Ruhrgebiet

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„Ich bin mittlerweile auch eine Gläubige“ – Globulinatalmedizin am ältesten Krankenhaus Essens

Schwangerschaft: eine schwierige Phase, in der Hilfe umsomehr evidenzbasiert sein sollte. (Foto: Flickr/
Thomas Pompernigg/ CC BY-SA 2.0)

Anfang Januar 2019, im Hörsaalzentrum des Elisabeth Krankenhauses, eines der akademischen Lehrkrankenhäuser der Universität Duisburg-Essen. Es wird früh dunkel und der Regen unterstreicht zusätzlich, dass Neujahrsdepressionen oder der „Januar-Blues“ nicht von ungefähr kommen.

Kommen zwei Typen zu ‘nem Infoabend für werdende Eltern

Vermutlich gäbe der Umstand schon genügend Material für einen Artikel her. Die Blicke der grob 80 Anwesenden waren jedenfalls unbezahlbar und noch bevor die Veranstaltung anfing, rief einer der Teilnehmer zu uns herüber, dass er von der Geburt ein Video haben wolle.

Tja, deal with it.

Ungeachtet dessen, dass wir beide die Rolle des Paares sicher hervorragend spielen können, ist der Grund wenig spektakulär. Mein bester Freund wird Vater, ich Patenonkel, und da es der werdenden Mutter nicht sonderlich gut ging, habe ich ihn zu dem Termin begleitet. So weit, so uninteressant. Mit wenigen Minuten Verspätung begann Frau Dr. med. Catherina Lomann, Oberärztin und Mitverantwortliche für die vier Kreißsäle des Krankenhauses, ihren Vortrag. Ein Bericht von Daniel Bleich.

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Was ist Homöopathie und wieso hat es nichts (wirklich gar nichts) mit Naturheilkunde zu tun und warum sollten Sie JETZT SOFORT aufhören zu masturbieren?

Eine zentrale Frage, der sich jeder stellen sollte: Masturbation oder Homöopathie? (Foto: Mark Mauno/ Flickr/ CC-BY-SA 2.0)

Ich versichere, dass das Folgende ERNSTHAFT dem entspricht, woran Homöopathen glauben. Ernsthaft. Dafür stehe ich mit meinem Namen, auch ohne Hipp-Babybrei.

1755, Meißen. Samuel Hahnemann kommt zur Welt. Er ist ein guter Schüler, studiert anschließend Medizin und stellt fest, dass trotz aller Bemühungen eine Vielzahl seiner Patienten sterben. Oft auch, da die Behandlung sie ins Grab gebracht hat. Es ist grob 1785 – eine wirklich verdammt schlechte Zeit, um krank zu sein. Hahnemann ist vielseitig interessiert, der Chemie gegenüber offen und ausgesprochen experimentierfreudig.

Malaria und die Homöopathie

1790, bei der Übersetzung eines Werkes von Cullen, unterlief ihm dann ein Denkfehler, der bis heute Menschenleben kostet. Cullen, zu seiner Zeit ein bekannter Pharmazeut, äußerte, dass Chinarinde den Magen stärke und deshalb Linderung bei der Malaria verschaffe. Chinarinde kann Malaria heilen, das ist zutreffend. Der Schluss aber war Unsinn, das erkannte auch Hahnemann.

Er verabreichte sich selbst große Mengen Chinarinde und stellte fest, dass Symptome eintraten, von denen er meinte, dass diese Malariasymptomen ähnelten, nur ohne Fieber. Chinarinde, so der Schluss, löse bei einem gesunden Menschen quasi „Malariasymptome“ aus. Ohne ins Detail zu gehen, der Schluss war genauso falsch. Für Hahnemann aber eine fixe Idee.

Was ist „beseelt“?

