Ruhrgebiet

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026 Andreas Eschbach im Gespräch über NSA

Sprach über seinen aktuellen Roman „NSA“ : Andreas Eschbach (Foto: Sina Klaß)

„Nationales Sicherheits-Amt“ (NSA), so heisst der aktuelle Roman von Fantastik-Autor Andreas Eschbach. Vordergründig geht es um die Frage, was hätte alles passieren können, wenn die Computer viel früher entwickelt worden wären, und Nazi-Deutschland auf unsere heutige Technologie zugriff gehabt hätte. Worum es nich geht, darüber sprach Sebastian Bartoschek mit dem Autor in Essen, der derzeit auf Lesereise ist.

Übrigens: Unsere Podcasts findet ihr jetzt auch auf Spotify .


Dieses Interview gibt es in Kürze auch in Schriftform zum Nachlesen.

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Vereinslegenden Stevens, Büskens und Asamoah sollen Schalke retten – Ein riskanter Schachzug!

Leipzig zu Gast auf Schalke. Foto: Michael Kamps

Wirklich wunschgemäß verlief die Rückkehr von „Jahrhundert-Trainer“ Huub Stevens am Samstag auf Schalke nicht. Mit 0:1 verloren die Königsblauen trotz ordentlicher Leistung gegen RB Leipzig.

Die Gelsenkirchener kassierten also auch bei der mit Spannung erwarteten Premiere von Stevens eine Pleite, verloren zugleich bereits das sechste Pflichtspiel in Folge.

Schalke rutschte durch das negative Ergebnis auf Platz 15 der Tabelle ab und befindet sich unverändert im akuten Abstiegskampf. Trotz des abermaligen Dämpfers gegen Leipzig, ruhen die Hoffnungen auf den Klassenerhalt seit Freitag ganz auf dem neuen Übungsleiter, der zusammen mit Co-Trainer Mike Büskens und Teammanager Gerald Asamoah das von vielen so vermisste ‚Schalke-Gefühl‘ im Klub wieder stärken soll.

Nach dem bitteren Aus in der UEFA Champions League, das am Dienstag durch das desaströse 0:7 bei Manchester City offiziell wurde, sahen die Verantwortlichen sich zur Entlassung von Domenico Tedesco und seines Co-Trainers gezwungen. Dass die Wahl eines Nachfolgegespanns rasch auf Stevens und Büskens fiel, die entgegen der ersten Annahmen das Team sogar bis zum Saisonende betreuen werden, bevor eine neue Dauerlösung auf der Trainerbank installiert werden wird, erscheint auf den ersten Blick als völlig logische Entscheidung. Weiterlesen

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Größte Hallenveranstaltung in 2019 angekündigt: Vom hilflosen Umgang mit der AfD in Waltrop

Zuletzt ging es in Waltrop im Bundestagswahlkampf  sogar handgreiflich zu. Archiv-Foto: Michael Kamps

Die große politische Mehrheit in diesem Lande ist seit Jahren vereint im entschlossenen Kampf gegen die AfD. Viele Parteien sind sich einig in der grundsätzlichen Ablehnung vieler Ziele der selbsternannten ‚Alternative‘ und ihrer Verhaltensweisen. Seit langem kann man fast überall im Lande beobachten, wie auf unterschiedlichen Ebenen versucht wird den Einfluss der AfD in Parlamenten und auf die Gesellschaft gemeinsam zurückzudrängen.
Was jedoch häufig nicht zu erkennen ist, das ist ein wirklich griffiges Konzept dabei. Häufig wirken die Versuche recht ungelenk oder sogar regelrecht kontraproduktiv, kann sich die AfD doch viel zu häufig in eine Art Opferrolle flüchten, profitiert so am Ende vielfach sogar von den regelrecht überfallartigen Angriffen der ‚Altparteien‘ und Organisationen.

