Der Ruhrpilot

Im alten Georg-Melches-Stadion. Quelle: Wikipedia Lizenz: gemeinfrei
Im alten Georg-Melches-Stadion. Quelle: Wikipedia Lizenz: gemeinfrei

Debatte: Unfassbar, wie weit der Drang nach Medienpräsenz geht… Focus

Politik: „Davon können gemeine Arbeitnehmer nur träumen“… Handelsblatt

NRW: Rockergruppen haben starken Zulauf… Westfälische Nachrichten

Essen: Georg-Melches-Stadion – Wurde Asbest fachgerecht entsorgt?… Der Westen

Bochum: „Leben des Brian“-Vorführung landet vor dem Amtsgericht… Der Westen

Duisburg: Neudorfer Flüchtlingshilfe gegründet… Der Westen

Gelsenkirchen/S04: Zukunft von Heldt weiter offen – Kommt Heidel aus Mainz?… Kicker

Dortmund/BVB: Schmelzer fehlt BVB-Trainer Tuchel bei Rückkehr nach Mainz… Der Westen

Dortmund/TV: Tatort- „Kollaps“ läuft Sonntag… RuhrNachrichten

Umland: Beitragsservice ist in Warstein schneller als das Sozialamt… Der Westen

Umland: Kölner Internetwoche – Wie werden wir eine digitale Gesellschaft?… Die Welt

Frühstück für Dortmund

malak
Flüchtlingskinder: 
Dortmund sucht Gastfamilien…Welt
Westfalenpark:
Florianturm öffnet für Weihnachtsfeier…Der Westen
Nordstadt: Das sind die Pläne für die Albertus-Magnus-Kirche…Der Westen
Gasometer: Abschied von einer Landmarke…Nordstadtblogger
Flüchtlinge: Uni-Gebäude wird Ersatzunterkunft für Flüchtlinge…Radio91.2
BVB: Die Vorbereitung aufs BVB-Spiel in Mainz beginnt…Ruhr Nachrichten

Dortmund – 8000 feiern Rise Against aus Chicago

michalak

Dortmund war gestern der letzte Halt der amerikanischen Hardcore-Punk-Band aus Illinois, zumindest auf deutschem Boden und für dieses Jahr.

Im Rahmen ihrer großen World-Tour, die sie am Freitag weiter nach Finnland führen wird, brachten Rise Against die Westfalenhalle1 am Dienstagabend zum Beben. Mit im Gepäck hatten sie natürlich ihr aktuelles Album The Black Market, das im Juli letzten Jahres erschien und sich elf Wochen auf Platz 1 der deutschen Album-Charts halten konnte.

michalak

Noch bevor Frontmann Tim McIlrath, Joe Principe ( beide Mitgründer der  Band 1999) Brandon Barnes und Zach Blair die Bühne betraten, war die Stimmung schon bombastisch und die Fans voll eingestimmt. Die Vorband Refused  aus Schweden schien wohl den richtigen Ton beim Publikum getroffen zu haben und gespannt wartete man nun auf den Auftritt der “Chicagoer”.

Und wie man es von Rise Against gewohnt ist, die sich neben ihrer Musik immer wieder gegen Rassismus und für den Tierschutz einsetzen, liefern die Jungs eine grandiose Live-Show ab – da hüpft das Punkrock-Herz vor Freude !

Galerie

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Frühstück für Dortmund

Ausstellung mit einem Commodore PET in Oak Ridge Tennessee 1983 Foto: Frank Hoffmann Lizenz: Gemeinfrei
Ausstellung mit einem Commodore PET in Oak Ridge Tennessee 1983 Foto: Frank Hoffmann Lizenz: Gemeinfrei


Psychokram:
Erstes Wohnheim für PC-süchtige Jugendliche…WDR
Hacheney: „Durch unser Tor sind schon 107 000 Flüchtlinge gegangen“…Bild
Innenstadt: Katharinentreppe wird Werbeplakat…Radio91.2
Museum: Tower-Simulator – Dasa bekommt ein spektakuläres Spielzeug…Der Westen
BVB: Fast 100 Schalke-Fanclubs unterstützen den Derby-Boykott…Der Westen
BVB: Thomas Tuchel trifft auf seine alte Liebe Mainz…90Min
BVB: Entwarnung bei Roman Bürki…Ruhr Nachrichten

Welcome Back – Simply Red live in Dortmund und Köln

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Foto Veranstalter

Die wohl bekannteste britische Soul-Pop-Band Simply Red kündigte im November letzten Jahres, anläßlich ihres 30-jährigen Bestehens und genau 30 Jahre nach ihrem Debütalbum Picture Book, nicht nur für diesen Herbst eine große Welcome-Back-World-Tournee an “The Big Love-Tour 2015”, sondern präsentierte ihren Fans nach acht Jahren ein brandneues Studio-Album mit dem ebenfalls sehr schönen Namen Big Love. Das Album, auf dem Frontman und Sänger Mick Hucknall, zusammen mit seinen zahlreichen Musikern, zwölf neue Songs aufgenommen hat, erschien dann im Juni diesen Jahres und ist der erneute Beweis dafür, dass die Verschmelzung von Soul und Pop ein wahrer Hörgenuss sein kann und dass der britische Sänger mit den roten Haaren seinen amerikanischen Soulkollegen wie gewohnt in nichts nachsteht.

