NRW-Linken Chef Michalowsky biegt sich die Wirklichkeit zurecht

Montage: Irene Kemler Fotos: Ralf Michalowsky CC3.0
Der Große Führer der NRW-Linken, Genosse Ralf Michalowsky. Montage: Ruhrbarone Fotos: Ralf Michalowsky CC3.0, KP Nordkorea

Der Große Führer der NRW-Linken, Genosse Ralf Michalowsky,  ist dabei, die Ereignisse der letzten Wochen rund um die Solid-Demo in Essen auf ganz eigene Weise zu interpretieren. Im Interview mit dem Gladbecker Lokalteil der WAZ stellt er seine Sicht der Dinge da – mit der Wirklichkeit haben sie nicht immer viel zu tun:

„Er weist alle Vorwürfe, mit der Essener Kundgebung antisemitische Hetze geschürt und einseitig Partei ergriffen zu haben, empört zurück. „Auf meiner Internetseite kann jeder meine Rede nachlesen. Das ist eine unverschämte Unterstellung. “

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Der Ruhrpilot

Guntram Schneider Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales Nordrhein-Westfalen, Foto: Ralph Sondermann
Guntram Schneider Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales Nordrhein-Westfalen, Foto: Ralph Sondermann

NRW: Kliniken sind auf Zuwanderer angewiesen…Express

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Ruhrgebiet: Künstler erforscht, wie das Ruhrgebiet sich wandelt…Der Westen

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Ruhrgebiet: Fußball in Zeiten des Krieges – Netanya-Talente in Sorge…Der Westen

Bochum: Rot-Grün will Mehrheit in Ausschüssen…Pottblog

Bochum: Kundgebung in der City – der Gaza-Krieg erreicht Bochum…Der Westen

Dortmund: Antrag beim Kartellamt zurückgezogen: Ruhr Nachrichten verzichten auf Kauf von WAZ und WR…Newsroom

Duisburg: Polizei verstärkt Schutz jüdischer Einrichtungen…Der Westen

Essen: Verhinderte Aktion gegen Synagoge wirft Fragen auf…Welt

Update: Bochum: Heute Demonstration gegen Antisemitismus – Neuer Treffpunkt

Foto: Mathias Schumacher Lizenz: Copyright
Foto: Mathias Schumacher Lizenz: Copyright

Heute um 18.00 Uhr findet in Bochum eine Demonstration gegen Antisemitismus statt – zeitgleich zu einer antiisraelische Demonstration.

Beide Demonstrationen werden sehr nah beieinander sein: Die Solidaritätsdemonstration für Israel wird neben dem Hauptbahnhof auf dem Platz vor dem Parkhaus stattfinden – das ist Ge Am Hauptbahnhof startet gleichzeitig die Demonstration der Gegner Israels, die in ihrem Aufruf Israel einseitig für den Konflikt in Gaza verantwortlich machen.

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„Aber es gibt keine Antisemiten mehr“

Solidarität mit Israel - Demonstration in Düsseldorf Foto: Mathias Schumacher Lizenz: Copyrigt
Solidarität mit Israel – Demonstration in Düsseldorf Foto: Mathias Schumacher Lizenz: Copyrigt

Gestern zeigten 400 Menschen auf einer Demonstration in Düsseldorf ihre Solidarität mit Israel. Neben dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im nordrhein-westfälischen Landtag Norbert Römer und der FDP-Landtagsabgeordneten Ingola Schmitz sprach auch dort auch Sebastian Hammer,  Mitglied des Jusos-Landesvorstandes NRW. Wir dokumentieren hier seine Rede.  

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Der Ruhrpilot

NRW Finanzminister Norbert Walter-Borjans Foto:  Birgitta Petershagen
NRW Finanzminister Norbert Walter-Borjans Foto: Birgitta Petershagen

NRW: Nasse Füße in der Wagenburg…Post von Horn

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NRW: Land prüft BGH-Urteil zu Abschiebehaft…Die Glocke

Debatte: Mit Antisemiten kann man nicht über Gaza sprechen…Welt

Ruhrgebiet: Gewerbesteuer – nicht rauf, sondern runter…Der Westen

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Dortmund: Bald wieder Abkühlung im Freibad Stockheide…Der Westen

