Schnorring Gorny in Hamburg

Dieter Gorny
Dieter Gorny

Eine Million Euro hat die staatliche Initiative Musik von Kulturstaatsminister Neumann erhalten um Spielstätten zu fördern. Das Domicil in Dortmund bekam was ab und auch das King Georg  in Köln. 130.000 Euro von der Million gab die Initiative Musik allerdings nicht für Spielstätten aus, sondern um sich selbst zu feiern. Und da durfte Dieter Gorny, ECCE-Subventionsschnorrer und   Initiative Musik-Aufsichtsrat, natürlich nicht fehlen.

Eine  Million Euros für Clubs mit einem besonders gutem Programm – das ist erst einmal eine schöne Idee. 55 Clubs bekamen 30.000, 15.000 oder 5000 Euro. Das ärgerliche: Es hätten deutlich mehr Clubs sein können, wenn die Initiative Musik nicht 130.000 Euro der Fördersumme dafür abgezwackt hätte, um eine  Party in Hamburg zu feiern. Klingt nach Gorny? Klingt nach Gorny! Schnorring Dieter feierte als Aufsichtsrat der Initiative Musik kräftig mit – ihm schmeckts nun einmal am besten, wenn andere bezahlen. Die Berliner Zeitung hat das Thema ausgegraben und bemerkt:

Nun fragt man sich natürlich, warum die Initiative Musik, die ja durchaus über Personal und Struktur verfügt, aus einem Topf, der zur Spielstättenförderung gedacht ist, sich auch noch selber bedienen muss. Vor allem aber wüsste man gerne, was das für eine opulente Party auf Hamburgs Rotlichtmeile war, auf der sich die deutschen Musik- und Kulturfunktionäre von Gorny bis Neumann am 25.9. vergnügt haben.

Warum sie das gemacht haben? Weil sie es können.

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Veganpartei: „Schwule werden hier zu Heteros therapiert; Bisexuelle geheilt“

Der Düsseldorfer Michael Gumnor hat eine Idee: Er möchte eine Veganpartei gründen. Mit seinen wirren Thesen wird er es allerdings selbst in dieser an Irren nicht armen Szene nicht leicht haben.

Michael Gumnor hat einen Plan: Er will eine Veganer Partei aufbauen. Der ehemalige Student der Kommunikationswissenschaften, der später eine journalistische Ausbildung beim Ruhrstadtnetzwerk durchlief, arbeitet an der Umsetzung seiner Idee. Zum Beispiel mit Postings auf Facebook:

Lassen sie eine vegane Gemeinschaft in Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen entstehen. Ein Vereinsheim soll gefunden werden. Eine Vereinigung will gegründet werden. Es darf eine Veganpartei Koch-Werkstatt entstehen. Täglich treffen die Vereinsmitglieder und Interessierte aus den Gemeinden zusammen, um die Sprache der veganen Ernährung zu kosten.

Und klar:

Mein Führer ist das Lebensmittel.

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TU-Dortmund: Amokläufe, Bombendrohungen und Demonstrationen

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In der  TU Dortmund wird Sicherheit groß geschrieben. Die Leitung der Hochschule will auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Eine Haltung, die Sinn macht: Viele tausend Menschen arbeiten und studieren an der Technischen Universität. Brände, aber auch Anschläge könnten viele Opfer fordern und ist ist gut, sich auf solche „Lagen“ vorzubereiten.

Allerdings kann man auch über das Ziel hinausschießen:  Neben Bedrohungs- und Gefahrenlagen gehören bei der   TU Dortmund auch spontane Demonstrationen zu den „Gefahrenlagen“, über welche die Hochschulleitung am 6. Mai dieses Jahres mit einem Brief, der diesem Blog vorliegt, informierte. Blöd nur, dass die Teilnahmen an Demonstrationen ein Grundrecht sind – im Gegensatz zu Amokläufen und Bombendrohungen. Mit Krisen haben  sie nichts zu tun, mit gelebter Demokratie eine ganze Menge.