„The Darkness“ geben Konzert in der Zeche Bochum

Foto Veranstalter
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Die britische Glamrock-Band The Darkness meldete sich 2012 nach sieben Jahren Pause mit dem großartigen Comeback-Album „Hot Cakes“ zurück und wurde damit umgehend wieder zur bedeutendsten Hardrock-Formation Großbritanniens.

Im Juni letzten Jahres legte die Band mit „Last of Our Kind“ den Nachfolger vor, der in fast allen Nationen ähnlich erfolgreich war wie sein Vorgänger. Im Zuge ihrer ausgedehnten Welttournee kommen The Darkness zwischen dem 19. Januar und 1. Februar für sechs Konzerte in Stuttgart, München, Berlin, Köln, Bochum und Hamburg nach Deutschland.

Ihre Bandgeschichte liest sich wie eine klassische Rock-Oper.

Im Jahr 2000 von den Brüdern, Gitarrist Dan Hawkins und Sänger Justin Hawkins, Bassist Frankie Poullain und Schlagzeuger Ed Graham im britischen Lowestoft gegründet, findet sich unm die vier Musiker schnell eine große Fangemeinde und ihr Debütalbum „Permission To Land“ (2003) schießt sie sozusagen über Nacht in den Rockhimmel.

Mit drei Millionen verkauften Alben und drei gewonnenn BRIT Awards (2004) werden zu einer der größten Bands ihrer Zeit.

Doch die Zerwürfnisse untereinander, Alkohol und Drogen führten bereits ein Jahr nach der Veröffentlichung ihres zweiten Albums „One Way Ticket to Hell …and Back“ (2005) zur Auflösung der Band.

2010 kam es zur Versöhnung der beiden Brüder und so ging es mit den Urmitgliedern, Bassist Frankie Poullain und Drummer Ed Graham 2011 zurück ins Studio. Innerhalb weniger Sessions entstanden die Grundzüge des Albums „Hot Cakes“. Seither ist das Quartett nicht mehr wegzudenken aus dem globalen Hardrock-Olymp. Sie touren ebenso fleißig wie in ihren Anfangstagen und verzücken die Rockgemeinde mit unnachahmlich schweißtreibenden Shows. Seit letztem Jahr allerdings mit Rufus Tiger Taylor am Schlagzeug.

Karten für alle sechs Deutschlandtermine gibt es unter www.mlk.com.

Karten für den 31.01.2016 in der Zeche Bochum gibt es unter www.kingstar-music.com und bei Eventim.

Index: Keine flotten Teens an Karfreitag

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Darf “ Leben des Brian an Karfreitag“ gezeigt werden? Über den Monty-Python Film gibt es seit Jahren einen Streit in Bochum,  der bald höchstrichterlich entschieden werden könnte. Doch der „Brian“ ist nicht der einzige Film der auf dem Index steht. Der schleswig-holsteinische Landtagsabgeordnete   Patrick Beyer (Piraten) hat die Liste der verbotenen Filme veröffentlicht. 

Aus kaum mehr nachzuvollziehenden Gründen gelten die Gefühle von Gläubigen in Deutschland mehr als die von Fußballfans, glühenden Anhängern einer der zahlreichen politischen Ideologien oder ethnischen Minderheiten wie den Ostfriesen. Während Anhänger von Borussia Dortmund, der Sozialdemokratie oder Tee trinkende Küstenbewohner damit leben müssen, an jedem Tag des Jahres verspottet und verhöhnt zu werden, wird auf die

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Manowar kommen für sechs Konzerte nach Deutschland

2016 Gods And Kings World Tour Poster_no trim_FINAL 2Ab kommenden Freitag touren die legendären Begründer des True Metal durch Deutschland. Tourauftakt ist am 22.01.2016 in Hannover und im Rahmen ihrer aktuellen Welt-Tournee werden Manowar am 30.01.2016 auch im ISS DOME in Düsseldorf Halt machen.

Manowar wurden 1980 von Joey DeMaio (Bass) und Ross „the Boss“ Friedman (Gitarre) in New York gegründet. Das Quartett war zwei Jahre später mit Eric Adams (Gesang) und Donnie Hamzik (Schlagzeug) komplett und sie veröffentlichten ihr erstes Album Battle Hymns.

Zwei Jahre später erschien bereits Album Nummer 4 – Sign of the Hammer, worauf im Frühjahr 1986 ihre Hail to Europe Tour folgte, auf der Manowar erstmals als Headliner auftraten.

Bis heute können sie auf zwölf Studioalben zurückblicken, anlässlich ihres 25. Jubiläums veröffentlichten sie im März 2014 Kings of Metal von 1988 als neu aufgelegtes Doppelalbum Kings of Metal MMXIV.

