
Der FC Schalke 04 darf mit dieser Bundesliga-Hinrunde nicht zufrieden sein

Der FC Schalke 04 hat die Bundesligahinrunde am gestrigen Freitagabend durch einen 1:0-Heimerfolg gegen 1899 Hoffenheim mit dem geforderten Pflichtsieg beendet.
Mit nun 27 Zählern auf der Habenseite hält die Breitenreiter-Truppe damit weiterhin den Anschluss an die Bundesliga-Spitzengruppe. Das Ziel, das internationale Geschäft, möglichst die Champions League-Plätze zu erreichen ist weiterhin zu erreichen.
Es folgen nun ein paar Wochen Spielpause, bevor es dann Ende Januar mit der Rückrunde weitergeht. Doch was auf dem Papier noch ganz positiv aussieht, ist in Wahrheit eine eher bescheidene erste Zwischenbilanz für Neu-Trainer Breitenreiter.
Noch hat sich der Trainerwechsel von Roberto Di Matteo hin zum ‚Erneuerer‘ Breitenreiter in keiner Weise gelohnt. Ganz egal, wie die restlichen Ligaspiele an diesem Wochenende auch ausgehen mögen.
Das Konzert von Operation: Mindcrime in der Matrix Bochum
Operation: Mindcrime ist das dritte Album der US-amerikanischen Progressive-Metal-Band Queensrÿche und wurde am 26. Mai 1988 veröffentlicht.
Operation: Mindcrime ist aber auch die neue Formation des ehemaligen Queensrÿche-Frontmanns Geoff Tate, der aktuell Bassist John Moyer (Disturbed), Drummer Simon Wright (Ex-AC/DC), Gitarrist Kelly Gray (Ex-Queensrÿche) und Keyboarder Randy Gane (Ex-Queensrÿche), Randy Gane und Scott Moughton (Geoff Tates Solo-Band) angehören. (Nach Namensstreitigkeiten mit seiner ehemaligen Band, hatte Geoff Tate seine neue Truppe in Operation: Mindcrime umbenannt – nach dem legendären Queensrÿche -Konzeptalbum.)
Auf ihrer ersten gemeinsamen Tour, die heute im Schwarzwald zuende gehen wird, spielen Operation: Mindcrime den kompletten Album Klassiker von 1988 in voller Länge und standen damit am Donnerstagabend auch in der Bochumer Matrix auf der Bühne.
Es zählt, dank seiner einzigartigen Mischung aus musikalischem Anspruch, zeitlosen Hymnen und einer unvergleichlichen Stimme, zu den erfolgreichsten und richtungweisensten Alben der Metal-Geschichte der 80er Jahre. Die US-Band Queensrÿche schaffte damit damals ihren weltweiten Durchbruch und schuf zugleich ein Werk, das bis heute als absoluter Meilenstein gefeiert wird.
Auf ihrer aktuellen Tour wird es nun zu neuem Leben erweckt. Fast 30 Jahre nach seinem Erscheinen kehrt die original Queensrÿche-Stimme Geoff Tate damit zurück und verschaffte vorgestern Abend seinen Bochumer Fans, in einer grandios gespielten zweistündigen Show, ein wahres Konzerterlebnis.
Stimmliche Unterstützung bekam er dabei von der Sängerin Clodagh Kearney.
Konzertvorschau für Dezember:
Sa. 19.12.2015 SWALLOW THE SUN Matrix
Sa. 19.12.2015 REBELLIOUS SPIRIT Rockpalast
Sa. 19.12.2015 FALCO – THE SHOW Christuskirche Bochum
Sa. 26.12.2015 EISHEILIGE NACHT 2015 RuhrCongress, Bochum
So. 27.12.2015 J.B.O. Zeche, Bochum
Mi. 30.12.2015 PRETTY MAIDS Matrix, Bochum
TIckets für alle Termine gibt es im Matrix Ticket Shop.
Emotionen „PUR“ in der Dortmunder Westfalenhalle
Die Pur-Anziehungskraft, sie wirkt noch immer.
Auch wenn man Hartmut Engler und seiner Band, die seit mittlerweile mehr als 30 Jahre das deutsche Musikgeschäft erfolgreich mitbestimmt, nachsagt, sie polarisiere, vereinten sich gestern Abend in der großen Dortmunder Westfalenhalle weit über 10000 Menschen, die sie lieben.
Und allen Neidern zum Trotz, werden heute Abend zum zweiten “Emotionen-Pur-Konzert”, am selben Ort, ebenfalls wieder soviele Fans erwartet.
Um den gestrigen Abend zu beschreiben, reicht wahrscheinlich nur ein Wort : Euphorie.
Bereits als Hartmut Engler, Ingo Reidl, Rudi Buttas, Joe Crawford, Frank Dappert, Martin Ansel und Cherry Gehring die in Nebel versunkene und einer Acht nachempfundene Bühne ( die das aktuelle Albumcover “Achtung” repliziert) und die sich übrigens riesengroß inmitten der Zuschauer befindet, betreten, fängt die Halle an zu Beben. Ein kurzes Feuerwerk läßt alles einmal in hellem Licht erstrahlen und dann geht die musikalische Party auch schon los.
Über der Bühne sind im Rund Riesenleinwände installiert, die das gesamte Geschehen live wiedergeben, und Hartmut Engler findet durchweg die richtigen Worte und den richtigen Ton, damit das Band der Euphorie, Rührungen und Emotionen zwischen ihm und seinen Fans nicht einreißt.
Gekommen sind jung und alt, ganze Familien, es ist ein generationenübergreifendes Familienfest, Textsicherheit besteht sowohl bei den alten Pur-Klassikern, als auch bei den Songs des ganz neuen Albums “Achtung”.
Zwischendurch ein paar klare kritische und nachdenkliche Statements vonseiten Englers, dem aber auch seine Überwältigung deutlich anzumerken ist, die die tragende Sympathie und Beifalls-Jubel-Rufe seiner Fans in ihm auslösen. Beide Seiten geben alles, die Mischung ist perfekt, der Abend ein voller Erfolg und voller Energie!
Wer heute noch nichts vorhat, ab 20 Uhr in der Dortmunder Westfalenhalle :
Zusatzkonzert Pur !
Internetfundstück: „Die 80er im Ruhrgebiet“ von Reinhard Krause

