#Adventskalender #15

Sondaschule - die Partyraketen aus dem Ruhrgebiet
Sondaschule - die Partyraketen aus dem Ruhrgebiet
Sondaschule – die Partyraketen aus dem Ruhrgebiet

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 15: Sondaschule. Zwischen Ska und Punk haben sich dieses Musiker-Kollektiv aus Mülheim und Oberhausen aufgestellt und seit ihrem ersten Konzert im Jahr 2002 haben sie sich zu einer festen Institution etabliert. Mit Remmidemmi und guter Laune liefert diese Band liefert ihre Fangemeinde Ska-Musik und Spaß-Punk am Stück ab. So wird quasi im Handumdrehen eine Party nach der anderen abgefeuert. Neuerdings mehren sich die gesellschaftskritischen Töne in ihren Songs.

Weiterlesen

#Adventskalender #14

Chris Riza - der Mann mit dem Zylinder feiert schon Weinachten / Fotocredit: Björn Hnida
Chris Riza - der Mann mit dem Zylinder feiert schon Weinachten / Fotocredit: Björn Hnida
Chris Riza – der Mann mit dem Zylinder feiert schon Weinachten / Fotocredit: Björn Hnida

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 14: Chris Riza. Der Mann, der eigentlich Architekt ist, kommt mit einem extra komponierten Weihnachtssong um die Ecke. „(I wish you) A Merry Christmas And A Happy New Year“ singt Chris Riza. Normalerweise ist er als Gitarrist bei der Psychedelic-Beat-Band „The Cheeks“ unterwegs. Und: Die Hälfte aller Einnahmen von dieser Single spendet der Dortmunder Musiker an das Straßenmagazin bodo.

Weiterlesen

#Adventskalender #13

Alex Schwers - einer der nettesten Musiker aus dem Ruhrgebiet / Foto: Mirja Nicolussi
Alex Schwers - einer der nettesten Musiker aus dem Ruhrgebiet / Foto: Mirja Nicolussi
Alex Schwers – einer der nettesten Musiker aus dem Ruhrgebiet / Foto: Mirja Nicolussi

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 13: Alex Schwers. Dieser freundliche Tausendsassa und Abba-Fan kommt aus Gladbeck. Er ist Schlagzeuger und einer der wichtigsten Festivalveranstalter im Ruhrgebiet. Mit vielen Bands hat Alex Platten aufgenommen und Konzerte gespielt, beispielsweise Rasta Knast, Hass, Knochenfabrik, Jeff Dahl Group, Die Mimmi’s, Eisenpimmel, Gunter Gabriel, Deichkind, Wizo, Chefdenker oder dem Freejazz-Projekt Frustice. Seine wichtigste Band aber sind die Punkrock-Ikonen Slime.

Weiterlesen
Werbung


Offener Brief von Nick Cave gegen die BDS-Bewegung

Nick Cave - klare Worte für mehr Toleranz / Foto: Steve Parke
Nick Cave - klare Worte für mehr Toleranz / Foto: Steve Parke
Nick Cave – klare Worte für mehr Toleranz und Demokratie / Foto: Steve Parke

Im November 2017 spielte Nick Cave in Tel Aviv mit seiner Band The Bad Seeds ein Konzert und bekam, wie schon viele Künstler vor ihm, massive Kritik von Anhängern der BDS-Bewegung. Diese Gruppierung setzt sich für einen radikalen kulturellen Boykott Israels ein, vor allem wegen der Besetzung palästinensischer Gebiete – und ist bei den Ruhrbaronen schon oft thematisiert worden. In England zieht die BDS-Bewegung immer weitere Kreise und setzt Künstler, die in Israel auftreten, öffentlich unter Druck.

Weiterlesen

#Adventskalender #12

Juliet Sikora - an den Turntables gibt sie den Takt vor / Foto: Fallstaff Photographie
Juliet Sikora - an den Turntables gibt sie den Takt vor / Foto: Fallstaff Photographie
Juliet Sikora – an den Turntables gibt sie den Takt vor / Foto: Fallstaff Photographie

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band, DJ oder Einzelkünstler/in aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 12: Juliet Sikora. Diese Dancefloor-Queen ist tief verwurzelt in der House & Tech-House-Landschaft, auf dem diesjährigen Juicy Beats Festival war ihr Set eine feste Größe im Programm. Seit ihrer ersten Veröffentlichung steht die Dortmunderin für energetische, hochgradig tanzflächentaugliche Produktionen, die in der Electro-Szene immer wieder für Aufsehen sorgen. Im nächsten Jahr feiert sie ihr 20-jähriges DJ-Jubiläum.