Auf ihrer aktuellen und gleichnamigen “Gods And Kings World Tour 2016”, auf der Eric Adams, Donnie Hamzik, Karl Logan und Joey DeMaio zur Zeit unterwegs sind, werden sie natürlich das neue Album feiern und darüber hinaus das anstehende Jubiläum des Gods Of War Albums, das 2007 auf den Markt kam. Aber auch viele andere Klassiker und besondere Überraschungen hält das Quartett für seine Fans bereit.

Tickets für alle 6 Deutschland-Shows der Manowar World Tour 2016 gibt es hier.

Weitere Informationen gibt es unter:

www.manowar.com und unter  www.lb-events.de !

Zombieshow: Lulu – Eine Mörderballade am Theater Oberhausen

Lulu – Eine Mörderballade am Theater Oberhausen (Foto: Birgit Hupfeld)
Lulu – Eine Mörderballade am Theater Oberhausen (Foto: Birgit Hupfeld)

So lebendig wie am Theater Oberhausen sind die Zombies nirgends sonst im Ruhrgebiet. Herbert Fritsch brachte sie einst mit Nora hierher und nun bevölkern sie wieder die Bühne – diesmal eine verlassene Fleischerei. Allerdings nicht mit Ibsen und in der Regie des Belgiers Stef Lernous. Gegeben wird „Lulu – eine Mörderballade“; nicht von Frank Wedekind, sondern von den Tiger Lillies und nur sehr frei nach Wedekind.
Es wird gesungen, nur sehr wenig gesprochen und etwas getanzt. Irgendwie ist das also Musiktheater,
vielleicht ein bisschen Musical, aber doch viel mehr eigentlich ein bebildertes Konzeptalbum. Was die Tiger Lillies da komponiert und getextet haben,

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Marek Lieberberg: „Ich werde Rock am Ring weiter veranstalten“

Marek Lieberberg spricht beim Eurosonic Noorderslag mit Allan McGowan
Marek Lieberberg spricht beim Eurosonic Noorderslag mit Allan McGowan

Groningen/Niederlande Das Showcase und Musikkonferenz Festival Eurosonic Noorderslag ist das erste große Branchentreffen im Jahr. Konzertveranstalter Marek Lieberberg nutzte dies gestern, um dem Fachpublikum seine Sicht auf die Auswirkungen seines überraschenden Wechsel vom deutschen Veranstaltungs-Marktführer CTS/Eventim zum Wiedereinsteiger Live Nation darzustellen. Dabei ging es auch um die Zukunft des größten deutschen Rock-Festivals, dem Rock am Ring. Die ist weiter ungewiss, doch für 2016 gilt:

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Das Konzert von Steven Wilson in der Jahrhunderthalle Bochum

michalak_wilsonNeben seinen zahlreichen anderen großartigen Musikprojekten ist der britische Musiker, Produzent, Toningenieur, Gitarrist und Keyboarder Steven Wilson auch als Solokünstler unterwegs.

Im März letzten Jahres brachte er sein viertes Soloalbum Hand. Cannot. Erase. auf den Markt, das einschlug wie eine Bombe. Es ist ein sehr nachdenklich stimmendes Konzeptalbum um eine Frau, die sehr lange verstorben und unbemerkt in ihrer Wohnung liegt. Er schreibt es aus weiblicher “Perspektive” und setzt dabei verstärkt auf elektronische Komponenten.

Wie sein Werk The Raven That Refused to Sing (And Other Stories) zwei Jahre zuvor, erreicht es Platz 3 der deutschen Charts und ist, laut vieler Kritikerstimmen, eines der besten Alben, die uns das Jahr 2015 beschert hat.

Die darauffolgende Tour, die am 12.03.2015 in Cambridge ihren Auftakt hatte, führte Wilson bereits durch zahlreiche Länder und Städte in der ganzen Welt und war und ist zum größten Teil ausverkauft.

Und auch die Nachfrage nach den Terminen seiner Hand. Cannot. Erase. -Tour 2016die bis Juli schon bekanntgegeben wurden, ist ungebrochen hoch. 

Gestern Abend stand Steven Wilson in der Jahrhunderthalle in Bochum auf der Bühne und es war schon sein Zusatzkonzert für uns, da das heutige ( am 15.01.2016 ) bereits nach kurzer Zeit ausverkauft war.

Es war ein sehr emotionaler Abend.

Statt einer Vorband sorgte ein Intro für die richtige leicht düstere und atmosphärische Stimmung, die im Publikum schnell zu einer andächtigen Stille führte.

Punkt 20 Uhr betrat Steven Wilson dann mit seiner Tourband die Bühne, die von nun an Raum für Steven Wilsons bewegende und endlos erscheinende Songs bot.

Er spielte ein wunderbares Set, im dem er vor allem sein Konzeptalbum nicht nur musikalisch, sondern auch visuell gelungen umsetzte. Aber auch ältere Songs fanden ihren Platz.

Das Konzert heute Abend in Bochum ist ausverkauft.

Weitere Informationen unter www.prime-entertainment.de.