Der Ruhrpilot

NRW: Rot-Grün mischt sich in Journalisten-Ausbildung ein…RP Online
Ruhrgebiet: Loveparade-Opfer wollen Schadenersatz…Welt
Ruhrgebiet: Jeder Zweite im Ruhrgebiet kennt den FDP-Chef nicht…RP Online
Ruhrgebiet: Beschäftigte der Stahlindustrie erhalten vier Prozent mehr Gehalt…Welt
Bochum: Neue Bochumer Sozialamtsleiterin hat kostspielige Ziele…Der Westen
Bochum: Bogestra schraubt ihr Fahrgastaufkommen auf Rekordhöhe…Der Westen
Dortmund: Kopftuchverbot gilt auch in anderen Dortmunder Krankenhäusern…Der Westen
Duisburg: Künstler wirft OB Link „Rechtsbruch“ vor…Bild
Duisburg: Bundesweite Kritik an Kunst-Zensur durch Duisburger OB…Der Westen
Duisburg: Neue Genossenschaft hilft Roma-Familien…RP Online
Essen: CDU Essen macht sich stark für „Helmut-Rahn-Stadion“…Der Westen
Essen: Wenig Personal – wenig Bürgernähe in Essener Bürgerämtern…Der Westen
Die Geschichte des Ruhrgebiets als Minecraft-Video
Schönes Schüler-Projekt: Die Geschichte des Ruhrgebiets als Minecraft-Video. Gut, das vorläufige Ende ist ein wenig zu optimistisch ausgefallen, aber sehenswert ist das Video allemal.
Der Ruhrpilot

Duisburg: Kunstzensur vom Oberbürgermeister…Der Westen
NRW: Haushaltssperre – Land verschiebt Empfänge…Welt
Ruhrgebiet: Das Ruhrgebiet wird für Seehofers Maut-Irrsinn zahlen müssen…Der Westen
Bochum: Ausschüsse des Rates sollen größer werden…Pottblog
Bochum: Kunst mit Wow!-Effekt…Der Westen
Dortmund: Präsidium des PEN tagt in Dortmund…Kamen-Web
Duisburg: Kunstprojekt weckt alte Ängste…Handelsblatt
Duisburg: Oberbürgermeister verhindert Skulptur mit Hinweis auf Loveparade-Katastrophe…RP Online
Duisburg: Totlast” überfordert Duisburg…Xtranews
Duisburg: Stadt sagt Kunstprojekt von Gregor Schneider ab…NOZ
Duisburg: Ruhrtriennale – Stadt sagt Gregor Schneiders Installation „Totlast“ ab…Revierpassagen
Duisburg: Ein Mandat weniger – Jugendring sauer auf CDU und SPD…Der Westen
Essen: Geht mit Sjöstedt die letzte Hoffnung von Karstadt?…Welt
Essen: Karstadt-Chefin schmeißt frustriert hin…FAZ
Essen: Karstadt am Abgrund….Spiegel
Essen: Karstadt-Investor Berggruen Vermeintlicher Wohltäter…Süddeutsche
Essen: Gespräche über Umbenennung des Stadions laufen…Der Westen
Bier-Protest auf Bochum-Total – „Heute kein König“

Gefühlt zum ersten Mal, seitdem die Urwälder Bochums im Schlick versanken und langsam zu Steinkohle wurden, gab es in diesem Jahr auf Bochum Total kein Bier der ortsansässigen Brauerei Fiege, sondern König Pilsener . Das schmeckte vielen Bochumern nicht und einer von ihnen, Jörg, hat sich sogar ein eigenes Protest-Shirt gemacht. Das wollen nun ganz viele haben – Jörgs Shirt könnte ein Renner werden – zumindest im Jahr 2015, wenn es wieder Köpi an den Bierbuden geben sollte. Von dem Krombacher-Becher sollte sich übrigens niemand irritieren lassen – da war Fiege drin!
Update: Ruhrparlament: SPD und Grüne bieten CDU Gespräche an – CDU gesprächsbereit

