Ruhrgebiet

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Live-DJ-Set aus dem Bochumer Intershop

Schauspieler James Cagney ist im Bochumer Nachtleben das bekannteste Symbol vom Intershop | Foto: Daniel Dadrowski

Schauspieler James Cagney ist im Bochumer Nachtleben das bekannteste Symbol vom Intershop | Foto: Daniel Sadrowski

Vielen Kneipen geht es gerade dreckig – leider auch dem Intershop – eine der beliebtesten Kneipen bei unseren Ruhrbarone-Autoren. Der Intershop bringt nun eine virtuelle DJ-Set-Reihe an den Start.

Ein Stück Intershop im heimischen Wohnzimmer? Bleibt sitzen, der Intershop kommt virtuell rum. Keine Frage, es sind komische Zeiten, aber die sympathische Kneipe will nicht auf ihre Besucher verzichten. Daher gibt es am Samstag, den 4. April via Live-Stream ein hochkarätiges DJ-Set aus dem Laden geben. Weiterlesen

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››Wir Festivalmacher hängen gerade alle in der Luft‹‹

Alex Schwers hier in seinem Büro | Bild: Mirja Nicolussi

Für das Ruhrpott Rodeo gibt es durch die Corona-Pandemie aktuell viele Fragezeichen

Alex Schwers kommt aus Gladbeck und organisiert seit vielen Jahren das ›Ruhrpott Rodeo‹, was mittlerweile in der Festival-Saison das wichtigste Punk-Festival in unseren Breitengraden ist. Jedes Jahr findet das Festival mit über 50 Bands am Flugplatz Schwarze Heide in Hünxe bei Bottrop statt. Im Zuge der Corona-Pandemie gerät derzeit alles ins Stocken. Wir haben uns bei Alex erkundigt, ob das Festival überhaupt – und zu welchen Bedingungen stattfinden kann.

Alex, wie ist gerade der Stand der Dinge, was das Ruhrpott Rodeo angeht – können sich Punkrock-Fans schon auf die Auftritte von Social Distortion, Anti-Flag und die Suicidal Tendencies im Juli freuen?

››Wir sitzen gerade auf heißen Kohlen, wir planen weiter – aber wir wissen nicht was passiert, denn wir Festivalmacher hängen gerade alle in der Luft. Jeder intelligente Mensch weiß derzeit, dass keiner was weiß. Ich muss eigentlich so langsam in Verbindlichkeiten gehen, denn von Tag zu Tag wird unser Kostenapparat immer größer.‹‹ Weiterlesen

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Neue Kreator Single: ›666 – World Divided‹

Im Jahr 1985 erschien mit „Endless Pain“ die erste LP von Kreator. Aus kleinen Verhältnissen stammend hat sich die Band zur Weltmarke etabliert, Fans haben sie in Südamerika, Australien oder Japan – und spielten über 2.000 Konzerte in über 60 Ländern. Heute melden sie sich mit einer neuen Single zurück

Ihr Proberaum ist noch immer in Altenessen, ganz nah an der Zeche Carl. „Es gibt keinen Grund das zu ändern“, sagt Mille – und diese heimatverbundene Bodenständigkeit wirkt sympathisch und plausibel. Nach drei Jahren veröffentlicht die Band heute einen neuen Track: „Wir freuen wir uns, euch unsere brandneue Single ›666 – World Divided‹ präsentieren zu dürfen“, sagt Bandkopf, Sänger, Songschreiber und Gitarrist Mille Petrozza. „Mehr als je zuvor ist die Message dieses Songs wichtiger: wir müssen zusammenhalten in dieser immer gespalteneren Welt. Passt auf euch auf und am wichtigsten: Stay Metal!“

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Online lernen: Das Karatezentrum Oer-Erkenschwick trotzt der Corona-Krise

Karate online! Sina Soberg (Links im Bild) und Jörg Uretschläger (Rechts im Bild) gehen mit ihrem Dojo in Oer-Erkenschwick neue Wege; Foto: Privat

Karate online! Sina Soberg (Links im Bild) und Jörg Uretschläger (Rechts im Bild) gehen mit ihrem Dojo in Oer-Erkenschwick neue Wege; Foto: Privat

Vor wenigen Tagen haben die Ruhrbarone mit Toni Dietl, Leiter des Kampfkunstkollegiums, gesprochen: Über die neuen Wege, die Kampfsportschulen während der Corona-Krise beschreiten. Ein komplettes Sportbusiness geht online!

