Viele Städte haben in den vergangenen Jahren Millionen mit ihren Beteiligungen am Energieversorger RWE verloren. Vor allem für die Ruhrgebietsstädte, die über sehr große Aktienpakte verfügen, war der Abstieg von RWW an der Börse bitter: Die Dividende brach am Ende vollkommen weg, die Wertverluste der Aktienpakete belasteten die ohnehin klammen Haushalte.
Kluge geführte Städte wie Gelsenkirchen oder Düsseldorf, die sich frühzeitig von ihren RWE-Aktien trennten, konnten mit den Einnahmen ihre Haushalte sanieren. Die anderen schauten einfach nur tatenlos zu, wie ihr Besitz wie ein Nogger in der Sommersonne dahinschmolz.
Nun könnte man meinen, die Politiker im Ruhrgebiet hätten nach dieser Erfahrung gelernt, das Beteiligungen an Unternehmen ein Risiko darstellt, dass sie ihren Städten und den Bürgern nicht zumuten sollten. Weit gefehlt: Dortmunds OB Sierau, immer vorneweg wenn es darum geht, um Unterstützung von Bund, Land und Europäische Union zu betteln, sieht sich
NRW: Jetzt werden in Düsseldorf die Krallen ausgefahren…Welt NRW: Mietpreisbremse wirkt kaum…RP Online NRW: Bahn will 25 Güterbahnhöfe schließen…KStA NRW: Verwirrung um Unterbringungskosten für Flüchtlinge…KStA Debatte: Wer Ja zum Islam sagt, muss auch Ja zur Scharia sagen…Welt Debatte: WHO hält Glyphosat für nicht krebserregend…FAZ Debatte: Deutschland schwächelt in der Hochtechnologie…DW Debatte: Wer hat Angst vorm Dämon AfD?…FAZ Debatte: Die moderne Hexenverbrennung…Novo Argumente Debatte: Nicht auf die Tricks der Islamverteidiger hereinfallen…Cicero Debatte: Keine Ruhe nach dem Sturm…Jungle World Debatte: Sind Merkel und die CDU noch zu retten?…Post von Horn Ruhrgebiet: Stefanie Carp ist neueRuhrtriennale Intendantin…Coolibri Bochum: Geschichte des Häuserkampfes…Bo Alternativ Dortmund: Nazi-Aufmarsch führt durch die Nordstadt…Der Westen Dortmund: OB Sierau ist für Einstieg in neue RWE-Öko-Tochter…Der Westen Duisburg: Neues Quartier verbindet Wedau mit Bissingheim…Der Westen
Auf seinem 148. Pfingstkongress warnte der Coburger Convent vor Rassismus und pflegte die militärische Inszenierung. Von unserem Gastautor Felix Balandat.
Im oberfränkischen Coburg haben sich 4000 aktive und ehemalige Verbindungsstudenten zum 148. Pfingstkongress der Landsmannschaften und Turnerschaften des Coburger Convents (CC) getroffen. In dem 1951 entstandenen Korporationsverband sind 92 Verbindungen aus 46 Hochschulstandorten in Deutschland und Österreich organisiert. Der 10000 Mitglieder zählende Männerbund mit dem Wahlspruch „Ehre – Freiheit – Freundschaft – Vaterland“ ist farbentragend und pflichtschlagend.
Höhepunkt des jährlichen Treffens: Ein Fackelmarsch inklusive Marschmusik vom Festzelt zum Marktplatz. Die selbe Route hat bereits die SA in ähnlicher Aufmachung genutzt, doch der CC hält Traditionen hoch. Linke Gegendemonstranten versuchten den Umzug zu stören. Eine Filminstallation zeigte historische Aufnahmen von Verbindungsstudenten, die an
Am 22. Mai könnte der FPÖ-Politiker Norbert Hofer zum Bundespräsidenten Österreichs gewählt werden. Das ist natürlich erst einmal für die Österreicher blöd, die sowieso schon vieles ertragen müssen: Süßspeisen die sich als Schinken tarnen, Berge, die im Weg stehen und rechtsradikale Ungarn als Nachbarn. Es ist aber auch für uns unangenehm, denn unser Hofer heißt Höcker, ist natürlich weniger fesch aber steht dem neuen Alpen-Führer was Hetze und Bösartigkeit betrifft in nichts nach.