Wir schreiben das Jahr 1790, die französische Revolution ist in vollem Gange und das Sprichwort „jemanden einen Kopf kürzer machen“ gelangt zu seiner vollen Geltung. Empirisch medizinische Forschung steckt in den Kinderschuhen und Krankenhäuser sind riesige Experimentierstationen, die in der Regel waagerecht verlassen werden. Es ist auch die Zeit der Mystik und Esoterik. Eine gängige Annahme ist damals, dass jede Materie und jeder Stoff beseelt ist und eine Art „Geist“ in sich trage. Nochmal, es ist halt 1790. Hahnemann glaubte daran. Fest.

Ein Stoff, der bei einem gesunden Menschen ebenjene Symptome auslöse, die eine spezifische Krankheit auch verursache, muss diese Krankheit heilen, „Similia similibus curentur“, Ähnliches soll mit Ähnlichem geheilt werden. Hahnemann schrieb dies dem „innewohnenden Geist“ eines Stoffes zu. Nimmt man einen Stoff ein, so nimmt man auch den Geist zu sich. Dieser Geist verfügt über Informationen, die bei einem gesunden Menschen irgendeine Reaktion auslösen. Der Körper möchte zurück in seinen Ursprungszustand, also bekämpft er die Reaktion. Das ist die normale Antwort unseres Immunsystems. Das hat nichts mit einem Geist zu tun. Bei einem kranken Menschen müsste nun, so Hahnemann, ein Heilungsprozess einsetzen, da der Körper ja über zusätzliche „Informationen“ verfüge und von diesen lernen könne – aber nur, wenn der Mensch auch an das Präparat und die Behandlung glaube.

Homöopathen missbrauchen diesen Umstand auf besonders perfide Weise und sprechen von einer “Erstverschlimmerung”, die in Folge der Einnahme eines Präparates eintreten könne, bis der Körper sich der Informationen des “Geistes” angenommen hat.

Genau genommen reagieren Homöopathen damit auf einen mitunter unausweichlichen Vorgang: Eine Krankheit kann sich ausbreiten. Dass danach Besserung eintritt, liegt in der Natur der Sache, sofern der Mensch nicht verstirbt. Das ist die zentrale Funktion unseres Immunsystems. Tritt die Besserung nicht ein, so haben Sie nicht ausreichend an die Wirksamkeit des Präparates geglaubt. Parallelen zur Gedankenwelt der Religion sind leider kein Zufall.

Kein medizinisch wirksames Präparat dieser Welt führt (mit Ausnahme von allergischen Schocks sowie seltenen Sonderfällen) zu einer Verschlechterung des Patientenwohls – und noch viel weniger käme ein Arzt auf die Idee, mit einem solchen Umstand zu werben.

Folgendes Gedankenspiel:

Sie sind richtig betrunken, 2,8 Promille, der Brechreizt setzt ein und die Welt um Sie herum dreht sich. Wenn Sie nun möglichst schnell wieder nüchtern werden wollen, holen Sie den Vodka aus dem Schrank? Eben.

Zu dieser Erkenntnis gelangte auch Hahnemann nach zahlreichen Experimenten. Gib einem Menschen Gift, obwohl er bereits vergiftet ist, und er wird nicht gesund, sondern stirbt vermutlich. Verschlimmere die Symptome eines kranken Menschen und er stirbt vermutlich ebenfalls. Gesunder Menschenverstand.

Anstatt aber seinen Fehler einzusehen, begann Hahnemann sich an seiner Idee festzubeißen. Der Geist, so nun seine Überzeugung, müsse aus der Substanz gelöst und in ein Trägermedium überführt werden. Hierzu begann Hahnemann das „Potenzieren“, bis heute ein heiliger Gral der Homöopathen.

Potenzieren bedeutet im homöopathischen Sprachgebrauch „verstärken“. Erreicht werden solle dies, indem die „Ursubstanz“ verdünnt wird. Sie lesen richtig. Verdünnt. Hierzu entwickelte Hahnemann ein Verfahren, dass sich „Verschütteln“ nennt.

