Letzte Schicht: Die in die Hölle fuhren

Wohnen und Bergbau. Im Saarland war alles auf die Kohleförderung ausgerichtet. Foto: Mario Thurnes

Die letzte Zeche schließt, nach Jahrhunderten geht die Ära des Bergbaus zu Ende. Ruhrbarone-Autoren erzählen in den kommenden Wochen in loser Folge darüber, was sie mit der Welt der Zechen verbindet.  Heute schreibt unser GastautorMario Thurnes über den Bergbau im Saarland.

Das Saarland war der Pott im Kleinen: Ländlich statt urban, aber auch komplett von Kohle und Stahl geprägt. Damals.

Als Kind hatte ich Angst, das Gelände der Göttelborner Grube zu betreten. Ich fürchtete, aus Versehen „untertage“ zu geraten. Und was mir mein Vater von „Untertage“ erzählt hatte, klang wie ein Report aus der Hölle: Geschichten über extreme Hitze, Kälte, Schweiß, Staub und Dreck. Er musste es wissen, er gehörte zu den Bergleuten, die dort einfuhren.

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Aufstehen: Klassenkampf in Stahlhausen

Sahra Wagenknecht in Bochum


Am Mittwoch stellte sich Sahra Wagenknechts Bewegung Aufstehen in einem Gewerkschaftssaal in Bochum der Öffentlichkeit vor. Zu sehen war eine Linke, die die Postmoderne hinter sich gelassen hat. Für Funktionäre der Linkspartei und der SPD könnte Aufstehen zum Problem werden.

Der Saal im Jahrhunderthaus der IG Metall im Bochumer Arbeiterstadtteil Stahlhausen war bis zum Bersten gefüllt. Über 1000 Anmeldungen hatte es für die Auftaktveranstaltung von Aufstehen in Nordrhein-Westfalen gegeben, viel mehr als die gut 600, die am Ende zusammengekommen waren.  Es waren Linke unterschiedlichsten Alters, in der Mehrzahl Frauen und wer erwartet hatte, die Blamage von Sahra Wagenknechts Kunstbewegung zu erleben, wurde enttäuscht.

Die Veranstaltung war perfekt organisiert: Nach einer Begrüßung durch die Bochumer Linken-Bundestagsabgeordnete Sevim Dağdelen folgte eine Talkshow mit DGB-NRW- Finanzchef Ralf Köpke, der ehemaligen Putzfrau und Sozialdemokratin Susi Neumann und dem Frankfurter

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Schirrmacher, Malediven, Habermas

Malediven
Malediven
Habermas und Schirrmacher auf Maledivenurlaub? / Bild: @photoripey

Die Geschichte der Republik der Malediven ist traurig, doch die Geschichte der FAZ ist es im Grunde ja auch. Unser Gastautor Jörg Metes erzählt, was die beiden verbindet.

Vor 50 Jahren, am 11. November 1968, wurde die Republik Malediven gegründet. Präsidenten hatte sie seither fünf.

Der erste Präsident (1968-78) und der zweite (1978-2008) waren Autokraten, sie ließen sich vom Parlament einfach ernennen. Der dritte (2008-2012) war der erste, der direkt vom Volk gewählt wurde. Der vierte (2012-2013) kam durch einen Putsch ins Amt, der fünfte (2013-2018) wieder durch Direktwahl.

