Egoismus auf dem Vormarsch – Was ist los mit dieser Gesellschaft?

Fotoquelle: Ruhrbarone.

Es sind Schlagzeilen, die einen erschrecken. Krawall im Freibad, mutwilliges Blockieren einer Autobahn, Aggressionen rund um den/im öffentlichen Nahverkehr. Das Alles gab es hier in der Region über das Wochenende zu beklagen.

Einzeln für sich betrachtet sind diese Meldungen vielleicht nur ein kurzes Stirnrunzeln wert, in ihrer scheinbaren Häufung sind sie aber doch ein Alarmsignal. Häufen sich in unserem Lande gerade egoistische Taten, die uns das Miteinander drastisch erschweren? Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren.

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Der Ruhrpilot

Extraschicht 2018 in Herten Foto: RTG Nielinger Lizenz: Copyright


Ruhrgebiet: 
Extraschicht Extrem!…Bild
NRW: Zahl der Erwerbstätigen wächst weiter…Mindener Tageblatt
NRW: Bayern kritisiert Standortwahl für Batteriefabrik…WN
NRW: Wenn Bademeister die Polizei zu Hilfe holen müssen…Welt
Debatte: Fall Schlecker löst Debatte über Haftbedingungen aus…Welt
Debatte: Die Sea Watch hat die Moral auf ihrer Seite…FAZ
Debatte: Carola Rackete – Politik und ihre Folgen…Jungle World
Debatte: Die „Mitte“ bringt den Rechtsextremismus hervor? Unsinn!…Welt 
Debatte: Kein Kaffee mit der AfD…FAZ
Bochum: Wolfgang Welt war für DJ Mike Litt ein Held(€)…WAZ
Bochum: AWO will zum 100. Geburtstag ein politisches Zeichen setzen(€)…WAZ
Bochum: Wettbewerb für junge Dramatik…Bo Alternativ
Dortmund: Extraschicht – Besucher, Highlights und mehr(€)…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Extraschicht – Der Star ist der Landschaftspark(€)…WAZ
Essen: Gläubige protestieren mit Unterschriften gegen Missbrauch(€)…WAZ
Essen: AWO und Funke Medien eröffnen Kita(€)...WAZ

#freeRackete – oder soll man es lassen?

Europa tötet. (Quelle: Flickr/ Christoph Scholz/ CC BY-SA 2.0)

Die Fakten sind die bekannt: die Kapitänin der SeaWatch3, Carola Rackete, wurde unter Hausarrest gestellt, nachdem sie einen italienischen Hafen angelaufen hatte, mit knapp 50 Flüchtlingen im Schlepptau. Und was passiert? Deutsche hassen alle, sich, Salvini und Rackete.

Menschen vor dem Ersaufen zu retten, finden bekanntlich viele uncool, sofern es nicht um das eigene Kind in einem Freibad geht. Und unter denen, die das Retten nicht uncool finden, diskutieren wiederum viele, ob das Seerecht, das italienische Recht, und werweisswasnoch die Kapitänin nicht dazu verpflichtet hätte, die Flüchtlinge nicht woanders abzusetzen, woauchimmer, nur eben nicht in Italien. Der Vorwurf geht noch weiter: das sei alles politisches Spiel, der NGO SeaWatch, die sich damit Schlagzeilen sichert und zum anderen, aus Dummheit, dem neofaschistischen Innenminister Salvini.

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Ablenkung, Desinformation, Relativierung: Die AfD und der Mordfall Dr. Lübcke

"Nur wer die Probleme auf die einfachste Formel bringen kann und den Mut hat, sie auch gegen die Einsprüche der Intellektuellen ewig in dieser vereinfachten Form zu wiederholen, der wird auf die Dauer zu grundlegenden Erfolgen in der Beeinflussung der öffentlichen Meinung kommen."  (Joseph Goebbels); Montage und Text: Ruhrbarone; Foto: Bundesarchiv, Bild 102-17049 / Georg Pahl / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons
„Nur wer die Probleme auf die einfachste Formel bringen kann und den Mut hat, sie auch gegen die Einsprüche der Intellektuellen ewig in dieser vereinfachten Form zu wiederholen, der wird auf die Dauer zu grundlegenden Erfolgen in der Beeinflussung der öffentlichen Meinung kommen.“  (Joseph Goebbels); Montage und Text: Ruhrbarone; Foto: Bundesarchiv, Bild 102-17049 / Georg Pahl / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Nach dem Mord an Mord an Dr. Lübcke, setzt die AfD auf verbale Nebelwerfer: Häme, Täter-Opfer-Umkehr, Relativierungen, Desinformation, Lügen.

In den oben genannten Disziplinen, in denen die AfD den „Altparteien“ durchaus voraus ist, wurden sämtliche Register gezogen um von der geistigen Brandstiftung, die ihren Anteil beim Mord an Dr. Walter Lübcke (CDU) hatte, abzulenken.

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Der Ruhrpilot

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wahlkämpft für Europa in Bochum (Foto: Roland W. Waniek)
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wahlkämpft für Europa in Bochum (Foto: Roland W. Waniek)


NRW: 
Der Klimawandler…FAZ
NRW: Nach 14 Ausgaben Aus für das Open Source…NRZ
Debatte: Ist Ende des Open-Source der Anfang des Festival-Sterbens?(€)…WAZ
Ruhrgebiet: „Der Pott ist das Amerika von Deutschland“…Spiegel
Ruhrgebiet: Revier soll zur grünsten Stadtlandschaft der Welt werden(€)…WAZ
Debatte: Europa ist kein Paradies(€)…Welt
Debatte: Scheuer und die „fachliche Ignoranz“…FAZ
Debatte: Elektromobilität – Die Angst vor dem Boom…Zeit
Debatte: Ein Nachruf auf die SPD(€)…NZZ
Debatte: Der heimlicher Wortbruch gegenüber der Nato(€)…Welt
Debatte: Meinungsfreiheit von Twitters Gnaden(€)…FAZ
Debatte: Kunst oder Kommerz?…Jungle World
Duisburg: Gebag-Deals – Dahinter steckt eine Strategie(€)…WAZ
Essen: Wir sind gewissermaßen Kolumbus…FAZ
Essen: Bürgervereine wollen Nord-Süd-Grenze überwinden…WAZ

Als ob nur die Worte zählen würden!

