Teil Zwei unserer Serie zu Podcasts aus dem Ruhrgebiet. Nachdem wir letzte Woche mit einem Doppelpack gestartet sind – haben wir es heute mit nur einem Podcast zu tun, dem Skeptotalk – über den auch schon der Blog der GWUP berichtete. (Weiterhin freuen wir uns auf Meldungen von PottPodcasts per Mail.)
Wie heisst der Podcast und seit wann gibt es den?
Wir sind der Skeptotalk, uns gibt es erst seit diesem Jahr, wir sind also ein noch sehr junger Podcast.
Landschaftspark Duisburg-Nord (6820111674) – CC BY 2.0 – Archangel12 – Landschaftspark Duisburg-Nord
Es muss nicht verwundern, dass die Großstädte des Ruhrgebiets im Kultur-Ranking weit abgeschlagen sind. Das “Hamburger Weltwirtschaftsinstitut” hat ein solches Ranking erstellt und betont, dass die Kultur der Städte auch wirtschaftliche Entscheidungen beeiflussen kann. Das erstellte Paper (PDF) dient also letztlich als mögliches Marketinginstrument, doch kaum für das Ruhrgebiet. Im Gegenteil! Der Rat an die Wirtschaft könnte lauten: Meiden Sie das Ruhrgebiet!
Die ersten zwei Tage haben wir bereits erfolgreich gemeistert und das bei bestem Wetter.
Gestern war es zwar zwischenzeitlich gespenstisch ruhig in der Innenstadt und die Bands, die zwischen 18 und 20 Uhr ihren Auftritt hatten, taten mir schon ein wenig leid…aber was erträgt man nicht alles für einen Fussballsieg! 😉
Ich werde euch in den nächsten Tagen immer mal wieder ein paar Musiker und Bands bildlich vorstellen, die dabei gewesen sind.
Heute Susanne Blech, die ihren Auftritt bereits am Donnerstag auf der großen 1 Live Bühne hatten.
Eine sechsköpfige Elektropop-Band aus dem Ruhrgebiet, bestehend aus dem Herner Produzenten Sebastian Johannes Maier, der auch musikalischer Leiter der Street-Art-Show Urbanatix ist und dem Texter und Sänger Timon Karl Kaleyta, der das musikalische Projekt 2004 mit Hilfe ihres einstigen Entdeckers Matthias Arfmann (Hamburg, Beginner) gründete. Weiterhin mit dabei: die Zwillingsbrüder Jens und Kay Schilling, sowie das MC- und Produzenten-Duo Sola Plexus, sprich Jerome und Jobin Vazhayil.
Ein „Samstagmorgen-Hallo“ aus der Bochumer Innenstadt 🙂
Auch wenn ihr sicherlich alle imBochum Total – Fieber seid…oder vielleicht wird es heute auch mal die Ruhr in Lovein Oberhausen sein…..dürfen wir natürlich unsere Rätselecke nicht vernachlässigen !
Das letzte schien etwas schwieriger gewesen zu sein, aber wie ich eben gesehen habe, war die richtige Auflösung doch dabei :
EU-Kommissar Lazlo Andor, zuständig für Soziales und Beschäftigung | Foto: EU Kommission
Seit fast zehn Jahren wird in Deutschland leidenschaftlich um den Mindestlohn gestritten. Gestern nun hat der Bundestag mit großer Mehrheit (535 Ja-Stimmen, 5 Nein-Stimmen, 61 Enthaltungen) beschlossen, dass es ab dem 1. Januar 2015 auch in Deutschland einen Mindestlohn gibt. Damit haben dann 22 der 28 EU-Mitgliedsländer einen gesetzlichen Mindestlohn, der eine Bandbreite von 0,95 Euro (Bulgarien) bis 11,10 Euro pro Stunde (Luxemburg) umfasst (Stand: Oktober 2013).
DGB, Die Linke und auch der für Soziales und Beschäftigung zuständige EU-Kommissar Lazlo Andor kritisieren zwar die im Mindestlohn vorgesehenen Ausnahmen und teils auch die Komposition der Mindestlohnkommission.
Doch trotz dieser durchaus begründeten Kritik ist die Einführung des Mindestlohnes ein Meilenstein. Allerdings keineswegs nur aus sozial- und tarifpolitischer Sicht. Die EU-Kommission
Lars Holtkamp, Kritiker des Stärkungspaktes von Rot-Grün. Foto: Robin Patzwaldt
Ende 2012 führte ich für die Ruhrbarone ein kurzes Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Lars Holtkamp (siehe Link unten) von der FernUni in Hagen.
Dieser prognostizierte in seinen damaligen Ausführungen das rasche Scheitern des damals frisch gestarteten Stärkungspaktes der Rot-Grünen-Landesregierung innerhalb von zwei Jahren. Holtkamp sprach im Dezember 2012 sogar vom drohenden ‚Hochgehen einer Bombe‘.
Nun wird an einigen Stellen im Lande bereits deutlich, die skeptische Einschätzung des Haushaltsexperten scheint tatsächlich nicht so aus der Luft gegriffen gewesen zu sein, wie es sich manche vielleicht gewünscht hätten. Wir haben inzwischen bekanntlich Sommer 2014, also gut 18 Monate später, und bereits einige Städte im Lande kämpfen mit der Umsetzung der strengen Sparvorgaben.
In Datteln, im Kreis Recklinghausen, beispielsweise, kämpfen die Lokalpolitiker aktuell mit den Spar-Auflagen um die vom Lande in Aussicht gestellte finanzielle Hilfe überhaupt bekommen zu können. Und gespart wird dort, wie auch in anderen Städten der Region aktuell gerne gemacht, in erster Linie durch Abgaben- und Gebührenerhöhungen für die Bürger, was zu entsprechenden Unmut bei den Betroffenen führt.
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