Oskar Lafontaine hat heute seine Abschiedsrede als Vorsitzender der Linkspartei gehalten. Seine Anhänger haben ihm stilsicher ein Abschiedsvideo ins Internet gestellt. Bitte den Ton etwas leiser drehen und Hunde und Kinder in Sicherheit bringen…
Der Westen will regionaler werden – und ein wenig wie Bild.de
Der Westen will regionaler werden. Das meldet Journalist-Online. Montagabend soll auf ein neues Layout umgeschaltet werden.
Stand bislang Spiegel-Online Pate für das Layout des WAZ-Online Portals Der Westen orientiert man sich künftig wohl stärker an Bild.de. Die Farben werden knalliger und „die Aufmacherthemen sollen künftig besser zu erkennen sein: Eine automatisierte Bilderfolge ähnlich wie bei bild.de ersetzt die kleinteilige Bilderleiste des alten Internetauftritts. “ berichtet Journalist-Online.
Zwei Spalten bestimmen demnach ab der kommenden Woche ads Erscheinen des Portals: Eine mit regionalen und eine mit überregionalen Ereignissen: „So haben wir die Möglichkeit, die fünf wichtigsten Themen des Tages auf engem Raum zu präsentieren“, sagt CvD Andreas Fettig“
Einen Umbau hat der Westen nötig: Das selbstgesteckte Ziel, RP-Online zu überholen, hat man immer noch nicht erreicht. Im April lagen die Düsseldorfer laut IVW mit 10.458.026 Visits deutlich vor dem Westen mit 7.104.320 Visits. Das Westen-Minus von 7,7 Prozentpunkten gegenüber März deutet zudem Handlungsbedarf an.
Mit dem Montags-Relaunch dürften die Umbauarbeiten, die beim Westen im Zuge des Wechsels von Katharina Borchert zu Spiegel-Online einsetzten, erst einmal abgeschlossen sein. Ob die größte Schwäche des Westens auch abgestellt wird, werden wir dann sehen: Die Kommentare. Für mich jedes Mal wieder ein Blick in die Abgründe des menschlichen Seins
Lali Puna
Der Ruhrpilot
NRW: Linkspartei NRW – Die Spitze des Wahnsinns..Süddeutsche
NRW II: E-Mail-Duell zwischen Pinkwart und Papke…FAZ
NRW III: Neue Chance für Rot-Rot-Grün…taz
NRW IV: SPD und Grüne steuern Bündnis mit Linken an…Welt
NRW V: SPD-Chef Gabriel wirft FDP einen „geheimen Plan“ vor…Der Westen
NRW VI: SPD und Grüne schielen nach links…Spiegel
Bochum: Verwirrspiel um Arbeitsplätze auf dem Nokia-Areal…Der Westen
Duisburg: Aus für Duisburger-Freiheit…RP online
Duisburg II: Krieger-Gruppe überrascht Duisburgs Politiker…Xtranews
Dortmund: Westspiel soll Betriebsräte gekauft haben…Der Westen
Dortmund II: Koalitionspoker in Dortmund…Der Westen
Herten: Wohnzimmer der Kulturen…Hometwohn Glory
Kultur: Dramatikerpreis Mülheim…Hamburger Abendblatt
Medien: WAZ: Wahlberichterstattung im ZDF ist mal Top und mal Flop…Pottblog
Internet: Google hört keine WLANs mehr ab…Netzpolitik
Roland Koch einsparen

Hessens Ministerpräsident Roland Koch will bei Bildung, Forschung und Kinderbetreuung sparen. Dabei gibt es viel bessere Möglichkeiten, die Ausgaben zu senken.
Eines vorweg: Ich habe fünf Jahre in Frankfurt gewohnt und Roland Koch kommt, obwohl in Frankfurt geboren, aus Sulzbach. Auf so einen „Vorortbub“ schaut man immer mit einer gewissen Arroganz hinab. Und jetzt weiter.
Dieser Sulzbacher-Bub will also bei Bildung, Forschung und Kinderbetreuung sparen. Dass das so ungefär das Blödeste ist, was man tun kann, muss nicht weiter erklärt werden.
Das gespart werden muss finde ich natürlich in Ordnung. Aber nicht da, wo Koch sparen will. Es gibt noch so viele Subventionen, die man getrost streichen kann.
Und natürlich kann man bei den teuren Strukturen, die sich Deutschland leistet, sparen. Zum Beispiel bei den Bundesländern. Brauchen wir so viele? Und brauchen wir sie überhaupt noch? In vielen Bereichen haben sie nicht mehr viel zu sagen. Der Bildungsbereich ist ihre Domäne und dort sind ganze Heerscharen von Verwaltungsleuten damit beschäftigt, all die unterschiedlichen Regeln, die sie schaffen, wieder zu harmonisieren, damit man mit einem Abi aus Bremen auch in Bayern studieren kann. In dem wichtigsten Bereichen, in dem die Länder noch eigenständig sind, verursachen sie vor allem Reibungsverluste.
