
Martin Niewendick, einstiger Autor dieses Blogs und heute Volontär beim Tagesspiegel in Berlin, besuchte am Wochenende das Jüdische Museum in Dorsten. Nun hat er dem Museum einen Brief geschrieben:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Am vergangenen Samstag war ich in ihren Räumlichkeiten Gast beim Vorbereitungstreffen einer Israel-Reise Anfang Juli. Die dortige Gruppe sollte mit zwei Referaten u.a. zur israelischen Geschichte auf die Reise eingestimmt werden. Dort wurde ich Zeuge von Aussagen, die ich so niemals in einer jüdischen Einrichtung erwartet hätte.
Eine Referentin vermittelte den Anwesenden eine vollkommen einseitige Sicht auf den Nahost-Konflikt. In ihrem Vortrag gab sie ausschließlich Israel die Schuld für das Stocken des Friedensprozesses. Das Hauptproblem sei der Siedlungsbau, die von Israel sabotierte