Eine Karateschule im Ruhrgebiet hat ebenfalls zeitnah auf die Maßnahmen der Landesregierung reagiert: Und ihren Unterricht vom Dojo (Übungsraum für Kampfkünste) ins Wohnzimmer der Kunden verlagert. Erfolgreich! Das Konzept kommt an.

350 Karatekas üben sich, jetzt online, in Oer-Erkenschwick in der populären Kampfkunst aus Japan.

Jörg Uretschläger, Karatelehrer im Karatezentrum Oer-Erkenschwick, stand den Ruhrbaronen dazu gestern Rede und Antwort:

Wie läuft Karateunterricht in Zeiten vom Corona-Shutdown?

Was die Ruhrbarone auch interessiert: Das Karatezentrum kooperiert mit dem örtlichen Tierschutzverein. Wie ist die aktuelle Situation im Tierheim Oer-Erkenschwick?

Vorab: Die Lage im Tierheim Oer-Erkenschwick ist aktuell, das ist bundesweit in allen Tierheimen so, mehr als nur angespannt.

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‚Sebel‘ im Ruhrbarone-Interview: „Ich bin mir sicher, dass der Staat uns nicht hängen lassen wird!“

‚Sebel‘ in Action. Foto: Sebastian Niehoff

Die sich gerade aufbauende Krise betrifft uns alle. Insbesondere Künstler und Kreative leiden aber unter den wegbrechenden Aufträgen und Veranstaltungen. Die Ruhrbarone haben deshalb Kontakt zu einem alten Freund des Hauses aufgenommen, der dieses Schicksal teilt.

Eigentlich sollte Sebastian Niehoff, alias ‚Sebel‘ aktuell mit Stefan Stoppok auf Tour sein. In einem Interview mit dem Sänger hatten wir kürzlich erst darüber gesprochen. Nun aber wurde die Tournee der Combo vorzeitig angebrochen, wie so viele andere in diesen Tagen auch.

Wie stellt sich die Lage bei Sebel aktuell dar? Wie sehr ist der in Recklinghausen lebende Musikprofi von der Corona-Krise betroffen? Ruhrbarone-Autor Robin Patzwaldt hat ihn gefragt und sehr direkte und offene Antworten bekommen Weiterlesen

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Helfen, im Zeichen der Corona-Krise: Danke, Pater Tobias!

Pater Tobias: Der gute Hirte in Duisburg-Neumühl; Foto: Peter Ansmann

Pater Tobias: Der gute Hirte in Duisburg-Neumühl; Foto: Peter Ansmann

Was man während der aktuellen Corona-Krise, neben Erfolgen im medizinischen Sektor, gebrauchen kann: Menschlichkeit. Und gute Nachrichten.

Hier ist mal eine:

Pater Tobias betreib, in seiner Gemeinde in Duisburg-Neumühl, ein deutsch-syrisches Restaurant – das Sham. Das von ihn initiierte Projekt Lebenswert macht den Stadtteil ein wenig lebenswerter.

Die finanziellen Mittel für diese Projekte (KiPa-cash-4-kids) werden durch Sponsoren bereitgestellt. Pater Tobias läuft für die gute Sache.

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Diakonie: Möbel an Bedürftige zu spenden ist gar nicht so einfach, wie man denkt

Habt ihr in Zeiten der scheinbar alles beherrschenden Corona-Pandemie und der damit einhergehenden großen Aufregung noch etwas freie Kapazität für andere Themen? Das wäre schön, denn diskussionswürdige Themen gibt es nach wie vor auch abseits der laufenden Virus-Debatten reichlich.

Von einem dieser vielen diskutablem Alltagsthemen möchte ich hier und heute einmal kurz berichten. Dass es in Deutschland grundsätzlich viele bedürftige Menschen gibt, ist allgemein bekannt. Da sollte es, wenn man etwas voll Funktionstüchtiges, was anderen Menschen von Nutzen sein könnte, verschenken möchte doch Interessenten geben. Nicht unbedingt, wie dieses kleine Beispiel aus meinem privaten Umfeld zeigt. Weiterlesen

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