Hin und wieder stolpert man im Internet über ganz bemerkenswerte Fundstücke. Ein ebensolches möchte ich heute unseren Lesern einmal kurz vorstellen, nachdem es uns ‚Ruhrbarone‘ hinter den Kulissen in dieser Woche sehr amüsiert hat.
Die Seite „Die 80er im Ruhrgebiet“ vom Fotografen Reinhard Krause ist nämlich ein wahres Kleinod. Krause zeigt darin dutzende Fotos aus einer längst vergangenen Zeit hier im Westen der Republik. Wer alt genug ist, bei dem wecken die Schwarzweiß-Aufnahmen bestimmt einige Erinnerungen.
Ich habe dieses Internetfundstück nun einmal zum Anlass genommen mit Reinhard Krause direkt Kontakt aufzunehmen, und mir das bemerkenswerte Projekt etwas näher erklären zu lassen.
Hier nun das Ergebnis:
Ruhrbarone: Hallo Reinhard! Schön, dass Du dir für uns ein paar Minuten Zeit nimmst. Wir sind ja kürzlich eher zufällig auf Deinen Blog aufmerksam geworden. Uns haben die alten Ruhrgebiets-Fotos dort sehr gefallen. Vielleicht erläuterst Du uns mal kurz ein paar Hintergründe zu Deiner Person und zu Deinem Projekt…
Die Zeche Auguste Victoria schließt. Bye bye, Pütt.

Green Dortmund – Marsimoto live in der Westfalenhalle
Jüngst wurde der deutsche Rapper Marteria mit der 1LIVE-Krone als bester Künstler des Jahres ausgezeichnet. Dabei hat er in letzter Zeit vor allem mit seinem Alter Ego Marsimoto von sich hören lassen. Gestern Abend gastierte er in der Dortmunder Westfalenhalle.
Marten Laciny, so sein bürgerlicher Name, hat sich in vielerlei Hinsicht längst einen Namen gemacht.
Spätestens seit seinem Nummer-Eins-Hit Lila Wolken ( in Zusammenarbeit u.a. mit Miss Platnum 2012) spielt er in der ersten Liga des deutschen Hip-Hops. Seine zweite Musikerpersönlichkeit Marsimoto existiert allerdings schon viel länger. Als maskierter “Mars- Lurch”, in einem gold-schwarz-grün schimmernden Ganzköperanzug, nahm er bereits 2006 sein erstes Solo-Album Halloziehnation auf.
Zur Zeit ist Marsi, anläßlich seines aktuellen Albums Ring der Nebelungen, auf Tournee und versetzte gestern Abend in der gut gefüllten Westfalenhalle, getreu dem Tour-Motto “Green”, seine Fans in grüne Nebelwelten und schiere Begeisterung.
Mit seiner typisch hochgepitchten Singstimme im Helium-Sound, versunken in dichtem grünen Bühnennebel à la „Kiffer-Paradies“, den immer wieder helle Lichtblitze durchschießen, verblüfft der Deutsch-Rapper mit einem wirklich einzigartigen Konzerterlebnis und Konzeptalbum, das man mit einer Marteria – Show in keinster Weise vergleichen kann.
Schlagzeug, Bass, Gitarre und Synthie sorgen für einen beeindruckenden Elektrosound, der seinen Songs live inszeniert einen noch härteren Charakter verleiht.
Alles in allem lieferte Marsimoto gestern Abend eine beeindruckende Show ab, die sicherlich Geschmackssache ist, aber deswegen auch für Nicht-Marsianer nicht weniger unterhaltsam.
Die ‚Kultur‘ der Panik