Weiterlesen

#Adventskalender #11

Herbert Grönemeyer - der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst und weil er verdrängt // Foto: Antoine Melis
Herbert Grönemeyer - der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst und weil er verdrängt // Foto: Antoine Melis
Herbert Grönemeyer – der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst und weil er verdrängt // Foto: Antoine Melis

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 11: Herbert Grönemeyer. Er ist als Mensch ein Gigant, als Musiker wird er von seinem Publikum sehr verehrt und als sozial-politisches Gewissen gehört Herbert zu einem der wichtigsten Meinungsführer in Deutschland. Kürzlich hat der Sänger im podcast mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ fünf Stunden und 15 Minuten (!!!) geredet – ein wirklich atemberaubendes Ton-Dokument. Denn der überzeugte Ruhrgebietsmensch redet mit viel Wärme über Deutschland, über soziale Verantwortung und wie seiner Ansicht nach eine Gesellschaft auszusehen hat. Er nimmt den Zuhörer ganz nah mit in sein Leben.

Weiterlesen

#Adventskalender #10

Eisenpimmel - die Satire-Kings aus Duisburg
Eisenpimmel - die Satire-Kings aus Duisburg
Eisenpimmel – die Satire-Kings aus Duisburg

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 10: Eisenpimmel. Sie sind Kulturbotschafter ihrer Heimatstadt Duisburg und datieren ihre Historie bis in die tiefsten Achtziger zurück. Die ersten Fossilienfunde lassen sich jedoch zuverlässig erst zu Beginn der Neunziger Jahre sichern. Das in Punkrock-Kreisen geschätzte Plastic Bomb-Label (stammt ebenfalls aus Duisburg) veröffentlichte 1995 mit der Katalognummer Sieben eine EP mit vier Klassikern, die nicht nur von Trash-Gourmets und Plattensammlern geschätzt werden. Schon der Titelsong „Komm Mal Lecker Unten Bei Mich Bei“ mit seinem fröhlich schunkelnden Polkatakt ist ein Evergreen der besonderen Art, der 1970er Jahre Schlager, den Untenrum-Humor der drei Besoffskis und das typisch Kumpelhafte des Ruhrpott-Punks vereint.

Weiterlesen
Werbung


#Adventskalender #9

Extrabreit: seit 40 Jahren am Ball / Fotocredit: Anna Maria Erkeling

Extrabreit: seit 40 Jahren am Ball / Fotocredit: Anna Maria Erkeling

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 9: Extrabreit. Sie verspotteten die Polizei, zündeten die Schule an und besangen düster den Tod des Präsidenten. Sie ließen auf Partys den Flieger abheben, wollten mit Annemarie Geschlechtsverkehr, beschworen die Wonnen der Kleptomanie und die Abgründe des Kokains: Ende der 1970er entdeckten fünf Jungs aus Hagen die Schönheit der 3-Minuten-Gitarrenhymne mit rotzig-subversiven Texten und eroberten bald darauf damit die Charts: Extrabreit, die Erfinder des deutschsprachigen Pop-Punks.

Weiterlesen

#Adventskalender #8

Veysel - Rap aus Essen-Altendorf
Veysel - Rap aus Essen-Altendorf
Veysel – Rap aus Essen-Altendorf

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 8: Veysel. Dieser Rapper hat eine mächtig bassige Stimme, mit der er spielt, mit der er im einen Moment Melodien singt und im nächsten harte Ansagen macht. Eine Stimme mit markantem Sound, die einen in ihren Bann zieht und dafür sorgt, dass man diesem 34-Jährigen zuhört, wenn er spricht – und das ist längst nicht alles: Nach drei Veröffentlichungen in den Top 30 der deutschen Charts hat er mit der Schauspielrolle des Abbas Hamady in der Erfolgsserie »4 Blocks« unlängst auch seine schauspielerischen Qualitäten unter Beweis gestellt.

Weiterlesen

#Adventskalender #7

Dunklen Horrorjazz spielen Bohren & der Club of Gore

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 7: Bohren & der Club Of Gore, das ist wie maximale Langsamkeit um Mitternacht. Denn die Band Bohren & der Club of Gore macht sehr intensive und schwer einzuordnende Musik. Sie spielen eine Art düsteren Zeitlupen-Jazz mit der Haltung einer Doom-Metal Band. Ihre misstrauische, als auch sture, aber stets von leisem Humor durchtränkte und geerdete Attitüde lässt die Band in einem einzigartigen Glanz erscheinen. „Wir wollten sperrig sein, und sind sperrig“, sagt Saxophonist Christoph Clöser über das Selbstverständnis der Band mit dem Heimathafen Mülheim an der Ruhr.

Weiterlesen