Man nehme einen Teil der Ursubstanz, neun Teile Lösungsmittel, vermische diese und schüttle, nach einem fest vorgegebenen Ritus, zehnmal. Dann, so Hahnemann, übertrage sich die Information des Geistes auf das Lösungsmittel und verstärke diese Information. Der Stoff liegt nun in einer D2 (Dezimal) Potenz vor. Je öfter man diesen Vorgang nun wiederhole, umso mehr verstärke sich der Geist und somit auch die Wirksamkeit des Präparates.

Wer an dieser Stelle den Eindruck hat, dass das allen Naturgesetzen widerspreche, der hat damit vollkommen Recht.

Gängige Potenzen in Deutschland liegen zwischen D8 (1:10.000.000) und C20 (1:10.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000).

Um das kurz in Worte zu kleiden, einen Liter Ursubstanz auf die mehrfache Menge Wasser der uns bekannten Galaxie. Hier gelangt die Homöopathie in Bereiche, bei denen es mathematisch quasi ausgeschlossen ist, dass auch nur ein einziges Atom der Ursubstanz noch im Präparat gefunden werden kann.

Aber: Diese Präparate wirken angeblich besonders stark. Auch ohne Studium oder Leistungskurs Chemie sollte jedem klar sein, dass 100%ige Reinheit nicht möglich ist. Kein Stoff ist zu 100% rein, jeder Stoff hat eine minimale Verunreinigung. Weshalb genau die Wirkung der Ursubstanz „verstärkt“ wird und nicht die der Grundverunreinigung, kann bis heute kein Homöopath erklären. Es sei denn, man glaubt an Geister. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Anteil an Grundverunreinigung bei zahlreichen Potenzen um Faktoren höher liegt, für den die Menschheit keine Worte kennt.

„Ungemein wahrscheinlich wird es hiedurch, daß die Materie mittels solcher Dynamisationen sich zuletzt gänzlich in ihr individuelles geistartiges Wesen auflöse und daher in ihrem rohen Zustand, eigentlich nur als aus diesem unentwickelten geistartigen Wesen bestehend betrachtet werden könne.“ – S. Hahnemann, Organon (VI, S. 249ff.), alte Rechtschreibung wie im Original.

Gedankenspiel:

Der FC Schalke 04 ist wieder nicht Deutscher Meister geworden und Sie möchten sich richtig die Kante geben. Kippen Sie Ihren Vodka vorher in 100 Liter Wasser? Eben.

Und wieso soll ich jetzt gerade aufhören zu masturbieren?

Hahnemann erprobte seine Präparate. Er hatte nicht den gewünschten Erfolg. Über die Jahre entwickelte er daher eine Reihe an Anweisungen, die zwingend zu befolgen seien, da das Präparat sonst in seiner Wirkung gestört werde. Dazu gehört, laut Hahnemann und dem bis heute verbindlich gelehrten Hauptwerk über Homöopathie, auch die Masturbation.

„All diese Dinge müssen möglichst vermieden oder entfernt werden, wenn die Heilung nicht gehindert oder gar unmöglich gemacht werden soll.“ – S. Hahnemann, Organon, §260.

Anders ausgedrückt: Werden diese Anweisungen nicht befolgt, so wirkt die Homöopathie laut Hahnemann nicht. Im Organon finden Sie diese unter §260. Hier ein paar Auszüge:

  • Entnervung durch Lesen schlüpfriger Schriften, Onanism oder, sei es aus Aberglauben, sei es um Kinder-Erzeugung in der Ehe zu verhüten, unvollkommener, oder ganz unterdrückter Beischlaf
  • Sitzende Lebensart
  • Bloß negative Bewegung (durch Reiten, Fahren und Schaukeln).

Aber Naturheilkunde…?

…hat nichts mit Homöopathie zu tun. Naturheilkunde setzt auf allopathische Effekte. Kamille wirkt entzündungshemmend, Cineol wirkt bakterizid, die Beispiele sind endlos. Genau diese Verwechselung nutzen Homöopathen, mitunter unwissend, sowie Lobbyverbände wie die DHU (jedoch wissentlich), um ihre Märchen- und Hexereiprodukte zu verkaufen.

