
Mindestens 85 Tote, darunter 13 GIs und zahllose Verletzte: Die Bilanz des Anschlags des Islamischen Staates am Flughafen von Kabul ist verheerend. Und er gibt einen Vorgeschmack auf das, was dem Westen droht.
Schwäche hat in postheroischen Gesellschaften einen guten Ruf. Wer schwach ist und sich zu seiner Schwäche bekennt, gilt als reflektiert und sensibel. Im Rest der Welt ist das anders: Da ist Schwäche nur ein Zeichen von Schwäche und die wird ausgenutzt. Der Westen hat sich in Afghanistan als schwach und dumm erwiesen. Als dumm, weil er für den Krieg in 20 Jahren keine übergreifende, langfristige Strategie entwickelt hat und wohl auch nicht entwickeln wollte. Und als schwach, weil er den Krieg verloren hat.