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Der Ruhrpilot

A40 in Essen Foto: en:User:Doco Lizenz: CC BY 2.5


Ruhrgebiet: 
Das bedeutet das Diesel-Urteil für das Ruhrgebiet…WAZ
NRW: Diesel-Fahrverbot auf A40 – Droht jetzt das Mega-Chaos?…Express
NRW: So wird die Organisierte Kriminalität bekämpft…General-Anzeiger
NRW: „Shisha-Bars sind Boden für Clan-Kriminalität“…WAZ
NRW: „Ich dachte, die Toten seien nur krank gewesen!“…Bild
NRW: Wie der Staat gegen die Mafia versagt…Express
Debatte: Zeit für eine Diesel-Rettungsgasse…FAZ
Debatte: Die AfD ist sehr wohl eine „Partei der großen Leute“…Welt
Debatte: Kein Saubermann…FAZ
Debatte: Altlast Gabriel…Bild
Debatte: Unser selbstverliebtes Lummerland…Welt
Debatte: Diese Sehnsucht nach dem Prüden…NZZ
Debatte: „Leider kein Geschenk“…Jungle World
Ruhrgebiet: Empörung über Diesel-Fahrverbot…WAZ
Ruhrgebiet: Wie Dortmund und Bochum Fahrverbote verhindern wollen…WAZ
Ruhrgebiet: Ermittlungen gegen Kinderklinik Gelsenkirchen eingestellt…Zeit
Bochum: IS-Terroristin auf offener Straße festgenommen…WAZ
Duisburg: Tum muss gehen, Murrack wird Kämmerer…WAZ
Duisburg: Weihnachtsmarkt ohne Riesenrad…WAZ
Essen: OB will Revision des Diesel-Urteils…WAZ
Essen: Das absurde Diesel-Urteil kann nicht das letzte Wort sein…WAZ
Essen: Diesel-Fahrverbot – 18 Stadtteile und A40 betroffen…WAZ
Essen: PS-Ikonen rollen von der Leinwand in die Halle…Bild

#100JahreFrauenwahlrecht und dennoch ist die Freiheit von Frauen in Deutschland erneut in Gefahr.

Photo by Darv Robinson on Unsplash

Längst sind Gleichberechtigung und die Freiheit von Frauen, über ihr Leben selbst zu entscheiden, für uns selbstverständlich geworden. So selbstverständlich, dass beim Stichwort Feminismus hauptsächlich an Nebenschauplätze wie Frauenquoten gedacht und lächerliche undemokratische Vorschläge wie eine feste Frauenquote für Abgeordnete im Bundestag gefordert wird. Dabei haben wir drängende Probleme. Von unserer Gastautorin Rebecca Schönenbach.

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Der Ruhrpilot

Die Polizei geht gegen Clans von. Quelle: Wikipedia, Foto: Bubinator, Lizenz: CC-BY-SA-3.0

NRW: „Wir haben rund 50 Clans in Nordrhein-Westfalen“…Welt
NRW: Angeklagte Wachleute belasten Vorgesetzte…Bild
NRW: Was ist ein Laschet?…Süddeutsche
NRW: Weitere Fahrverbote möglich…NW
Debatte: Die konservative Wende der CDU ist unausweichlich…Welt
Debatte: Weidel bezahlte Wahlkämpfer mit Spende…FAZ
Debatte: „Die Toilette war eine grossartige Erfindung!“…NZZ
Debatte: Kollegah und der Sozialismus der dummen Kerls…Welt
Debatte: Unsanfte Erinnerung…FAZ
Debatte: Elektroautos können das Weltklima nicht alleine retten…MM
Debatte: Canis oeconomicus…Jungle World
Ruhrgebiet: Dat muss gerechter werden!…Spiegel
Bochum: Kritik an Tempo 30 auf Herner Straße wächst…WAZ
Bochum: Stadtarchiv erinnert an Weltkrieg und Revolution…WAZ
Dortmund: Die Rechte – Von der Holocaustleugnung zum Terror…Blätter
Duisburg: Flüchtlingshelfer bauen Brücken für Bildung…WAZ
Duisburg:  Stadtwerke-Turm leuchtet grün…WAZ
Essen: Generalvikar hat Sympathie für die Abschaffung des Zölibats…WAZ

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Dortmund: Ein Blick von Außen

Wohnen am  Phoenixsee in Dortmund-Hörde


Unser Gastautor Klaus R. Kunzmann, emeritierter Professor der TU Dortmund und seit seiner Gründung bis  1993 Leiter des dortigen Instituts für Raumplanung , verfasste einen Beitrag für das kürzlich erschienene Buch „Dortmund bauen: Masterplan für eine Stadt“. Sein Text wurde ohne Begründung nicht veröffentlicht. Das holen wir gerne nach.