Nun wissen wir gut, was mit einem Land passiert, wenn es sich einen rechtsradikalen zum Führer wählt: Jede Menge unschuldige Menschen werden ermordet und am Ende liegt das ganze Land aus guten Gründen in Trümmern. Und während unsere alliierten Freunde hoffentlich in den Archiven schon nach den Zielkoordinaten von Städten wie Wien, Linz und Graz suchen, um sich daran zu machen, für die Schweiz einen schönen Parkplatz herzurichten sollten wir unser Herz und unsere Wohnungen für das anständige Österreich öffnen. Nicht wenige werden nach dem 22. Mai auf der Flucht sein. Nach Ungarn können sie nicht, weil da alles noch schlimmer ist, für die Schweiz sind sie zu arm, in Italien kommen sie mit den würzigen Speisen nicht zurecht und Liechtenstein ist zu klein – bleibt Deutschland.
Die paar vernünftige Österreicher bekommen wir locker unter und damit am 23. Mai nicht das Chaos ausbricht, suchen wir jetzt schon Menschen, die sie aufnehmen, die einen Österreicher adoptieren. Und die wollen wir dann mit fluchtbereiten Österreichern zusammen bringen. Das geht wie bei Parship: Alle zehn Minuten findet ein Österreicher bei Adopt an Ösi ein neues Zuhause.
Dafür haben wir gemeinsam mit unseren Freundinnen und Freunden von den Prinzessinnenreportern die Facebookseite Adopt an Ösi gestartet – dort wollen wir die Menschen zusammen bringen und in den kommenden Tagen auch über die Pläne Hofers und seiner Spießgesellen informieren. Denn wenn Hofer an die Macht kommt, gibt es viele gute Gründe, Österreich zu verlassen.
NRW: Kanzlerkandidat – SPD hält Martin Schulz für geeignet…Express NRW: „NRW braucht Wachstum“…LZ Debatte: Die Salafisten und die Deutungshoheit über den Islam…NZZ Debatte: Was kommt jetzt, Apple?…FAZ Debatte: Angst vor Trump – ein neues Syndrom plagt Amerika…Welt Ruhrgebiet: Komm, wir fahren nach Hause …FAZ Bochum: Stadtrundgang erinnert an jüdisches Leben…Bo Alternativ Dortmund: Das erwartet die Besucher beim Afro-Ruhr-Festival…Der Westen Duisburg: Morbide Kunst im Kirchenkeller…Der Westen Essen: „SPD kriegt seit zehn Jahren den Arsch nicht hoch“…Welt Essen: Heinrich Hirtsiefer – Christ, Minister, Nazi-Opfer…Der Westen
NRW: FDP-Chef Christian Lindner lässt Grüne zittern…Express Debatte: Journalismus im Kampfmodus…NZZ Debatte: Das bisschen Haushalt…Jungle World Debatte: Kreativer Widerstand in Syrien…taz Debatte: Die deutsche Wirtschaft macht doch vieles richtig…Welt Debatte: Schlafwandler in Kakanien…Cicero Debatte: Aktivisten in der Vorstandsetage…FAZ Bochum: „Die Waisen“ – düsteres Familiendrama im Thriller-Format…RN Dortmund: BVB-Fans setzen Zeichen gegen große Nazi-Demo…Der Westen Duisburg: Baustart der neuen Mensa verzögert sich…Der Westen Essen: 20 Zivil-Wagen der Kripo stehen auf dem Prüfstand…Der Westen