Kein homöopathisches Präparat, bei dem keine allopathische Wirkung vorliegt (idr. bis D4), das weltweit auf dem Markt ist, konnte seine Wirksamkeit im Rahmen von klinischen Studien belegen. Kein einziges Präparat. Seit 220 Jahren. In Deutschland regelt §5 HWG, dass homöopathische Präparate nicht mit der Angabe von Anwendungsgebieten beworben werden dürfen.

Behalten Sie das bitte im Kopf, nicht ein einziges homöopathisches Präparat wurde jemals im Rahmen von Studien als wirksam jenseits des Placeboeffekts bestätigt. Nicht ein einziges Präparat.

Zeitgleich gibt es kein einziges Arzneimittel, das in Deutschland auf dem Markt ist, dessen Wirksamkeit nicht in zahlreichen Studien belegt wurde. Nicht ein einziges Präparat.

Aber meine Tiere!

Placebo by Proxy. Sprengt hier den Rahmen. Bei Interesse, bitte nachlesen – oder mich ansprechen. Seien Sie versichert, auch hier wirkt Homöopathie nicht. Nachweislich.

Ich lese von Forschung!

In der bereits 1992 veröffentlichten Marburger Erklärung heißt es:

“Der Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg verwirft die Homöopathie als eine Irrlehre.”

Bereits vor 27 Jahren war damit eigentlich alles gesagt. Homöopathen halten sich bis heute bei der Behandlung von Patienten und Zubereitung von Wirkstoffen in nahezu religiösem Eifer an ein 200 Jahre altes Buch.

Auch hier müssen Sie sich eine Frage stelle:

Niemand fährt gerne ein 20 Jahre altes Auto, das nie gewartet wurde. Weshalb vertrauen Sie Ihre Gesundheit einer über 200 Jahre alten Heilslehre an?

Ich erinnere an mein Versprechen, daran glauben Homöopathen wirklich. Das und nur das ist die Homöopathie.

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Update: Zehn Jahre Duisburger Israelflaggen-Skandal – Demo nächste Woche Samstag

Genau 10 Jahre ist es nun her, dass am Samstag, 10.01.2009 mitten in Duisburg zwei Israelflaggen in einer Privatwohnung von dazu kommandierten Polizisten heruntergerissen wurden, angeblich der Gefahrenabwehr zuliebe.

Update, Freitag 11. Januar 2019, 18.34 Uhr

Die Veranstalter haben die Demo abgesagt. Sie planen,  sie um eine Woche zu verschieben – auf den Samstag der kommenden Woche.

Die Polizei habe die Veranstalter darauf hingewiesen, dass eine derartige Demonstration aufgrund aufgrund des Nahostkonfliktes heikel wäre. Kurzfristig könnten nicht genügend Beamten bereit gestellt werden.

 

(Aufruftext) – Während die eigentlichen Gefährder, islamisch organisierte „Friedenskämpfer“ und Hamas-Freunde, die eigentlich zur einer israelfeindlichen Kundgebung vor dem Rathaus wollten, mit Wurfgeschossen und sogar noch nach Stunden mit judenfeindlichen Rufen vor dem Haus randalierten.

Dies war neben den anti-israelischen Hasstiraden der Demonstranten aus dem Umfeld der radikal-islamistischen Bewegung Millî Görüş nicht nur ein Angriff auf die Meinungsfreiheit, sondern auch eine Diskreditierung des Staates Israels, dessen Wappenemblem durch dieses Vorgehen der Duisburger Polizei verunglimpft wurde.

Um daran und an die Hintergründe dieses katastrophalen, auch beschämenden Duisburger Ereignisses zu erinnern, zu erhellen und um gegen die politisch geschaffenen und so mentalen Bedingungen zu protestieren, die solches erst ermöglichten (vergleichbares wiederholte sich 2014 u.a. in Essen, Wuppertal …), – rufen politisch interessierte Freunde Israels aus Duisburg, Mülheim und Krefeld zu einem Gedenkmarsch in Erinnerung an dieses historisch-moralische Verbrechen kommenden Samstag in der Duisburger Innenstadt auf.

