Unheilig stürmen noch einmal den Gipfel

Unheilig ZFR 2014
Unheilig ZFR 2014 / Michalak

Im Oktober letzten Jahres schrieb Der Graf einen offenen Brief an seine Fans, in dem er nach 15-jähriger Erfolgsgeschichte mit drei Nummer-Eins-Alben infolge seinen Abschied aus der Musikwelt und das Ende der Band Unheilig ankündigte: „Du musst aufhören wenn es am Schönsten ist, um den Wert des Erlebten zu erhalten. Nur dann haben erreichte Ziele und Träume ihre eigene Zeit, auf die man später mit einem Lächeln voller Glück, Dankbarkeit und Zufriedenheit zurück blicken kann.“

Er schrieb aber auch…“Doch soviel sei versprochen: der letzte Vorhang wird erst dann fallen, wenn wir uns alle gebührend voneinander verabschiedet haben.“

Unheilig ZFR 2014
Unheilig ZFR 2014 / Michalak

In diesem Sinne dürfen wir uns in diesem Jahr erst einmal auf eine wunderbare Gipfelstürmer-Hallen-Tournee im April und Mai freuen, die noch dem 2014 erschienen gleichnamigen und wohl letzten Studioalbum gebührt.

Den Sommer über werden Unheilig dann auf zahlreichen Open-Airs zu sehen sein (unter anderem am 20.6.2015 im Essener Stadion), bis es dann im Oktober 2015 auf große Abschieds-Tournee geht…Ende offen.

Wer mit der Band jetzt im Frühling noch einmal hoch hinaus möchte, sollte sich beeilen. Es war nicht anders zu erwarten, aber zwölf der zur Zeit 23 Konzerte im Rahmen der Gipfelstürmer-Tour sind bereits ausverkauft.

Unheilig ZFR 2014
Unheilig ZFR 2014 / Michalak

Karten gibt es noch für Wien, Göttingen, Freiburg, Zürich, Samnaun, Schwerin, Erfurt, Fulda, Kiel, Bremen und ganz hier in der Nähe am 9.5.2015 für Düsseldorf / Mitsubishi Electric Halle. Karten für Bochum gibt es leider keine mehr!

Eine Übersicht der Tournee und den aktuellen Stand der Dinge gibt es unter:

www.unheilig.com

www.headlineconcerts.de

Tickets erhaltet ihr bei Eventim oder im Unheilig Ticket Shop.

Unheilig ZFR 2014
Unheilig ZFR 2014 / Michalak

Der Ruhrpilot

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Radio Havanna kommen nach Essen – „Unsere Stadt Brennt 2015“

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Fichte, Olli, Anfy und Arni… seit 13 Jahren als Punkrock-Band „Radio Havanna“ unterwegs, sind schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr in der jungen Rockmusikszene Deutschlands.

Als Musiker haben sie sich schon längst erfolgreich etabliert. Die vier Wahlberliner können auf über 400 Konzerte und hochkarätige Support-Shows u.a. mit den Toten Hosen, Anti-Flag und Lagwagon zurückblicken, haben am 13.2.2015 ihr fünftes Studioalbum „Unsere Stadt brennt“ herausgebracht und auch ihr politisches Engagement ist unermüdlich.

So setzten sie sich öffentlich für die Freilassung der inhaftierten Mitglieder der Band Pussy Riot ein und spielten ein Benefizkonzert für die Band zusammen mit Anti-Flag im Cassiopeia Club Berlin. Weiter gaben sie 2011 ein Benefizkonzerte in Berlin zugunsten der Initiative Kein Bock auf Nazis und auch ihre Songs und Texte dienen inhaltlich immer wieder als politisches Sprachrohr.

Album Cover " Unsere Stadt brennt"
Album Cover “ Unsere Stadt brennt“

Ab dem 19.2.2015 stellen sie im Rahmen ihrer „UNSERE STADT BRENNT“ TOUR 2015 ihr neues Album vor.

Am 22.02.2015 werden Radio Havanna aus diesem Anlass auf der Bühne der Weststadthalle in Essen zu sehen sein, mit im Gepäck die Band  Alex Mofa Gang aus Berlin.

