Itchy Poopzkid – „SIX – Tour #2“ führt sie in die Weststadthalle nach Essen

22276388514_3bdc9ca62f_bItchy Poopzkid bestehen seit 2001 und sind, mit über 800 gespielten Konzerte europaweit, eine der umtriebigsten Punkrock-Bands des Landes. Im April letzten Jahres veröffentlichten Sibbi, Panzer und Max, die alle drei in der Nähe von Stuttgart zu Hause sind, ihr immer noch aktuelles  Album „Six“, das auf Platz 5 der deutschen Albumcharts einstieg.

Nachdem das Trio im letzten Herbst bereits den ersten Teil ihrer “Six-Tour” erfolgreich gemeistert hat, sind sie nun seit Anfang April erneut unterwegs und  werden am Freitagabend (15.04.) in der Weststadthalle in Essen Halt machen.

Karten gibt es online bei Eventim !

[Itchy Poopzkid – / 08.11.2015 – FZW Dortmund]

Ebenfalls im April 2015 erschien in einer Special-Edition ihr selbstgeschriebenes Buch „How To Survive As A Rockband”. Darin wird die steinige Laufbahn einer jungen Band beschrieben, die sich ihren Weg durch die Wirren des Musikbusiness bahnt – erzählt mit einer satten Portion Zynismus, Selbstironie und Ernsthaftigkeit.

Versengold – Im Namen des Folkes live in der Matrix

Pressefoto VG
Pressefoto VG

Mit bisher sieben veröffentlichten Alben sind Versengold aus Bremen inzwischen ein fester Bestandteil der deutschen Folk-Szene geworden. Ihr aktuellstes Album “Zeitlos” erschien am 31.Juli 2015 und stieg auf Platz 22 der deutschen Albumcharts ein. Es markierte, zusammen mit der zugehörigen Club-Tour, den bisherigen Höhepunkt der Bandgeschichte.

2003 gründete sich die Formation um Snorre Snoerkelfrey (Malte Hoyer), der auch heute noch für die teilweise historisch anmutenden Texte verantwortlich ist. Es sind Geschichten mit Tiefgang, Balladen, gesellschaftskritische Songs, aber auch Trinklieder. Von der einstigen Besetzung ist ansonsten keiner mehr in der Band aktiv, zuletzt stießen 2015 zum aktuellen Album Sean „Schorti“ Lang am Schlagzeug und Eike „Otje“ Otten am Bass mit dazu.

Seit März sind die sieben Bremer nun auf dem zweiten Teil ihrer „Zeitlos-Tour 2016“ unterwegs und werden am 23.April der Matrix in Bochum einen Besuch abstatten.

Karten für den Abend mit einer der vielseitigsten und spaßigsten Livebands des Landes sind online im Matrix Ticketshop erhältlich.

 

Kassierer helfen Xavier: Mit diesem Lied!

Naidoos Büro (Symbolfoto)
Naidoos Büro (Symbolfoto) (Quelle: Pedro Vera/Flickr/cc-by-sa)

Musikbiz – Es ist eine Geschichte des Scheiterns, wie sie nur das unerbittliche Showbusiness schreibt. Als ein Mannheimer R&B- und Soul-Sänger Ende des letzten Jahrhunderts zum Star wird, scheint für den damals 29jährigen ein Traum in Erfüllung zu gehen. Aus einem Stuttgarter Vorort kommend, einem Kaff kleiner als Bielefeld, steht ein gewisser Xavier Naidoo plötzlich ganz oben.

Doch es kommt, wie es allzu oft in der Musikbranche kommt: nach dem Aufstieg kommt der Abstieg. Die einstmals erfolgreiche Band brach ab vom Sänger.

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Revierderby S04 – BVB: Am Ende einen Punkt für jeden – Und trotzdem zwei Verlierer?

Die heute besonders prominente BVB-Reserve beim Aufwärmen auf Schalke. Foto: Franz-Christian Müller
Die heute besonders prominente BVB-Reserve beim Aufwärmen auf Schalke. Foto: Franz-Christian Müller

Es war ein leider erst in der zweiten Hälfte wirklich packendes Revierderby heute auf Schalke. Nach torloser, und nicht überaus spektakulärer erster Halbzeit kam erst nach dem Seitenwechsel so richtig Fahrt in die Begegnung.

