Anti-Israel-Demo in Bochum am 18. Oktober. In Dortmund werden sich solche Szenen nicht wiederholen. (Foto: Roland W. Waniek)
Die Polizei in Dortmund hat drei Anmeldern von weiteren Versammlungen mit Bezug zu dem terroristischen Angriff der Hamas auf Israel und dem Krieg im Nahen Osten beschränkende Verfügungen für eine Versammlung am Freitag und zwei Versammlungen am Samstag in der Dortmunder Innenstadt übermittelt.
„Das Grundgesetz des Bundesrepublik Deutschland schützt friedliche Versammlungen. Gegen Israel und generell gegen jüdisches Leben gerichtete Aggressionen und Anstachelungen zu Hass und Gewalt lässt die Polizei nicht zu“, sagte heute Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange.
Tarik Süleymann S Foto: Internetauftritt von Tarik Süleymann S.
Islamische Terroristen, gerne auch mal als „Kämpfer“ oder „Aktivisten“ umschrieben, werden nicht nur von zu vielen idealisiert, sondern einige machen sich auch auf, es ihnen gleich zu tun. Hamas, Hizbollah und Islamischer Staat, sie alle haben reichlich Anhänger. Auch auf deutschem Boden. Doch für Jihadisten und Islamisten, die Jihadisten und Islamisten bleiben wollen, haben wir keine Rezepte. Auch in anderen Ländern sind viele Versuche schlicht gescheitert.
Die Idee von Deradikalisierung, die in den letzten Jahren erhebliche Mittel verschlungen hat, setzt auf die Gedanken von Integration und Resozialisierung. Dabei wird jedoch wenig erwähnt, dass diese Programme freiwillig sind und allenfalls zur Auflage gemacht werden können. Sitzt der Delinquent ein, sind sie noch relativ beliebt, weil sich Täter davon Vorteile erhoffen. Insofern ist oft schwer zu beurteilen, ob das Gegenüber ehrlich aussteigen möchte oder die oft wenig überzeugende Kooperation nur Richter beeindrucken soll. Manche Täter waren in solchen Programmen, als sie schon die nächste Tat planten oder gar ausführten. In Freiheit ist die Nachfrage gering, weil keine Vorteile winken und
Mahnmal von Josef Rikus auf dem Ehrenfriedhof Stukenbrock-Senne für sowjetische Kriegsgefangene Foto: Tsungam Lizenz: CC0
Die Spitze der NRW-Landesregierung schaltet sich in die Diskussionen um die Gedenkstätte Stalag 326 im Kreis Gütersloh ein und fordert gemeinsame Gespräche. „Land, Bund und Region sollten sich zusammensetzen, um eine tragfähige Lösung zu finden“, sagt die stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Grüne) der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung „Neue Westfälische“ (Donnerstag). „Gerade in Zeiten mit solch hohen Zustimmungswerten für
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (Foto: Roland W. Waniek)
Ehemalige NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) kritisiert „Queers for Palestine“: „Sie würden es nicht überleben, mit einer Regenbogenfahne durch Gaza zu laufen“
CDU-Außenpolitiker Armin Laschet hat sich irritiert darüber gezeigt, dass sich Vertreter der LGBTQ-Szene in Deutschland pro-palästinensischen Demonstrationen anschließen. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte Laschet: „Dass bei einer pro-palästinensischen Demonstration ,Queers for Palestine‘ mitlaufen, dafür fehlt mir jedes Verständnis. Man möchte sich nicht vorstellen, was mit einem Menschen aus der LGBTQ-Szene, der sich nur eine Stunde im
Polizeieinsatz in der Nähe des Synagoge in Hagen Foto (Archiv): Laurin
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Das Verlagsgebäude des Neuen Deutschlands 2014 Buntfoto: Martin aka Maha Lizenz: CC BY 2.0
Auf mehrfachen Leserwunsch haben wir uns die Berichterstattung des Neuen Deutschlands, einer in Berlin erscheinenden Tageszeitung, in den vergangenen Wochen zu Israel angeschaut.
Das Neue Deutschland, die Zonen-Gaby unter den Medien der Republik, dürfte bald ihre letzte Banane essen: Die Leser sterben weg und die Linkspartei mag ihr ehemaliges Zentralorgan nicht mehr dauerhaft finanzieren. Ohnehin ist es ein Wunder, dass es diese Zeitung, die in der Regel so aufregend zu lesen ist wie die Bedienungsanleitung eines DDR-Brotrösters, über 30 Jahre nach dem Fall der Mauer noch gibt.
Parade of Muhammad Rasulollah Corps of Greater Tehran in 2022 by Hadi Hirbodvash cc 4.0
Weltweit sollen „Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche“ das Blut bebeten, „das in Kämpfen für Land und Freiheit floss“, sollen „Widerstand und Blutvergießen“verklären und die „Rückkehr“ in jenes Land befeuern, in das Hamas kürzlich zurückgekehrt ist. Der Weltgebetstag der Frauen, eine christliche soft power mit langer und verlässlicher Tradition, kommt demnächst „aus Palästina“. Serviert wird eine Blut-und Boden-Theologie, die sich barbarischem Terror anschmiegt. Über den verlieren die Frauen kein Wort, ihre Kinder sollen lieber eine Handala-Figur ausmalen, das Maskottchen aller Massaker, die an Israelis verübt werden. Dieser Weltgebetstag ist rettungslos verloren.
„Die evangelische Kirche steht an Eurer Seite!“rief Annette Kurschus, Ratsvorsitzende der Evangelische Kirche in Deutschland, vergangenen Sonntag auf der Israel-Soli-Demo in Berlin, sie addressierte alle Juden und alle Israelis: „Zugleich sage ich kleinlaut: Antisemitismus keimt in unserer Mitte. Antisemiten sind auch unter unseren Kirchenmitgliedern.“ Kurschus folgerte daraus: „Antisemitismus ist Gotteslästerung! Jeder Versuch, das Massaker vom 7. Oktober zu relativieren, ist Antisemitismus. Jedes ‚Ja, aber‘ verharmlost.“ Damit hat Kurschus, Präses der westfälischen Landeskirche, ein Bekenntnis formuliert. Es zu sprechen oder zu verweigern, markiert den Riss, der sich durch die Kirche wie die gesamte Gesellschaft frisst. Die Israelfrage ist die Judenfrage wie ehedem, akut wird sie mit dem, was der Weltgebetstag der Frauen (WGT) – eine echte NGO, die sich von keiner Regierung und keiner Kirchenleitung je hat gängeln lassen – für den kommenden März plant:
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Michael Miersch Foto: Ellen Daniel Lizenz: CC BY-SA 3.0
Nach langer Zeit veranstalten wir wieder eine Lesung. Wir freuen uns, dass Michael Miersch am 3. November in der Christuskirche in Bochum aus seinem neuen Buch „Einmal Freiheit und zurück“ lesen wird.
Michael Miersch gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Umweltjournalisten Deutschlands. Er schrieb, arbeitet für die Welt, Cicero und den Focus. Öko-Optimismus, Das Lexikon der