Die weiteren Tourdaten:

19.02. Hamburg, Hafenklang*, 20.02. Hannover, Mephisto @ Faust*, 21.02. Düsseldorf, Tube*22.02. Essen, Weststadthalle*, 23.02. Jena, Rosenkeller*, 25.02. Mannheim, JUZ*, 26.02. Reutlingen, Franz K*, 27.02. Leipzig, Werk 2*, 28.02. München, Backstage Club*, 01.03. Solothurn (CH), Kofmehl*, 03.03. Marburg, Cafe Trauma*, 04.03. Frankfurt, 11er Music Club*, 05.03. Rostock, Mau Club*, 06.03. Berlin, LIDO – ALBUM RELEASE KONZERT**, 07.03. Osnabrück, Kleine Freiheit* [*+Alex Mofa Gang **+Marathonmann]

Tickets gibt es im Krasser Stoff Ticketshop und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Infos zu der Tournee und den einzelnen Konzertterminen findet ihr u.a. unter:

www.radiohavanna.de

www.sparta-entertainment.com

www.concertteam.de

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Der Ruhrpilot

Vom Baumarkt auf die Straße: Die Standarte der Nazipartei "Die Rechte"
Vom Baumarkt auf die Straße: Die Standarte der Nazipartei „Die Rechte“


NRW:
 Ruf nach „Die Rechte“-Verbot wird nach Fackelzug lauter…Der Westen
NRW: Latein für Lehramtsstudenten – Tote Sprache lebt doch länger…WDR
Debatte: Diese Zahlen prophezeien das Ende der Globalisierung…Welt
Debatte: Den Sack in die Tonne…taz
Debatte: Griechenland bringt Europa gegen sich auf…FAZ
Bochum: Neuer Anlauf für Rats-TV…Bo Alternativ
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Duisburg: Das Demo-Interesse ebbt immer weiter ab…Der Westen
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Duisburg: Duisburg-Card floppt im ersten Jahr…Der Westen
Essen: Stadt stellt sich W-LAN-Netz von Freifunk noch quer…Der Westen

Ligeti am Aalto: Der versoffene Weltuntergang

Mariame Clement inszeniert Ligeti
Mariame Clement inszeniert Ligeti

Humor ist in der Musik ein seltenes Gut. Wohlgemerkt: echter musikalischer Humor. Songs mit lustigen Texten oder Opern mit witziger Handlung sind hier nicht gemeint, da sich dort der Humor oft ausschließlich auf der Text- oder Handlungsebene manifestiert. Im vergangenen Jahrhundert findet sich eine dürre Linie echten musikalischen Humors, die bei Erik Satie beginnt. Der wurde zwar nach Jahrzehnten der nahezu vollständigen Vergessenheit in den 1980er Jahren wiederentdeckt, fristet aber heute wieder in Gestalt seiner Gymnopedien ein trauriges Schicksal als verkitschter Werbemusiklieferant. Seine humoristischen Kompositionen wie die Sonatine bureaucratique, die musique d’ameublement, sports e divertissements oder Parade sind in Vergessenheit geraten. Dass Erik Satie überhaupt wiederentdeckt wurde geht zu guten Teilen auf das Konto eines anderen großen musikalischen Humoristen: John Cage. An dritter Stelle ist sicherlich Mauricio Kabel zu nennen, dessen elementarer musikalischer Witz ihn zeitweise zu einem Star der Neue-Musik-Szene machte. Und dann ist da noch György Ligeti. Bei dem großen Ungarn paaren

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Kreis Recklinghausen: Nur die ‚ärmsten Schweine‘ fahren noch mit Bus und Bahn

Ein Bus der 'Vestischen' in den 70er-Jahren. Quelle: Wikipedia, Foto: Willy R., Lizenz: CC BY-SA 3.0
Ein Bus der ‚Vestischen‘ in den 70er-Jahren. Quelle: Wikipedia, Foto: Willy R., Lizenz: CC BY-SA 3.0