Zweimal gingen die Dortmunder Gäste dann in Führung, doch die Treffer durch Kagawa (49.) und Ginter (56.) wurden jeweils kurze Zeit später durch Sane (51.) und Huntelaar (per Foulelfmeter (66.)) ausgeglichen. Heraus kam also letztendlich ein 2:2, welches so eigentlich keinem der beiden Rivalen so wirklich weiterhalf.

Damit wahrten beide Teams und auch beide Fanlager zwar unzweifelhaft ‚ihr Gesicht‘, doch trotz der Fortsetzung der Dortmunder Erfolgsserie, immerhin ist der BVB in Jahre 2016 in Pflichtspielen noch immer ungeschlagen, und der Tatsache, dass die Schalker nach der desaströsen Leistung beim 0:3 in Ingolstadt in der Vorwoche tatsächlich die von Coach und Fans geforderte Reaktion auf dem Platz zeigten, haben beide Teams heute so doch wichtige Zähler in der Liga liegengelassen. Der eine Zähler ist für beide Teams letztendlich eigentlich zu wenig, wenn man mal ganz ehrlich ist.

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„Barbaren“ am Theater Oberhausen

Foto: Birgit Hupfeld
Foto: Birgit Hupfeld

Am 8.4. hatte „Barbaren“ von Maxim Gorki am Theater Oberhausen Premiere. Intendant Peter Carp übernahm selbst die Regie bei diesem selten gespielten, frühen Stück. Man kann es durchaus – zumindest im deutschsprachigen Raum – als Ausgrabung betrachten, was wohl auch daran liegt, dass der Text von 1905 so wenig unsere Erwartungen an den strammen Revolutionsdichter Gorki erfüllt. Und Peter Carp macht es sich, uns und den Darstellenden auch erstmal nicht leicht, mit dem Stück warm zu werden. Etwas verloren und ungenutzt steht Kaspar Zwimpfers atmosphärisch schönes Bühnenbild im Hintergrund auf der Drehbühne herum. Carp lässt zunächst eine rasche Folge von kurzen Dialogen mit ständig wechselndem Personal an der Rampe abspulen. 

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Elaiza geben exklusives Album-Release-Konzert in der Pauluskirche in Dortmund

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[Elaiza – 05.09.2014 / Bochumer Musiksommer]
Am 07.05. präsentiert das Berliner Musikerinnen-Trio Elaiza ihr neues und zweites Studio-Album “Restless”, das ab dem 06. Mai erhältlich sein wird, in einem von zwei Album-Release-Konzerten in der Pauluskirche in Dortmund,

Anfang 2013 gründeten die drei Frauen Elżbieta „Ela“ Steinmetz, Yvonne Grünwald und Natalie Plöger die Band Elaiza. Ihr erstes Konzert gaben sie am 11. Januar 2013 in dem kleinen Café „Sally Bowles“ in Berlin-Schöneberg vor etwa 20 Zuschauern.

Im März 2013 produzierte Elaiza in den Emil Berliner Studios im Direct-to-Disc-Verfahren die LP “March 28”.  Danach widmete sich die Band der Produktion ihres Debütalbums, das gemeinsam mit dem Valicon-Produzententeam in Berlin entstand. Im Januar 2014 veröffentlichte Elaiza eine EP mit „Is It Right / Fight Against Myself“ sowie einem weiteren Titel namens „Without“.

Mit dem Song “Is It Right” bewarben sie sich für die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2014 und trat beim sogenannten Clubkonzert im Edelfettwerk in Hamburg auf. Die Band ging aus dem Clubkonzert als Sieger hervor und erhielt dadurch die Wildcard für „Unser Song für Dänemark“ am 13. März 2014 in der Kölner Lanxess-Arena.

Nun wollen Elaiza mit ihrem Album „Restless“ durchstarten – wer sich die neuen Songs des Trios anhören möchte, kann sich für den 07. Mai in der Pauluskirche in Dortmund hier noch sein Ticket sichern.  Die Tour startet dann im Oktober diesen Jahres !

Am 25. März 2016 veröffentlichte Elaiza mit dem Song „Hurricane“ die erste Single aus ihrem am 6. Mai 2016 erscheinenden zweiten Studioalbum „Restless“.

 

Schiller – „Eine atemberaubende Reise aus Licht und Klang“ live in Köln und Oberhausen

SCHILLER Christopher von Deylen / Foto Philip Glaser
SCHILLER Christopher von Deylen / Foto Philip Glaser

Über sieben Millionen verkaufte Alben, ausverkaufte Tourneen und zahlreiche Auszeichnungen – „Schiller“ ist Deutschlands Elektronik-Künstler Nummer Eins. Sein Können wird er ab Herbst 2016 endlich wieder live erlebbar machen, wenn er mit den Werken seines neuen Albums „Future“ (Vö. 26.02.2016) und den Klassikern aus 17 Jahren Musikkarriere im September und Oktober diesen Jahres auf große Arena-Tournee geht.

