Update: Samstag: Irgendwo, irgendwann Nazi-Aufmarsch

IMG_5678Die Ruhrbarone erreichten in den vergangenen Tagen immer wieder Gerüchte von einem Nazi-Aufmarsch, der am kommenden Samstag in Dortmund stattfinden soll. Jetzt haben wir bei der Polizei nachgefragt, diese bestätigte uns die Anmeldung einer „rechten Versammlung“ am  Samstag. Zum genauen Ort und der genauen Zeit will die Polizei aufgrund von „Vorfällen in der Vergangenheit“ keine Auskunft geben.

Nach den Informationen, die den Ruhrbaronen vorliegen, planen die Neonazis eine Demonstration durch den Stadtteil Eving. Hier liegt einer ihrer Schwerpunkte in der Agitation gegen Flüchtlingsunterkünfte. Im Februar zogen 40 Neonazis mit Fackeln vor eine Unterkunft im Stadtteil. (Unser Artikel)

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Kein sicherer Hafen mehr für unsere Daten

Was das Einkassieren des Safe-Harbor-Abkommens durch den Europäischen Gerichtshof bedeutet.
Safe Harbor Abkommen einkassiert15 Jahre lang bildete Safe Harbor eine der wichtigsten Grundlagen für den Austausch personenbezogener Daten zwischen der EU und den USA. Anfang Oktober erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) diese Gangart für ungültig.

Wieso gerade für Unternehmen dadurch eine rechtliche Grauzone entsteht und welcher Handlungsbedarf aktuell entsteht, legt unser Gastautor Milan Naybzadeh in seinem Beitrag dar. Er ist der IT-Sicherheitsbeauftragte der ADACOR Hosting.

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Die Galgen hoch, die Reihen fest geschlossen (II)

Quefront & russische Propganda helfen beim Entstehen eines neues Terrorismus. (Foto: Karl-Ludwig Poggemann/ Flickr/ cc-by-sa)
Querfront & russische Propganda helfen beim Entstehen eines neues Terrorismus. (Foto: Karl-Ludwig Poggemann/ Flickr/ cc-by-sa)

Terroranschläge, Attentate und terroristische Vereinigungen entstehen nicht aus dem Nichts. Nichts entsteht aus dem Nichts. Im zweiten Teil der dreiteiligen Artikelserie zur Entstehung einer neuen terroristischen Bewegung in Deutschland geht Sebastian Bartoschek der Frage nach, aus welchen Organisationen, Parteien und Strömungen sich eine neue terroristische Bedrohung zusammensetzt.

Zunächst einmal gilt es, sich zu bedanken. Für all den Zuspruch, die Ablehnung und die Diskussionsbereitschaft zum ersten Teil dieser Artikelserie. In verschiedenen sozialen Medien bin ich mit Leserinnen und Lesern in den Austausch getreten und habe manch einen interessanten Gedanken gelesen, den ich mit aufgenommen habe.

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Fluchthelferin droht in der Türkei mit Hungerstreik: „Ich werde nıcht ohne dıese Menschen kommen“

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Udine Eul auf einer Demonstration in Frankfurt

Die Wiesbaderin Udine Eul fuhr in die Türkei um Kurden bei der Flucht nach Deutschland zu helfen. Der Plan scheiterte, in Bulgarien wurde sie festgenommen. Zurück in Istanbul droht sie nun mit einem Hungerstreik.
Es hätte klappen können: Von Wiesbaden aus  wollte Udine Eul in die Türkei fahren und von dort aus mehrere Kurden, die meisten von ihnen krank und hilfsbedürftig, nach Deutschland bringen. Der Plan scheiterte. Eul ist zur Zeit in Istanbul und wird heute versuchen, mit Hilfe der deutschen Botschaft die kurdischen Flüchtlinge nach Deutschland zu holen. Falls das nicht gelingt, wird sie in den Hungerstreik treten:

udine_FB-Post

 

 

Der Ruhrpilot

ISIS Quelle: Youtube
ISIS Quelle: Youtube


NRW: 
Salafist berichtet von deutschen IS-Folterern…Welt
NRW: 744 Top-Beamte haben Nebenjobs…RP Online
NRW: Hass- und Droh-Mails anzeigen…n-tv
Debatte: National befreiter Arbeitsmarkt…Spiegel
Debatte: Thomas Deutschland ohne Maß und Mitte…Cicero
Debatte: Die Trickser der Wirtschaft…FAZ
Debatte: Deutschland ist zu gut, um wahr zu sein…Welt
Ruhrgebiet: Revier-Image ändert sich kaum…Der Westen
Ruhrgebiet: Merkel besucht Josef-König-Gymnasium in Haltern…FAZ
Bochum: Eiskirch wird heute als neuer Oberbürgermeister ins Amt eingeführt…Pottblog
Dortmund: NSU-Ausschuss besucht Tatort des Mordes…Bild
Duisburg: Schimanski-Jacke hängt jetzt im Museum…RP Online
Duisburg: Papierfabrik hofft auf einen Investor…Der Westen
Essen: Paß übergibt an Kufen – Ein leiser Abschied aus dem Amt…Der Westen