Wer heutzutage regelmäßig Bus und Bahn nutzen muss, der ist häufig genug gleich in doppelter Hinsicht ‚ein armes Schwein‘. Dies bestätigt aktuell auch die jüngste Entwicklung bei der ‚Vestischen Straßenbahn GmbH‘, dem öffentlichen Nahverkehrsanbieter im Kreis Recklinghausen.
Dort rechnet man in diesem Jahr, nach der jüngsten Tariferhöhung, einem aktuellen Bericht der ‚Recklinghäuser Zeitung‘ zur Folge, mit einem Verlust von ca. 500.000 Fahrgästen für das Jahr 2015.
Der Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Martin Schmidt wird dort aktuell mit den Worten zitiert „In Düsseldorf käme kein Fahrgast auf die Idee, aufs Auto umzusteigen.“, dort sei die Innenstadt verstopft, Parkplätze seien knapp und teuer. „Im Kreis Recklinghausen hingegen haben die Menschen diese Alternative.“
Angesichts solcher Formulierungen können einem, wenn man das liest, als seit Jahren schon im Kreis Recklinghausen lebender Bürger, schon einmal kurz die Nackenhaare zu Berge stehen.

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NRW-Salafisten laden nach Niedersachsen ein: Ansaar international e.V. sammelt Geld für Syrien

Ankündigung der Benefizgala von Joel Kayser von Ansaar Düsseldorf e.V., Screenshot
Ankündigung der Benefizgala von Joel Kayser von Ansaar Düsseldorf e.V., Screenshot

Der salafistische Hilfsverein Ansaar International e.V. aus Düsseldorf ist offensichtlich unbeeindruckt von der Ankündigung des NRW-Innenministers Ralf Jäger, den Fokus der Sicherheitsbehörden in Zukunft auf die Bekämpfung des gewaltbereiten Salafismus zu legen. Ansaar-Chef Joel Kayser, ein ehemaliger Hip-Hop Sänger, kündigte letzte Woche selbstbewusst auf YouTube eine Benefizveranstaltung für Syrien an. Sie sollte gestern im benachbarten Bundesland stattfinden. Ansaar ist beim Spendensammeln besonders erfolgreich: Im letzten Jahr sammelte der Verein allein für die Krisenregionen Gaza, Syrien und Somalia über 1,3 Millionen Euro ein. Zu dem Wohltätigkeitsevent in Niedersachsen waren zwei der bekanntesten Hassprediger eingeladen: Die Salafisten Abu Baraa und Shaik Abu Anas.

Der Artikel erschien in ähnlicher Version am Freitag in der Printausgabe der taz – die tageszeitung.

Salafistische Prediger nutzen regelmässig die Benefizveranstaltungen von Ansaar e.V. um Propagandaaktivitäten durchzuführen. Die beiden einschlägig bekannten Prediger wurden nach Braunschweig eingeladen, um die Herzen – vor allem aber die Geldbörsen der Gläubigen zu öffnen. Neben Snacks und Essen bot Ansaar den Gästen die Predigten von Shaik Abu Anas (Muhamed Ciftci) und Ahmahd Abu Baraa an.

Der Gastpredigern Abu Baraa gilt als Schlüsselfigur der deutschen Salafistenszene – mit guten Kontakten ins Ausland. Er predigt regelmäßig in der radikal-salafistischen As-Sahaba-Moschee in Berlin. Auf der Website der Moschee gibt Abu Baraa in Videos seine Sicht der islamischen Rechtsauslegung zum besten: Die Beschneidung eine Frau sei Allahs Wunsch, damit sie kein übergroßes Verlangen nach Intimität habe. Auf reichlich unappetitliche Weise lässt sich der Prediger über das weibliche Geschlecht aus und fährt fort, dass es einer Frau nicht erlaubt ist, ihrem Ehemann den Geschlechtsverkehr zu verweigern. Sie muss ihm gehorchen, wenn er sie „ins Bett“ ruft. Kommt sie dieser „Pflicht“ nicht nach, wann immer er wolle, ist sie eine große Sünderin und wird von einem Engel verflucht. Die Drohungen gehen weiter. Allah wird sie wegen der Weigerung mit ihrem Mann den Geschlechtsverkehr zu vollziehen, zur Rechenschaft ziehen.

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