Samstag, 12.01.2019
Uhrzeit: 13:30
Duisburger Hbf vor dem Haupteingang

 

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Lasst es krachen!

Heute Abend wird wieder geknallt. Was der Anfang eines Artikels über das Liebesleben der Deutschen sein könnte, beschäftigt sich stattdessen mit Silvester, genauer, mit der weltweit tradierten und üblichen Gepflogenheit, ein neues Jahr mit einem Feuerwerk und Knallern zu begrüßen. Einige mögen diese Tradition nicht mehr, und gehen ihr wohl auch nicht mehr nach. Das ist selbstredend ok, und damit könnte der Artikel enden, wenn es nicht eben dem lieben Leben der Deutschen entsprechen würde, denen, die etwas machen wollen, das man selber nicht machen will, eben dies verbieten zu wollen. Und dabei so zu sprechen, wie man das ganze Jahr dem Anderen vorwirft zu sprechen. Schauen wir doch einmal genauer hin.

Halten wir zu Beginn noch einmal fest, es wäre nicht verwerflich, zu sagen: ich mag Böllerei nicht, und deswegen gehört sie verboten. Es wäre nur eben nicht das, was der Deutsche, in seiner ganzen Bürde als Intellektueller, in der Lage wäre, offen zu sagen. Das eigene Wollen muss stets in den Dienst abstrakter, zumindest aber altruistischer Gemengelagen gestellt werden. Dann ist es gut. Und gut will ja ein jeder hier sein. Was aber könnte besser sein als Kinder, Tiere und sogar den ganzen Planeten zu retten, und dann auch noch den Volkswillen umzusetzen? Gerade in Deutschland? Eben. Was macht da schon, dass man den Willen des Einzelnen ignoriert? Gemeinnutz geht doch schließlich vor Eigennutz – wozu war das denn hier auf Markstücke geprägt? Weiterlesen

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2018? Geschafft!

Foto: Robin Patzwaldt

2018 – Ein weiteres Jahr in Richtung Rente, Weltuntergang oder worauf man sonst so hinfiebert ist geschafft. Heute um Mitternacht beginnt das neue Jahr. Anlass genug nochmal auf das vergangene zurückzublicken. Viel hat uns bewegt, gesellschaftlich wie privat. Ein Stückchen Wald bei Aachen, Dieselfahrverbote, Intendantinnen mit unangenehmen Vorlieben und Freunden, ein grandioser BVB. Traditionell blicken die Ruhrbarone nochmal individuell in verschiedenen Kategorien auf das Jahr zurück: Weiterlesen

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Wie Oberbürgermeister Sierau das Bild Dortmunds verändert

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau Foto: Itti Lizenz: CC BY-SA 3.0

Uns Journalisten wird gern vorgeworfen, dass wir nur meckern und kritisieren. Durchaus zu Recht. Deshalb hier eine Lobhudelei auf die gute Arbeit von Dortmunds OB Ullrich Sierau.

Dortmund ist spitze. Nicht nur im Fußball. Auch bei Hightech, Smart City. Digitalisierung. Wirtschaftswachstum. Dortmund ist fortschrittlicher und innovativer als München. Und sympathischer sowieso. Ob das alles stimmt? Keine Ahnung. Aber genau das ist das Bild, das Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau seit Wochen und Monaten nach außen verbreitet.

Auch in der Neujahrsansprache 2019 bleibt er diesem Stil treu. Sierau stellt heraus, dass Dortmund für den Phoenix-See einen renommierten Städtebaupreis bekommen hat oder Weiterlesen

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#Adventskalender #24

Max Raabe singt Chansons der 1920er Jahre / Foto: Gregor Hohenberg
Max Raabe singt Chansons der 1920er Jahre / Foto: Gregor Hohenberg
Max Raabe singt Chansons der 1920er Jahre / Foto: Gregor Hohenberg

Max Raabe singt Chansons der 1920er Jahre / Foto: Gregor Hohenberg

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band oder einen Einzelinterpreten aus dem Ruhrgebiet vor.

