BVB: Sebastian Kehl verlängert bis 2014

bvbDer BVB treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison voran. Kapitän Sebastian Kehl bleibt ein weiteres Jahr. Die Schwarzgelben vermelden soeben:

Borussia Dortmund kann ein weiteres Jahr mit seinem Kapitän Sebastian Kehl planen. Der 33 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler verlängerte seinen Vertrag beim Champions League-Halbfinalisten BVB wenige Tage vor den Duellen mit Real Madrid heute Nachmittag um ein Jahr bis zum 30. Juni 2014.

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BVB: Borussia ruft via Twitter dazu auf überhöhte Kartenpreise auf Ebay für das anstehende Halbfinalspiel gegen Madrid umgehend dem Verein zu melden

bvbAm heutigen Tage sorgten unschöne Meldungen über den teilweise doch sehr problematisch verlaufenden Vorverkauf für Tickets gegen Real Madrid für Schlagzeilen.

Unter den wartenden Fans sollen Kartenhändler u.a. diverse ‚Strohmänner‘ platziert haben, welche für Wiederverkäufer Kartenkontingente in größerem Umfang aufgekauft haben.

Geschäftsführer Aki Watzke hat im Laufe des Tages schon öffentlich angekündigt, dass der BVB aus diesen Vorkommnissen seine Lehren gezogen haben will.

Erste Reaktionen von Vereinsseite kamen gerade auch über Twitter rein. Der Verein ruft darin dazu auf, überteuerte Kartenangebote auf Ebay dem Verein zu melden:

„Bitte schickt uns Links zu etwaigen hochpreisigen Ticket-Angeboten auf eBay per Mail an tickets@bvb.de unter dem Betreff „eBay“. Danke!“, heißt es bei Twitter.

Also, wer von unseren Lesern über solche Angebote stolpern sollte, der BVB freut sich über eine Meldung dieser Vorgänge!

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VfL Bochum-Hauptsponsor ‚Netto Marken-Discount‘ zwischen großzügiger Fanunterstützung und harter Kritik an den eigenen Arbeitsbedingungen.

Fußball. Quelle: Wikipedia, Foto: Anton, Lizenz: cc
Fußball. Quelle: Wikipedia, Foto: Anton, Lizenz: cc

Gerade schneite eine kurze, zunächst ganz unverfänglich wirkende Pressemeldung des VfL Bochum ins Haus, welche bei mir, bei näherer Betrachtung, dann doch ziemliche ‚Bauchschmerzen‘ verursacht hat.

Dort heißt es nämlich zunächst kurz und knackig:

„… Unser Hauptsponsor Netto Marken-Discount unterstützt den VfL Bochum 1848 auf seinem Weg zum Klassenerhalt. Im Rahmen von WIR BLEIBEN DRIN bezuschusst Netto 15 Fan-Busse für die Fahrt zum Auswärtsspiel nach Sandhausen, das am Freitag, 26. April, um 18 Uhr angepfiffen wird. Zudem hat sich unser Hauptsponsor etwas für das Köln-Spiel einfallen lassen.

„Es imponiert uns sehr, wie der VfL und seine Anhänger um den Klassenerhalt kämpfen. Deshalb leisten wir gerne unseren Beitrag, damit auch in Zukunft Bundesliga-Fußball an der Castroper Straße gespielt wird“, so Franz Pröls, Geschäftsführer von Netto Marken-Discount.

Netto wird zum Auswärtsspiel des VfL im Rhein-Neckar-Kreis gegen den SV Sandhausen insgesamt 15 Fan-Busse bezuschussen. Zwölf davon werden für Gruppen ab 30 Personen mit jeweils 500 Euro unterstützt. Interessierte Fanclubs melden sich bitte unter der Ticketing-Rufnummer 0234/9518-37. Dort gibt es Informationen zum weiteren Prozedere.