NSU-Ausschuss in Dortmund – People looking at things

Mallinckrodtstraße in Dortmund, Graffiti: Nazibanden zerschlagen
Ortstermin an der Mallinckrodtstraße. Bild: Gehrhardt

Dortmund, Mallinckrodtstraße, Nordstadt. Es ist neblig, es nieselt, es ist grau. Zwei Polizei-Motorräder nähern sich, die gelben Westen der Fahrer leuchten durch das Grau. Hinter ihnen ein Bus, er hält genau vor der Hausnummer 190, einem ehemaligen Kiosk. Die Tür öffnet sich, etwa eineinhalb Dutzend Menschen steigen aus. Sie sind hier, um sich den Ort anzuschauen, an dem am 4. April 2006 Mehmet Kubaşik vom „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) ermordet wurde. Und ihnen ist anzusehen, wie ernst es ihnen ist und was sie wollen: „Licht in die dunkle rechte Szene bringen“. Von Alexandra Gehrhardt und Sebastian Weiermann 

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„Ich schäme mich nicht nur fremd, für dich, Freund Akif“

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Es wird einsam um Akif Pirincci. Nach seiner gestrigen Hetzrede bei einer Pegida Kungebung in Dresden, bei der er unter anderem bedauerte, dass zur Zeit die Konzentrationslager geschlossen seien, hat sich heute Nachmittag der Bertelsmann-Verlag von dem Autor getrennt. Nun gehen auch die eigenen Leute von Bord. Der Administrator seines Blogs hat in einem offenen Brief die Zusammenarbeit aufgekündigt:

Und so schäme ich mich. Ich schäme mich nicht nur fremd, für dich, Freund Akif.

Ich schäme mich für mich. Dafür, dir bei der Errichtung deiner Plattform zur Verbreitung deines Unsinns behilflich gewesen zu sein, in der Hoffnung, dein Intellekt würde es begreifen, als ich dir sagte, dass 95% deiner Leser von rechten und ultrarechten verweisenden Webseiten kämen, und das du deren Hass schürende Vorurteile und Ängste befeuerst, da sie deine Polemik nicht verstehen.

Ich sehe, auch du verstehst nicht.

Lebewohl

Dein Webmaster Torsten

Ob das Pirincci stört, sei dahin gestellt. Morgen erscheint im Manuscriptum Verlag sein neues Buch mit dem Titel „Die große Verschwulung“ – da wird Pirincci der Rummel um seine Person recht sein. Ein neuer Admin wird sich da schnell finden lassen.  

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Correctiv: „Mut wagen – Zukunft gestalten“

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Am 5. November geht es auf Zeche Zollverein in Essen um die Zukunft des Journalismus. Unter dem Leitspruch  „Mut wagen – Zukunft gestalten“ werden  ausgewählten Experten mit den Besuchern diskutieren.

Das Recherchebüro Correctiv sorgt sich um die vierte Gewalt, denn ihre Funktionsfähigkeit ist zentrale Voraussetzung für Demokratie und fairen Wettbewerb. Zugleich glauben Correctiv an kraftvolle Antworten auf die Veränderungen durch die Digitalisierung. Sie  glauben an eine dritte Säule im Journalismus – den gemeinnützigen Journalismus.

Gerade in ländlichen oder sozial schwachen Gebieten, schreibt  Correctiv in der Ankündigung zu der Veranstaltung, zögen sich Medienhäuser zurück. Gleichzeitig bieten neue Technologien vielfältige Möglichkeiten für Bürger, eigene Publikationskanäle aufzubauen. Correctiv sieht diese Entwicklung nicht als Bedrohung, sondern als Chance für neue Formen der demokratischen Teilhabe:

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Der Ruhrpilot

reker
NRW: 
Reker wird neue Kölner Oberbürgermeisterin…FAZ
NRW: In Köln wagt kaum einer, die heikle Frage zu stelle…Welt
NRW: Rechtsextreme trainieren Messerkampf…Bild
Debatte: Wir, der Westen…FAZ
Debatte: „Wir werden kein islamisches Land“…Welt
Debatte: Deutschland verharrt im Lagerkampf…Cicero
Debatte: Gentechnik – Deutschland steigt aus…Novo Argumente
Debatte: Kochen für die Revolution…Jungle World
Ruhrgebiet: Tristesse der Tiefe…Welt
Bochum: Proteste gegen DDR-Jubelfeier…Der Westen
Dortmund: Untersuchungsausschuss besucht NSU-Tatort in der Nordstadt…Der Westen
Duisburg: TaM-Chefin bremst Erwartungen…Der Westen
Essen: Pflegeprobleme werden sich zuspitzen…Der Westen