Der Föderalismus ist ein teures Relikt aus vergangenen Zeiten. Würden nicht mit Amateurparlamenten ausgestattete Regionalverwaltungen, die es ja als Regierungsbezirke längst gibt, vollkommen ausreichen? Warum zwingt man Franken und Schwaben in einBundesland mit den Altbayern? Was haben Rheinländer und Westfalen miteinander zu tun? Was Nord- mit Südhessen?
Was haben wir davon, dass die Polizei in jedem Land ein anderes Wappen an der Uniform trägt und in den Gefängnissen verschiedene Standards gelten? Nichts? Nichts! Man könnte eine Menge Geld einsparen, in dem man Roland Koch und seine Kollegen einspart. Eine schlankere und kleinräumigere Verwaltung wäre preiswerter und effektiver. Und Roland Koch könnte wieder als Anwalt arbeiten. In Sulzbach. Im Schatten des Main-Taunus Zentrums.
VfL-Fans: „Ernst und Altegoer raus“
Ärger in Bochum: Fans fordern das Ende von VfL-Dauerpräsident Altegoer. Und Spekulationen über die Nachfolge gibt es auch schon.
Wie Jens vom Pottblog berichtet, hängen an diversen Brücken in Bochum Transparente, die den Rücktritt des VfL-Bochum Präsidenten Altegoer fordern. Auch Manager Ernst soll gehen.
Ein vor wenigen Tagen in der WAZ veröffentliche Text des Schriftstellers Frank Goosen, in dem er die Rückgabe des Vereins an die Fans forderte, löste indes Spekulationen aus. Lukas von Coffee & TV interpretierte Goosens Text als dessen Bewerbung für das Präsidentenamt des VfL. Es scheint wieder spannend zu werden an der Castroper Straße – wenn auch nicht im Stadion
Stereo Total
Stereo Total, Samstag, 15. Mai, 21.00 Uhr, Gebäude 9, Köln
Der Ruhrpilot
NRW: SPD-Linkskurs vergrätzt die FDP…Handelsblatt
NRW II: In NRW-FDP bricht offener Machtkampf über Ampel aus…Der Westen
NRW III: Leise Revolte der Sozialliberalen…Süddeutsche
NRW IV: FDP will keine Ampel, aber vielleicht auch doch…Stern
NRW V: FDP in NRW streitet über eine Ampel-Koalition mit SPD und Grünen…Pottblog
NRW VI: SPD und Grüne ignorieren Absage…Spiegel
Ruhr2010: Schacht- und Schandzeichen…Der Westen
Bochum: Thementag zu Zwangsarbeit…Bo Alternativ
Theater: Goerdens letzte Bochumer Inszenierung…Der Westen
Ruhrgebiet: Streetart im Pott…Kueperpunk
Online: Wie der Schmutz ins Internet kommt…Kontextschmiede
Kirchentag: Der gekreuzigte Penis…taz
Liberale Verantwortungslosigkeit
Andreas Pinkwart? Der starke Mann der FDP heißt Papke und der ist ein guter Taktiker. Das Land ist ihm egal.
Eine rot-rot-grüne Koalition ist im Bereich des Möglichen und es war gut, als FDP-Chef Pinkwart in den vergangenen Tagen auf SPD und Grüne zugegangen ist. OK; so ganz hat man ihm die neue Offenheit nicht angekauft, aber auch als SPD und Grüne erklärten, auch mit der Linkspartei sprechen zu wollen, wurde das Gesprächsangebot von den Liberalen nicht gleich zurückgezogen. Pinkwart erklärte, die FDP sei zu Gesprächen bereit, wenn eine Koalition mit der Linkspartei ausgeschlossen werden würde – Gespräche allein waren auf einmal kein Verweigerungsgrund mehr.
Diesen Hauch von Vernunft hat Papke mit seiner Crash-Strategie zunichte gemacht. Papke, einer der vielen Musterliberalen in NRW, die Zeit seines Lebens von Staatsknete lebten, ließ Pinkwart auflaufen: Keine Gespräche mit Grünen und SPD.
Papke exekutiert den Willen von Guido Westerwelle, dessen Verhältnis zu Pinkwart ohnehin nicht allzu gut ist. Westerwelle und Papke wollen rot-rot-grün in NRW. Sie hoffen, dass sich die FDP in der Opposition profilieren kann. Und sie wollen Grüne und SPD schwächen – denn das Rot-Rot-Grün in NRW zum Erfolgsmodell wird, nimmt kaum jemand an. Viele Grüne und Sozialdemokraten sind sich sicher, ein solches Bündnis würde eine Legislaturperiode nicht überstehen. Für das Land NRW wäre ein solche Phase mit kurzlebigen Koalitionen und einer Regierungsbeteiligung der Linkspartei verheerend. Aber das ist Papke egal. Ihm geht es um seine Partei, um sein Pöstchen. Papke – ein geschickter Stratege ohne jedes Verantwortungsgefühl.
Richard Dawkins: Von Tigern und Brillen
Der britische Biologe und Religionsgegner Richard Dawkins erklärt die Auswirkungen der Technik auf die Evolution anhand der Erfindung der Brille.
