Ruhrgebiet

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#Adventskalender #18

Tom Liwa - für die linke Spur zu langsam, für die rechte zu schnell / Fotocredit: Marian Lenhard
Tom Liwa - für die linke Spur zu langsam, für die rechte zu schnell / Fotocredit: Marian Lenhard
Tom Liwa - für die linke Spur zu langsam, für die rechte zu schnell / Fotocredit: Marian Lenhard

Tom Liwa – für die linke Spur zu langsam, für die rechte zu schnell / Fotocredit: Marian Lenhard

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band oder einen Interpreten aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 18: Tom Liwa. Dieser Duisburger Barde war Mitte der Neunziger Jahre mit seiner Band Flowerpornoes ein wichtiger und bodenständiger Außenposten der sogenannten Hamburger Schule – Musiker wie Bernd Begemann oder Jochen Distelmeyer von Blumfeld haben sein Schaffen oft gewürdigt. So gilt Liwa als einer der einflussreichsten deutschsprachigen Songschreiber in der Popkultur. Weiterlesen

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#Adventskalender #17

Attic - Heavy Metal im Gruselfilm-Format
Attic - Heavy Metal im Gruselfilm-Format
Attic - Heavy Metal im Gruselfilm-Format

Attic – Heavy Metal im Gruselfilm-Format

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 17: Attic. Mit einem geschmackssicherem Händchen für Einzelheiten und einem herausragenden Sänger, der das hohe Stimm-Falsett wie kaum ein zweiter beherrscht, orientiert sich diese Band am traditionellen und klassischen Heavy-Metal-Sound der frühen 1980er Jahre. Diese Band kreuzt die Schwerter aus rostfreiem Stahl. Wie kaum ein anderes Ensemble, präsentiert das Quintett perfekt das Ruhrgebiet, denn die Attic-Mitglieder stammen aus Dortmund, Gelsenkirchen, Lünen und Duisburg, geprobt wird in Wattenscheid. Weiterlesen

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#Adventskalender #16

Linda Bockholt - Songwriting mit einem Lächeln im Gesicht | Foto: Dirk Krogull
Linda Bockholt - Songwriting mit einem Lächeln im Gesicht | Foto: Dirk Krogull
Linda Bockholt - Songwriting mit einem Lächeln im Gesicht | Foto: Dirk Krogull

Linda Bockholt – Songwriting mit einem Lächeln im Gesicht | Foto: Dirk Krogull

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 16: Linda Bockholt. Diese Singer und Songwriterin wurde 1985 in Heppenheim geboren. Irgendwann verschlug es sie und ihre Familie nach Wattenscheid. Hier lebte die heute 33-jährige seit ihrem sechsten Lebensjahr, ging zum Hellweg Gymnasium. Linda kaufte sich vom Führerschein-Geld ihre erste Gitarre und machte frühe musikalische Erfahrungen: „Meine Mutter hatte Platten von Kris Kristofferson, Dolly Parton und Kenny Rodgers. Ich hab das gehasst“, so erzählt sie von ihrer musikalischen Sozialisation – und ergänzt: „Heute verstehe ich das aber“. Linda absolvierte 2008 erfolgreich den Popkurs in Hamburg an der Hochschule für Musik und Theater und ist seitdem als freiberufliche Musikerin tätig.

Ihr musikalischer Weg war mit einigen Umwegen und Schlenkern gepflastert. Sie begann zunächst mit dem Background-Gesang in einer Hardcore-Band. Kurze Zeit später wurde sie Frontfrau der Trash-Disco-Rock-Band „Son Et Lumiere“, die 2009 das Bochumer Newcomer-Festival gewann. Doch nach dem ersten Album war da Schluss. Zusammen mit ihrer Kollegin Ana Meritxell trat Linda dann als Duo auf – das war ziemlich erfolgreich, denn sogleich gewann man einen Britney-Spears-Song-Contest in den Herner Flottmann-Hallen. Anschließend schlug die Geburtsstunde des Projekts Tengo Hambre Pero No Tengo Dinero, das alsbald auf vier Frauen anwachsen sollte.

