„Früher sah besser aus schöne Fahne“

 

Sceenshot WAZ-Facebook

Zu den üblichen Sujets lokaler Berichterstattung gehört die Gegenüberstellung von Abbildungen aus der Vergangenheit mit Fotos aus der Gegenwart. Dabei ein Motiv mit Hakenkreuz als Zeichen der guten, alten Zeit zu wählen, wie es die WAZ in einem Bericht aus

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Der Ruhrpilot

Soyeon Kim und Gerhard Schröder bei der Vernissage der Immendorff-Retrospektive im Haus der Kunst, München Foto: Henning Schlottmann (User:H-stt) Lizenz: CC BY 3.0

NRW: „Ich wette auf Laschet als Kanzlerkandidat“…RP Online
NRW: „Haben Sie das Zeug zum Kanzler?“…n-tv
NRW: „Brauchen anderen Rahmen in der Migrationspolitik“…DLF
Debatte: Der Amazonas brennt – na und?(€)…Welt
Debatte: Saftlose Humoristen(€)…FAZ
Debatte: Imperium Europa…taz
Debatte: Glaube allein versetzt keine Müllberge(€)…NZZ
Debatte: „Waldorf hat den Charakter einer Sekte“…Süddeutsche
Debatte: Umweltpolitik nach dem Zufallsprinzip(€)…FAZ
Debatte: Minuszins sprengt die Grundregeln unserer Gesellschaft(€)…Welt
Debatte: Wampen treffen Kanten…Jungle World
Dortmund: Amprion will Standort an der B1 aufgeben(€)…Ruhr Nachrichten
Dortmund: „Djelem, Djelem“- Festival präsentiert Roma-Kultur…Nordstadtblogger
Duisburg: Pflegedienst verlangt Extra-Geld fürs Socken anziehen(€)…RP Online
Duisburg: Klassik-Open-Air(€)…WAZ
Essen: SPD kürt Oliver Kern zum OB-Kandidaten(€)…WAZ

NRW will Verbot von Giftschlangen in Privathaushalten

Monokelkobra Foto: Thomas Jaehnel Lizenz: CC BY 2.0

Tagelang wurde  in Herne-Holthausen nach einer 1,40 lange Monokelkobra gesucht. Vier Häuser wurden evakuiert, 30 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Nun diskutiert die Politik in Nordrhein-Westfalen ein Gefahrtiergesetz.

Jeder zehnte ihrer Bisse ist tödlich, sie kann bis zu 2,30 Meter groß werden und ist vor allem in der Dunkelheit aktiv. Eine Monokelkobra gehört sicher nicht zu den Tieren, denen man im Hausflur begegnen möchte. Der Notruf der 17jährigen, der das in Herne-Holthausen geschah löste eine  aufwendige Suchaktion und die Evakuierung von vier Häusern aus. Dem

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Der Ruhrpilot

Steag Zentrale in Essen Foto: Steag


Ruhrgebiet:
 Remondis will Steag übernehmen…General-Anzeiger
NRW: Jeder achte kann nicht richtig lesen und schreiben(€)…RP-Online
Debatte: Was wirklich bürgerlich ist(€)…Welt
Debatte: Clans – Wie konnte es so weit kommen?…FAZ
Debatte: Soziologin über AnhängerInnen der AfD…taz
Debatte: Warum ich nicht mehr ins Theater gehe(€)…NZZ
Debatte: Schritte gegen rechten Terror…Jungle World
Debatte: Dilemma beim Zuzug der ausländischen Elite…Welt
Debatte: Tüten-Tamtam…FAZ
Bochum: Musiksommer hat begonnen(€)…WAZ
Bochum: Street Art Update…Bo Alternativ
Dortmund: Nazi-Sprüche unter Polizeischutz übersprüht…WAZ
Duisburg: Duisburger bleibt in slowenischer Haft…taz
Duisburg:
„Wer auf unsere Werte spuckt, muss unser Land-verlassen“(€)…WAZ
Essen: Luftschiff-Firma will am Flughafen Millionen investieren(€)…WAZ

Versemmelt: Abgesang auf die Utopie einer blühenden Ruhrstadt

„Versemmelt“ in der Mayerschen Buchhandlung in Bochum


Stefan Laurin serviert mit „Versemmelt: Das Ruhrgebiet ist am Ende“ eine schonungslose Bestandsaufnahme von Fehlern, Filz und Fisimatenten der Ruhrgebietspolitik, die den Pott über Jahrzehnte konsequent an den Rand des Abgrunds gebracht haben.

Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets, ich stehe dazu, manchmal bin ich sogar ein wenig stolz darauf, nur gerade bin ich es mal nicht, sondern schäme mich ganz gewaltig. Schuld  daran ist Stefan Laurin, denn dieses Buch tut mir weh. Weil es dem Ruhrgebiet ein politisch niederschmetterndes Armseligkeitszeugnis ausstellt. Und das leider völlig zu Recht.