Alexander Gauland Foto: Metropolico.org Lizenz: CC BY-SA 2.0

Es ist eine Binsenweisheit, dass eine Botschaft immer auch nonverbale Anteile hat. Diese Binsenweisheit scheint allerdings in der Politik nicht zu gelten. Derzeit wird heiß diskutiert, ob und wie die AfD mit ihrer sprachlichen Verrohung einen Anteil an dem schrecklichen Mord an Walter Lübke hat. Die AfD weist dies natürlich von sich und nutzt die Vorwürfe einmal mehr, um sich als Opfer zu stilisieren. Im Rahmen dieser Diskussion werden die gleichen Beispiele hervorgekramt, die schon vielfach durch die Medien gingen und sie werden seitens der Rechten abermals mit den gleichen Gegenargumenten gekontert.

Da ist auf der einen Seite Gauland, der davon spricht, die etablierten Politiker zu “jagen” oder Aydan Özoguz nach Anatolien zu entsorgen. Und dann ist da das Gegenargument, dass doch Frau Nahles davon gesprochen habe, dem Gegner “auf die Fresse” zu geben oder Journalisten davon sprachen, dass Politiker nach Brüssel entsorgt werden.

Es ist bemerkenswert, dass simple Weisheiten und Gewissheiten aus dem Alltag im politischen Geschäft außer Kraft gesetzt werden.

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Der Ruhrpilot

Sascha Krolzig (Die Rechte), Foto: Ulrike Märkel 2015

Dortmund: 14 Monate Knast für Nazi-Krolzig…Nordstadtblogger 
NRW: Batterie „Made in Germany“ soll aus Münster kommen…FAZ
NRW: Verfassungsschutz stuft „Combat 18“-Video als echt ein…RTL
NRW: Knatsch in der SPD-Führung…Süddeutsche 
NRW: Konjunkturaussichten trüben sich etwas ein…Welt
NRW: Zahl der Erwerbstätigen in NRW wächst weiter…RTL
NRW: Wie die SPD um die richtige Richtung ringt(€)…WAZ
NRW: Kinderschänder will Sichtschutz bei Aussagen der Opfer…Bild
Debatte: Das Glas ist halb voll(€)…Welt
Debatte: Die Deutschen haben ein Problem mit ihrem Stil(€)…FAZ
Debatte: Das Image der selbstlosen Weltretter hat Risse…Bild
Debatte: Grünes Begrüßungsgeld…FAZ
Debatte: Es gibt zu viele Gefühlsadvokaten(€)…Welt
Debatte: Ohne Privatheit keine Demokratie(€)…NZZ
Debatte: Das Erbe von Stonewall…Jungle World
Ruhrgebiet: „Extraschicht“ rückt Revier in kreatives Licht…Welt
Bochum:  Serdar Yüksel nicht mehr SPD-Vorsitzender(€)…WAZ
Duisburg: Groko lehnt Klimanotstand ab(€)…RP-Online
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Essen: Neue Aldi Nord-Zentrale als Bekenntnis zum Standort(€)…WAZ

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Anstieg der Wohnungslosigkeit: 44.434 Wohnungslose in NRW, fast 2.300 in Bochum und Dortmund

 


44.434 wohnungslose Menschen zählt die aktuelle Wohnungsnotfallberichterstattung für NRW, die das NRW-Sozialministerium unter Karl Josef Laumann am Donnerstag bekannt gegeben hat. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um fast 38 Prozent. Für den gemeinnützigen bodo e.V. ist das Ausmaß der Wohnungslosigkeitskrise besorgniserregend.

Am 30. Juni jedes Jahres erfasst das Land NRW sogenannte Wohnungsnotfälle, also Menschen, die als Wohnungslose in kommunalen Unterkünften oder über freie Träger untergebracht sind. Diese Statistik hat Lücken ‑ sie erfasst zum Beispiel nicht Menschen, die solche Einrichtungen nicht nutzen und draußen schlafen. Trotzdem: Als Möglichkeit, Trends abzulesen ist sie hilfreich und bundesweit einmalig. Im vergangenen Jahr hatte das Land noch 32.286 Wohnungslose gezählt ‑ fast 40 Prozent weniger.

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Keine weitere Preiserhöhung beim VRR!

Dirk Schmidt Foto: Privat


Unser Gastautor Dirk Schmidt (CDU) ist Mitglied im Verwaltungsrat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR). Das Gremium entscheidet über die Entwicklung der Fahrpreise in der Tarifgemeinschaft von 16 kreisfreien Städten und sieben Kreisen an Rhein und Ruhr.

Die zentrale Botschaft vorne weg: Ich bin gegen eine weitere Erhöhung der Fahrpreise für Bus und Bahn zum nächsten Jahreswechsel. Ich verstehe den Wunsch der Verkehrsunternehmen, durch höhere Fahrpreise Mehrausgaben für Strom, Diesel, Personalkosten und die Umstellung auf Elektromobilität zu kompensieren. Aber ich kann überhaupt nicht erkennen, wofür und wie die Unternehmen die Gelder verwenden. Einfach nur dem Wunsch nach den höchst

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