Der Ruhrpilot

Sylvia Löhrmann Foto: Privat/PR
Sylvia Löhrmann Foto: Privat/PR

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NRW: Zur Pegida-Demo in Düsseldorf kamen gerade noch 50 Leute…Der Westen
NRW: Der Spion, der am Zuckerschock starb…Welt
NRW: Landesentwicklungsplan – Wirtschaftsminister Duin kündigt „wesentliche Änderungen“ an…RP Online
Ruhrgebiet: Loveparade-Prozess rückt in weite Ferne…RP Online
Ruhrgebiet: GEZ fordert Gebühr von Flüchtlingen…Der Westen
Bochum: Wendland will sich im Wahlkampf nicht mehr nackig machen…Der Westen
Duisburg: Stadtwerke Duisburg wollen Kraftwerk in Hochfeld abschalten…Der Westen
Essen: Allbau-Chef soll GVE-Pleite verhindern helfen…Der Westen

Auch in Zukunft kritischen Journalismus ermöglichen

Reporter

Morgen gibt es im Landtag NRW eine Anhörung zu einem FDP-Antrag zur Einführung des gemeinnützigen Journalismus in Deutschland. Ich darf da als Sachverständiger reden. Hier schreibe ich, was ich zum Thema denke: Wenn die Journalisten nur aufhören zu jammern, kann sich vieles wieder zum Guten entwickeln. Wir müssen nur alle raus aus dem Elfenbeinturm und endlich den gemeinnützigen Journalismus ermöglichen.

Kurz nachdem ich bei der Funke-Mediengruppe im vergangenen Jahr aufgehört hatte, bekam ich eine Email von meinem alten Kollegen Karlheinz Stannies. Wir kennen uns seit Jahren aus der Ruhrgebietsberichterstattung und ich mag Karlheinz gerne. Er bat mich, etwas über die Zukunft des investigativen Journalismus für seinen Blog zu schreiben. Schließlich war ich ja bis dahin Leiter der Recherche-Redaktion der Funke-Gruppe. Ich hab Karlheinz gesagt, dass ich ihm gerne etwas schreibe, dass ich aber noch Zeit brauche.

Ich beschäftige mich in der Tat schon lange mit dem Thema. Weil es mich interessiert. Jeden Tag. Auch in meiner neuen Funktion als Leiter des Recherchebüros CORRECT!V. Ich habe Monate für eine Antwort gebraucht, viel länger als gedacht – eigentlich wollte ich Karlheinz den Beitrag für seinen Blog schon im Oktober senden. Ich habe so lange gebraucht, weil es keine einfache Antwort gibt. Auf diese Frage: Was ist die Zukunft des investigativen Journalismus?

Jetzt habe ich ein paar Antworten, die ich endlich aufschreiben und damit mein Versprechen einlösen kann. Die Antworten sind allerdings unbequem.

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Der Ruhrpilot

nsu_gr
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Die Prosa zum Ruhrtourismus?

MiniCover (Verlag)

Vom Autor Mark Ammern ist Ende 2014 im Duisburger AutorenVerlag Matern „Siechenhaus“ erschienen, eine Prosaarbeit, die zum eingeschlagenen Wandel der Region passen könnte, denn in diesem relativ kurzen Text, der als eBook erhältlich ist, wird ein Tourismusführer vorgestellt, der seiner Gruppe einen Ort zeigen möchte, der auf keiner aktuellen Karte verzeichnet ist.
Sein Ansatz richtet sich auf die Straßenbahnhaltestelle ‚Siechenhaus‘, die in Duisburg-Hochfeld gelegen ist, und auf die abzweigende ‚Siechenhausstraße‘, beide Überbleibsel einer Geschichte, die kaum mehr gegenwärtig ist. Ein verbliebenes Siechenhaus ist nicht auszumachen. Er schlägt seiner Gruppe vor, sich mittels einer ‚WildCard‘ ein Siechenhaus auszumalen, eines, das für die heutige Zeit typisch sein könnte. Leider geht niemand auf das Angebot ein, deshalb ist er selber gefordert.

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Der Ruhrpilot

Ruhrtriennale Intendant Johan Simons, Foto: Ulrike Märkel
Ruhrtriennale Intendant Johan Simons, Foto: Ulrike Märkel


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Essen brannte – Radio Havanna in der Weststadthalle

Alex Mofa Gang
Alex Mofa Gang

Mit ihrem neuen Album „Unsere Stadt brennt“ im Gepäck ziehen die vier Wahlberliner Fichte, Olli, Anfy und Arni, kurz Radio Havanna, seit vier Tagen durch Deutschlands Clubs.

Gestern waren sie in der Essener Weststadthalle und konnten dem sonntäglichen Tatort trotzen !  🙂 Mit dabei die Alex Mofa Gang, ebenfalls aus Berlin, die den Abend gelungen einstimmten. Punkrock vom Feinsten, tolle Songs, symphatische Jungs mit einer guten Message!

Wer Zeit hat, sollte sich auf den Weg machen zu einem ihrer nächsten Auftritte, die ihr hier alle finden könnt. Heute Abend steht der Rosenkeller in Jena auf dem Plan, Tickets für alle Konzerte gibt es unter  www.Krasser Stoff.com

Weitere Infos unter www.sparta-entertainment.com !