Letztes Törchen 24: Max Raabe. Obwohl der Sänger seit vielen Jahren in Berlin wohnt: ursprünglich kommt er aus Lünen, wo er am 12. Dezember 1962 geboren ist. Erste Gesangserfahrungen sammelte Max Raabe in einem Kirchenkinderchor in seiner Heimatstadt Lünen und in der Kantorei seiner Schule. Er besuchte später das Clemens-Hofbauer-Kolleg, ein Internat des Erzbistums Paderborn. Weiterlesen

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#Adventskalender #23

Der Ruhrkohle Chor / Foto: E. Reinsch
Der Ruhrkohle Chor / Foto: E. Reinsch
Der Ruhrkohle Chor / Foto: E. Reinsch

Der Ruhrkohle Chor / Foto: E. Reinsch

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 23: Der Ruhrkohle Chor. Der Ruhrkohle-Chor wurde 1987 gegründet. Nach ereignisreichen Jahren kann der Ruhrkohle-Chor auf viele Erfolge zurückblicken: zahlreiche professionelle CDs und Videoproduktionen sowie Konzertreisen und Fernsehauftritte dokumentieren das außergewöhnliche musikalische Schaffen dieses Chores.  Die große Leidenschaft und der spürbare Wille, für Kultur des Bergbaus einzustehen, machte und macht den Chor zu dem, was er heute ist: einzigartig.
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#Adventskalender #22

Vic Anselmo bietet elfenartigen Gesang mit viel Gefühl
Vic Anselmo bietet elfenartigen Gesang mit viel Gefühl
Vic Anselmo bietet elfenartigen Gesang mit viel Gefühl

Vic Anselmo bietet elfenartigen Gesang mit viel Gefühl

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band oder Einzel-Künstler/in aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 22: Vic Anselmo. Wie in anderen Kultur-Bereichen auch, fällt auf wie dünn die Frauenqoute in der Musikszene des Ruhrgebiets besiedelt ist. Männer gibt es haufenweise, aber wirkliche Könnerinnen müssen quasi mit der Lupe gesucht werden. In Bochum haben wir Vic Anselmo gefunden, die ursprünglich aus Lettland stammt und mittlerweile weit über das Baltikum hinaus bekannt geworden ist. Weiterlesen

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Druck auf Domenico Tedesco nimmt zu – Ist er noch der Richtige für den FC Schalke 04?

Die Fans in Gelsenkirchen stehen noch immer hinter dem Verein. Foto(s): Michael Kamps

Kurz vor dem Ende des Fußballjahres müssen wir uns hier an dieser Stelle natürlich auch noch einmal mit dem FC Schalke 04 beschäftigen. Als Vizemeister des Vorjahres in die Saison gestartet, ist das Team inzwischen, nach 16 Spieltagen, mit mageren 15 Punkten auf Rang 14 der Bundesligatabelle zu finden. Kaum zu glauben!

Noch deprimierender: Schalke unterlag schon fünf Mal in der heimischen Arena, zuletzt am Mittwoch gegen die ebenfalls tief verunsicher aufspielende Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen mit 1:2. Die Unruhe wächst auf vielen Ebenen. Millionen Fußballfans fragen sich: Was stimmt nicht bei den Königsblauen?

Dass die Vizemeisterschaft nicht zu wiederholen sein würde, das war eigentlich allen Beobachtern schon beim Saisonstart klar. Die Knappen profitierten im Vorjahr von der Schwäche der Konkurrenz, hatte seinerseits vielfach das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Die Spiele der Gelsenkirchener waren selten spektakulär, aber vielfach erfolgreich. Das ist eben in nicht jedem Jahr so der Fall. Eine härtere Saison war also mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten. Dass sie so hart werden würde, das kommt dann allerdings schon überraschend. Weiterlesen

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