Ein Zeugnis von der völligen Planlosigkeit bei der Bekämpfung der AfD konnte man im Bundestagswahlkampf 2017 auch in Waltrop (Kreis Recklinghausen) beobachten. Da tauchte plötzlich und unerwartet ein Wahlkampfstand dieser Partei in der örtlichen Fußgängerzone auf, obwohl sie bis dato vor Ort faktisch noch gar keine Rolle gespielt hatte.
Entschlossen ging ein Parteienbündnis anderer Parteien spontan aktiv gegen den Stand der AfD vor. Im Zuge dieser Auseinandersetzung(en) wurde es zwischenzeitlich sogar handgreiflich. Wir berichteten damals mehrfach.

Die Diskussionen über dieses Verhalten der Lokalpolitiker verschiedener Parteien erhitzten damals im Anschluss die Gemüter in der gesamten Region. Geht man so angemessen mit einem politischen Konkurrenten um? Gebührt es sich nicht vielmehr, dass man sich mit Argumenten auseinandersetzt, statt eine andere Partei auf diese Art und Weise zu attackieren, regelrecht aus der örtlichen Fußgängerzone zu vertreiben?

In dieser Woche entflammte die zwischenzeitlich schon wieder vergessene Debatte wieder ganz neu. Eine Meldung der Lokalzeitung schreckte die Waltroper Politiklandschaft regelrecht auf Weiterlesen

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Tedesco-Aus auf Schalke: Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Ex-Schalke-Coach Tedesco (rechts). Foto: Robin Patzwaldt

Gestern Abend gegen 19 Uhr wurde dann offiziell, was seit Tagen ohnehin nur noch eine Frage der Zeit zu sein schien: Der FC Schalke hat sich von Trainer Domenico Tedesco getrennt.

Das 0:7 vom Dienstag in der UEFA Champions League gegen Manchester City, die fünfte Pflichtspielniederlage in Serie, war endgültig zu viel. Gegen RB Leipzig werden am kommenden Samstag in der Fußball-Bundesliga mit Huub Stevens und Mike Büskens zwei alte Bekannte interimsweise auf der Bank der Knappen sitzen.

Damit endet auf Schalke das kurze Märchen rund um die Vizemeisterschaft 2018 auf die wohl schmerzhafteste Weise. Innerhalb weniger Monate nach dem größten sportlichen Erfolg der letzten Jahre, steht der Revierklub plötzlich ohne den im Jahre 2016 mit dem Neuaufbau des Klubs beauftragten Manager Christian Heidel und ohne seinen zwischenzeitlich als Wundertrainer gepriesenen Übungsleiter Tedesco dar. Weiterlesen

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Mein Ruhrgebiet: Sebel – „Der Ruhrgebietler sucht und findet die Perlen in jedem Scheißhaufen!“

’sebel‘ in action. Foto: Sebastian Niehoff

In der Vorwoche starteten wir hier im Blog eine neue Serie. Von jetzt an werden wir bis auf weiteres an jedem Dienstag einen Beitrag unter dem Titel ‚Mein Ruhrgebiet‘ veröffentlichen. Dabei gilt es jeweils für eine bekannte Persönlichkeit ihre ganz spezielle Beziehung zum ‚Revier‘ in einem kurzen Interview zu offenbaren. In der vergangenen Woche stand uns hier an dieser Stelle der Sportjournalist Dirk große Schlarmann Rede und Antwort.

In der aktuellen Ausgabe beantwortet mit dem in Recklinghausen lebenden Ruhrgebietsrocker Sebastian Niehoff, alias ‚Sebel‘, der Anfang März gerade sein drittes Album herausgebracht hat, diesmal ein weiteres echtes Original der Region unsere fünf Fragen: Weiterlesen

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Der Marathon-Pater aus Duisburg-Neumühl

Pater Tobias beim Oman-Wüsten-Marathon. Foto: Foto: Projekt LebensWert

Pater Tobias beim Oman-Wüsten-Marathon. Foto: Foto: Projekt LebensWert

Es gibt nicht unbedingt viele gute Gründe für einen samstagsabendlichen Ausflug nach Duisburg-Neumühl. Das Nachtleben und Freizeitangebot im Norden von Duisburg ist – abgesehen vom Besichtigungspunkt Landschaftspark Nord – genauso trostlos wie im restlichen Gebiet der Ruhrmetropole. Angrenzend an Oberhausen, ist dieser Stadtteil – selbst beim liebevollen Blick als überzeugter Duisburger – nicht unbedingt der schönste Fleck der stolzen Ruhrgebietsstadt. Die Arbeitslosenquote liegt deutlich über dem Stadt-, Landes- und Bundesdurchschnitt – der Strukturwandel hat den Norden von Duisburg hart getroffen. Aber auch in diesem Problemstadtteil gibt es Lichtblicke.