Ein stümperhaftes Wahlgesetz des Landes hat ein Chaos um das Ruhrparlament verursacht. SPD und Grüne bieten nun der Union an, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.
Mit einem gemeinsamen Brief haben sich heute SPD und Grüne an die CDU im Ruhrgebiet gewandt:
„Die derzeitige Zusammensetzung der neuen Verbandsversammlung muss den Gesetzgeber zum Handeln veranlassen. Die Vorgänge zeigen: Eine Verbandsversammlung dieser Größe ist weder arbeits- noch handlungsfähig. Die Regeln für die Zusammensetzung müssen daher überarbeitet werden. Außerdem ist eine Sperrquote erforderlich, damit der Wählerwille nicht durch Kleinstparteien verzerrt werden kann und gleichzeitig erhebliche Mehrkosten für die Allgemeinheit entstehen.“
Theoretisch sein ein Parlament mit über 1000 Sitzen denkbar . Der Grund: Die Berechnungsklausel im RVR-Gesetz, die sich allerdings nahezu wortgleich in der Landschaftsverbandsordnung (LWL und LVR) findet, führt dazu, dass einzelne direkt aus den Städten und Kreisen entsandte Mitglieder sowie deren Stimmergebnisse die Gesamtgröße der Verbandsversammlung bestimmen. Nachdem die
Duisburg ist überflüssig – und will es auch bleiben

© Gregor Schneider / VG Bild-Kunst Bonn)
Es ist ja wirklich nicht so, dass Duisburg nicht etwas gute Presse gebrauchen könnte. So nach Loveparade und Landesarchiv, Sauerland und Küppersmühle. Da ist doch eigentlich Kunst immer ganz gut geeignet. Und Duisburg bekam das Marketing-Bonbon auf dem hochglanzpolierten Silbertablett serviert: Gregor Schneider sollte eine seiner spektakulären und publikumsträchtigen, gleichfalls aber seltenen Installationen in Duisburg realisieren. Das hatten sich das Lehmbruck Museum und die Ruhrtriennale gemeinsam ausgedacht. Gregor Schneider wurde zum Star der Kunstszene, als er eingeladen wurde seine über Jahre hinweg im Haus seiner Eltern entwickelte begehbare Rauminstallation Haus Ur im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig 2001 nachzubauen. Damals gewann er prompt den Goldenen Löwen.
Jetzt plante Schneider also eine großangelegte Installation im Lehmbruck Museum und drumherum. Durch Röhren sollten die Besucher in verschiedene – bei Schneider zu erwarten: alptraumhaft, klaustrophobische – Räume gelangen. Klar, kein gutes Thema in der Stadt der Loveparade-Katastrophe. Aber laut der Pressemitteilung der Ruhrtriennale war die Zusammenarbeit zwischen Festival, Museum, Künstler und Stadt sehr kooperativ. Schneider sei etliche Kompromisse eingegangen, um alle Sicherheitsansprüche der verschiedenen beteiligten Ämter zu erfüllen. Laut Ruhrtriennale waren Sicherheitsbedenken aber auch gar nicht der Grund dafür, dass Duisburg nun die Installation abgesagt hat. Der Grund sei gewesen: Die Arbeit passe nicht in die Stadt.
Und vielleicht liegt Duisburg damit ganz richtig. Vielleicht ist es einfach zu spät, dass noch einmal positive Schlagzeilen aus der Stadt am Rhein kommen. Vielleicht müssen wir ja nur das Lehmbruck-Museum abbauen und in Essen wieder aufbauen und dann sprengen wir den Rest, der da so noch rum steht. Stimmt, Duisburg, es hat einfach keinen Sinn mehr mit dir. Wir machen dich zu. Tschüss.
Bochum: Heilt Rot-Grün eigenverschuldete Schlappe bei der Ausschusswahl?