1998 wurde „Schiller“ in Hamburg von Produzent Christopher von Deylen und Mirko von Schlieffen als Club-orientiertes Musikprojekt ins Leben gerufen. Die erste Single hieß „Das Glockenspiel„. Der Titel gibt den Refrain wieder: Ein Glockenspiel dient als Refrain der Trance-Nummer. Schiller erreichte mit dem Debüt die Charts, Sampler und Diskotheken in Deutschland. Mit „Liebesschmerz“ und „Ruhe“ folgten 1999 zwei weitere Stücke aus dem Genre Trance und Ambiente.

1999 erschien das erste Album „Zeitgeist“ und bereits da läßt sich ihr Stil als sanftere, melodiebetonte elektronische Musik beschreiben, die von bekannten Synchronsprechern (Benjamin Völz, Franziska Pigulla, Otto Sander, Hans Paetsch und Oliver Rohrbeck) untermalt wird. Die Eindrücke einer Reise von London nach Peking im Jahr 2000 verarbeitete er in seinem zweiten Album „Weltreise“ (2001), das Platz 1 der nationalen Musikcharts erreichte.

Hier zeigte van Deylen, dass das Projekt Schiller sowohl schnellere Trance-Stücke, wie auch ruhige Chillout und Ambiente-Songs bietet. Mit dabei immer eingängige Melodien, die zum Teil mit Stimmen verschiedener Künstler verbunden wurde.

Christopher van Deylen, der sich Im Juli 2003 von Mirko von Schlieffen trennte,  holte sich bei der Produktion seiner insgesamt neun Alben Musiker und Künstler, wie Peter Heppner („Dream of You“), Sarah Brightman, Thomas D., die ehemalige Nightwish-Sängerin Tara Turjunen, Mike Oldfield, Xavier Naidoo, Schauspieler und Sänger Ben Becker, Pianist Ling Lang, Ultravox-Sänger Midge Ure, Unheilig oder Samu Haber ins Studio. Die Alben erreichten fast alle Nummer 1-Platzierungen in den deutschen Album-Charts sowie Gold- und Platin-Status.  

Auf seiner Arena-Tour „Eine atemberaubende Reise aus Licht und Klang“ wird Schiller im Herbst auch hier bei uns in der Nähe vorbeikommen:

01.10. 2016 Lanxess Arena Köln,  Tickets

05.10.2016 König-Pilsener Arena Oberhausen, Tickets 

Weitere Informationen unter www.semmel.de.

 

Machtkampf im Ruhrgebiet: Dortmunder Grüne eröffnen Rennen um Landtagsmandat

Landtag NRW, Foto: Schälte, Bernd © Alle Rechte beim Landtag NRW
Landtag NRW, Foto: Schälte, Bernd © Alle Rechte beim Landtag NRW

Bei den Dortmunder Grünen ist ein Machtkampf um eines der vier Landtagsmandate aus dem Ruhrgebiet entbrannt. Bei der Kür eines Kandidaten für die Landtagswahl in NRW 2017 traf die Partei am Mittwoch eine überraschende Entscheidung: Der aktuelle Mandatsträger, der Landespolitiker Mario Krüger, Gründungsmitglied der Dortmunder Bündnis 90/Grünen und seit über 30 Jahren in verschiedenen Funktionen für die Umweltpartei engagiert, konnte das notwendige Quorum nicht erreichen. Ulrich Langhorst, landespolitisch ein unbeschriebenes Blatt, ging als Sieger aus der Abstimmung hervor. Doch möglicherweise hat sich die Partei damit einen Bärendienst erwiesen. Denn über die Listenplätze wird auf Bezirksebene entschieden – der Weg in den Landtag ist für Langhorst also noch längst nicht entschieden. Dortmund könnte daher leer ausgehen.