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Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel!

Schalkes Coach Tedesco (rechts). Foto: Robin Patzwaldt

War das jetzt ein nennenswerter Fortschritt, oder geht der Abwärtstrend beim FC Schalke 04 weiter? Am Freitagabend unterlagen die Gelsenkirchener beim SV Werder Bremen mit 2:4 (1:1), kassierten damit die bereits 14 Saisonniederlage. Zur Erinnerung: In der Vorsaison waren es insgesamt nur sieben. Punktet der VfB Stuttgart heute in Dortmund, schrumpft der Vorsprung der Knappen auf den Relegationsplatz unter vier Punkte.

In der Vorwoche habe ich hier im Blog geschrieben, dass die Zeit von Trainer Domenico Tedesco in Gelsenkirchen in Kürze beendet werden sollte/wird. Die kämpferisch phasenweise überzeugende Leistung in Bremen dürfte, auch wenn heute beteuert wird, dass er auch nächste Woche gegen Manchester City auf der Bank der Königsblauen sitzen wird, an der Richtigkeit dieser Einschätzung nichts grundsätzliches geändert haben. Weiterlesen

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Kuriose Rockgeschichten – von und mit Christof Leim

Rockmusik-Autor Christof Leim (Foto: Chris Weiss)
Rockmusik-Autor Christof Leim (Foto: Chris Weiss)

Anekdoten, Skandale und wilde Stories: der in Bochum-Langendreer lebende Musikjournalist Christof Leim erzählt die besten Krach- und Lachgeschichten aus 100 Jahren Rock’n’Roll. Es geht um große Stars und große Songs, um Unfälle und Todesfälle, um Drogen, Sex und Superlative. Mit diesem Projekt kommt er für ein paar Termine auf Lesereise und gastiert nächsten Montag (11. März) damit im Pitcher in Düsseldorf.
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Mein Ruhrgebiet: Dirk große Schlarmann – „Hier wohnen verdammt geile Menschen!“

Dirk große Schlarmann mit Hund am Kanal. Foto: privat

Heute starten wir hier im Blog eine neue Serie. Von jetzt an werden wir in den kommenden Wochen an jedem Dienstag einen Beitrag unter dem Titel ‚Mein Ruhrgebiet‘ veröffentlichen. Dabei gilt es jeweils für eine bekannte Persönlichkeit aus der Region ihre private Beziehung zum ‚Revier‘ in einem kurzen Interview zu offenbaren.

Es geht stets um fünf Fragen. Lieblingsorte und Gegenden in die man vielleicht lieber keinen Bekannten führt, wenn es gilt ihm oder ihr das Ruhrgebiet beim ersten Besuch vorzustellen, werden dabei abgefragt. Grundsätzliche Gedanken zur aktuellen Lage im ‚Pott‘ und die jeweiligen Zukunftswünsche dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Den Auftakt in diese neue Ruhrbarone-Reihe macht heute Dirk große Schlarmann. Der im Jahre 1979 in Gelsenkirchen Geborene ist seines Zeichens überzeugter ‚Ruhrpottler‘, hat nach eigener Aussage in einem früheren Interview mit uns in seinem bisherigen Leben die Region auch noch nie längerfristig verlassen.

Bekannt dürfte er vielen hier sicherlich in erster Linie durch seine Arbeit bei ‚Sky Sport New HD‘ sein, wo er regelmäßig über die großen Revierklubs im TV berichtet. Sein Schwerpunkt ist dabei das Geschehen rund um den FC Schalke 04.

Kann es demnach einen passenderen Interviewgast für die Premiere dieser neuen Reihe bei uns im Blog geben? Wir finden nicht! Weiterlesen

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