Nach dem (zufälligerweise zeitgleich zu Bochum Total) Total-Versagen von Rot-Grün im Bochumer Rat haben sich die Koalitionsfraktionen von SPD und Grünen überlegt, wie sie ihr Wahldebakel korrigieren können. Schließlich ist es eher unpraktisch, wenn in einem Ausschuss (oder gar mehreren) die an sich rot-grüne Ratsmehrheit in der Minderheit liegt. Und das nur, weil die Oppositionsparteien eventuell anders abstimmten als von SPD und Grünen gedacht. In einer Sondersitzung des Rates soll die Sitzanzahl in den kritischen Ausschüssen vergrößert werden und dadurch – nach Meinung von Rot-Grün – das Problem gelöst werden.
So berichten es jedenfalls die Kollegen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) in der heutigen Montagsausgabe.
Der SPD-Fraktion zufolge seien „taktische Spielchen“ der Opposition schuld gewesen, und dass es „im Vorfeld nicht erkennbar“ gewesen sei, dass die AfD-Liste auch die Stimmen von NPD und ProNRW erhalten würden.
Da fragt man sich natürlich – in welchen beiden Ratssitzungen war die SPD bisher? Wohl nicht in Bochum, oder?
Jens-Daniel Herzog: „Oper ist Volkskunst!“

Intendant Oper Dortmund
Foto: Philip Lethen
Totgesagte leben länger – das Genre Oper hat schon so manchen Versuch eines Abgesangs überstanden. Die Oper Dortmund steht mit einem viel beachteten Programm gut da, die Zuschauerzahlen sind gestiegen und die erfolgreiche Dortmunder Produktion Verdis Maskenball, die im September Premiere hat, geht an das weltberühmte Londoner Royal Opera House Covent Garden. Jens-Daniel Herzog kann zufrieden sein. Bei seinem Antritt 2011 als Opernintendant hatte er das Credo ausgerufen „Unsere Oper ist nicht elitär, sie ist Kunst für alle!“ – in einer Ruhrgebietsstadt ist das mutig. Zeit einmal nachzufragen, was aus diesem Ziel geworden ist. Ein Gespräch – nicht nur für Opernliebhaber.
Ruhrbarone: Herr Herzog, letztes Jahr haben Sie Ihren Vertrag bis 2021 unterzeichnet. Sie sind zwar gedanklich schon mitten in der Spielzeit 2015/2016, dennoch die Frage: Wie sieht Ihre Zwischenbilanz seit Ihrem Start 2011 in Dortmund bis heute aus?
Intendant Jens-Daniel Herzog: Innerlich haben wir schon die Sektkorken knallen lassen. Wir haben einen deutlich sichtbaren Zuschauerzuwachs erreicht, den wir uns von Beginn an als Ziel gesetzt hatten. Die Zahlen sind brillant, im Moment gibt es einen regelrechten Run auf die Karten, Vorstellungen sind komplett ausverkauft. Das ist schon ein tolles Gefühl! Denn Zahlen – das muss man ehrlich sagen – sind klare Botschaften, im positiven wie im negativen Sinn. Wir haben uns in den letzten Jahren um unser Publikum bemüht, hart gearbeitet und die Oper zu einem Haus der offenen Türen gemacht haben.
Der Ruhrpilot

NRW: Im Land der Trickser und Lenker…FAZ
NRW: Das Rettungspaket ist eine Bombe…FAZ
Debatte: Das wärmste Jahr war – 1540…Welt
Ruhrgebiet: So schön war das Festival-Wochenende…Bild
Bochum: Rot-Grün will Ausschüsse vergrößern…Der Westen
Bochum: Museum zwischen Sado-Maso-Club und Autobahn…Der Westen
Bochum: Wenig Platz für die BoSys…Der Westen
Dortmund: Patienten in Dortmunder Klinik mit multiresistenten Keimen infiziert…Der Westen
Duisburg: In Duisburg fehlen Gewerbeflächen…Der Westen
Duisburg: Beeindruckende Oper „Death in Venice“…RP Online
Essen: Bürger freuen sich über Wieder-Eröffnung des Grugaparks…Der Westen