Vor einigen Tagen wurde eine Debatte über die neue Urheberrechtsnovelle mit einem offenen Brief einiger Verleger angestoßen. Dass diesen Brief auch einige bekannte Autoren unterschrieben haben, zeugt nicht unbedingt für deren Weitblick, lediglich davon, dass sie sich offenbar gut vertreten fühlen, ob als Beck- oder Suhrkamp-Autor. In der sogenannten Buch-Kultur-Hierarchie, die an mittelalterliches Gehabe mahnt, gelten solche Autoren übrigens als schriftstellerischer Adel. Nun ist auch eine derbe Polemik von Andreas Rötzer hinzugekommen, als Gastbeitrag in der ZEIT-Online. Herr Rötzer führt den Verlag Matthes & Seitz.
Das wars – Die Zinserhöhung der FED bricht dem Ruhrgebiet das Genick

Jeder, der bis drei Zählen konnte, hatte in den vergangenen Jahren die Städte im Ruhrgebiet gewarnt: Irgendwann werden die Zinsen steigen und geht die Zeit des billigen Geldes zu Ende. Auch was dann passieren würde, war klar: Die Schulden würden rasant steigen. Vor allem bei den kurzfristigen Kassenkrediten, mit denen die Städte im Ruhrgebiet versuchen, den Kopf über Wasser zu halten. Und jetzt haben alle, die bis drei zählen können, Recht behalten: Die amerikanischen Notenbank FED hat die Zinsen erhöht. Wer Geld anlegen will, bekommt dafür in den USA mehr – wer keinen Wert auf eine halbwegs ordentliche Verzinsung legt, bleibt mit seinem Geld weiter in Europa. Da viele Menschen ausserhalb der Rathäuser bis drei zählen
Ein Kult kehrt zurück – „The Blues Brothers“ auf großer Wiederholungstournee

„Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs!“ (Filmzitat)
Es ist bald 40 Jahre her, als John Belushi und Dan Aykroyd in der US-amerikanischen TV-Show Saturday Night Live im Bienenkostümen den Song I’m a King Bee performten.
Das Publikum war begeistert und die musikalischen Einlagen der beiden häuften sich. Nach Bandgründung (1978) , diversen Live-Auftritten und einem Plattenvertrag folgte 1980 der Film, der den Kult um die Blues Brothers für immer festigen sollte. Mit ihrer Mischung aus Jazz, Soul und Rhythm & Blues schufen sie den eigenen, unverkennbaren Blues-Brothers-Sound und auch filmisch setzen sie neue Maßstäbe. Im Mittelpunkt des Films stehen die spektakulären Live-Auftritte der Blues-Brothers und anderer Stars. Zu einer Zeit als die Musik immer elektronischer wurde, setzten sie ein kraftvolles Statement für eine Musik, die vom Aussterben bedroht schien – und machten sie damit unsterblich.
THE BLUES BROTHERS – The Smash-Hit – Live from Chicago, präsentiert von Judith Belushi und Dan Akroyd, bringt die Musik und die Energie der Blues-Brothers in einer rund zweistündigen Show live auf die Bühne – gespickt mit Original-Dialogen der beiden Kult-Figuren.
Eine siebenköpfige Live-Band, Sängerinnen und das Duo, das zuletzt am Londoner West End frenetisch gefeiert wurde, bieten eine erstklassige Show mit Hits wie „Everybody Needs Somebody“, „Jailhouse Rock“ oder „Soulman”, die einer Hommage gleichkommt. Der Musiker, Songwriter und Manager Brad Henshaw führt die Regie und übernimmt die Rolle des Jake Blues, der 1982 im Alter von 33 Jahren verstarb.
Rund 4.000 Kilometer führt die Tour von THE BLUES BROTHERS – The Smash-Hit – Live from Chicago das Team rund um Jake und Elwood Blues in 16 Stationen von Westerland, über Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg bis nach Berlin. Am 30.12.2015 geht es los – getreu dem Motto: „Es sind 106 Meilen bis nach Chicago. Wir haben einen vollen Tank, eine halbvolle Packung Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen. –Tritt drauf!“ (Filmzitat)
Am 10.01.2016 werden sie auch im Colosseum Theater Essen auf der Bühne stehen. Karten gibt es bei Eventim und unter www.handwerker-promotion.de.
Infos unter www.bluesbrothers-show.com und www.cofo.de.





































