Nachdem Hucknall im Oktober 2007 in einer Erklärung bekannt gab, dass das zehnte Album Stay das letztes Werk der Gruppe bleiben werde und Simply Red sich 2010 in einer achtmonatige Welttournee mit 78 Konzerten unter dem Motto Farewell – The Final Show von seinen Fans verabschiedet hat, ist es eine ganz besondere Freude, sie so unerwartet wieder live erleben zu dürfen.

Ab dem 29.Oktober werden Simply Red für zehn Konzerte nach Deutschland kommen und laden im Rahmen dessen am 06.11.2015 in die Dortmunder Westfalenhalle 1 und am 08.11.2015 in die Lanxess Arena nach Köln ein.  

Tickets für beide Termine gibt es unter www.eventim.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Informationen gibt es auf folgenden Veranstalterseiten : Dirk Becker Entertainment

und Marek Lieberberg Konzertagentur.

Dortmund: Eisadler mit Sieg und Niederlage

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Das erste von zwei Heimspielen an diesem Wochenende führte mit den Luchsen aus Lauterbach einen der Mitfavoriten auf die Teilnahme an der Meisterrunde ins Adlernest. Die Partie beginnt auf Augenhöhe, die Gäste zunächst wacher.

Einen Fehler im Spielaufbau nutzt Miroslav Hantak nach gut drei Minuten zum 0:1. Die Blaugelben reagierten mit wütenden Angriffen, schließlich war es Jiri Svejda, der in dieser Drangphase den Ausgleich markieren konnte (6. Minute). Wenig später, die Eisadler in Überzahl. Über Potthoff kommt der Puck an die blaue Linie zu Niko Bitter, der Kapitän zieht sofort ab, Sebastian Licau hält die Kelle in den Schuss und fälscht unhaltbar zum 2:1 ab (10.). Die Hausherren nun mit Oberwasser. Potthoff auf Kuchnia, der zum doppelten Svejda – 3:1 nach annähernd 13 Minuten. Knapp zwei Minuten vor der ersten Pause dann ein Lebenszeichen der Gäste: Jens Feuerfeil verkürzt auf 3:2. Doch einen hat der dreifache Svejda in diesem Drittel noch im Köcher: 45 Sekunden vor der Sirene überrascht er den Gästekeeper mit einem verdeckten Schuss – 4:2 der Spielstand nach dem ersten Abschnitt.

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Frühstück für Dortmund

ISIS Quelle: Youtube
ISIS Quelle: Youtube


Vortragsreihe:
„Salafismus als Jugendkultur“…Nordstadtblogger 
Ausbildung: Diese Dortmunderin hat den besten Prakti-Job der Welt…Der Westen
IT: Dokom-Kundin erhält Horror-Rechnung nach Hacker-Angriff…Der Westen
Subrosa: Musik statt Fussball…Coolibri
DEW21: Gasometer wird gesprengt…Radio91.2
BVB: 2:2-Testspielremis beim 1. FC Magedeburg…Goal
BVB: „Jugendspieler haben sich gut eingefügt“…Ruhr Nachrichten

Dunkles Deutschland – Die Front der Fremdenfeinde

Nazis-Demonstration gegen Kriminalität in Dortmund
Nazis-Demonstration gegen Kriminalität in Dortmund

Für AfD-Vize Alexander Gauland sind die Anhänger von PEGIDA „natürliche Verbündete“. Für Rechtsextremismusforscher Hajo Funke von der FU Berlin hat PEGIDA die Atmosphäre in Deutschland nachhaltig verändert: „Der rassistische Protest entwickelt sich zu einem Extremismus der Mitte. Das heißt: Neonazis und vermeintlich besorgte Bürger vereinen sich im Hass auf alles Fremde.“ Und Bernd Oehler, Pfarrer aus Meißen, sieht in dem durch PEGIDA verursachten Klimawandel eine Ermutigung für die Täter, die Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte begehen – so wie in seiner Stadt. Unterdessen ist es für NPD-Bundesorganisationsleiter Sebastian Schmidtke ein „Erfolg“, wenn Flüchtlingsunterkünfte brennen, weil dann vorerst keine Flüchtlinge in die Stadt kommen können.

Sie alle kommen in der ARD-Dokumentation „Dunkles Deutschland“ zu Wort, einer Geschichte hinter den aktuellen Ereignissen.

Die Autoren Jo Goll, Torsten Mandalka und Olaf Sundermeyer skizzieren in ihrem Film die gezielte Eskalation der fremdenfeindlichen Stimmung in Teilen der Bevölkerung durch rechtspopulistische und rechtsextremistische Gruppierungen. Sie rekonstruieren das gesellschaftliche Klima an vier Orten in Deutschland (Ost/West), in denen Flüchtlingsunterkünfte gebrannt haben (Dortmund/Witten, Nauen in Brandenburg, Reichertshofen in Oberbayern und Meißen im Elbtal). Dabei steht Meißen im Mittelpunkt ihrer Nahaufnahme, mitten im Wahlkreis von Bundesinneniminister Thomas de Maiziere. Von hier kommen drei der Mitbegründer von PEGIDA, und hier marschiert die rassistische „Initiative Heimatschutz“ („Asylanten jagen“) im Schulterschluss mit AfD und NPD. Unterdessen duckt sich die Lokalpolitik ab, der CDU-Landrat sieht „keine rechten Umtriebe“. Rechtsextremismusforscher Funke diagnostiziert für Meißen deshalb eine „Herrschaft des Mobs“.

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