Vier Mandate können aus dem Ruhrgebiet nach Düsseldorf entsandt werden – anders als beim letzten Mal, wollte der Dortmunder Partei-Vorstand die Basis über den Landtags-Kandidaten für 2017 entscheiden lassen. Was nach basisdemokratischer Einbindung der Mitglieder aussieht, könnte auch reines Kalkül gewesen sein. Langhorst gilt als nett und umgänglich und war als Kreisverbandvorstand beliebt. In seiner Zeit im Rat der Stadt Dortmund, zuletzt als Fraktionssprecher, hörte man von ihm zu landespolitischen Themen allerdings nicht viel. Steilvorlagen aus dem kommunalen Bereich, um sich landesweit zu profilieren, ergriff er bisher nicht. Weder spielte er bei dem Konflikt um die Erweiterung des Dortmunder Flughafens – das Kernthema der Dortmunder Grünen – eine wahrnehmbare Rolle, noch brachte er sich bei dem bundesweit beachteten NRW-Umweltskandal des Dortmunder PCB-Entsorgers Envio ein.

Aus Kreisen der Ratsfraktion hörte man, dass der Sprecher auch im Bereich Sozialpolitik bisher nicht besonders durch eigene Ideen auffiel. Anträge und Reden kämen aus der Feder des Geschäftsführers, an bemerkenswerte eigene Initiativen könne man sich eigentlich nicht so recht erinnern.

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S04 gegen BVB: Das Revierderby ist leider immer auch ein Feiertag für ‚Hohlköpfe‘!

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Wahrlich sehr viel Spitzenfußball aktuell. Nur wenige Stunden nach dem überaus emotionalen, und nahezu weltweit beachteten 1:1-Unentschieden im Europa League-Viertelfinalhinspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Liverpool gestern Abend, welches Jürgen Klopp erstmals als Trainer zurück zu seinem Ex-Club nach Dortmund führte, richten sich die Augen der Fußballfans deutschlandweit, und natürlich besonders  hier im Ruhrgebiet, natürlich nun endgültig und wohl auch schon sehr rasch auf das an diesem Wochenende ins Haus stehende Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und dem BVB.

Und auch wenn dieses sportlich in diesem Jahr vielleicht nicht mehr ganz so brisant erscheint wie in vielen Vorjahren, elektrisiert das Spiel natürlich traditionell die Fußball-Fans. Leider kommt es im Umfeld dieser fast immer hart umkämpften Begegnungen der beiden großen Revierclubs um die Fußballvorherrschaft im Ruhrgebiet ja auch (schon fast traditionell) immer wieder beiderseits zu wirklich unschönen Zwischenfällen und Provokationen der beiden Fan-Lager.

Dies ist, bei aller gebotenen und durchaus auch positiven Rivalität, natürlich ein völliger Blödsinn. Denn egal ob Sachbeschädigung, Körperverletzung, oder sonstige Straftaten, eine nachvollziehbare Begründung für solche Auswüchse kann und darf es natürlich nicht geben.

Man fragt sich in schöner Regelmäßigkeit was wohl in solchen ‚Hohlköpfen‘ vorgehen muss…

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Business-Art die sich im Wege steht

Das MKM in Duisburg zeigt Monumentales von Markus Lüpertz

Der Maler und Bildhauer Markus Lüpertz
Der Maler und Bildhauer Markus Lüpertz

Seit den 1960er Jahren schafft der ehemalige Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie Werke, die mittlerweile zum Kanon der deutschen Kunstgeschichte gehören. Zum ersten Mal zeigt die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Markus Lüpertz in einer Einzelausstellung im Duisburger Museum Küppersmühle.  Das Spektrum deckt sämtliche Schaffensphasen wie auch das breite Repertoire des Künstlers von Malerei über Skulptur bis zu Reliefs ab. Die Arbeiten sind Teil der Sammlung Ströher, die als eine von wenigen Sammlungen ein so umfangreiches Konvolut von Lüpertz besitzt, dass eine Retrospektive daraus realisierbar ist.

Einzelne Positionen aus verschiedenen Schaffensphasen bieten zu Beginn den Einstieg in das Gesamtwerk. Der zweite Raum zeigt das Frühwerk der 60er Jahre einschließlich der 20-teiligen Arbeit Gegen Abend besetzen Störche Lüpolis, die erstmals überhaupt gezeigt wird. Die weitere Ausstellung strukturiert die Räume nach Themen und Motiven, durch welche der Stellenwert der Serie in Lüpertz‘ Werk hervorgehoben wird. Der 2007 für WDR und Arte produzierte Film „Arbeiten für die Ewigkeit“ bietet ein Portrait des Künstlers. Weitere Schlüsselwerke sind darüber hinaus in den Sammlungsräumen des MKM zu sehen.

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