Mit der „Johnny Cash & Friends“-Show im Schauspielhaus hat sie den Sprung auf die Theaterbühne geschafft und wurde gleich weiter für das Stück „Frauen am Randes des Nervenzusammenbruchs“ verpflichtet. Auch am Prinzregenttheater ist Linda ein gern gesehener Gast und sorgte beim Stück „Die Schöne und das Biest“ für die musikalische Untermalung. Eine klassische Ausbildung hat das Multitalent nicht. Mit ein paar Gesangsstunden und viel Selbststudium in Heimarbeit („Peter Burschs Gitarrenbuch!“) machten aus ihre eine richtige Musikerin. „Vieles ist mir einfach so passiert, aktiv habe ich eigentlich nur mein Studium vernachlässigt“, lacht die für Pädagogik und Philosophie eingeschriebene Studentin. Momentan tritt Linda oft in Bochum auf, ob im Neuland, Freibeuter, Flashbacks oder eben im Theater.

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#Adventskalender #15

Sondaschule - die Partyraketen aus dem Ruhrgebiet
Sondaschule - die Partyraketen aus dem Ruhrgebiet
Sondaschule - die Partyraketen aus dem Ruhrgebiet

Sondaschule – die Partyraketen aus dem Ruhrgebiet

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 15: Sondaschule. Zwischen Ska und Punk haben sich dieses Musiker-Kollektiv aus Mülheim und Oberhausen aufgestellt und seit ihrem ersten Konzert im Jahr 2002 haben sie sich zu einer festen Institution etabliert. Mit Remmidemmi und guter Laune liefert diese Band liefert ihre Fangemeinde Ska-Musik und Spaß-Punk am Stück ab. So wird quasi im Handumdrehen eine Party nach der anderen abgefeuert. Neuerdings mehren sich die gesellschaftskritischen Töne in ihren Songs. Weiterlesen

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#Adventskalender #14

Chris Riza - der Mann mit dem Zylinder feiert schon Weinachten / Fotocredit: Björn Hnida
Chris Riza - der Mann mit dem Zylinder feiert schon Weinachten / Fotocredit: Björn Hnida
Chris Riza - der Mann mit dem Zylinder feiert schon Weinachten / Fotocredit: Björn Hnida

Chris Riza – der Mann mit dem Zylinder feiert schon Weinachten / Fotocredit: Björn Hnida

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 14: Chris Riza. Der Mann, der eigentlich Architekt ist, kommt mit einem extra komponierten Weihnachtssong um die Ecke. „(I wish you) A Merry Christmas And A Happy New Year“ singt Chris Riza. Normalerweise ist er als Gitarrist bei der Psychedelic-Beat-Band „The Cheeks“ unterwegs. Und: Die Hälfte aller Einnahmen von dieser Single spendet der Dortmunder Musiker an das Straßenmagazin bodo. Weiterlesen

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#Adventskalender #13

Alex Schwers - einer der nettesten Musiker aus dem Ruhrgebiet / Foto: Mirja Nicolussi
Alex Schwers - einer der nettesten Musiker aus dem Ruhrgebiet / Foto: Mirja Nicolussi
Alex Schwers - einer der nettesten Musiker aus dem Ruhrgebiet / Foto: Mirja Nicolussi

Alex Schwers – einer der nettesten Musiker aus dem Ruhrgebiet / Foto: Mirja Nicolussi

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 13: Alex Schwers. Dieser freundliche Tausendsassa und Abba-Fan kommt aus Gladbeck. Er ist Schlagzeuger und einer der wichtigsten Festivalveranstalter im Ruhrgebiet. Mit vielen Bands hat Alex Platten aufgenommen und Konzerte gespielt, beispielsweise Rasta Knast, Hass, Knochenfabrik, Jeff Dahl Group, Die Mimmi’s, Eisenpimmel, Gunter Gabriel, Deichkind, Wizo, Chefdenker oder dem Freejazz-Projekt Frustice. Seine wichtigste Band aber sind die Punkrock-Ikonen Slime. Weiterlesen

