
Den heutigen Buchtipp hier bei den Ruhrbaronen verdanken wir unserem Stammleser Thomas Weigle. Dieser hat mich in der Vorwoche ausdrücklich auf die Neuerscheinung ’Kleine Geschichte des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet‘ aufmerksam gemacht, welche im Februar im Hause DGEG Medien GmbH, der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte erschienen ist, und welche er für dieses Blog als besonders passend und spannend angesehen hat.
Zudem versicherte mir Thomas damals ausdrücklich, dass ihn dieser Verlag in der Vergangenheit schon häufiger vollauf mit seinen Büchern überzeugt habe. Grund genug für mich also, mir das von Thomas empfohlene Buch tatsächlich einmal näher anzuschauen.
Im frisch vorliegenden Hardcoverbüchlein ’Kleine Geschichte des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet‘ präsentieren Frank Jochims und Christoph Oboth auf rund 130 Seiten, darauf rund 180 teils farbige Abbildungen, kurz und kompakt Aufstieg und Niedergang des Ruhrbergbaus.
Dabei stellen sie gut verständlich (und auch wirklich angenehm zu lesen) dessen einmalige Bedeutung für das westdeutsche Wirtschaftsleben heraus. Neben der reinen geschichtlichen Abhandlung wurde hier auch eine Erläuterung der wichtigste Begriffe und Vorgänge vorgenommen. Wirklich empfehlenswert!




































Am vergangenen Wochenende haben in Essen zwei Versammlungen stattgefunden, die sich „kritisch“ mit der deutschen Asylpolitik auseinandergesetzt haben. Am Samstag demonstrierten knapp 100 NPD-Anhänger durchs Südviertel, ihnen standen 800 Gegendemonstranten gegenüber. Am Sonntag protestierten „Bürgerinitiativen“ im Essener Norden. Ohne Gegenprotest.
Der Aufmarsch der rechtsextremen NPD am Samstag ist schnell erzählt. Claus Cremer, Landesvorsitzender der NPD in Nordrhein-Westfalen hatte knapp 100 Gefolgsleute um sich geschart. Die Redner der NPD erzählten das Übliche, was bei solchen Aufmärschen seit Jahren zu hören ist. Deutschland drohe eine Islamisierung, die Aufnahme von Geflüchteten führe zum Sozialabbau und überhaupt passen diese Ausländer nicht in „unser Land“. Die Anhänger der NPD riefen dazu thematisch nicht ganz passende Parolen wie „Antisemiten kann man nicht verbieten!“. Gegen den rechtsextremen Aufmarsch gingen circa 800 Menschen zu Kundgebungen des Bündnisses „Essen stellt sich quer“ auf die Straße. Unter ihnen auch der Essener Bürgermeister Thomas Kufen, der versicherte Essen sei nicht „braun“ sondern „bunt“. Insgesamt verliefen die Demonstrationen am Samstag ohne größere Zwischenfälle.






