Strategien und Perspektiven der Dortmunder Stadtentwicklungspolitik im 21.Jahrhundert

Jeden Montagmorgen berichtet die von der Regierung in Beijing herausgegebene und kontrollierte englischsprachige Tageszeitung China Daily regelmäßig über die Ergebnisse der deutschen Fußball Bundesliga. Die Redakteure der Zeitung wissen, dass der Präsident des mächtigen Landes ein begeisterter Fußballfan ist. Die Erfolge von Borussia Dortmund werden immer aufmerksam verfolgt. Doch außer den Berichten über Fußballergebnisse ist Dortmund keine Stadt, die in China besondere Bedeutung erlangt hat. Während die Stadt, von innen

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Dokumentation: Die Aussage des KZ-Wachmann Johann R.

Gaskammer im KZ Stutthof (Bild: Hans Weingartz, Lizenz: CC-BY-SA 2.0)

In Münster steht seit Anfang November der ehemalige SS-Mann und Aufseher im Konzentrationslager Stutthof, Johann R. vor Gericht. Über 65.000 Menschen starben in dem Konzentrationslager bei Danzig. Johann R. wird Beihilfe zum hundertfachen Mord vorgeworfen. 

Am Dienst hat Johann R. zu seiner Tätigkeit ausgesagt. Zur Bewertung seiner Aussage reichen die Worte, die Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees in der Bild gefunden hat: „Die Aussage des Angeklagten reiht sich ein in die armseligen Verharmlosungs– und Verdunkelungsversuche, die man von SS-Angehörigen, die vor Gericht stehen, gewöhnt ist. Der Angeklagte hat in seinem ganzen Erwachsenenleben freiwillig keinen Gedanken an die Opfer von Stutthof verschwendet, keinen Versuch unternommen, jungen Menschen zu erklären, wie er zum Täter geworden ist. Das Selbstmitleid auch dieses Täters ist für die Opfer des Holocaust, die sich seit Jahrzehnten in Gesprächen mit jungen Menschen immer wieder mit dem eigenen Leid und ihren Erinnerungen konfrontieren, unerträglich.“

Es ist wichtig, dass sich jeder selbst ein Bild vom Selbstbild des alten SS-Mannes macht. deswegen stellen wir seine komplette Aussage hier zum Download bereit.

(Aussage Johann R. PDF)

 

Der Ruhrpilot

Google-Werbung Foto: Tdorante10 Lizenz: CC BY-SA 4.0

NRW: Kein Google-Campus…RP Online
NRW: Landtag debattiert über Konsequenzen aus Diesel-Fahrverboten…WN
NRW: Eine Gaskammer will der Ex-SS-Mann nie gesehen haben…Welt
NRW: Mehr als jeder zehnte Erwachsene ist überschuldet…RP Online
Debatte: Für Israel gilt in Deutschland eine andere Moral…Welt
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Debatte: Weidel bezahlte Wahlkämpfer mit Spende…FAZ
Debatte: Schrumpfen statt wachsen?…Novo
Debatte: Die europäische Armee ist ein Symbol für Ideenlosigkeit…NZZ
Debatte: „Der Begriff Hartz IV verursacht Abstiegsängste“…Cicero
Debatte: Tellkamp kritisiert „Tonangeber in weiten Teilen unserer Medien“…Welt
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Ruhrgebiet: Diesel-Fahrverbote auch im Ruhrgebiet?…IKZ
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Ruhrgebiet: Route der Industriekultur sichert über 6000 Jobs…WAZ
Ruhrgebiet: Mit „Zuckerstangen“ gegen Terror…WAZ
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Duisburg: Weiter große Personalnot im Straßenverkehrsamt…WAZ
Essen: Literatürk-Start mit einem Thriller aus der Wirtschaftswelt…WAZ
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