Boarch… moppern am Montag…

Boarch… alle schimpfen über den abgrundtief bösen amerikanischen Kulturimperimperialismus. Überall, an jeder Ecke, nur noch Burger, Hotdogs und free speach. Ist mir egal, wir leben in einem freien Land, jeder kann das halten wie er will und doof finden, was er mag… Was also kann man gegen diesen schändlichen, westlichen, Einfluss machen? Man kann den Blick nach Osten richten und sich ein Video aus Hong Kong ansehen… und was sieht man da? „Dömsjö“ und „Glittran“… Mal abgesehen von den bescheuerten Namen, die eher an den doomsday und miesen Glam Rock erinnern, wird hier doch nichts weniger deutlich, als die gallopierende IKEAisierung der Gesellschaft, ach, was sage ich, der Menschheit. Wer kann schon sagen, wohinter diese perfiden Schweden sonst noch so stecken, wahrscheinlich hinter allem… nein, falsch, nicht hinter allem, sondern hinter ALLEM. Wahrscheinlich waren es gar nicht die mutigen muslimischen Seefahrer, die Amerika entdeckt haben. Wahrscheinlich waren es diese Nordländer… ach Moment, die waren es ja wirklich, irgendwie jedenfalls, auf jeden Fall ihre Nachbarn… Ach, lassen wir das…!

Und nur um Fragen vorwegzugreifen: Ist das irgendwie relevant oder hat es mit dem Ruhrgebiet zu tun? Nein! Ist das Canon Objektiv empfehlenswert? Keine Ahnung! Mich interessiert nur der Pfannkuchen… ansonsten gilt: Lassen wir das!

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Der Ruhrpilot

Oliver Wittke
Oliver Wittke

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Ruhrgebiet: Petition gegen Filz und Kirchturmdenken im Nahverkehr

Stadtbahn Dortmund
Stadtbahn Dortmund

Über den Filz und das Kirchturmdenken im Nahverkehr wurde auf den Ruhrbaronen schon viel geschrieben. Nun hat der aus Essen stammende  Student der Wirtschaftsinformatik in Münster Marin Jürgens eine Petition im NRW-Landtag zu genau diesem Thema eingereicht:

Gegenstand der Petition:

Schaffung von Anreizen zur Konsolidierung der Verkehrsbetriebe im Ruhrgebiet und zur Schaffung von städteübergreifender Verbindungen.

Wortlaut der Petition:

Die Verkehrsbetriebe im Ruhrgebiet stehen unter anderem aufgrund der Finanzschwäche der Kommunen vor großen Herausforderungen. Mitunter ist eine Ausdünnung des Angebots unvermeidbar.

Um die Attraktivität des Standorts NRW und inbes. des Ruhrgebiets zu steigern, und den Strukturwandel erfolgreich zu meistern, bedarf es eines gut ausgebauten Nahverkehrs.

So könnte z.B. das Ruhrgebiet durch eine bessere Erreichbarkeit der vielfältigen kulturellen Angebote seine Trümpfe als Metropolenregion besser ausspielen und für den Tourismus, Familien, Studenten, Unternehmensgründer und andere Bevölkerungsgruppen attraktiver werden. Eine Ausdünnung des Angebots ist hier nicht zielführend.

Für zielgerichtete Optimierungsmaßnahme, und um eine Ausdünnung zu vermeiden, ist ein reiner Mittelzuschuss nicht zielführend.

Denn: Dies führt nicht dazu, dass schlanke Strukturen durch Konsolidierungsmaßnahmen geschaffen, Wasserköpfe abgebaut, oder das Kirchturmdenken bei der Verkehrsplanung beendet wird.

Es ist schwer nachvollziehbar, dass (fast) jede Stadt einen Verkehrsbetrieb mit ähnlichen Strukturen und eigener Verkehrsplanung hat, liegen die Städte doch so nah beieinander und können somit nicht als Inseln angesehen werden – abgesehen von dem Einsparpotential, dass sich offenbart.

Durch die desaströse Finanzlage der Verkehrsbetriebe ergibt sich jetzt die Möglichkeit, durch ein geschicktes Anreizsystem das Ändern dieser Punkte für die Kommunen / Verkehrsbetriebe attraktiv zu machen und bereits begonnene Maßnahmen zu intensivieren und zu beschleunigen – ggf. in Zusammenarbeit mit dem Bund zur Kofinanzierung.

Hierzu müssen Kennzahlen festgelegt werden, die die Punkte abbilden, die verbesserungswürdig / wünschenswert sind.

Beispielsweise:

– Anzahl der Aufsichtsräte

– Anzahl zusammegelegte Betriebsbereiche

– Anzahl städteübergreifende Verbindungen

– Verwaltungsausgaben

– Gewonnene Neukunden

– Umfang von Ausschreibungen / gemeinsame Beschaffung

usw., – eine genaue Festlegung muss von Experten der jeweiligen Resorts erarbeitet werden – Ziel sollten Zahlen sein, die Verkehrsbetriebe für eine ähnlich große Region ohne Doppelstrukturen erhalten (bspw. BVG für Berlin).

Je nach Ziel und Umsetzungsgrad kann das Verkehrsunternehmen dann finanzielle Unterstützung erfahren.

Beispiel: Für jeden eingesparten Cent an Verwaltungsausgaben erhält das Verkehrsunternehmen einen zusätzlichen Cent zur Instandhaltung der Infrastruktur oder punktuellen Ausbaus.

Der Landtag von Nordrhein-Westfalen möge beschließen, dass ein Anreizsystem für die Verkehrsbetriebe im Ruhrgebiet geschaffen wird, dass die Konsolidierung von Verkehrsbetrieben, eine gemeinsame Verkehrsplanung und die Schaffung städteübergreifender Verbindungen begünstigt.

Das ist die Chance, einen für die Region würdigen, verknüpften Nahverkehr zu erhalten, eine Ausdünnung des Angebots zu vermeiden und gleichzeitig das Kirchturmdenken, was hohe Kosten verursacht, zumindest im Bereich des ÖPNVs zu beenden.

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