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Der Ruhrpilot

Joachim Stamp Foto. FDP/R. Kowalke Lizenz: CC-BY-SA 4.0

NRW: Familienminister dringt auf Verschärfung des Strafrechts…NW
NRW: Das Versagen der Ämter im Fall Lügde…Welt
NRW: Verbrechen und Versagen in Lügde…FAZ
NRW: „Die Gesellschaft wandelt sich, Respekt geht verloren“…Welt
NRW: Hypnotiseur wollte mit willenloser Frau für „Porno üben“…Bild
NRW: Regierungskommission befasst sich mit Clan-Kriminalität…RTL
NRW: 125 Hass-Attacken auf Kommunalpolitiker…Westfalenpost
Debatte: Wer braucht nochLinke und SPD?…Welt
Debatte: Der Staat verteilt so viele Subventionen wie noch nie…FAZ
Debatte: Die beiden großen Probleme der SPD…Post von Horn
Debatte: 40 Jahre Cap Anamur…Jungle World
Debatte: Die Lage des Waldes ist nicht so dramatisch(€)…FAZ
Debatte: Die Grenzen sind geschlossen – aber nichts ist gelöst…Welt
Ruhrgebiet: Finnen greifen nach Thyssenkrupp-Aufzugssparte…FAZ
Ruhrgebiet: IKEA stoppt Revier-Offensive(€)…WAZ
Ruhrgebiet; Initiative wirbt um mehr Akzeptanz für Industrie(€)…WAZ
Bochum: Bus und Bahn kostenlos testen?(€)…WAZ
Bochum: 19 Millionen für Schulen aus dem Digitalpakt(€)…WAZ
Bochum: Space-Bar mit PowerPoint-Karaoke…Bo Alternativ
Dortmund: Protest gegen Hafenplanung…Nordstadtblogger
Dortmund: Protest gegen AfD-Veranstaltung…Nordstadtblogger
Duisburg: Ratsherr Keime tritt aus der CDU aus(€)…WAZ
Duisburg: Ein Abend mit Till Brönner im Museum…RP-Online
Essen: Spielbetrieb ist mehr als ein Club(€)…WAZ
Essen: Club Hotel-Shanghai öffnet nach Umbau(€)…WAZ

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Endlich: Alter, weißer Mann erklärt Fridays for Future wo es lang geht

Screenshot FU Berlin

Seit fast einem Jahr demonstrieren die Schüler gegen den Klimawandel vor sich hin. Das kann nicht ewig so weiter gehen, da müssen jetzt mal die Profis ran. Peter Grottian zum Beispiel. Der alte, weiße Mann, Jahrgang 1942, ist „Aktivist“ und Hochschullehrer am Otto-Suhr-Institut an der FU Berlin. In der Frankfurter Rundschau liest Grottian den jugendlichen Protestamateuren nun

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Der Ruhrpilot

Serap Güler Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

NRW: Land prüft Kopftuchverbot in Kitas und Grundschulen(€)…WAZ
NRW: Unternehmen sind nur schlecht gegen Wirtschaftskriminalität geschützt…RP Online
NRW: Im Windkraft-Dilemma(€)…RP Online
NRW: Reul (CDU) korrigiert Aussagen zum Hambacher Forst…DLF
Debatte: Acht Jahre Energiewende – jetzt droht ein Versorgungsproblem…Welt
Debatte: AfD – Die schizophrene Partei(€)…FAZ
Debatte: Licht und Schatten der Demokratie(€)…NZZ
Debatte: Ab ins Heim…Jungle World
Debatte: Deutschland verlassen? Die Argumente dafür werden stärker…Welt
Debatte: Mit Leidenschaft und wenig Redezeit…FAZ
Ruhrgebiet: Thyssenkrupp steigt aus dem Dax ab…Welt
Ruhrgebiet: Peter Lindbergh im Alter von 74 Jahren gestorben…DLF
Bochum: Handelsschranken und Brexit Auswirkungen erreichen Bochum(€)…WAZ
Dortmund: Stadt gegen Böllerverbot(€)…WAZ
Duisburg: Verzicht auf Kohlenstoff kostet Thyssenkrupp Milliarden(€)…WAZ
Duisburg: Bündnis fordert mehr Schulneubauten…RP Online
Duisburg: Leben neben den Clans(€)…WAZ
Essen: Stadt will bei Neubauten weniger Autostellplätze(€)…WAZ

Die Debatte rund um die höheren Bußgelder für Falschparker ist ein Scheingefecht

Ob 10 oder 100 Euro Strafe für das Parken auf einer ‚Schraffierten Fläche‘ ist völlig egal, wenn es eh niemand ahndet. Foto: Robin Patzwaldt

Jeder kennt sie: Dreiste Falschparker sind in den Innenstädten des gesamten Landes ein mehr oder weniger großes Ärgernis. Der Parkdruck wird seit Jahren stetig größer, da die Anzahl der Fahrzeuge zunimmt, doch auch der Egoismus vieler Verkehrsteilnehmer scheint parallel dazu auf dem Vormarsch zu sein.

Da wundert es grundsätzlich nicht wirklich, dass Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) irgendwann auf die Idee kommt, die Bußgelder für diese Regelverstöße zu erhöhen. Erst im Mai beförderte der Politiker sich und sein Ministerium damit landesweit in die Schlagzeilen. In der Vorwoche war das dann wieder der Fall.

Falschparkern sollen demnach in gravierenden Fällen künftig sogar Punkte in Flensburg drohen, drohte Scheuer diesmal. Bisher war lediglich bekannt gewesen, dass das Ministerium eine kräftige Erhöhung der Strafen plant. Die SPD signalisierte ihrerseits bereits Zustimmung für Scheuers Vorhaben.

Viele Zeitgenossen, die sich von den Automassen in den Städten bedrängt fühlen, werden dem Ansinnen wohl ebenfalls etwas abgewinnen können. Zumindest auf den ersten Blick. Denn, wenn wir einmal näher auf die Realitäten vor Ort blicken, dürften höhere Bußgelder kaum einen wirklichen Effekt auf die konkreten Lage in den Städten haben, solange vor Ort nicht genügend aktive Ordnungshüter aktiv sind.

Kurz gesagt: Wo aktuell schon niemand die geltenden Verkehrsregeln durchsetzt, da dürfte auch in Zukunft keiner für mehr Disziplin im Straßenverkehr sorgen, wenn die theoretischen Strafen für die Vergehen höher sind. Das Ganze ist also wohl wieder einmal schlicht nutzlose Symbolpolitik.

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