NRW: Polizei beschwert sich über Dienst-3er…Abendzeitung NRW: Geheimbrief an Lieferant der Panama Papers…RP Online NRW: Zieht die AfD auch in den Landtag ein?…Welt NRW: Wieder Streit über das Turbo-Abitur…FAZ NRW: Metall-Tarifparteien einigen sich auf Pilotabschluss…Süddeutsche Debatte: Die Freiheit des Staatsbürgers…Jungle World Debatte: Sigmar, gewinnen Sie Bodenhaftung!…FAZ Debatte: Elon Musk, crony capitalist king…Detroit News Debatte: Beim ESC zeigt Europa seinen Freiheitsgeist…Welt Ruhrgebiet: Makkabiade eröffnet…Jüdische Allgemeine Ruhrgebiet: Bochum Total mit Culcha Candela und Jupiter Jones…Der Westen Ruhrgebiet: Metropolregion Ruhr Positives abgewinnen…Die Glocke Bochum: Großnichte von Ottilie Schoenewald zu Besuch…Der Westen Dortmund: Stellenabbau bei Westnetz…Der Westen Essen: Der umstrittene Imam und die Jugend…Der Westen Essen: Verfahren gegen Ex-GVE-Chef eingestellt…Der Westen
Es gibt einen tollen Artikel in der Zeit. Er ist von Stefan Willeke. Und er handelt von der NRW-Landesregierung. Er ist noch nicht Online. Soll es aber bald werden. Sobald er es ist, werden wir ihn verlinken.
Der Artikel beschreibt Hannelore Kraft und ihre Regierung in NRW. Der Artikels beschreibt eine Art Bankrotterklärung.
Willeke sagt, die Landesregierung leide an „Entkraftung“. Unter Hannlore Kraft sei eine „Ermüdung“ zu spüren, „die sich in Gereiztheit ausdrückt.“ Abgeordnete in der eigenen Landtagsfraktion würden sich nicht mehr trauen, Hannelore Kraft zu kritisieren. Einwände würde die Minsterpräsidentin abbügeln. Statt sich der Fragen von Journalisten zu stellen, verschwinde sie regelmäßig und versuche sich mit Ausreden vor Stellungnahmen zu drücken. Bei dem einen Skandal gibt sie an, sie sei per Handy tagelang nicht zu erreichen gewesen. Bei einem anderen will sie nichts gewusst haben. Willeke schreibt in dem grandiosen Zeit-Artikel, Kraft würde sich vor Genossen darüber beklagen, „wie schlecht sie in den Berichten der Medien wegkomme, und empfahl – gewissermaßen als Gegengift – ihr eigenes Video-Blog.“ Die folgende Beschreibung ist an Trübsal kaum zu überbieten. „Auf ihren Schreibtisch in der Staatskanzlei stellt sie dann einen gelb-grün gemusterten Pappkarton, richtet die Handykamera auf sich aus und erzählt etwas über ihre kurze Nachtruhe oder den Bundesrat.“
Sie zeigt den erstaunten Sigmar Gabriel, wie er sie ungläubig anstarrt. Wie diese Frau ihn am Schreibtisch filmt. Im Selbstgespräch mit ihrem Handy. Während andere wen zum Reden haben. Einer der dabei war, erzählte mir später vom bassen Erstaunen der Anwesenden.
Willeke schreibt dazu: „Ein Video-Blog mit Hannelore Kraft? Sie hält gewöhnlich nichts von Ego-Shows. Zumindest war es lange Zeit so.“
Das hat sich geändert. Warum? Auch hier findet Willeke in seiner Langzeitbeobachtung Antworten.