Zudem stehen drei zusätzliche Fan-Busse für Einzelfahrer und kleinere Gruppen zur Verfügung. Dafür sind Fahrttickets für je 15 Euro pro Person erhältlich. Der Verkauf erfolgt ausschließlich im Fanshop am VfL-Stadioncenter. Die Platzreservierungen laufen parallel zum Vorverkauf für das Spiel beim SV Sandhausen, der noch bis Dienstag, 23. April (14 Uhr), läuft. …“

So löblich und engagiert die zusätzliche Unterstützung des Hauptsponsors beim Kampf des VfL Bochum um das sportliche Überleben in der 2. Liga ja auf den ersten Blick auch scheinen mag, mir kam dazu gleich die (über längere Zeiträume immer wieder bei unterschiedlichen Gelegenheiten auftauchende) Kritik an ‚Netto‘ und deren Arbeitsbedingungen wieder in den Kopf.

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Deutscher Fußballbotschafter 2013: Initiative sucht aktuellen Vorzeigekicker im Ausland

Das Fußball längst eine internationale Größe ist, das muss man nicht extra herausstellen. In den Ligen hierzulande sind unzählige Ausländer unterwegs, werden von den Fans gefeiert und aufgrund ihrer fußballerischen und menschlichen Qualitäten sehr geschätzt. Überwiegend zumindest. Im Gegenzug sind natürlich aktuell auch viele deutsche Kicker und Trainer in ausländischen Fußballligen quer über den Globus verteilt unterwegs und tragen so auch ein Stück ihres Heimatlandes hinaus in die weite Welt.

Im Profibereich waren es vor ein paar Jahren vielleicht schon einmal ein paar aktuelle Nationalspieler mehr. Ich erinnere in diesem Zusammenhang noch einmal kurz an die starke Abordnung die den deutschen Fußball in den 1990-er Jahren zwischenzeitlich in Italiens ‚Seria A‘ vertreten hat. Aber es gibt auch aktuell immer noch zahlreiche bemerkenswerte Vertreter des deutschen Fußballs im Ausland.

Die Initiative ‚Deutscher Fußballbotschafter 2013‘ hat nun ganz aktuell einen Wettbewerb ausgerufen, bei dem sich auch die Fußball-Fans aktiv bei an der Wahl zu Ihrem ‚Deutschen Vorzeigebotschafter‘ im Ausland in der Kategorie ‚Publikumspreis‘ einbringen können:

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Trainerfrage auf Schalke: Die Entscheidung ist wohl gefallen – Aber wie?

Das Stadion der Gelsenkirchener. Quelle: Wikipedia Foto: Friedrich Petersdorff Lizenz: cc
Das Stadion der Gelsenkirchener. Quelle: Wikipedia Foto: Friedrich Petersdorff Lizenz: cc

Das ‚Hin und Her‘ in der Trainerfrage geht beim FC Schalke 04 munter weiter. Eine Entscheidung wurde inzwischen offenbar gefällt. Man gibt sie seitens der Verantwortlichen nur noch nicht öffentlich bekannt.

Wie Club-Boss Clemens Tönnies heute Mittag im ‚Doppelpass‘ bei den Kollegen von Sport1 einräumte, weiß er bereits wie es in Sachen ‚Trainer‘ bei den Königsblauen im Sommer weitergeht. Nur sagen wollte er es vor laufender Kamera, trotz intensiver Nachbefragung, nicht.

Doch nachdem Aussagen von Manager Horst Heldt nach dem gestrigen Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen eher in Richtung eines Verbleibs von Jens Keller im Amt deuteten, ließen die Aussagen von Tönnies in der Diskussionsrunde am Mittag eigentlich nur den gegenteiligen Schluss zu.

Denn warum sollte sich Tönnies weigern den Namen bzw. die konkrete Entscheidung in der TV-Sendung zu benennen, wenn es, nach den mehr oder weniger erfolgreichen Spielen zuletzt, mit dem derzeitigen Coach auch über den Sommer hinaus weiter gehen sollte? Dafür fällt mir kein logischer Grund ein. Dies könnte man dann doch sofort und ohne große Versteckspielchen klar sagen.

Gibt es in dieser Frage aktuell etwa eine unterschiedliche Einschätzung von Heldt und Tönnies? Bevorzugt Heldt eine Vertragsverlängerung mit Keller, während Tönnies lieber einen namhaften Coach auf der Bank der ersten Mannschaft sehen möchte? Hat sich der Boss schon entschieden, während der Teammanager noch in eine andere Richtung zieht? Es wirkt fast so…

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