Die PARTEI gedenkt Michael Kühnen: Für die Volksgesundheit – gegen AIDS

Michael Kühnen. Screenshot aus der NDR-Dokumentation "Neonazis, die Männer lieben",
Michael Kühnen. Screenshot aus der NDR-Dokumentation „Neonazis, die Männer lieben“,

Am Montag, den 25. April gedenkt die Partei für für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische, kurz Die PARTEI, dem an diesem Tag vor 25 Jahren an AIDS gestorbenem schwulen Nazi-Führer Michael Kühnen.  Um 18.00 Uhr findet unter dem Motto  „Für die Volksgesundheit – gegen AIDS“ eine entsprechende Veranstaltung an der Katharinentreppe gegenüber dem Dortmunder Hauptbahnhof statt. Die Dortmunder Nazis stehen in der Tradition Kühnens, sowohl die lokale Nazi-Ikone Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt als auch der Bundesvorsitzender der auch in Dortmund aktiven Partei Die Rechte hielten Kühnen bis zuletzt die Stange.

NRW: Landesregierung gesucht

Hannelore Kraft Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Roberto Pfeil
Die nette Hannelore Kraft Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Roberto Pfeil


Egal ob Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) oder Innenminister Ralf Jäger (SPD): Was immer auch in Nordrhein-Westfalen geschieht, diejenigen, die an der Regierung sind, wollen für  nichts im was im Land geschieht die Verantwortung übernehmen.

Auch im sechsten Jahr ihrer Regierungszeit ist Hannelore Kraft nicht bereit, auch nur einen Teil der  Verantwortung für die wirtschaftliche Misere im Land zu übernehmen. Dass NRW als einziges Bundesland 2015 keinerlei Wirtschaftswachstum vorzuweisen habe, läge nicht an der Politik der Landesregierung, sondern vor allem an weltwirtschaftlichen Entwicklungen und der Energiewende. Nun wolle man “ analysieren und gegensteuern“.  

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Keine Huren mehr am Straßenrand

Protest gegen Straßenstrich-Verbot Foto: Barbara Underberg
Protest gegen Straßenstrich-Verbot Foto: Barbara Underberg


Vor fünf Jahren schloss Dortmund seinen Straßenstrich. Im gesamten Stadtgebiet wurde Straßenprostitution verboten. War die radikale Maßnahme erfolgreich?

Es ist ein kalter und grauer Frühlingsmorgen. Auf der Mallinckrodtstraße stehen die Männer vor Zockerbuden und Cafés, schlagen die Zeit tot oder warten auf dem Arbeitsstrich darauf, dass ihnen jemand für ein paar Euro einen Job für den Tag anbietet. „Gleich da vorne an der Bornstraße“, sagt Bastian Pütter, der Chefredakteur des Dortmunder Obdachlosenmagazins Bodo, „war früher der Junkiestrich. Da standen an die hundert heroinabhängige Prostituierte und warteten auf ihre Freier.“ In der ganzen Gegend rund um den Nordmarkt und die Mallinckrodtstraße hätte es Straßenprostitution gegeben und das schon immer: „Bereits vor 100 Jahren war das so. Prostitution in der Nordstadt gab es immer“. Seitdem 2011 in der gesamten Stadt die Straßenprostitution verboten worden wäre, sei die Zahl der Frauen und Männer, die auf der Straße anschaffen, stark zurückgegangen. „Ein paar sieht man manchmal noch auf kleinen Plätzen in der Seitenstraße stehen, aber es sind nicht mehr viele.“

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