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#Adventskalender #12

Juliet Sikora - an den Turntables gibt sie den Takt vor / Foto: Fallstaff Photographie
Juliet Sikora - an den Turntables gibt sie den Takt vor / Foto: Fallstaff Photographie
Juliet Sikora - an den Turntables gibt sie den Takt vor / Foto: Fallstaff Photographie

Juliet Sikora – an den Turntables gibt sie den Takt vor / Foto: Fallstaff Photographie

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band, DJ oder Einzelkünstler/in aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 12: Juliet Sikora. Diese Dancefloor-Queen ist tief verwurzelt in der House & Tech-House-Landschaft, auf dem diesjährigen Juicy Beats Festival war ihr Set eine feste Größe im Programm. Seit ihrer ersten Veröffentlichung steht die Dortmunderin für energetische, hochgradig tanzflächentaugliche Produktionen, die in der Electro-Szene immer wieder für Aufsehen sorgen. Im nächsten Jahr feiert sie ihr 20-jähriges DJ-Jubiläum. Weiterlesen

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#Adventskalender #11

Herbert Grönemeyer - der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst und weil er verdrängt // Foto: Antoine Melis
Herbert Grönemeyer - der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst und weil er verdrängt // Foto: Antoine Melis
Herbert Grönemeyer - der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst und weil er verdrängt // Foto: Antoine Melis

Herbert Grönemeyer – der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst und weil er verdrängt // Foto: Antoine Melis

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 11: Herbert Grönemeyer. Er ist als Mensch ein Gigant, als Musiker wird er von seinem Publikum sehr verehrt und als sozial-politisches Gewissen gehört Herbert zu einem der wichtigsten Meinungsführer in Deutschland. Kürzlich hat der Sänger im podcast mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ fünf Stunden und 15 Minuten (!!!) geredet – ein wirklich atemberaubendes Ton-Dokument. Denn der überzeugte Ruhrgebietsmensch redet mit viel Wärme über Deutschland, über soziale Verantwortung und wie seiner Ansicht nach eine Gesellschaft auszusehen hat. Er nimmt den Zuhörer ganz nah mit in sein Leben. Weiterlesen

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Trotz vieler Proteste: Bau der B 474 n in Datteln hat begonnen

Die ersten Bagger rollen. Foto: Robin Patzwaldt

Noch sieht es nicht nach viel aus, doch mit dem erfolgten Baubeginn der B 474 n in Datteln geht ein Projekt auf die Zielgerade, das bereits seit den 1970er-Jahren in Planung ist.

Die angedachte Bundesstraße soll das bisherige Ende der Autobahn 45 in Dortmund-Mengede besser mit dem Münsterland in Richtung Norden verbinden.

Im Laufe der Jahre wurde die geplante Trasse etliche Male hin und her verlegt. Jetzt werden Fakten geschaffen. Die ersten Bagger rollen. Weiterlesen

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#Adventskalender #10

Eisenpimmel - die Satire-Kings aus Duisburg
Eisenpimmel - die Satire-Kings aus Duisburg
Eisenpimmel - die Satire-Kings aus Duisburg

Eisenpimmel – die Satire-Kings aus Duisburg

Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.

Törchen 10: Eisenpimmel. Sie sind Kulturbotschafter ihrer Heimatstadt Duisburg und datieren ihre Historie bis in die tiefsten Achtziger zurück. Die ersten Fossilienfunde lassen sich jedoch zuverlässig erst zu Beginn der Neunziger Jahre sichern. Das in Punkrock-Kreisen geschätzte Plastic Bomb-Label (stammt ebenfalls aus Duisburg) veröffentlichte 1995 mit der Katalognummer Sieben eine EP mit vier Klassikern, die nicht nur von Trash-Gourmets und Plattensammlern geschätzt werden. Schon der Titelsong „Komm Mal Lecker Unten Bei Mich Bei“ mit seinem fröhlich schunkelnden Polkatakt ist ein Evergreen der besonderen Art, der 1970er Jahre Schlager, den Untenrum-Humor der drei Besoffskis und das typisch Kumpelhafte des Ruhrpott-Punks vereint. Weiterlesen

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