Ruhrgebiet

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Der Ruhrpilot

Winter in Kalkar (Bild: Weiermann)

Winter: Chaos auf Straßen und Schienenverkehr… WAZ
AfD: NRW-Parteitag ohne großen Streit… nd
Antisemitismus: Mordaufrufe sind keine Meinungsfreiheit… Welt
Antisemitismus: De Maiziere verurteilt Fahnenverbrennungen… FAZ
Jerusalem: Das Ende einer antisemitischen Illusion… Mena Watch
Dortmund: Spendensammler sind ein Fall für die Staatsanwaltschaft… RN

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Das studentische Leben – eine Anekdote

students – gemeinfrei

Am Tisch der Wohnküche, mit Blick auf einen vergammelten Schulhof und auf ein uraltes Gebäude, entstand eines Morgens in mir die Idee einer anarchisch philosophischen Universität, abseits der staatlichen Versorgungsstätte für Hochschullehrer. Forschung zu betreiben, war den meisten Lehrern vermutlich unbekannt. Sogar die Seminarveranstaltungen wiederholten sich über die Semester regelmäßig. Selbstverständlich blieb die Idee ein Traum, aber ein wirklicher.
Dass ich gemeinsam mit anderen Interessierten nach dem Studium das sprachanalytische Forum gründen würde, eine philosophische Forschungseinrichtung, war mir noch unbekannt, aber der Impuls dazu resultierte aus der Erfahrung mangelnder Neugierde unter Lehrenden und dem Wunsch, diesem groben Missstand etwas entgegenzusetzen. Weiterlesen

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Uniper und Trianel blamieren sich und den Technik-Standort Ruhrgebiet

Blick aus Waltrop in Richtung Datteln. Foto: Robin Patzwaldt

Dass das nördliche Ruhrgebiet besonders strukturschwach ist, diese Tatsache ist seit Jahren allseits bekannt. Nur sehr wenige neue Gewerbeansiedlungen, eine im Vergleich zu anderen Teilen des Landes hohe Arbeitslosenquote und eine inzwischen vielfach völlig marode Infrastruktur. Wer kann, der verlässt in diesen harten Zeiten daher häufig resignierend die darbende Region.

Kommt es in seltenen Fällen hier einmal doch zu Neubauten im Gewerbe- und Industriebereich, dann sind diese häufig aus diversen Gründen heftig umstritten. So auch die beiden neuen Kohlekraftwerke in Lünen und Datteln, welche seit Jahren schon intensiv die Gerichte beschäftigen und auch hier bei uns im Blog schon für so manche hitzige Diskussion gut waren.

Ende 2017 bestimmen beide Kohlemeiler nun erneut die Diskussionen, zumindest in der lokalen Öffentlichkeit. Allerdings urplötzlich aus einem ganz anderen Aspekt: Beide Projekte werden nun von der angeblich so modernen und vorbildlichen Technik über längere Zeiträume lahmgelegt, und sorgen damit aktuell für viel Schadenfreude bei den verbliebenen Kritikern.

Dabei gibt es dafür eigentlich keinen Anlass. So offenbart sich hier lediglich ein weiterer Grund von den jüngsten Entwicklungen in der Region enttäuscht zu sein. Denn mit der dargebotenen Ingenieurskunst im Revier scheint es in diesen schwierigen Zeiten, entgegen der vollmundigen Ankündigungen der beteiligten Konzerne, offensichtlich auch irgendwie nicht mehr allzu weit her zu sein. Weiterlesen

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Wir und Heute – SPD: im Liegen umfallen

Die SPD vollbringt aus Martins Sicht derzeit ein Wunder: sie fällt im Liegen um. Ein Bätschi dazu. Dabei gibt es so viele wichtige Themen, die regiert werden wollen; der Umbau der Weltwirtschaft zum Beispiel, Karneval oder auch NRW. Dann verrät David noch den Start für eine weltumspannende Recherche.

Zu den anderen Folgen des „Wir und Heute“-Podcastes – und zum Abo des YouTube-Kanals geht es hier.

Die Hörversionen des Podcasts, sowie die Abos für iTunes und Spotify sind hier zu finden.

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Stoppok

Stoppok feat. Tess Whiley, Samstag, 9. Dezember 2017, 20.00 Uhr, Jovel, Münster.

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The Fairy Queen von Henry Purcell in der Folkwang Universität

The Fairy Queen an der Folkwang Universität (Foto: Ursula Kaufmann)

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres anlässlich des 90jährigen Bestehens der Folkwang Hochschule wurde als Gemeinschaftsanstrengung diverser Fachbereiche am 7.12. die Premiere von The Fairy Queen gestemmt. Der oft zitierte, nicht ganz so oft eingelöste Folkwang-Gedanke vom Zusammenwirken der Künste – hier war er einmal wirklich gegenwärtig: Gesang, Musiker, Jazzmusiker, Schauspiel, Tanz und Gestaltung. Allein die Anzahl der Mitwirkenden ist beeindruckend und so tatsächlich eher an einer Kunsthochschule denn an einem kleinen Opernhaus realisierbar. Die Semi-Oper The Fairy Queen von Barockkomponist Henry Purcell, deren Partitur jahrhundertelang als verschollen galt und erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt wurde, bietet dafür hervorragende Möglichkeiten. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Beim Parteitag im Sommer war Martin Schulz noch ein Modetrend. (Bild: Weiermann)

Nahost: Was ist die Intifada? Tagesschau
SPD: Schulz ist jetzt Mister 81 Prozent… Tagesspiegel
Meinung: Die SPD mag sich nicht… Welt
Aldi: Die Familie verliert an Macht… SZ
Asyl: Bundespolizei stellt Abschiebesystem in Frage… Welt
Syrien: Russland verkündet Sieg über den IS… FAZ
Dortmund: Neues Hotel soll am Hauptbahnhof gebaut werden… RN
Dortmund: Mann schreit Nazi-Parolen im Bahnhof… RN
Bochum: Kein Roter Teppich bei 1Live-Krone, wegen Terrorgefahr… WAZ
Essen: Jüdische Gemeinde beklagt antisemitische Aggressionen… WAZ
Düsseldorf: Anklage gegen Wehrhahn-Bomber erhoben… WDR
AfD: Unruhe wegen Parteifinanzen… WDR
Duisburg: ThyssenKrupp Arbeiter fordern Klarheit… WAZ

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Eine Parallelwelt der Oper – eine Anekdote

Opernhaus -gemeinfrei

Der inzwischen erlangte Stress veranlasste mich, bei der studentisch organisierten Veranstaltungsplanung kürzer zu treten und eine Bleibe in Duisburg zu suchen. Die Universität präsentierte sich den Studierenden zwar als Fahruni, der Einzugsbereich umfasste den Niederrhein, das Ruhrgebiet und reichte hinab bis in das Sauerland und die Eifel, doch eine Nähe zur Bibliothek war mir wünschenswert. Die Öffnungszeiten reichten bis in die späten Abendstunden. Die Abhängigkeit von PKW und Fahrzeiten, zudem vom Elternhaus samt der dortigen sozialen Gepflogenheiten ließ mich ein Zimmer in einem Studentenwohnheim anmieten, in einer Sechser-WG, die sich über zwei Etagen erstreckte. Um das Zimmer aber finanzieren zu können, benötigte ich einen Job. Weiterlesen

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