NRW steht heute so schlecht wie nie da. O-Ton Willeke „Vor wenigen Wochen kamen Zahlen des Statistischen Landesamtes heraus, die erschütternd ausfielen. Kein Wirtschaftswachstum in Nordrhein-Westfalen, 0,0 Prozent. Das schlechteste Ergebnis aller 16 Bundesländer, schlechter als in Sachsen-Anhalt. Maschinenbau, Stahl, Energiewirtschaft, die Industrien des Landes stecken in der Krise. Wenn es dem Wirtschaftsland NRW während einer wirtschaftlich starken Zeit in einem wirtschaftlich starken Deutschland nicht gelingt mitzuhalten – wann dann?“
Ja, wann dann? Die Regierung in NRW müsste was tun, reagieren, Einsatz zeigen. Aber es passiert nichts. Hannlore Kraft wird nach einem Jahr Abstinenz auf der Landespressekonferenz nach ihren großen Themen gefragt. Willeke beschreibt, wie sie in ihren Papieren sucht, blättert, rumfummelt. „Schließlich blickt sie auf und sagt: ‚Ich finde es nicht, tut mir leid. Wir können Ihnen gern nachliefern, was noch an großen Themen dabei ist.’ Das ist – nach sechsjähriger Regierungszeit – eine verheerende Aussage“, schreibt Willeke.
Die NRW-Landesregierung: das sind Versäumnisse in der Silvesternacht, die Krisen der Industrie, das Verkehrschaos auf den Straßen. Und ein Blitzermarathon, der tausende Stunden Arbeitskraft der Polizei dabei verschwendet, Zuschnellfahrer zu erziehen, während die Einbruchszahlen im Land explodieren.
Willeke beschreibt Hannelore Kraft, wie sie in der Staatskanzlei in Düsseldorf sitzt. Abgehoben in einem der oberen Stockwerke. Mit einem weiten Blick hinaus auf eine florierende Stadt. Weit weg von den Sorgen in Essen-Karnap mit einer SPD in Aufruhr, Dortmund-Dorstfeld und den Nazis, Dinslaken mit den Salafisten, und Bottrop, der letzten Stadt mit einer Zeche, die bald dicht macht. Stadtwerke in der Krise? Einwandererprobleme? Ein Aufbruch in der Region? Neue Lösungen?
Die Ausreden sind immer die gleichen. Seit Jahren. „Strukturwandel“. Lösungen bietet Kraft, bieten ihre Minister nicht an. Sie tun nichts. Sie sehen die Probleme. Sie erstarren vor ihnen.
Die Regierung unter Kraft, für die Willeke das Wort „Entkraftung“ findet, gleicht einem überforderten Menschen, der nicht mehr weiter weiß, der prokrastiniert, der sich in sich selbst zurückzieht, poltert und weint und immer mehr verzweifelt. Es erscheint, als leide die Regierung unter einem Burn-Out-Syndrom – einem Syndrom, das nicht nur die eigenen Psyche befällt, sondern das ganze Land zum Mitleiden zwingt.
NRW: Parteien verweigern Diskussion über Turbo-Abi…Welt NRW: Pilotversuch mit Bodycams für Polizisten…WZ NRW: Mieterbund hat Wohnungskonzern Vonovia kritisiert…Radio Bochum Debatte: Das Gerücht über den Muslim?…Jungle World Debatte: Muslimische Migranten müssen sich besser anpassen…Welt Debatte: Abgesang auf den Mittelstand…NZZ Debatte: Kritik an Israel wird immer unverblümter…Jüdische Allgemeine Debatte: Streitschrift rechnet mit den Nationalisten ab…Cicero Ruhrgebiet: Hier wird es eng an Pfingsten…Bild Bochum: Bermudadreieck lehnt Hotel ab…Der Westen Dortmund: Bürgerdienste sind gerade überlastet…Der Westen Duisburg: Böhmermann-Kandidat bei „Schwiegertochter gesucht“…RP Online Duisburg: Programm für Festival „Traumzeit“ steht…Der Westen Essen: Sein Facebook-Post entlarvt das ganze Problem der SPD…Welt Essen: Pegida-Teilnehmer von Vermummten attackiert…Der Westen
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.