Duisburg: Das Feuer in Europas größtem Hochofen ist aus…Welt

Duisburg: Vierter Jahrestag der Loveparade – 200 Menschen zum Gedenken…Xtranews

Essen: Festnahmen nach neuer Drohung gegen Alte Synagoge…Der Westen

Essen: Ermittlungen zur Alten Synagoge dauern an…Der Westen

Gelsenkirchen: Nach Hetzparolen ist die jüdische Gemeinde verunsichert…Der Westen

Herne: Vierter Anschlag auf Holocaust-Mahnmal in diesem Jahr…Jüdische Allgemeine

Rhein-Waal Projekt gleicht einem Fiasko

FH_rhein

Kamp-Lintforts Regierung hat mit der Idee, eine Hochschule nach Kamp-Lintfort zu holen, um das Prestige der Stadt zu steigern, sich selbst ins Knie geschossen. Trotz hoher Verschuldung müssen immer mehr Kosten angewendet werden, um die Stadt attraktiv für Studenten zu machen. Ob das was bringt? 

Die Rhein-Waal Hochschule in Kamp-Lintfort hat seit 2010 den Betrieb aufgenommen. Die Stadt sollte also eine gewisse Attraktivität für Studenten bieten. Doch das einzige, was man in Kamp-Lintfort von der Entwicklung hin zu einer Stadt, die attraktiv für Studenten sein soll, bemerkt hat, waren die großen Bauarbeiten.

Dass Kamp-Lintfort 2010 Schulden in Höhe von 37 Millionen Euro hatte, hinderte die Stadt nicht an der Finanzierung eines so großen Projektes. Doch durchdacht war die Idee der Ansiedlung der Hochschule nicht. Die Attraktivität der Stadt für Studenten wurde nicht so verbessert, wie es nach Meinung mancher Regionalpolitiker hätte verbessert werden müssen.

Kamp-Lintfort hat auch nicht die dringend notwenige Infrastruktur, die für eine Stadt für Studenten wichtig wäre. Die Stadt ist zum Beispiel die drittgrößte Stadt in ganz Deutschland, die keinen Bahnhof besitzt. Außerdem sind die Wohnmöglichkeiten sehr beschränkt. Zwar wird nun durch eine große Bauaktion damit begonnen, Abhilfe zu schaffen, jedoch reichen auch die geplanten Wohnräume nicht für die Studenten aus.

Alles in allem sieht das ganze Projekt Rhein-Waal Hochschule in Kamp-Lintfort für einen Aussenstehenden ganz danach aus, als dass man sehr viel überstürzt hat um Prestige in eine Stadt zu kriegen, die hoch verschuldet ist und nach dem starken Rückgang der Kohleförderung und der Schließung des Siemens-Werkes mit Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat.

Das Projekt wirkt nicht durchgeplant. Dinge, die hätten bedacht werden müssen, wie die Attraktivität für Studenten, wurden einfach vergessen. Geld für eine große Hochschule war da. Nun werden die weiteren Kosten für die Steigerung der Attraktivität wohl noch einmal deutlich zu merken ein.

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Der Ruhrpilot

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Dem Profisport droht zukünftig eine stärkere Beteiligung an den Kosten für Polizeieinsätze

Am Weserstadion in Bremen. Foto: Robin Patzwaldt
Das ‚Weserstadion‘ in Bremen. Foto: Robin Patzwaldt

Spannende Entwicklungen aktuell im Bereich Profi-Fußball. Vor Monaten hatten wir hier im Blog bereits darüber diskutiert, wie es eigentlich grundsätzlich mit der Übernahme von Kosten für Polizeieinsätze im Bereich des Sports aussieht.

Damals hatte die Polizei in NRW, in Person von NRW-Innenminister Ralf Jäger, in emotionalen Debatten kurzfristig am Ende sogar mal damit gedroht bei Heimspielen des FC Schalke 04 gar keine Dienste im Stadion mehr verrichten zu wollen, da der Verein die Polizei nach den Ausschreitungen rund um ein CL-Qualifikationsspiel mit klaren Worten kritisiert hatte.

In dem damaligen Fall im Herbst 2013 einigte man sich dann schlussendlich doch noch einmal gütlich und der angedrohte Plan der NRW-Polizei wurde so nicht in die Tat umgesetzt. Nun gibt es im Bundesland Bremen eine ganz ähnliche Kontroverse. Auch dort will die Polizei aktuell nicht mehr in der gewohnten Form auf Kosten des Steuerzahlers für den SV Werder Bremen in der Bundesliga arbeiten.

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